AIDAnova – Wie groß muss ein Kreuzfahrtschiff sein?

AIDAnova

Wenn „Groß“ nicht mehr ausreicht -

In weni­gen Tagen star­tet die ers­te Kana­ren Kreuz­fahrt der AID­A­no­va auf Tene­rif­fa.

Mit 6.600 Pas­sa­gie­ren und 1500 Crew-Mit­glie­dern sind beim erst­ma­li­gen Aus­lau­fen somit 8.100 Per­so­nen an Bord. Eine kom­plet­te deut­sche Klein­stadt mit der not­wen­di­gen Infra­struk­tur auf 337 Meter Län­ge und 42 Meter in der Brei­te. Auf 20 Decks und 60 Meter Höhe (geschätzt) wer­den in 2626 Kabi­nen erst­mals Gäs­te am 19. Dezem­ber 2018 von Tene­rif­fa aus auf die AID­A­no­va ein­schif­fen (Bil­der AIDA Crui­ses).

Groß, grö­ßer, am größ­ten – ob mit dem 13. AIDA-Schiff bereits das Ende der Fah­nen­stan­ge erreicht wur­de? 

Jetzt und für den Moment sicher. In der Zukunft wird es aber mit die­sen Mam­mut-Schif­fen wei­ter gehen. AIDA und ihre Mut­ter­ge­sell­schaft Car­ni­val Cor­po­ra­ti­on & plc will für den erwar­te­ten Ansturm aus Chi­na und Asi­en gerüs­tet sein.

Ganz La Pal­ma mit sei­nen 80.000 Ein­woh­nern könn­te so auf zehn Schif­fen die­ser Heli­os-Klas­se unter­ge­bracht wer­den. Damit sich das 183.200 BRZ Schiff in Bewe­gung set­zen kann, sind 61.760 kW (83.970 PS) not­wen­dig.  AID­A­no­va ist das ers­te AIDA Schiff, wel­ches mit 100% LNG-Nut­zung betrie­ben wer­den kann. Das Flüs­sig­erd­gas wird für den Antrieb und auch die Strom­ver­sor­gung ein­ge­setzt.

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AIDAnova mit neuartiger Antriebstechnologie

AID­A­no­va soll ein umwelt­freund­li­ches Schiff sein. Auch wäh­rend der Lie­ge­zei­ten im Hafen wird für den lau­fen­den Hotel- und Ser­vice­be­trieb auf Erd­gas gesetzt. LNG erzeugt bei Ver­bren­nung viel­fach bes­se­re Emis­si­ons­wer­te. Ob damit im Betrieb auch spür­bar gerin­ge­re Abgas­wer­te erreicht wer­den, muss noch durch Mes­sun­gen nach­ge­wie­sen wer­den.

Hier sind schon „Ers­te Ein­drü­cke auf der AID­A­no­va“ von mit­rei­sen­den Jour­na­lis­ten auf der Über­füh­rungs­fahrt ohne zah­len­de Gäs­te zu den Kana­ri­schen Inseln.

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Pro­ble­me mit der AID­A­no­va gab es bereits im Vor­feld. Die Jung­fern­fahrt soll­te ursprüng­lich am 2. Dezem­ber von Ham­burg aus zu den Kana­ren statt­fin­den. Am 16. Novem­ber 2018 wur­de bekannt­ge­ge­ben, dass die geplan­te Jung­fern­fahrt und auch die fol­gen­den Rei­sen nicht statt­fin­den wer­den (sie­he auch ver­gleich­bar Bei­trag „AIDA­pri­ma“ vom 9.08.15).

Die Ablie­fe­rung des Schif­fes wur­de auf die zwei­te Woche im Dezem­ber ter­mi­niert. Grund war ein Brand im Pas­sa­gier­be­reich und Rest­ar­bei­ten im Thea­ter. Für die ver­zö­ger­te Fer­tig­stel­lung ist laut Werft­an­ga­ben, nicht der neu­ar­ti­ge LNG-Antrieb die Ursa­che.

Am 19. Dezem­ber 2018 wird die Pre­mie­ren­fahrt der AID­A­no­va von Sta.Cruz/Teneriffa um 22 Uhr also star­ten. In der Win­ter-Sai­son 201819 gibt es wöchent­lich Kreuz­fahr­ten rund um die Kana­ren. Von Gran Cana­ria geht es zu den Häfen der Inseln Madei­ra, Tene­rif­fa, Fuer­te­ven­tu­ra und Lan­za­ro­te. Die Insel La Pal­ma wird von dem 950 Mio/US-Dol­lar Schiff zunächst nicht ange­lau­fen. 



 



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