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Warum Spanien gerade der einzige Erwachsene im EU-Kindergarten ist:
Spanien Völkerrecht EU Kritik USA – Mal ehrlich: Habt ihr euch auch schon mal gefragt, ob in Brüssel bei den EU-Gipfeln eigentlich Baldrian im Kaffee ist? Während die Weltbühne bebt, übt man sich dort in der hohen Kunst des „vagen Appellierens“. Doch einer hat gerade keine Lust mehr auf das diplomatische Kaffeekränzchen: Pedro Sánchez.
Spanien hat gerade den „Mut-Modus“ aktiviert und distanziert sich deutlich von einer EU, die beim Thema USA und Völkerrecht lieber die Drei-Affen-Taktik fährt: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.
Standhaft wie der Fels von La Palma
Wenn man an Spanien denkt, denkt man an Sonne, Wein und vielleicht an die beeindruckende Naturgewalt von La Palma. Und genau wie der Vulkan auf der Kanareninsel eine unaufhaltsame Kraft entwickelt hat, lässt sich derzeit auch die spanische Außenpolitik nicht einfach „deckeln“. Während die EU versucht, die Wogen mit lauwarmer Diplomatie zu glätten, fließt aus Madrid glühend heiße Kritik am Völkerrechtsbruch. Man könnte sagen: Sánchez ist politisch gerade so schwer zu stoppen wie ein Lavastrom auf La Palma – nur dass er statt Dörfern lieber veraltete Satelliten-Mentalitäten überrollt.
Der spanische „Nein“-Sager: Keine Tankstopps für Bombenflüge
Stellt euch vor, die USA planen eine Party (oder eine Bombardierung im Iran) und Spanien sagt: „Sorry, Jungs, nicht mit meinen Stützpunkten!“ Genau das ist passiert. Während Deutschland und Frankreich oft so wirken, als würden sie beim Weißen Haus nachfragen, ob sie heute Abend Pizza bestellen dürfen, hat die Regierung Sánchez den US-Flugzeugen den Hofausgang gezeigt.
Die Nutzung spanischer Basen für Angriffe auf den Iran? Denegado. Abgelehnt. Das ist mal ein Statement, das man in Washington wahrscheinlich erst mal googeln musste.
Wenn „Zurückhaltung“ zum Schimpfwort wird
Es ist schon fast Realsatire: In Brüssel rufen die führenden Politiker zu „maximaler Zurückhaltung“ auf, trauen sich aber nicht einmal, die Worte „USA“, „Israel“ oder „Völkerrechtsbruch“ in einem Satz zu verwenden, wenn es um die aktuellen Bombardierungen geht.
Spanien hingegen hat den Mut zur Wahrheit:
- Klartext zum Völkerrecht: Sánchez bezeichnete die Angriffe als das, was sie sind – ein Verstoß gegen die UN-Charta.
- Keine Doppelmoral: Er verurteilt die Brutalität des iranischen Regimes gegenüber der eigenen Bevölkerung ebenso wie die Bombardierungen von außen. Das nennt man dann wohl „konsistente Ethik“.
Der einsame Rufer in der Wüste
Es zieht sich wie ein roter Faden durch die spanische Außenpolitik der letzten Zeit:
- Palästina: Während andere noch überlegen, wie man „Solidarität“ buchstabiert, protestiert Madrid offen gegen die Brutalität gegenüber den Palästinensern.
- Venezuela: Auch hier kuscht Spanien nicht als Satellit der USA, sondern pocht auf eigenständige Lösungen statt Invasionsträume.
Stolz statt Satellit
Es tut gut zu sehen, dass ein NATO-Land sich traut, kein „Befehlsempfänger“ zu sein. Spanien beweist gerade, dass man ein guter Partner sein kann, ohne zum blinden Gefolgsmann zu werden. Wahre Menschenfreunde erkennt man eben daran, dass sie auch dann für das Recht einstehen, wenn der „große Bruder“ über dem Teich böse guckt.
Was meint ihr? Brauchen wir mehr „spanisches Feuer“ in der EU-Außenpolitik? Schreibt es mir in die Kommentare.


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