La Palma 05.04.2025: Trumps Zollkrieg ‑14 Ertrunkene im ersten Quartal ‑Ärztemangel

Trumps Zollkrieg - La Palma 05.04.2025

++ Kana­ren von Trumps Zoll­krieg kaum betrof­fen ++ Bereits 14 Ertrun­ke­ne im ers­ten Quar­tal ++ Kri­ti­scher Ärz­te­man­gel ++ La Zar­za in Garafía wei­ter geschlos­sen ++ Pro­test gegen Ölboh­rung ++

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12.00 Uhr – Wet­ter heu­te in Mazo (180 m ü.M.):  – 22,0° C – 58 % Luft­feuch­tig­keit – 6,1 km/h Wind aus Osten – 0,0 l/m² Regen. Leicht bewölkt, sonst sonnig.

Die Kanaren von Trumps Zollkrieg kaum betroffen

Die Kana­ri­schen Inseln sind die auto­no­me Gemein­schaft, die vom Zoll­krieg am wenigs­ten betrof­fen ist, da ihr Export­an­teil in die USA ledig­lich 1,20 % beträgt.

Mehr betrof­fen sind Ara­go­ni­en (1,70 %), Kas­ti­li­en-León und Extre­ma­du­ra mit (1,80 %), Gali­ci­en (2,70 %), Kas­ti­li­en-La Man­cha und Kata­lo­ni­en mit 3,40 %, Kan­tabri­en (4 %) und die Balea­ren, Mur­cia und Navar­ra mit 4,10 % ihrer welt­wei­ten Exporte.

Kanaren: 14 Ertrunkene im ersten Quartal

In den ers­ten 3 Mona­ten 2025 sind auf den Kana­ri­schen Inseln 14 Men­schen ertrun­ken. Dar­un­ter ein 15-Jäh­ri­ger. Allein im März wur­den neun Per­so­nen im und am Was­ser ver­letzt. Für drei ende­te der Unfall töd­lich und eine Per­son wur­de in kri­ti­schem Zustand ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. Unter den 14 Toten waren sechs Aus­län­der und die Hälf­te war über 60 Jah­re alt.

Teneriffa – La Laguna: Kritischer Ärztemangel in der Notaufnahme

Mehr als 120 Ärz­te und Assis­tenz­ärz­te kla­gen über die schlech­te Orga­ni­sa­ti­on, Über­las­tung und den chro­ni­schen Per­so­nal­man­gel im Uni­ver­si­täts­kran­ken­haus in La Lagu­na. Teil­wei­se gäbe es Schich­ten mit nur einem Not­arzt, in denen eigent­lich fünf im Ein­satz sein müss­ten. Außer­dem feh­le es an Super­vi­si­on für jun­ge Ärz­te, sodass auch die Aus­bil­dung des medi­zi­ni­schen Nach­wuch­ses lei­de. Sie betrach­ten die Lage als kritisch.

Kulturparks La Zarza und La Zarcita in Garafía seit Februar 2021 geschlossen

Der Stif­tungs­rat der Kana­ri­schen Stif­tung zur Wie­der­her­stel­lung des Kul­tur­er­bes der Stadt Garafía for­dert ange­sichts der anhal­ten­den Schlie­ßung des Kul­tur­parks La Zar­za und La Zar­ci­ta seit dem 19. Febru­ar 2021 die Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln, das Cabil­do von La Pal­ma und die Stadt Garafía auf, eine schnel­le Lösung zu finden.

Wir sind uns bewusst, dass es in den letz­ten Jah­ren wid­ri­ge Umstän­de gab, wie bei­spiels­wei­se die COVID-19-Epi­de­mie, die nun über­wun­den ist, oder Erd­rut­sche in einem bestimm­ten Bereich des Kul­tur­parks oder die Reno­vie­rung des Besu­cher­zen­trums des Parks, die unse­ren Nach­rich­ten zufol­ge nun abge­schlos­sen ist.

Sie for­dern daher die zustän­di­gen Behör­den auf, alle noch aus­ste­hen­den Arbei­ten abzu­schlie­ßen und den Park zu öffnen.

Gran Canaria: Inselregierung protestiert gegen Bohrgenehmigung vor den Kanaren

Gran Cana­ri­as Insel­prä­si­dent Anto­nio Mora­les ist wegen des Ver­hal­tens der marok­ka­ni­schen Regie­rung alar­miert. Sie hat Isra­el die Geneh­mi­gung für Boh­run­gen nach Öl und Gas in der Nähe der Kana­ri­schen Inseln erteilt. Mora­les sieht dar­in einen Ver­stoß gegen inter­na­tio­na­les Recht und sorgt sich um die Sicher­heit der mari­nen Ökosysteme.

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