Puros aus La Palma

Puros La Palma

Zigarren und Puros alle Handgedreht.

Puros La PalmaEine langjährige Tradition hat der palmerische Puro (Zigarre). Vor fast 150 Jahren haben zurückkehrende Emigranten Tabakpflanzen aus Kuba mitgebracht. Ähnlich subtropisches Klima auf La Palma lies Tabak auch hier auf der Insel wachsen. Mit dem auf Kuba erworbenen Wissen begann die Puroherstellung. An dieser Art und Weise des “Purodrehen” hat sich bis heute nicht viel geändert. Jeder auf La Palma gerollte Puro wird in Einzelfertigung nach wie vor von Hand gedreht. Hecho a mano wird in allen Puro Manufakturen groß geschrieben. Es sind alles kleine Familienmanufakturen die bevorzugt auf der Ostseite von La Palma um die Gemeinde Brena Alta diese Tradition wahren.

 

 

Qualität statt Masse

Puros La PalmaRund 2 Dutzend alte und gemütlich anmutende Manufakturen meist in versteckt liegenden Anwesen ohne große Reklametafeln oder Wegweiser fertigen in liebevoller Hingabe ihre Puros. Auch wenn die Grundfertigung der Puros nahezu identisch ist, unterscheidet sich doch optisch und geschmacklich jede Manufaktur von der anderen.

Auf die richtige Mischung kommt es an.

Nicht nur die Tabaksorte, sondern auch der vollzogene Trocknungs- und Fermentierungsprozess, die Lagerdauer und die Behandlung und Klassifizierung der Tabakblätter tragen entscheidend zum späteren Aroma bei. Aus 6 bis 7 Tabakblättern wird ein Longfiller Puro gedreht. Die richtige Mischung und Kombination aus einfach oder mehrfach fermentierten Tabaken, die Art und Weise der Lagerhaltung und letztendlich die Fingerfertigkeit des Purodreher entscheiden über die Qualität und den Rauchgenuss. Ob ein Deckblatt in Claro, Colorado oder Oscuro mit einer mehr süßlichen Nuance aufgelegt wird, entscheidet der Padron der Manufaktur.

Wie ein guter Wein muss auch Tabak über mindestens zwei Jahre reifen. Erst dann kommt bei den meisten Manufakturen auf La Palma der Puro mit Banderole im schmucken Zedernholzkistchen in den Handel. Weltweit schätzen Kenner unsere Puros. Absatzprobleme gibt es auch in Zeiten mit Anti- Tabakkampagnen nicht. Dafür ist die hergestellte Menge zu gering und an eine Ausweitung der Produktion wird nicht gedacht.

Jede Zigarre soll ein Hochgenuss bleiben und nicht zum Suchtmittel wie andere Tabakwaren oder auch Alkohol verkommen. Darauf wird geachtet. Ein Boxbeutel “Würzburger Stein Beerenauslese” gibt es auch nur zu besonderen Anlässen. Kein normaler Mensch würde diesen edlen Tropfen nur mal so vergeuden. Genauso verhält es sich mit einem original Puro aus La Palma, der in Güte und Qualität ebenbürtig zu den bekannteren Havannas wie etwa Cohiba oder Montecristo steht.

Guter Wein und ein guter Puro ist übrigens eine gute Kombination, das schon Fidel Castro oder Winston Churchill zu schätzen wussten. Ob eher mild, mit würzigem Aroma oder mit einer zurückhaltenden Süße. Ein voller Körper mit reichem Geschmack und spürbarem Bouquet wird jeden Kenner und Genießer erfreuen.

Vor einigen Tagen habe ich den Herstellungsprozess von Puros made auf La Palma in einem kurzen Video festgehalten.

Auch Rekorde wurden bereits im Jahre 1927 auf La Palma aufgestellt. Wie hier ein Riesen Puro mit gewaltigen Ausmaßen.

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