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Videoüberwachung überführt Feuerteufel vom Barranco de las Nieves –
Manche Überraschungen am frühen Morgen kann man sich getrost schenken. Für ein Paar in Santa Cruz de La Palma wurde der Gang vor die Tür am 9. März zum absoluten Albtraum: Wo am Vorabend noch zwei fahrbereite Autos im Barranco de las Nieves parkten, standen nur noch zwei völlig ausgebrannte Metallskelette.
Dass zwei direkt nebeneinander geparkte Fahrzeuge gleichzeitig durch einen technischen Defekt in Flammen aufgehen, ist in etwa so wahrscheinlich wie ein Schneesturm am Strand von Los Cancajos. Die Vermutung lag also nah: Hier war ein Feuerteufel am Werk.
Die Jagd nach dem Feuerteufel: Kamera ab!
Nachdem das Paar die Polizei alarmiert hatte, lief die Maschinerie der Ermittler auf Hochtouren. Wer glaubt, in den verwinkelten Gassen von Santa Cruz unbemerkt sein Unwesen treiben zu können, hat die Rechnung ohne die moderne Technik und die wachsame Nachbarschaft gemacht.
Die Auswertung der Beweise war ein echtes Puzzle-Spiel, bei dem folgende Punkte entscheidend waren:
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Lückenlose Videoüberwachung: Die Ermittler werteten sowohl öffentliche als auch private Überwachungskameras im gesamten betroffenen Gebiet aus.
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Starke Allianz: Die Zusammenarbeit zwischen der Nationalpolizei und der örtlichen Polizei von Santa Cruz de La Palma funktionierte reibungslos.
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Wachsame Anwohner: Ein großes Lob geht an die Nachbarn, die ohne Zögern ihre privaten Kameraaufnahmen zur Verfügung stellten.
Erwischt: Die Route in die Freiheit war eine Sackgasse
Dank der akribischen Videoanalyse ließ sich die Route des mutmaßlichen Täters fast wie in einem Krimi nachzeichnen. Die Aufnahmen zeigten ein Fahrzeug am Tatort, in dem sich der Verdächtige zum Zeitpunkt des Brandausbruchs aufgehalten haben soll.
Nach intensiven Ermittlungen klickten am 31. März schließlich die Handschellen. Damit konnte die Polizei einen Mann festnehmen, der nun für das Flammeninferno im Barranco verantwortlich gemacht wird.
Ein bekanntes Muster auf der Insel?
Die Inselbewohner atmen auf, denn in der jüngeren Vergangenheit gab es immer wieder Meldungen über brennende Fahrzeuge, unter anderem in El Paso und Los Llanos. Ob es sich bei der Tat in Santa Cruz um ein persönliches Motiv handelte oder ob hier jemand einfach nur eine gefährliche „Lust am Zündeln“ verspürte, ist bisher noch nicht geklärt.
Mein Fazit: Wer auf La Palma mit dem Feuer spielt, sollte bedenken, dass die Insel kleiner ist, als man denkt – und die Kameras der Nachbarn schärfer.
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