Wellen- und Hitzealarm auf den Kanaren

Hitzealarm

Wetter-Warnstufe „Gelb“

HitzealarmHitzealarm – Heiß soll es werden – brütend heiß.

Um die 34° C im Schatten prognostizierte der staatliche Wetterdienst AEmet für den heutigen Freitag. Ganz so heiß wurde es nicht. 31°C zeigte das Thermometer an. Durch den beständigen Wind der immer eine kühle Meeresbrise über die Insel bringt – heute durchaus verträglich.

Die Luft ist recht diesig und bietet keine große Fernsicht bei 70% Luftfeuchtigkeit. Also kein trockener Calima (Saharasand), dann fällt die Luftfeuchte auf unter 20% ab.

Hitzealarm und Waldbrandgefahr

Seit heute Morgen gilt auch die Warnstufe für hohe Waldbrandgefahr des Cabildo La Palma,El Hierro und La Gomera. Offenes Feuer – auch kein Johannisfeuer und Feuerwerke wurden verboten. Ein Funke genügt und die Wälder stehen in Brand. Aus der Erfahrung und der leidvollen Vergangenheit ist La Palma oder La Gomera klug geworden. Alle vorbereitenden Maßnahmen wurden getroffen und die Feuerbrigade mit den Löschhubschraubern steht für den ersten Einsatz 2016 schon seit Tagen in Puntagorda auf La Palma bereit.

HitzealarmAber nicht nur Hitzealarm, sondern auch besonders hoher Seegang im Norden und der Ostseite von La Palma ist aufgetreten.

Die Warnstufe „Gelb“ für hohen Wellengang von mehr als 4 Meter Höhe bleibt zunächst bis Samstag 24.00 Uhr bestehen.

Es wird auch für die Fähren eine unruhige Überfahrt. Gerade haben die fast 3-monatigen Sommerferien begonnen und viele Canarios sind mit den Schiffen zwischen den Inseln unterwegs.

Was in England und Brüssel heute Diskussionen um den Brexit auslöst, ist bei uns das Wetter. Was 3500 Kilometer im Norden so vorgeht, interessiert hier die wenigsten Menschen. Wichtiger sind lokale Ereignisse und Erscheinungen und vielleicht noch die in Kürze anstehenden Wiederholungswahlen für das Parlament in Madrid.

Jetzt sind im Juni 2016 soviel Gäste auf der Insel, wie normal nur in der Hochsaison im Dezember und Januar. Ägypten, die Türkei oder Tunesien werden nicht mehr groß bereist und die Kanaren bieten sich als idealer Ersatz an.

Wir wollen natürlich kein Lückenfüller sein. Viele Besucher entdecken dadurch aber erstmals die grandiose Natur und die Vielseitigkeit der sonst weniger bereisten Westinseln La Palma, La Gomera und El Hierro.

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