++ Kanaren von Trumps Zollkrieg kaum betroffen ++ Bereits 14 Ertrunkene im ersten Quartal ++ Kritischer Ärztemangel ++ La Zarza in Garafía weiter geschlossen ++ Protest gegen Ölbohrung ++
12.00 Uhr – Wetter heute in Mazo (180 m ü.M.): – 22,0° C – 58 % Luftfeuchtigkeit – 6,1 km/h Wind aus Osten – 0,0 l/m² Regen. Leicht bewölkt, sonst sonnig.
Die Kanaren von Trumps Zollkrieg kaum betroffen
Die Kanarischen Inseln sind die autonome Gemeinschaft, die vom Zollkrieg am wenigsten betroffen ist, da ihr Exportanteil in die USA lediglich 1,20 % beträgt.
Mehr betroffen sind Aragonien (1,70 %), Kastilien-León und Extremadura mit (1,80 %), Galicien (2,70 %), Kastilien-La Mancha und Katalonien mit 3,40 %, Kantabrien (4 %) und die Balearen, Murcia und Navarra mit 4,10 % ihrer weltweiten Exporte.
Kanaren: 14 Ertrunkene im ersten Quartal
In den ersten 3 Monaten 2025 sind auf den Kanarischen Inseln 14 Menschen ertrunken. Darunter ein 15-Jähriger. Allein im März wurden neun Personen im und am Wasser verletzt. Für drei endete der Unfall tödlich und eine Person wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Unter den 14 Toten waren sechs Ausländer und die Hälfte war über 60 Jahre alt.
Teneriffa – La Laguna: Kritischer Ärztemangel in der Notaufnahme
Mehr als 120 Ärzte und Assistenzärzte klagen über die schlechte Organisation, Überlastung und den chronischen Personalmangel im Universitätskrankenhaus in La Laguna. Teilweise gäbe es Schichten mit nur einem Notarzt, in denen eigentlich fünf im Einsatz sein müssten. Außerdem fehle es an Supervision für junge Ärzte, sodass auch die Ausbildung des medizinischen Nachwuchses leide. Sie betrachten die Lage als kritisch.
Kulturparks La Zarza und La Zarcita in Garafía seit Februar 2021 geschlossen
Der Stiftungsrat der Kanarischen Stiftung zur Wiederherstellung des Kulturerbes der Stadt Garafía fordert angesichts der anhaltenden Schließung des Kulturparks La Zarza und La Zarcita seit dem 19. Februar 2021 die Regierung der Kanarischen Inseln, das Cabildo von La Palma und die Stadt Garafía auf, eine schnelle Lösung zu finden.
Wir sind uns bewusst, dass es in den letzten Jahren widrige Umstände gab, wie beispielsweise die COVID-19-Epidemie, die nun überwunden ist, oder Erdrutsche in einem bestimmten Bereich des Kulturparks oder die Renovierung des Besucherzentrums des Parks, die unseren Nachrichten zufolge nun abgeschlossen ist.
Sie fordern daher die zuständigen Behörden auf, alle noch ausstehenden Arbeiten abzuschließen und den Park zu öffnen.
Gran Canaria: Inselregierung protestiert gegen Bohrgenehmigung vor den Kanaren
Gran Canarias Inselpräsident Antonio Morales ist wegen des Verhaltens der marokkanischen Regierung alarmiert. Sie hat Israel die Genehmigung für Bohrungen nach Öl und Gas in der Nähe der Kanarischen Inseln erteilt. Morales sieht darin einen Verstoß gegen internationales Recht und sorgt sich um die Sicherheit der marinen Ökosysteme.
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