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🚨 Erdbeben der Stärke 4,6 nördlich von Gran Canaria erschüttert das Archipel!
Ein Erdbeben der Stärke 4,6 auf der Richterskala hat am Vormittag um 09:50 Uhr (Kanarische Zeit) die Gewässer nördlich von Gran Canaria erschüttert. Das seismische Ereignis war auf der gesamten Hauptinsel deutlich spürbar und reichte bis zu den Nachbarinseln des Archipels.
Das Nationale Geografische Institut (IGN) wertete die automatischen Daten der Messstationen umgehend aus und bestätigte, dass der Erdbebenherd in einer Tiefe von 30 Kilometern lag. Das Epizentrum befand sich im Atlantik, etwa 61 Kilometer nördlich der Küste von Gran Canaria.
Auch das Vulkanologische Institut der Kanarischen Inseln (Involcan) bestätigte über seine offiziellen Kanäle die Registrierung des Bebens durch das kanarische seismische Netzwerk mit einer vorläufigen Stärke von 4,8 – korrigiert auf 4,6.
Wissenschaftler geben Entwarnung: Kein Zusammenhang mit Teneriffa
Angesichts der verständlichen Besorgnis in der Bevölkerung über die seismische Aktivität auf den Kanaren haben die Experten von Involcan schnell reagiert und eine wichtige Klarstellung geliefert:
Dieses aktuelle Erdbeben steht in keinerlei Zusammenhang mit der auf Teneriffa registrierten vulkanischen Seismizität (wie den jüngsten seismischen Schwärmen unter dem Teide).
Makroseismische Intensität: Hier war das Beben am stärksten zu spüren
Das IGN hat eine Karte der makroseismischen Intensität (EMS) erstellt. Die höchste Intensität erreichte die Stufe III, bei der Erschütterungen in Gebäuden von den Bewohnern deutlich wahrgenommen werden und sich Innenstrukturen für einige Sekunden sichtbar bewegen.
Betroffene Gebiete auf Gran Canaria (Intensität III):
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Santa María de Guía: Ortsteil Becerril
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Ingenio: Ortsteil Carrizal
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Gáldar: Stadtzentrum sowie die Orte Los Quintanas und Piso Firme
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Agaete: Puerto de las Nieves
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Valsequillo: Ortsteil Tenteniguada
Zudem wurden Erschütterungen der Intensität II bis III in Agüimes, El Lomo (Valleseco), Almatriche (Las Palmas), Casa de la Cal (Vega de San Mateo) und Temisas sowie in Mogán und La Aldea de San Nicolás gemeldet.
Erschütterungen auch auf Teneriffa und Fuerteventura
Die Reichweite des Bebens zeigt sich in den Meldungen der Nachbarinseln:
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Fuerteventura: Einwohner aus Betancuria berichteten, dass sie neben den deutlichen Erschütterungen auch ein lautes, grollendes Geräusch wahrgenommen haben.
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Teneriffa: Offizielle Bürgermeldungen bestätigen, dass das Beben unter anderem in den Gemeinden Puerto de la Cruz und Güímar spürbar war.
Bislang liegen keine Berichte über größere Sach- oder Personenschäden vor. Ich halte euch über weitere Updates des IGN und aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden. Blick in das Live-Beben Monitoring.
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