Ein hartes Jahr für La Palma

Vulkan - hartes Jahr

So ein hartes Jahr hätte niemand erwartet -

2021 war ein har­tes Jahr für die Insel La Pal­ma. Erst Coro­na, dann die Feu­er­ka­ta­stro­phe von El Paso und Los Lla­nos mit 50 abge­brann­ten Gebäu­den und jetzt noch ein Vul­kan­aus­bruch.

Wenn es kommt, dann knüp­pel­dick und Schlag auf Schlag. Das Jahr war schon eine gro­ße Belas­tung für die betrof­fe­nen Ein­woh­ner auf der West­sei­te. Vie­le haben ihr Haus und Grund­stück für immer ver­lo­ren, das jetzt unter einer dicken Lava­schicht ver­gra­ben liegt.

Wie Flücht­lin­ge leben immer noch rund 5000 ehe­ma­li­ger Bewoh­ner des Vul­kan­ge­bie­tes bei Ver­wand­ten, Freun­den oder in einem Hotel. Vie­le haben ihre Exis­tenz­grund­la­ge in der Land­wirt­schaft ver­lo­ren, ande­re ihre Beschäf­ti­gung im Tou­ris­mus oder einem Dienstleistungsbetrieb.

Har­te Zei­ten auch ohne Inqui­si­ti­on oder Krieg. Die Natur holt sich zurück, was ihr zusteht und vom Men­schen ein­fach igno­riert wur­de. Sie kor­ri­giert mensch­li­che Fehl­ent­wick­lun­gen und schlägt erbar­mungs­los zu. 

Die Corona-Zahlen wachsen in den Himmel

Ges­tern allein auf den Kana­ren 6.829 neue Fäl­le des Coro­na­vi­rus COVID-19. Acht Men­schen an der Seu­che gestor­ben und eine 7‑Ta­ge-Inzi­denz von 1.350,4. La Pal­ma bricht alle Rekor­de mit 1618 akti­ve Fäl­len und einer Inzi­denz von 1.694,27.

Alles bei einer Durch­imp­fungs­ra­te von über 83 Pro­zent. Zum Glück sind die Kran­ken­häu­ser und Inten­siv­sta­tio­nen noch nicht über­las­tet. Es scheint alles mit der neu­en Omi­kron Vari­an­te auf eine Art Grip­pe­wel­le hin­aus zulaufen.

Vulkan als einmaliges Naturereignis

Kaum jemand hat einen Vul­kan­aus­bruch haut­nah und live mit­er­lebt. Auch auf der Vul­kan­in­sel La Pal­ma hat man in sei­nem Leben eigent­lich nur ein­mal die Chan­ce die­ses Natur­schau­spiel zu erle­ben. Ich hat­te das Glück zwei Vul­kan­aus­brü­che, 2011 Eldis­cre­to auf El Hier­ro und jetzt Cabe­za auf La Pal­ma zu sehen und zu spü­ren. Aber auch das Leid, die Angst und der Schmerz der betrof­fe­nen Men­schen zu emp­fin­den und mitzufühlen.

Ich habe gese­hen und gelernt, wie über­mäch­tig die­se Natur­ge­walt sein kann und der direkt betrof­fe­ne Mensch nur noch schnell mit sei­nen „Sie­ben Sachen“ bei Nacht und Nebel die Flucht ergrei­fen kann. Abwar­ten oder eine Abwehr gibt es nicht oder wäre sinn­los. Das prägt und bringt Erfah­rungs­wer­te. Auch wenn der Vul­kan Cabe­za inzwi­schen schon eini­ge Wochen zurück­liegt und ich nur indi­rekt betrof­fen war, bin ich noch heu­te sehr aufgewühlt.

10.50 Uhr - Inter­es­san­tes Video in dem wir sehen, wie sich das Wol­ken­meer wie ein ech­tes Meer ver­hält. Eine wei­te­re Demons­tra­ti­on der Atmo­sphä­re als Flüs­sig­keit. Sogar „Wel­len“ wer­den gese­hen, wie sie brechen.

11.00 Uhr - Rück­kehr der ers­ten Eva­ku­ier­ten in das siche­re Vul­kan­ge­biet – Koor­di­niert von Ceco­pin wur­de ein Fahr­zeug-Shut­tle geschaf­fen, um Möbel und Hab­se­lig­kei­ten aus den Lager­hal­len zu transportieren.

12.00 Uhr – Auf einer Insel mit einer Flä­che von 708,32 km², mit 20 regis­trier­ten Natur­räu­men, die sich über fast 50% ihres Ter­ri­to­ri­ums erstre­cken, die eine ter­ri­to­ria­le Nut­zung über den Genuss einer wun­der­schö­nen Land­schaft hin­aus unmög­lich machen.  Dass ein Vul­kan die­ser Grö­ßen­ord­nung fast 1.300 Hekt­ar frucht­ba­ren Boden mit bis zu 40 Meter hoher Lava ver­schlingt und wei­te­re eini­ge Tau­send Hekt­ar mit Asche­ber­gen beschä­digt, die sich in Höhen­la­gen meter­hoch erhe­ben … gilt als „dra­ma­ti­sche Szene“.

Es sind nicht „nur 8% der Insel“, wie wäh­rend des Erup­ti­ons­pro­zes­ses impli­ziert wur­de. Obwohl die Daten auf einer Kar­te genau sind, ist die nume­ri­sche Rea­li­tät viel schlim­mer. Der Vul­kan hat nach den Berech­nun­gen zur Akti­vi­täts­ver­tei­lung der Insel­bö­den mehr als 20 % des pro­duk­ti­ven Bodens des Ari­dane­tals begra­ben und die Säu­len der wich­tigs­ten Wirt­schafts­sek­to­ren des Ari­da­ne-Tals beschädigt.

13.50 Uhr - Wo frü­her der Gar­ten oder Rasen war, stehst du nun auf einem 4 Meter hohen Aschehaufen.

 

14.30 Uhr - Fer­tig­häu­ser für Eva­ku­ier­te – Heu­te haben wir zusam­men mit dem Woh­nungs­bau­mi­nis­ter der kana­ri­schen Regie­rung, Sebas­tián Fran­quis und Ver­tre­tern der von der Erup­ti­on betrof­fe­nen Gemein­den, die Fer­tig­häu­ser von Los Lla­nos de Ari­da­ne besichtigt.

15.00 Uhr – Wenn Ihr wei­te­re Bei­trä­ge zum Vul­kan von La Pal­ma lesen möch­tet, betei­ligt Euch bei  den Kom­men­ta­ren. Sonst ver­lie­re ich die Lust – bin kein Alleinunterhalter. 

16.10 Uhr - Video auf­ge­nom­men um 14:30 Uhr kana­ri­scher Zeit vom Patrouil­len­boot der Guar­dia Civil, vom noch rau­chen­den Lava­del­ta.

17.40 Uhr - Puer­to Naos und La Bom­bil­la wei­sen wei­ter­hin sehr hohe Gas­an­samm­lun­gen auf und die Zufahr­ten blei­ben vor­erst geschlos­sen. Zur Dis­kus­si­on: Ich wäre sowie­so dafür Puer­to Naos in Zukunft als Natur­zo­ne aus­zu­wei­sen und kei­ne wei­te­re tou­ris­ti­sche Nut­zung zuzu­las­sen. Was steht, bleibt ste­hen, aber kei­ne wei­te­ren Neubauten.

Donnerstag, der 13. Januar 2022

8.30 Uhr – Die PEVOLCA wird nächs­te Woche die Mög­lich­keit neu­er Umzü­ge in die Eva­ku­ie­rungs­ge­bie­te prü­fen. Um die Eva­ku­ie­rung der im obe­ren Teil des süd­li­chen Lava­stroms lie­gen­den Gebie­te, haupt­säch­lich Las Man­chas und Las Nori­as, durch­zu­füh­ren und den Zugang der Bewoh­ner zu gewähr­leis­ten, wur­den die Arbei­ten zur Rei­ni­gung der Asche mit schwe­ren Maschi­nen inten­si­viert , sowohl im Stra­ßen­netz als auch in Woh­nun­gen, wäh­rend die Sanie­rung des Trink­was­ser­net­zes wei­ter­geht. Sobald die not­wen­di­gen Sicher­heits­be­din­gun­gen gege­ben sind, wird die Umsied­lung die­ses Bevöl­ke­rungs­ge­bie­tes geneh­migt, wenn kei­ne Risi­ken mehr bestehen.

Ande­rer­seits berich­te­te der Len­kungs­aus­schuss, dass sowohl Puer­to Naos als auch La Bom­bil­la wei­ter­hin sehr hohe CO2-Wer­te ver­zeich­nen, die mit dem mag­ma­ti­schen Pro­zess der Erup­ti­on ver­bun­den sind, mit einer gesund­heits­schäd­li­chen Akku­mu­la­ti­on. In die­sem Sin­ne wer­den die Gas­mes­sun­gen wei­ter­hin täg­lich über­wacht und eine Öff­nung die­ses Bereichs ist der­zeit nicht in Betracht zu zie­hen, was auch den Zugang zu El Remo und Char­co Ver­de verhindert.

8.40 Uhr - Das Cabil­do ver­teilt Was­ser, um die Häu­ser in den Vul­kan Gebie­ten nach dem Vul­kan­aus­bruch zu reinigen.

9.00 Uhr -Die Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln schätzt die Hil­fe, die La Pal­ma bereits erreicht hat, auf 179 Mil­lio­nen Euro. Kon­kret wies Oli­ve­ra dar­auf hin, dass bereits 82 Mil­lio­nen Euro für den Woh­nungs­bau mobi­li­siert wur­den, hin­zu kom­men wei­te­re 50 Mil­lio­nen in der Not- und Beschäftigungssozialhilfe.

Dar­über hin­aus sind bereits wei­te­re 30 Mil­lio­nen Euro für Hil­fen an Unter­neh­men, Frei­be­ruf­ler und Wirt­schafts­zwei­ge der Insel sowie 11,5 Mil­lio­nen Euro im Bereich sons­ti­ge Hil­fen, die Infra­struk­tu­ren, Son­der­pro­gram­me, Stra­ßen oder Ent­sal­zungs­an­la­gen geflossen.

10.20 Uhr - Ein neu­es Dekret der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln „ver­bie­tet den Bau neu­er Häu­ser „auf den Lava­strö­men. Im Fal­le einer Rekon­struk­ti­on kann sie „auf dem glei­chen Grund­stück, auf dem sie sich befin­den, durch­ge­führt wer­den, wenn dies mate­ri­ell mög­lich ist. Im Fal­le des Baus eines neu­en Hau­ses, das ein ande­res ersetzt, „kann es auf jedem von der Ver­ord­nung betrof­fe­nen Grund­stück in der Gemein­de durch­ge­führt wer­den“, aber „beinhal­tet nicht die Lava­strö­me des Vulkanausbruchs“.

11.30 Uhr - Die Kran­ken­standsla­wi­ne , die die Omic­ron– Vari­an­te des Covids aus­löst, bringt die Gesund­heit der Kana­ren nach den Weih­nachts­fe­ri­en in eine kom­pli­zier­te Situa­ti­on. Rund 1.000 Ange­hö­ri­ge der Gesund­heits­be­ru­fe der vier Kran­ken­häu­ser auf den Haupt­in­seln sind wegen Covid krank­ge­schrie­ben. Im gesam­ten Gesund­heits­we­sen auf den Kana­ren sogar 2.200 Per­so­nen. Die Coro­na Sta­tis­tik auf der Coro­na-Sei­te ist übri­gens wie­der auf dem aktu­el­len Stand.

12.00 Uhr – Die Land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln, Ali­cia Vanoos­ten­de, hat den EU-Land­wirt­schafts­kom­mis­sar Janusz Wojciechow­ski und Minis­ter Luis Pla­nas auf dem Flug­ha­fen Tene­rif­fa Nord zu einem offi­zi­el­len Besuch mit Wei­ter­flug nach La Pal­ma emp­fan­gen. Mit ihnen wer­den der Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Juan Fer­nan­do López Agui­lar und der Prä­si­dent der Kana­ri­schen Inseln, Ángel Víc­tor Tor­res, sowie die loka­len und Insel­be­hör­den anwe­send sein.

Sie erfah­ren aus ers­ter Hand, wel­che Schä­den der Vul­kan­aus­bruch in der Land­wirt­schaft, Vieh­zucht und Fische­rei ver­ur­sacht hat. Sie wer­den eine Bana­nen­farm besu­chen und im Archäo­lo­gi­schen Muse­um Ben­ahoari­ta Tref­fen mit Ver­tre­tern der vom Vul­kan betrof­fe­nen Landwirtschafts‑, Vieh­zucht- und Fische­rei­sek­to­ren von La Pal­ma abhal­ten. Die Anwe­sen­heit des Kom­mis­sars für Land­wirt­schaft soll die not­wen­di­gen Vor­keh­run­gen beschleu­ni­gen, um finan­zi­el­le Unter­stüt­zung aus dem EU-Soli­da­ri­täts­fonds zu erhalten.

12.15 Uhr - Ein Kos­mo­naut der Inter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ISS zeigt, wie die Atmo­sphä­re auf La Pal­ma am „schlimms­ten Tag des Vul­kans“ war.

13.00 UhrBlick heu­te auf die Kra­ter­land­schaft des Vul­kans Cabe­za. Es sind schon fas­zi­nie­ren­de Auf­nah­men. Freue mich schon heu­te auf mei­nen ers­ten Besuch im Vulkangebiet.

18.00 Uhr - Das Cabil­do koor­di­niert den Abtrans­port der Asche aus der Umge­bung des Vul­kans, aus dem täg­lich etwa 750 Kubik­me­ter Mate­ri­al abge­tra­gen wer­den. Per­do­mo erklärt, dass heu­te 15 Last­wa­gen in die­sem Betrieb arbei­ten und dass wei­te­re sie­ben mit vier gro­ßen Ladern inte­griert wer­den sol­len. Es geht um die Kreu­zung von San Nicolás zwi­schen LP‑2 und der LP-211.

Freitag, der 14. Januar 2022

8.45 Uhr – Bei Strö­men von 3.350 Metern Brei­te und 60 Metern Höhe an eini­gen Stel­len ist es klar, dass die Ver­bin­dung des nörd­li­chen Bereichs des Ari­da­ne-Tals mit dem süd­li­chen Bereich tech­nisch sehr kom­pli­ziert sein wird. Vor allem an Orten wie der alten Stra­ße von Tacan­de, der Kreu­zung am Som­bre­ro in Rich­tung Fuen­ca­li­en­te oder der Stra­ße von Los Lla­nos nach Puer­to Naos, wo die ein­zi­ge Mög­lich­keit besteht, „über die Lava zu gehen“. Zudem sei die Lava noch sehr heiß und set­ze sich erst lang­sam – so die Pevolca.

9.00 Uhr - Heu­te oder Mor­gen wer­de ich noch eine betrof­fe­ne Fami­lie vor­stel­len, die durch den Lava­strom ihr Haus und Gut ver­lo­ren hat und drin­gend auf Unter­stüt­zung ange­wie­sen ist.

11.50 UhrWis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter von #IGN­S­pain im Stadt­teil La Bom­bil­la erwei­tert das Mess­netz von Mess­punk­ten für dif­fu­se CO2-Strömungen.

15.45 Uhr - Der Prä­si­dent der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln, Ángel Víc­tor Tor­res, hat in sei­nen sozia­len Netz­wer­ken mit­ge­teilt, dass er posi­tiv auf das Coro­na­vi­rus getes­tet wur­de. «Im Moment habe ich kei­ne rele­van­ten Sym­pto­me und es geht mir gut, aber ich bin posi­tiv auf Covid19 getes­tet wor­den. Aus die­sem Grund muss ich in den nächs­ten Tagen mei­nen öffent­li­chen Dienst­plan absa­gen, wer­de aber wei­ter­hin von zu Hau­se aus arbei­ten. Viel Vor­sicht. Aufpassen.

  • Fort­set­zung folgt

Wetteraussichten für La Palma



63 Kommentare zu "Ein hartes Jahr für La Palma"

  1. Hal­lo nach La Pal­ma. Ich ver­fol­ge regel­mä­ßig die aktu­el­len Coro­na­Zah­len auf La Pal­ma. (Über das Por­tal „Covid-19 Cana­ri­as.) Bis­her war alles mode­rat. Aber jetzt? Auch ich bin sehr erschro­cken über die­se Zah­len. Der Vul­kan ist zu Ende … und jetzt Coro­na. Gibt es einen Hin­weis, war­um und wes­halb die Zah­len so extrem gestie­gen sind? Omikron?

    • Manfred Betzwieser | 12. Januar 2022 um 13:21 | Antworten

      Hal­lo Ingeborg,

      ich den­ke die neue Vari­an­te. Alle kana­ri­schen Inseln sind betrof­fen. Mit dem Vul­kan direkt hat es nichts zu tun, obwohl auch vie­le Hel­fer ange­steckt wur­den. Allein von der mili­tä­ri­schen UME muss­ten 21 Sol­da­ten in Qua­ran­tä­ne geschickt werden.

      • Dan­ke für Ihre Ant­wort. Die Pan­de­mie hält uns jetzt schon über 2 Jah­re in Atem, auch in Deutsch­land jetzt ins­be­son­de­re mit Ome­kron. Ich hof­fe sehr, dass es recht bald eine Bes­se­rung für Alle gibt und man wie­der gefahr­los rei­sen kann. Mei­ne Sehn­sucht nach La Pal­ma ist groß, noch hof­fe ich. Alle guten Wün­sche nach La Palma.

    • Die Zah­len stei­gen ja seit der neu­en Vari­an­te über­all enorm an. Teils höher als noch 2020 als es noch gar kei­ne Imp­fung gab.

      Will jetzt hier kei­ne unnö­ti­ge Coro­na Dis­kus­si­on star­ten. Aber fakt ist dass sogar das RKI kürz­lich eini­ge ihrer Aus­sa­gen revi­diert hat, da anhand neus­ter Erkennt­nis­se die Omi­kron Vari­an­te von geimpf­ten wie auch unge­impf­ten genau gleich gut über­tra­gen wer­den kann, und die Anste­ckungs­wahr­schein­lich­keit bei bei­den „Par­tei­en“ gleich hoch liegt.

      Ich den­ke hier liegt defi­ni­tiv ein Zusam­men­hang wes­halb in letz­ter Zeit die Zah­len so enorm ansteigen.

  2. Lie­ber Manfred,
    wo sol­len die Häu­ser denn künf­tig ste­hen? Sie schei­nen erst ein­mal nur zur Besichtigung/ vor Ver­la­dung hin­ge­stellt zu sein, wenn man die wacke­li­gen Stei­ne dar­un­ter sieht. So ganz habe ich auch kei­ne Vor­stel­lung von deren Grö­ße und Zim­mer­an­zahl: Hast du dazu wei­te­re Informationen?

  3. Elke Kampen-Hartwig | 12. Januar 2022 um 15:47 | Antworten

    Hal­lo nach La Pal­ma! Dan­ke für die infor­ma­ti­ven Berich­te die wir seit dem Aus­bruch des Vul­kans ver­folgt haben. Wir hat­ten dadurch eine, nach unse­rer Mei­nung, zuver­läs­si­ge Infor­ma­ti­ons­quel­le. Mit­te Febru­ar kom­men wir für 4 Wochen wie­der auf die Insel, auch des­halb ist es gut, wei­ter Infor­ma­tio­nen über die Situa­ti­on vor Ort zu erhal­ten. Bes­te Grü­ße und ger­ne wei­ter­hin inter­es­san­te Berichte!

  4. Peter Wahlfeldt | 12. Januar 2022 um 15:55 | Antworten

    Hal­lo

    Ich habe die Fer­tig­häu­ser gese­hen .Das ist doch sicher nur eine vor­rüber gehen­de Lösung.
    Ich glau­be nicht das die Leu­te wo alles verloh­ren haben, sich mit dem auf dau­er arang­schie­ren kön­nen . Ich wün­sche mir auch ‚daß bei dem Coro­na end­lich was wirk­sa­mes ent­wi­ckelt wird . Wie­so schaf­fen die Ent­wick­ler von Impf­stof­fen nicht zusam­men und tau­schen ihre Erfah­run­gen aus . Wie es doch aus­sieht , hoft jeder
    der ers­te zu sein und mög­lichst fiel Geld zu machen .

    • Ach herr­je. Kei­ne Ahnung, kei­ne Gram­ma­tik, kei­ne Recht­schrei­bung, aber Non­sens abson­dern… Man darf alles sagen, man muss aber nicht.

      • Manfred Betzwieser | 12. Januar 2022 um 17:29 | Antworten

        Lie­be Gundula,

        es kommt zunächst auf den Inhalt und nicht die Gram­ma­tik an. Jeder hat sei­ne Mei­nung, ob Non­sens oder hilf­reich. So ist Deutsch­land und die Welt! 

        Gruß
        Manfred

        • Dan­ke Manfred
          Genau so ist es!

          • Bei Coro­na-Unsinn und Ver­schwö­rungs­my­then ist bei mir Schluss. Tole­ranz hört da auf, wo Unsinn Men­schen­le­ben gefährdet.

          • Lie­be Gundula,
            bei allem Ver­ständ­nis für dei­ne Reak­ti­on: Ich sehe kei­nen Unsinn und schon gar nichts in Rich­tung Ver­schwö­rung, eher ein paar Wis­sens­lü­cken und Unge­duld. Das Virus macht kom­ple­xe, bis dato nicht voll­stän­dig bekann­te Krank­heits­bil­der, die der­zeit fast nur sym­pto­ma­tisch behan­delt wer­den kön­nen, und bei denen man bei den schnell auf­tre­ten­den Mutan­ten the­ra­peu­tisch oft hin­ter­her­hinkt. Vie­les weiß man noch gar nicht, so neu und kom­plex ist alles. Und dass die Impf­stoff­her­stel­ler sich mehr ver­net­zen könn­ten, ist auch mei­ne Wahr­neh­mung, nicht erst seit Coro­na. Impf-/Me­di­ka­men­ten­her­stel­ler wer­den nicht erst seit die­ser Pan­de­mie für ihre Preis­po­li­tik kri­ti­siert, da sich die Mit­tel ärme­re Län­der z. B. oft nicht leis­ten kön­nen (z. b. Mala­ria-Mit­tel, Medi­ka­men­te gegen AIDS). Ich bin geboos­tert, arbei­te in einem Kran­ken­haus der Maxi­mal­ver­sor­gung (bei uns lan­den die schwers­ten Fäl­le) und bin, wie sicher­lich vie­le, lang­sam „coro­na-müde“, bei aller Ein­sicht in die nöti­gen Maß­nah­men, Ver­ständ­nis für die­se beson­de­re Situa­ti­on und Ver­trau­en in die Medi­zin und Impf­stoff­ent­wick­lung. Die gesam­te Situa­ti­on ist trotz allem für etli­che nicht immer ein­fach zu über­bli­cken bzw. kann durch­aus über­for­dern, und da wünscht man sich ab und zu mal ein­fa­che und schnel­le Lösun­gen. Und die­se Zeit macht nicht sel­ten dünn­häu­tig, so dass man bis­wei­len nicht genau hin­schaut, son­dern nur noch auf Signal­wor­te reagiert. Ich bin da auch nicht frei von, wes­halb ich immer erst ein­mal Luft hole und Tex­te noch­mals lese.
            Grün­de für defi­zi­tä­re Recht­schrei­bung gibt es vie­le (z. B. Leg­asthe­nie oder auch ein­fach Ärger/Hektik), die nicht immer mit Unsinn, Dumm­heit oder auch der sons­ti­gen Intel­li­genz o. ä. zu tun haben. Daher hat Man­fred recht, dass es erst ein­mal um Inhal­te geht.

      • Ach herr­je, wie kann man sich nur so über ande­re stel­len? Viel­leicht soll­ten Sie sich mal an Ihren letz­ten Hin­weis hal­ten.… Fra­ge: Wo ist es Non­sens, wenn jemand hofft, dass Wis­sen­schaft­ler zusam­men­ar­bei­ten und nicht Geld das Maß aller Din­ge ist? Oder zu hof­fen, dass es bald ein wirk­lich wirk­sa­mes Mit­tel gibt? Als Deutsch­leh­re­rin habe ich übri­gens schon ganz ande­re Tex­te gese­hen, und glau­ben Sie, es gibt tat­säch­lich Men­schen, die in RS und Gram­ma­tik nicht ganz bewan­dert, aber ansons­ten tol­le Men­schen sind!

        • Genau, auf den Inhalt kommt es an:
          Wenn die Unter­stel­lung, es gäbe kei­ne wirk­sa­mem Impf­stof­fe, kein Unsinn ist?
          Oder die Unter­stel­lung, den Wis­sen­schaft­lern = Ent­wick­lern gehe es nur um Geld? Das ist zudem bösartig.
          Und nein, Leg­asthe­nie las­se ich nicht durch­ge­hen, jede Auto­kor­rek­tur hät­te einen Groß­teil kor­ri­giert. Hier hat jemand im Affekt in die Tas­ten gehau­en und war zu faul, noch­mal drü­ber­zu­se­hen. So etwas ist kein brauch­ba­rer Diskussionsbeitrag.
          Und war­um muss ich mir von einer Leh­re­rin im leh­rer­haf­ten Ton von oben her­ab sagen las­sen, ich sol­le nichts von oben her­ab sagen? Die so einen Text in der Schu­le bestimmt nicht wohl­wol­lend gut bewer­tet hätte.…
          Aber hier geht es um La Pal­ma, und Man­fred hät­te schon den Am-The­ma-Vor­bei-Schwur­bel­post gar nicht erst durch­las­sen sollen.
          Aber, Man­fred, es ist Dein Blog, bit­te, aber beschwe­re Dich dann nicht wie­der, dass nie­mand pos­tet, wenn man gleich wie­der ver­grault wird. Hier sind schon vie­le wich­ti­ge Bei­trags­schrei­ber nach Dau­ermob­bing gegan­gen. Dann blei­ben halt irgend­wann nur noch Schwur­bel­pos­ter übrig.

  5. Bit­te nicht die Lust ver­lie­ren! Gera­de jetzt, wo das Dra­ma­tischs­te vor­bei zu sein scheint, ist es wich­tig wei­ter zu berich­ten, was auf La Pal­ma geschieht. Wel­che Plä­ne gibt es, was wird davon umge­setzt, mit wel­chem Erfolg?
    Wir sind Ende Dezem­ber auf die Insel zurück­ge­kehrt und sind froh dar­über. La Pal­ma braucht jetzt Men­schen, die hier ihr Geld aus­ge­ben. Die hohe Covid­ra­te macht etwas Sor­ge und die Fra­ge, wie hoch die Fein­staub­be­las­tung ist. Ande­rer­seits trifft das auf jede grö­ße­re Stadt auf der Welt zu. Imp­fung und Mas­ke geben Schutz. Ich glau­be, nun kann man La Pal­ma wie­der guten Gewis­sens als siche­re Insel bezeich­nen, wo man gut sei­nen Urlaub ver­brin­gen kann. Wenn man nicht in die Lava­ge­bie­te ein­dringt und die Arbeit dort behin­dert, ist man hier bestimmt ein gern gese­he­ner Gast.
    Bit­te wei­ter von der Insel berich­ten, Man­fred! Es ist für alle gut!
    Eva

    • Schlie­ße mich voll an.
      Wir haben für Mai 22 auch wie­der Urlaub gebucht, unser 8er.
      Hof­fent­lich macht Coro­na kei­nen Strich durch die Rechnung 

      Aber BITTE wei­ter berichten!

      Jetzt wird es ja erst spannend/anstrengend, die Infra­struk­tur halb­wegs wie­der hinzubekommen.

      • Wir wol­len im März zum 5. mal kom­men und ban­gen auch wegen Covid 19. Dann drü­cken wir uns gegen­sei­tig die Dau­men. Viel Spaß

    • Ich will nicht nicht ängst­lich klin­gen, aber bei der der­zei­ti­gen Ent­wick­lung der Pan­de­mie wür­de ich viel­leicht doch noch ein wenig war­ten, bis die Zah­len wie­der in einem mode­ra­ten Bereich lie­gen und man gefahr­los rei­sen kann. Für mich per­sön­lich wäre La Pal­ma zum jet­zi­gen Zeit­punkt kei­ne siche­re Insel, weil die wei­te­re Ent­wick­lung von Coro­na unge­wiss ist. Vie­le Grü­ße nach La Palma

    • Wir kom­men am 12.04 unser 4ter (sind noch am Anfang) aber unse­re gan­ze Fami­lie ist ver­liebt in die Insel und die net­ten Bewoh­ner. Haben jeden Tag hier mit­ver­folgt und für Euch gebe­tet! BITTE wei­ter berichten!

    • Lie­ber Manfred,
      wir kom­men Ende Juni/Anfang Juli und freu­en uns sehr unse­ren zwei­ten Urlaub, der 0520 aus­fal­len muss­te, nachzuholen.
      Bit­te nicht aufhören!
      Und eine Spen­de ist schon unter­wegs an die Familie

  6. Gerhard Friedrichs | 12. Januar 2022 um 17:57 | Antworten

    Hal­lo Manfred,
    Dei­ne Zusam­men­fas­sung der Schick­sals­schlä­ge die La Pal­ma und sei­ne Bewoh­ner 2021 getrof­fen haben in Ver­bin­dung mit den Zah­len zu den durch den Vul­kan­aus­bruch ent­stan­de­nen Scha­den machen mich erneut nahe­zu sprach­los; und brin­gen mich zu vie­len Fra­gen: Was machen die Men­schen die Haus und Besitz und Arbeit ver­lo­ren haben? Wie wird ihnen gehol­fen? Gibt es Plä­ne oder min­des­tens Ideen? Wel­che Arbei­ten zur Her­stel­lung der zer­stör­ten Infra­struk­tur sind prioritär.Wie und was geschieht jetzt und und wie ist die wei­te­re Pla­nung. Woher kommt wei­te­re Unter­stüt­zung bei der Bewäl­ti­gung des rie­si­gen, für mich nicht über­schau­ba­ren Bergs an Auf­ga­ben. Und die stei­gen­den Inzi­denz­zah­len machen es nicht leich­ter. In jedem Fall gilt es, jetzt küh­len Kopf und über­leg­tes Han­deln zu zei­gen. Wenn die durch Coro­na sich erge­ben­den Ein­schrän­kun­gen es zulas­sen, wer­den mei­ne Frau und ich, wie geplant, Mit­te März bis Ende Mai die­sen Jah­res wie­der auf La Pal­ma sein.

  7. Inter­es­san­te The­se, mit Puer­to Naos.
    Aber war­um? Gegen­the­se: Lie­ber da als in Punt­agor­da oder andern Orten.
    Es ist ja nicht so, dass es die Aus­ge­burt der kana­ri­schen Schön­heit ist.
    Aber es hat Strand und Infra­struk­tur – auch unter der Erde 🙂 und auch noch Platz.
    Zur Klar­stel­lung: Bin in bei­den Orten gern 1–2 Wochen im Jahr.
    Grü­ße auf die Insel
    Thorsten

    • Manfred Betzwieser | 12. Januar 2022 um 19:50 | Antworten

      Hal­lo Thorsten,

      Puer­to Naos ist das Vul­kan gefähr­dets­tes Gebiet der Insel. Der nächs­te Vul­kan­strom wird die­ses Gebiet tref­fen. Hier hät­te nie­mals ein Haus oder ein Tou­ris­ten­zen­trum ent­ste­hen dür­fen. Die Fami­lie des jet­zi­gen Insel­prä­si­den­ten hat gro­ße Besitz­tü­mer in die­sem Bereich. Dar­um strebt der Prä­si­dent von La Pal­ma eine Aus­wei­tung des Tou­rige­bie­tes an.

  8. Ja, was steht soll auch ste­hen blei­ben. Aber es soll dann auch genutzt wer­den. Es ist sowie­so viel Bau­sub­stanz ver­lo­ren gegangen.

  9. Gabriele Balizs | 12. Januar 2022 um 19:00 | Antworten

    Lie­ber Manfred,

    dan­ke wei­ter­hin für dei­ne Berich­te, die sehr infor­ma­tiv sind. Mich wür­de noch inter­es­sie­ren, ob es durch den Vul­kan­aus­bruch neue Boden­schät­ze auf La Pal­ma geben könn­te (z.B. Kup­fer, Molyb­dän oder sogar Gold?). Das wäre doch viel­leicht ein Gewinn für die Insel ??
    Zu dem The­ma habe ich einen inter­es­san­ten, all­ge­mei­nen Arti­kel der Uni Pots­dam gefunden.
    Hier ist der link:
    https://gfzpublic.gfz-potsdam.de/rest/items/item_5002773_3/component/file_5004606/content

    Vie­le Grü­ße auf die Insel
    Gaby Balizs

    Und dan­ke für das Ein­stel­len des Musikvideos !

    • Manfred Betzwieser | 12. Januar 2022 um 19:53 | Antworten

      Lie­be Gabiy – lei­der nein. Man müss­te schon viel suchen. Gewiss wer­den Schät­ze aus­ge­wor­fen, aber die zu finden .…

      • Einen schö­nen guten Abend,
        Ihre Idee bezüg­lich Puer­to Naos fin­de ich gut.
        Denn jedes neue Tou­ris­ten Objekt wür­de Puer­to Naos auch nicht ver­schö­nern. In die­sem ansons­ten schön gele­ge­nen Ort fehlt es ein­fach an Flair.

        Die vor Jah­ren neu gestal­te­te Ufer­pro­me­na­de ist jedoch ganz gut gelun­gen zumal die Bars sich im Aus­sen­be­reich gut aus­deh­nen konn­ten und weil kei­ne par­ken­den Autos mehr stören.

        Auch der Strand mit den Pal­men ist erwäh­nens­wert. Das fehlt in Puer­to Tazacorte. 

        Ansons­ten bit­te ich Sie unbe­dingt wei­ter über die Fort­schrit­te des Wie­der­auf­baus der Infra­struk­tur zu berichten.
        Ich wür­de mich dar­über sehr freuen.
        VG

    • Vie­len Dank für den inter­es­san­ten Link, man soll­te den Vul­kan wei­ter erfor­schen, auch hin­sicht­lich einer mög­li­chen Ener­gie­nut­zung. Dafür könn­ten auch EU-Mit­tel genutzt wer­den. Viel­leicht ist die Errich­tung eines geo­phy­si­ka­li­schen Obersatorium
      ana­log zum astro­no­mi­schen möglich ?

      Vie­le Grüs­se Roland

  10. Lie­ber Herr Bet­z­wie­ser, ich hät­te schon frü­her schrei­ben kön­nen und sol­len, aber die Mel­dung von 15:00h war für mich dann doch eine sehr deut­li­che Warnung.
    Als Leser mit geo­phy­si­ka­li­scher Ver­gan­gen­heit habe ich die ers­ten War­nun­gen lan­ge vor dem Aus­bruch zur Kennt­nis genom­men, bin dann aber erst zu Beginn des Aus­bruchs auf Ihren her­vor­ra­gen­den Blog auf­merk­sam gewor­den. Ihnen ist es gelun­gen einen wei­ten Blick über die Fak­ten des Natur­er­eig­nis­ses UND über die Aus­wir­kun­gen auf die Betrof­fe­nen zu bieten.
    Ich hat­te noch nie Gele­gen­heit einen Vul­kan­aus­bruch der­ar­tig inten­siv zu beglei­ten, wenn auch nur elek­tro­nisch. Es war ein außer­ge­wöhn­li­ches und fazi­nie­ren­des Ereig­nis, das aber die mensch­li­che Hilf­lo­sig­keit gegen­über den Natur­ge­wal­ten ein­mal wie­der in Erin­ne­rung geru­fen hat. Sie haben das alles sehr gut ver­mit­teln können.
    La Pal­ma habe ich noch nie betre­ten. Ich habe des­halb oft Mühe gehabt, die Ört­lich­kei­ten ein­zu­or­den. Dies umso­mehr, als die Orts­be­zeich­nun­gen auf den übli­chen Kar­ten nicht so gut nach­zu­ver­fol­gen sind. Immer­hin hat http://www.openstreetmap.de/karte.html# die durch Lava über­deck­ten Flä­chen doch ganz gut und aktu­ell dargestellt.
    Sie haben mein deut­li­ches Inter­es­se an den wei­te­ren Ent­wick­lun­gen, z.B. Wie­der­her­stel­lung der Infra­struk­tur, geweckt. Ich wer­de Ihren Blog auf jeden Fall wei­ter­hin besu­chen. Auch ein Besuch auf La Pal­ma ist nicht aus­ge­schlos­sen, aber erst nach Corona.

    Vie­len Dank für die vie­le Mühe,
    Gruß, Rainer

    • Hal­lo Rainer,

      hier ist auch noch ein wei­te­rer Rainer.
      Vie­le Rainer‚s inter­es­sie­ren sich für
      Geowissenschaften.

      Fol­gen­der Link wird interessieren:
      Mapa com­pa­ra­tivo | Ries­go vol­cá­ni­co (lapalma.es)

      Die­se „ver­glei­chen­de Kar­te“ stellt die Landschaft
      vor und nach dem Lava­fuss in zwei getrennten
      Fens­tern gegenüber.

      Ein­fach mal ausprobieren.

      Grü­ße von Rai­ner „Zwo“

      Eben­falls an die­ser Stel­le Grüße
      an Man­fred Betzwieser..
      Bit­te wei­ter­ma­chen! ich bin täg­lich als Lerser
      hier unter­wegs, und das schon seit Jahren.

      Grü­ße aus dem grau­en Deutsch­land nach La Palma.

      Rai­ner „Zwo“

      • Hal­lo Rai­ner „zwo“
        dan­ke für den Link, die Kar­te ist sehr gut

        Bes­te Wün­sche an Rai­ner „Zwo“, Mar­tin Bet­z­wie­ser und alle auf der Insel Betroffenen.
        Rainer

  11. Hal­lo aus dem kal­ten Deutsch­land. Wir waren im Mai, also 4 Mona­te vor dem Vul­kan­aus­bruch das ers­te Mal auf La Pal­ma und haben uns in die Insel ver­liebt. Seit dem Aus­bruch ver­fol­ge ich täg­lich die­se Nach­rich­ten und es tut mir unend­lich leid, was dort an Zer­stö­rung für so vie­le Men­schen pas­siert ist. Ich bewun­de­re die Stär­ke der Pal­me­ros, jetzt schon mit vol­ler Ener­gie an den Wie­der­auf­bau, an die Schaf­fung neu­er Infra­struk­tur zu gehen. Wir möch­ten unbe­dingt unse­ren Urlaub wie­der auf La Pal­ma ver­brin­gen, auch wenn wir den Süd­wes­ten wohl nicht mehr wie­der­erken­nen wer­den. Wir schi­cken ganz viel Kraft und Zuver­sicht auf die Isla Boni­ta und bedan­ken uns für die super Web­site mit den vie­len Infor­ma­tio­nen rund um „unse­re“ Urlaubstrauminsel.
    Andrea

  12. Hal­lo Herr Betzwieser,

    ich bin nach wie vor ein Fan Ihres Blogs und infor­mie­re mich täg­lich hier. Es wäre schön wenn Sie nicht die Lust an Berich­ten über den Vulan ver­lie­ren, denn das Ereig­nis zieht viel nach sich und auch nach einem Aus­bruch gibt es viel zu erfah­ren. Auch sicher für die jeni­gen nicht ganz unwich­tig, die in Erwä­gung zie­hen die Insel bald wie­der zu besuchen.

    Lie­be Grü­ße aus Ber­lin und ein herz­li­chen Dank
    für die her­vor­a­gen­de Berichterstattung.

  13. Hal­lo Manfred,
    bit­te nicht die Lust ver­lie­ren. Ich ver­fol­ge dei­ne Berich­te mit gro­ßem Inter­es­se. Mich wür­de ein­mal inter­es­sie­ren wie die Ver­si­che­rungs – Situa­ti­on bezüg­lich der Häu­ser aus­sieht. Gibt es auf la Pal­ma Gebäu­de­ver­si­che­run­gen für jeder­mann? Oder ist es nur mög­lich eine Sol­che ab zu schlie­ßen wenn man nicht in einer Gefah­ren­zo­ne wohnt?
    Sind die­se Ver­si­che­run­gen in Gefah­ren­zo­nen auch teu­rer, so wie in Deutsch­land? Wie hoch ist die geschätz­te Zahl der nicht Ver­si­cher­ten Betrof­fe­nen? Wäre schön wenn Du über die­ses The­ma ein­mal schrei­ben könn­test, denn bis­lang habe ich dar­über noch nichts gelesen.
    Vie­le Grü­ße aus NRW

  14. Hal­lo Manfred

    Erst­mal herz­li­chen Dank für die vie­len inter­es­san­ten und infor­ma­ti­ven Bei­trä­ge zum nun hof­fent­lich ver­gan­ge­nen Cabe­za Vulkanausbruch.

    Ich ver­ste­he den heu­ti­gen Post (13.01.2022) von 10.20 Uhr nicht ganz.
    Kann nun – gem. der­zei­ti­gem Stand der ört­li­chen Bau-Gesetz­ge­bung – die von der Cabe­za Lava über­deck­te Flä­che grund­sätz­lich wie­der über­baut wer­den oder nicht…? Hast du hier allen­falls noch wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen oder Links…? 

    Ich den­ke, gera­de für eine künf­ti­ge nach­hal­ti­ge Raum­pla­nung in die­sem Gebiet ist das eine zen­tra­le Fra­ge – nicht nur für die direkt betrof­fe­nen Grund- bzw. Hausbesitzer.

    Bes­ten Dank und Grüs­se aus der Schweiz
    Lukas

    • Manfred Betzwieser | 13. Januar 2022 um 14:31 | Antworten

      Das ist noch ein Geset­zes­ent­wurf, der in den nächs­ten Tagen ver­ab­schie­det wird. Die Bebau­ung von Lava­flä­chen ist verboten!
      Nähe­res dazu wird man in den nächs­ten Tagen erfahren.

      • OK – bes­ten Dank – dann war­ten wir mal ab was dar­aus wird…;-)

      • Hal­lo Manfred,
        viel­leicht ein klei­ner Hin­weis eines Nicht­ju­ris­ten der nicht nur für die­sen Fall gilt:
        Geset­ze auf den Kana­ren und in Spa­ni­en wer­den frü­hes­tens mit Ver­öf­fen­li­chung im staa­li­chen Bole­tin rechtswirksam.
        Canaren:
        http://www.gobiernodecanarias.org/boc/

        Auch in Deutsch­land ist das eine Vor­aus­set­zung die offi­zi­el­le Bekanntmachung.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesgesetzblatt_(Deutschland)

        Sprich: es ist rein recht­lich voll­kom­men irrele­vant was irgend­wel­che Poli­ti­ker von sich geben und in Nach­rich­ten ver­brei­tet wird.
        Erst nach offi­zi­el­ler Bekannt­ma­chung kön­nen Geset­ze rechts­kräf­tig werden.

        Ger­ne las­se ich mich korrigieren
        Rainer
        ‑z.Zt. El Hier­ro- um nicht der drit­te oder vier­te Rai­ner zu werden

        • Manfred Betzwieser | 13. Januar 2022 um 16:48 | Antworten

          Rich­tig – so wird es aber in den nächs­ten Tagen sicher im Bole­tin ste­hen. Die Poli­ti­ker sind sich einig und haben es so beschlossen.

        • Hal­lo Rai­ner El Hier­ro, das ist so richtig.
          Bei der Ver­öf­fent­li­chung kann es durch­aus zu erheb­li­chen Ver­zö­ge­run­gen kom­men. Dies geschieht in Deutsch­land regel­mä­ßig, wenn die Regie­rungs­ge­setz durch den deut­schen Bun­des­tag beschlos­sen wird, und die Regie­rung der Mei­nung ist, dass sel­bi­ges nicht zustim­mungs­pflich­tig durch den Bun­des­rat sei, jener aber dar­auf beharrt und die Rechts­la­ge dazu erst geklärt wer­den muss.
          Bei Regio­nal­par­la­men­ten ist ein sol­ches Hick-Hack nicht zu erwar­ten, da hackt es meist nur vor dem ent­spre­chen­den Beschluss.
          Die Stra­te­gie von soge­nann­ten „Stealth“-Gesetzen und auch Geset­zes­pa­ke­ten ist aber sicher auch in Spa­ni­en nicht unbe­kannt. Etwas frag­wür­dig, aber es beschleu­nigt die Din­ge oft­mals sehr gera­de wenn die Beschluss­last tem­po­rär zu groß ist.
          Dies nur zur Ergänzung.
          Man­fred schrieb ja gera­de, dass man sich im kon­kre­ten Fall einig (genug) zu sein scheint.

  15. Ich habe sel­ten jeman­den gese­hen, der wie Sie, mit soviel Lei­den­schaft, Herz­blut und Fach­wis­sen über La Pal­ma all­ge­mein und beson­ders über die­sen Vul­kan­aus­bruch berich­tet. Abso­lut lesens­wert, infor­ma­tiv und gut recher­chiert. Wei­ter so <3

    • Manfred Betzwieser | 13. Januar 2022 um 17:07 | Antworten

      Dan­ke Isabel,

      es ist längst mei­ne Insel und seit 25 Jah­ren mein Lebens­mit­tel­punkt. Ich füh­le, spü­re und agie­re wie ein Pal­me­ro. Habe aber mei­ne deut­schen Wur­zeln und mei­ne deut­schen Wer­te nicht vergessen.
      Mei­ne Kin­der sind hier gebo­ren oder haben zumin­dest das kana­ri­sche Bil­dungs­sys­tem durch­lau­fen und füh­len sich als Einheimische.

  16. Anneliese Wallishauser | 13. Januar 2022 um 17:51 | Antworten

    Ja, die von mir gelieb­te Insel hat ein sehr schwe­res Jahr hin­ter sich. Ich habe vie­le Freund auf der Insel und vie­le ver­schie­de­ne Schick­sa­le erlebt. COVID, im Tou­ris­mus arbei­tend und gro­ße finan­zi­el­le Pro­ble­me wegen der feh­len­den Tou­ris­ten, Haus kom­plett abge­brannt, Grund­stück im Vul­kan kom­plett vet­lo­ren, Grund­stück erhal­ten, aber nicht mehr nutz­bar da kei­ne azu­fahrt nehr mög­lich, ver­zwei­fel­te Suche nach den aus Panik ver­schwun­de­nen Tie­ren und auch Eva­ris­to, der sich imner noch um mehr als 600 Tie­re kümmert.….

  17. Sehr geehr­ter Herr Betzwieser.,
    Ich dan­ke Ihnen sehr für Ihre prä­zi­sen und umfang­rei­chen Berich­te, die ich mit Schau­dern, aber auch gros­ser Neu­gier mehr­mals täg­lich lese.
    Mein letz­ter Besuch, es waren nur 2, liegt bereits 22 Jah­re zurück. Trotz­dem füh­le ich mich La Pal­ma sehr ver­bun­den. Es ist halt eine ganz beson­de­re Insel.
    Eine klei­ne Spen­de hat die Cabil­do bereits erhal­ten und ich war­te gespannt auf die Mög­lich­keit, eine von Ihnen vor­ge­stell­te Fami­lie unter­stüt­zen zu dürfen.
    Bis dahin bin ich gespannt erfah­ren zu dür­fen, wohin die gan­ze Lava­mas­se gebracht wird.
    Blei­ben Sie gesund und fröhlich.

  18. Eigent­lich habe ich mich ja schon ver­ab­schie­det (als akti­ver Gast), aber viel­leicht nütz­li­che Tipps wer­de ich doch ger­ne los. Also: für alle Land­kar­ten­freun­de, die sich ori­en­tie­ren wol­len: Auch die Kana­ren haben inzwi­schen ein Geo­por­tal, das weni­ge Wün­sche offen lässt. Natür­lich ist das durch den Aus­bruch ver­än­der­te Gelän­de­bild noch nicht erfasst, aber der Stand vor­her sehr detail­liert. Mit Scrol­len kann man einen Aus­schnitt fast belie­big ver­grö­ßern und ent­we­der als Satel­li­ten­fo­to oder als topo­gra­fi­sche Kar­te anschau­en. Man kann auch die von Lava über­deck­ten Flä­chen darstellen.
    visor­web
    Wer schon ein­mal mit Geo­in­for­ma­ti­ons­sys­te­men zu tun hat­te, wird hier kein Pro­blem haben. Wer nicht, muss ein wenig her­um pro­bie­ren. Wie gesagt: Mit Scrol­len ver­grö­ßern und ver­klei­nern. Auf der rech­ten Leis­te ankreu­zen, was man sehen will. Z.B. „Erup­ción La Pal­ma 2021“ und dann in dem sich öff­nen­den Unter­me­nu „Inte­grier­te topo­gra­phi­sche Karte“.
    Viel Spaß dabei!

  19. Hal­lo Manfred,
    mein Mann und ich waren im Sep­tem­ber 2021 das ers­te Mal auf La Pal­ma und konn­ten es noch vor dem Vul­kan­aus­bruch berei­sen – wir hat­ten einen Bun­ga­low in Char­co Ver­de – es war ein­fach ein Traum – wir haben sehr vie­le Wan­de­run­gen unter­nom­men – u.a. am Mitt­woch vor dem Aus­bruch zum Natur­park Cumbre Vie­ja. Wir sind – geplant – am Tag des Vul­kan­aus­bru­ches nach Fuer­te­ven­tu­ra wei­ter­ge­flo­gen und wir hat­ten die Tage davor schon die Eva­ku­ie­rungs­mass­nah­men mit­er­lebt. Seit­dem ver­fol­gen wir jeden Tag Dei­ne Berich­te und Infor­ma­tio­nen. Die­se sind für uns sehr wert­voll, da wir doch eini­ges von den Ein­hei­mi­schen mit­er­lebt haben (jeden 3. Tag beim Super­markt Spar in Todo­que – sehr net­te Erlebnisse).
    Gott sei Dank haben wir Dich in der Wei­te des Inter­nets gefun­den und erfah­ren aus zuver­läs­si­ger Quel­le die neu­es­ten Ereig­nis­se. Vie­len lie­ben Dank und bit­te – sofern es Dei­ne Zeit erlaubt – berich­te wei­ter. Es ist für Inter­es­sier­te wie uns sehr wertvoll.
    Ich wün­sche allen auf La Pal­ma ein fried­li­ches Weiterleben.
    Auch wenn wir jetzt Coro­na-Zeit haben – ein Vul­kan­aus­bruch ist doch etwas hef­ti­ger – da kann sich kei­ner schützen.
    Lie­be Grü­ße aus Wien
    Jacky

  20. Hans-Peter Menke | 14. Januar 2022 um 13:24 | Antworten

    Sehr geehr­ter Herr Betzwieser,
    es ist schon ein Unter­schied von einem Vul­kan­aus­bruch irgend­wo auf der Welt zu hören oder aber von einem ver­hee­ren­den Vul­kan­aus­bruch auf unse­rer Lieb­lings­in­sel, dort wo mei­ne Frau oft mit mir gewan­dert ist.
    Ich möch­te mich herz­lich bei Ihnen für Ihre ein­zig­ar­ti­ge Bericht­erstat­tung dan­ken, die mich oft­mals sehr betrof­fen gemacht hat. Die Pal­me­ros haben im ver­gan­ge­nen Jahr eine Men­ge aus­hal­ten müs­sen und jetzt packt zu allem Über­fluss noch die­ses ver­ma­le­dei­te Virus zu.
    Ich wün­sche Ihnen und allen Men­schen auf La Pal­ma viel Kraft für die kom­men­de Zeit des Wie­der­auf­baus und viel Glück und Gesund­heit für die­ses Jahr.

    Mit freund­li­chen Grü­ßen aus dem Taunus
    Hans-Peter Menke

  21. Ich kann es kaum erwar­ten, dass die neue Küs­ten­stra­ße nach Puer­to Naos fer­tig­ge­stellt wird.

  22. Hal­lo Man­fred, ich ver­ste­he Dei­ne Plä­doy­ers, die Lava­zo­nen als Natur­schutz­ge­biet aus­zu­wei­sen. Nur gehen bei dem The­ma die Mei­nun­gen eben aus­ein­an­der. Ich etwa wür­de es sehr begrü­ßen, den Wie­der­auf­bau auf den Lava­fel­dern zu machen. So sieht es auch eine spa­ni­sche Vul­ka­no­lo­gin im bri­ti­schen Guar­di­an, die zudem vor­schlägt, Bau­ma­te­ri­al aus der Vul­kan­asche zu machen. https://www.theguardian.com/world/2022/jan/14/la-palma-volcano-lava-ash-island

    • Manfred Betzwieser | 15. Januar 2022 um 12:01 | Antworten

      Hal­lo Fabian,

      Wer sich mit Lava-Asche schon beschäf­tigt hat, weiß, dass das so nicht geht. Es gibt bereits vie­le Kom­men­ta­re zu die­sem The­ma. Es ist und bleibt ein sehr akti­ves Vul­kan­ge­biet, in dem bereits in 3 oder 10 Jah­ren der nächs­te Aus­bruch statt­fin­den kann.

      • Lie­ber Manfred,
        auch ich möch­te mich für Dein tol­les Blog bedan­ken. Gera­de wäh­rend des Aus­bruchs war es die bes­te und schnells­te Infor­ma­ti­ons­quel­le über­haupt! Wie es nun wei­ter­geht, soll­te genü­gend Stoff für die Zukunft des Blogs liefern.
        Herzlich,
        Fabian

  23. Clemens Brosig | 18. Januar 2022 um 8:59 | Antworten

    Dan­ke!

    Ich möch­te mich ein­mal sehr herz­lich bei Ihnen für ihre Web­site und für die Bericht­erstat­tung bedanken.

    Ihre Web­site war wäh­rend des Aus­bru­ches unser Draht nach La Pal­ma gewesen.

    Die Infor­ma­tio­nen waren toll auf­ge­ar­bei­tet und unwahr­schein­lich informativ.

    Zeit­wei­se hat­ten wir uns mehr­mals am Tag auf der Sei­te informiert.

    Dan­ke für ihren enga­gier­ten Einsatz.

    Wir wer­den jetzt noch bis zum Ende des Jah­res war­ten, bis wir wie­der nach La Pal­ma kom­men wer­den, damit die Men­schen Zeit haben, das alles zu be- und zu verarbeiten.

    Vie­le Grüße

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