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Von preisgekrönten Sonnen bis zu den echten Geheimtipps –
Essen auf La Palma:Wenn du nach La Palma kommst, tust du das wahrscheinlich für die Sterne am Nachthimmel oder die epischen Wanderwege. Aber mal ehrlich: Wandern macht hungrig. Und zwar so richtig. Die gute Nachricht: La Palma ist nicht nur die „Isla Bonita“, sondern auch die „Isla Sabrosa“ – die schmackhafte Insel.
Ob du nun Lust auf weiße Tischdecken und „Repsol-Sonnen“ hast oder lieber auf einem wackeligen Plastikstuhl den besten Fisch deines Lebens isst – ist deine Sache.
Die Champions-League: Wo für dich die Sonnen scheinen
Der Inselrat von La Palma platzt momentan fast vor Stolz, und das völlig zu Recht. Wenn die Gastro-Kritiker von Repsol (dem spanischen Pendant zu Michelin) ihre „Sonnengrüße“ dalassen, dann weißt du: Hier wird Handwerk zelebriert.
El Sitio (Tazacorte) – Der Serientäter
In der historischen Hacienda de Abajo wird Geschichte serviert. Das Restaurant El Sitio hat zum siebten Mal in Folge seine Repsol-Sonne verteidigt.
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Vibe: Du fühlst dich wie ein Adliger aus dem 17. Jahrhundert, nur mit besserem WLAN.
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Dein Highlight: Regionale Produkte, die so kunstvoll angerichtet sind, dass du fast ein schlechtes Gewissen hast, sie aufzuessen. Aber eben nur fast.
2. Casa Osmunda (Breña Alta) – Die Beständigkeit
Vier Jahre in Folge eine Sonne! In Casa Osmunda versteht man es, Tradition mit einem modernen Kick zu verbinden. Perfekt für dich, wenn du im Osten unterwegs bist und dir mal so richtig was gönnen willst.
3. El Duende de Fuego (Los Llanos) – Dein Nachhaltigkeits-Held
Das hier ist eine echte Ansage: El Duende de Fuego ist eines von nur vier Restaurants in ganz Spanien, das die „Sustainable Sun“ erhalten hat. Koch Pedro Hernández Castillo kocht so lokal, dass er die Zutaten wahrscheinlich beim Vornamen ruft.
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Warum hin? Wenn du Klimaschutz und exzellentes Essen verbinden willst, bist du hier goldrichtig.
Jenseits der Pokale: Wo du „echt“ isst
Aber seien wir mal ehrlich: Manchmal willst du keine Schaumkrönchen, sondern einfach nur eine ordentliche Portion Papas Arrugadas mit Mojo, die dir die Tränen vor Glück (oder wegen des Knoblauchs) in die Augen treibt.
Die „Kiosko-Kultur“ am Meer
Ein ungeschriebenes Gesetz auf La Palma: Die besten Fischgerichte gibt es oft dort, wo die Speisekarte nur aus einem handgeschriebenen Zettel besteht.
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Mein Tipp: Such in kleinen Küstenorten wie El Remo nach den einfachen Buden. Wenn die Einheimischen Schlange stehen und der Wein in einfachen Gläsern serviert wird, bist du am Ziel. Bestell „Pescado del Día“ – frischer wird’s nicht.
Die urigen Bodegas im Norden
Im Norden der Insel (Garafía oder Puntagorda) findest du Restaurants, die eher an ein gemütliches Wohnzimmer erinnern. Hier wird oft noch auf offenem Feuer gekocht. Der Wein schmeckt hier nach Vulkanerde und harter Arbeit – im besten Sinne. Einige Tipps kannst du dir auch auf der Küchenseite holen.
Die schnelle Arepa-Pause
Du kannst La Palma nicht verlassen, ohne eine Arepa gegessen zu haben. Dieser venezolanische Einfluss ist überall. Es ist fettig, es ist günstig und es ist der beste Snack nach einer Wanderung durch den Lorbeerwald.
Qualität hat viele Gesichter
Präsident Sergio Rodríguez hat recht, wenn er sagt, dass die Gastronomie ein Markenzeichen der Identität La Palmas ist. Es ist diese Mischung aus hoher Kochkunst (wie im Projekt „Saborea La Palma“) und der ehrlichen Leidenschaft der lokalen Bauern und Fischer.
Egal, ob du in Tazacorte fein speist oder in einer Bar in den Bergen eine Ziegenkäse-Platte genießt: Auf La Palma schmeckst du die Insel bei jedem Bissen. In den nächsten Tagen schreibe ich noch etwas zu den besten Kioskos und Tascas der Insel.
Guten Appetit – oder wie wir hier sagen: ¡Buen provecho!


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