Spendenaufruf für Vulkanopfer

Vulkan - Spendenaufruf

Spendenaufruf für eine Familie, die alles verloren hat -

Von einem glo­ba­len Spen­den­auf­ruf für die Vul­ka­n­op­fer von La Pal­ma, die Haus und Hof ver­lo­ren haben, hal­te ich nicht viel. Es gab bereits diver­se Spen­den­ak­tio­nen des Cabil­do und der Gemein­den. Wem im ein­zel­nen damit gehol­fen wur­de, lässt sich nicht nachvollziehen.

Hier habe ich jetzt eine Fami­lie gefun­den, mit der ich in direk­tem Kon­takt ste­he. Die Fami­lie Josè Manu­el Armas Pérez. Ein älte­res Ehe­paar mit 3 Töch­tern. Ihr Haus und Grund­stück im Cami­no Pas­tele­ro No. 80 in Todo­que ist im Lava­strom ver­schwun­den. Die Toch­ter Janet hat mir ihre Gefüh­le und die der­zei­tig pre­kä­re Lage geschil­dert. Zur Zeit woh­nen sie in einer Not­un­ter­kunft in Los Lla­nos de Aridane.

 

„Am 19.09.21 hat sich unser Leben für immer dras­tisch ver­än­dert. Fast ohne zu wis­sen, wie wir gezwun­gen waren, unser Zuhau­se, unse­re Erin­ne­run­gen, das Leben, das mei­ne Eltern sowie mei­ne Cou­sins, Onkel und Groß­el­tern über mehr als 5 Jahr­zehn­te mit kon­ti­nu­ier­li­cher und beharr­li­cher Anstren­gung auf­ge­baut hat­ten, auf­zu­ge­ben. Ohne zu wis­sen, was pas­sie­ren wür­de, began­nen wir einen neu­en Tag, ohne uns vor­zu­stel­len, dass dies der Tag sein wür­de, der unser gan­zes Leben kom­plett ver­än­dern wür­de, wir wür­den nie wie­der alles sehen, was wir wuss­ten, alles wür­de anders sein und wir wären nur noch macht­lo­se Zuschauer.

Haus - Spendenaufruf

Das ehe­ma­li­ge Haus der Fami­lie. Heu­te unter einem 10 Meter hohen Lava­berg bergraben.

Vor der über­wäl­ti­gen­den Kraft eines unauf­halt­sa­men Mons­ters, das gna­den­los alles weg­schnapp­te, was wir mit so viel Mühe und Opfern auf­ge­baut hat­ten. Aus der Fer­ne und mit einem gewal­ti­gen Gefühl der Angst waren wir fast gezwun­gen zu beob­ach­ten, wie die­ses Mons­ter unse­re Nach­bar­schaft ver­schlang, die Stra­ßen, durch die wir so vie­le Nach­mit­ta­ge lie­fen, spiel­ten und glück­lich waren, die­se Stra­ßen, die uns wach­sen, fal­len und wie­der auf­ste­hen sahen, aber das wer­den wir nie wie­der sehen.

Wir haben nicht nur unser Haus ver­lo­ren, das an einem wun­der­ba­ren Ort im Stadt­teil Todo­que mit herr­li­chem Blick auf das Meer und die Ber­ge lag, son­dern auch unser Wein­gut, unse­re Ern­te, Wein­ber­ge und unse­re Tie­re unse­re Erin­ne­run­gen, wir haben abso­lut alles ver­lo­ren. Es ist schwer, zu schwer, Tag für Tag auf­zu­ste­hen und zu wis­sen, dass wir nie ein Foto von unse­rer Kind­heit, von der Hoch­zeit unse­rer Eltern, von unse­ren Leis­tun­gen, von unse­ren Groß­el­tern, von unse­rem Fami­li­en­weih­nachts­es­sen sehen kön­nen. Es ist jedoch an der Zeit, neue Erin­ne­run­gen auf­zu­bau­en, ein neu­es Zuhau­se, in dem man sich wie in dem Haus füh­len kann, das uns die Natur so rück­sichts­los genom­men hat.

Dafür brau­chen wir Hil­fe, wir kön­nen nicht in Mona­ten bau­en, was uns Jah­re gekos­tet hat. Aus die­sem Grund hal­ten wir es für wich­tig, unse­re Situa­ti­on sowie die von Tau­sen­den von Pal­me­ros, die sich lei­der in der glei­chen Situa­ti­on wie wir befin­den, bekannt zu machen, um eine Art von Hil­fe zu erhal­ten, die es uns leich­ter macht, in die­sem Pro­zess fort­set­zen. Bis heu­te haben wir kein Zuhau­se, kein Dach, und was noch schlim­mer ist, wir wis­sen nicht, wann wir es bekom­men kön­nen, wir ver­trau­en dar­auf, dass die ver­spro­che­ne Hil­fe bei uns ankommt, aber wir sind uns nicht einig, ob sie es uns erlau­ben ein neu­es Zuhau­se zu bau­en, des­halb bit­ten wir alle Men­schen, die es wol­len und kön­nen, drin­gend um Hil­fe, jede Hil­fe ist gut und wird sehr geschätzt.“

Und hier noch die spanische Originalversion:

EL pasa­do 19−09−21 nue­stras vidas cam­bia­ron drá­sti­ca­men­te para siemp­re. Casi sin saber como nos vimos obli­ga­dos a aban­do­n­ar nue­s­tro hogar, nuestros recuer­dos, la vida que mis pad­res, ade­más de mis pri­mos, tíos y abue­los habí­an con­strui­do duran­te más de 5 déca­das con un esfu­er­zo con­ti­nuo y per­sis­ten­te. Sin saber lo que ocurr­i­ría, comenz­a­mos un nue­vo día, sin ima­gi­nar­nos que ese sería el día que cam­bia­ría por com­ple­to todas nue­stras vidas, ya nun­ca vol­ver­í­a­mos a ver todo aquel­lo que cono­cí­a­mos, ya todo sería dife­ren­te, y noso­tros, tan solo serí­a­mos meros espec­ta­do­res impo­ten­tes ante la contun­den­te fuer­za de un mons­truo impa­ra­ble, que sin piedad, nos arreba­ta­ba todo lo que con tan­to esfu­er­zo y sacri­fi­cio habí­a­mos con­strui­do. Des­de la lejanía y con una sen­sa­ción inmen­sa de mie­do nos vimos casi obli­ga­dos a obser­var como ese mons­truo engul­lía nue­s­tro bar­rio, las cal­les por las que tan­tas tar­des cor­ri­mos, juga­mos y fui­mos feli­ces, esas cal­les que nos vie­ron cre­cer, caer y vol­ver a levan­t­ar pero que jamás vol­ver­e­mos a ver. No sólo hemos per­di­do nues­tra casa, que se encon­tra­ba en un lugar mara­vil­lo­so, en el bar­rio de Todo­que, con vis­tas alu­ci­nan­tes al mar y à la mon­ta­ña, si no que tam­bién hemos per­di­do nues­tra bode­ga, nuestros cul­tiv­os, viñe­dos y nuestros ani­ma­les, ade­más de todos nuestros recuer­dos, lo hemos per­di­do abso­lutamen­te todo.  Es duro, dema­sia­do duro con­ti­nu­ar lev­an­tán­do­nos día a día sabi­en­do que ya nun­ca podre­mos ver una foto de nues­tra infan­cia, de la boda de nuestros pad­res, de nuestros logros, de nuestros abue­los, de nue­stras cenas navi­de­ñas en fami­lia. Sin embar­go, es hora de con­struir nue­vos recuer­dos, un nue­vo hogar en el que sen­tir­nos como en esa casa que la natu­ra­le­za tan des­pia­da­da­men­te nos ha arreba­ta­do. Para ello nece­sit­amos ayu­da, no pode­mos con­struir en meses lo que nos había cos­ta­do años. Es por ello que, cree­mos que es importan­te dar a cono­cer nues­tra situ­ación, igu­al à la de miles de pal­me­ros que por des­gra­cia están en la mis­ma situ­ación que noso­tros, para poder reci­bir algún tipo de ayu­da que nos faci­li­te con­ti­nu­ar en este pro­ce­so. A día de hoy segui­mos sin tener un hogar, un techo, y lo que es peor, no sabe­mos cuan­do podre­mos ten­er­lo, con­fia­mos en que nos lle­gu­en las ayu­das pro­metidas pero dis­crepa­mos en que nos per­mitan con­struir una nue­va vivi­en­da, por eso pedi­mos dese­spe­radamen­te ayu­da a todas aquel­las per­so­nas que quier­an y pue­dan hacer­lo, dan­do por hecho que cual­quier ayu­da es buena y enor­me­men­te agradecida“

Mein Anliegen

Wer der Fami­lie hel­fen will und kann, hat hier die Kon­to­da­ten der Familie:

Josè Manu­el Armas Pérez – IBAN Núme­ro de Cuen­ta Ban­ca­rio: ES 80 2100 7119 0722 0007 8241 - BIC: CAIXESBBXXX

Ich darf mich im Namen der Fami­lie schon heu­te bedan­ken und wer­de über den Fort­gang und die Ent­wick­lung berichten.

 

18.30 Uhr - Cali­ma im Anmarsch. Für Sams­tag und Sonn­tag gilt die Gel­be Warn­stu­fe.

 

Samstag, der 15. Januar 2022

8.40 Uhr - Der Stadt­rat von Los Lla­nos de Ari­da­ne hat über die von Móni­ca Gon­zá­lez gelei­te­te Abtei­lung für Fest­lich­kei­ten ange­kün­digt, dass der Kar­ne­val 2022 auf den nächs­ten August ver­scho­ben wer­de. Der Vul­kan und COVID-19 las­sen im Moment kei­ne Fei­er­lich­kei­ten zu.

9.00 Uhr - So sieht der Not­durch­gang in La Lagu­na jetzt aus:

 

Hier noch ein Face­book Video dazu. Fast wie nach einem Bom­ben­an­griff und das sind nur 100 Meter einer dün­nen 4 bis 5 Meter hohen Lava­schicht am Ende der Lavazunge.

15.30 Uhr - Auf­ruf von Vul­kan-Betrof­fe­nen: Die Bür­ger­initia­ti­ve für die vom Vul­kan der Insel La Pal­ma betrof­fe­ne Men­schen hat eine Pres­se­mit­tei­lung her­aus­ge­ge­ben, in der es heißt: „Wir wol­len anpran­gern, dass nach 117 Tagen der Kata­stro­phe in der La Pal­ma Gesell­schaft Apa­thie und man­geln­de Empa­thie für die Betrof­fe­nen vor­herr­schen “.

„Wir alle müs­sen wis­sen, dass es heu­te, obwohl die Pro­pa­gan­da der Regie­rung etwas ande­res sagt, immer noch getrenn­te Fami­li­en und kran­ke älte­re Men­schen gibt, die in Wohn­wa­gen und Gara­gen schla­fen. Und etwas so ein­fa­ches wie eine Ther­mos­kan­ne zum Erhit­zen von Was­ser, eine spe­zi­el­le Diät für älte­re Men­schen mit Dia­be­tes oder kein Geld, um Ihre Babys zu ernäh­ren haben, weil Sie Ihren Job ver­lo­ren haben“. 

17.15 UhrWet­ter­war­nung ab kom­men­den Mon­tag. Viel Regen, Sturm, Gewit­ter und Calima.

18.00 Uhr – Wäh­rend der Gas­mes­sun­gen, die Beam­te der Guar­dia Civil der Reser­ve and Secu­ri­ty Group und NRBC-Spe­zia­lis­ten wie­der­holt in den ver­schie­de­nen vom Vul­kan­aus­bruch betrof­fe­nen Gebie­ten der Insel La Pal­ma durch­füh­ren, wur­den ges­tern meh­re­re tote Vögel (Turm­fal­ken) gefun­den und Tau­ben in einem Gebiet, das zur Gemein­de La Bom­bil­la gehört.

Nach dem oben genann­ten Fund erschie­nen die Agen­ten des Natur­schutz­diens­tes (SEPRONA) am Tat­ort und konn­ten die ent­spre­chen­den Kon­trol­len durch­füh­ren, deren Hin­wei­se dar­auf hin­deu­te­ten, dass die gefun­de­nen toten Vögel auf­grund der hohen Kon­zen­tra­ti­on gif­ti­ger Gase gestor­ben waren und das Leben von Men­schen und Tie­ren ernst­haft beeinträchtigen.

Sonntag, der 16. Januar 2022

8.50 Uhr - Noch zur Ton­ga-Erup­ti­on von ges­tern. Die Druck­wel­le umkreis­te den gan­zen Glo­bus. Mit einer Dif­fe­renz­über­la­ge­rung kann ich die­se Schock­wel­le her­vor­he­ben, wäh­rend sie den gesam­ten Glo­bus durch­quert. Der Anti­po­de von Ton­ga liegt über Nord­afri­ka. Das Beben hat­te eine Stär­ke von ML6.6 aus 40 km Tie­fe. Eines der stärks­ten vul­ka­ni­schen Erd­be­ben das ich je erlebt habe.

9.15 Uhr - und noch eine Auf­nah­me aus La Pal­ma vom Dezem­ber. Wenn der dunk­le Vul­kan­aus­bruch mit dem far­bi­gen Regen­bo­gen harmoniert.…

10.50 UhrDie­ses Bild zeigt Hydro­ther­mal #mine­ra­li­za­cio­nes im Kra­ter von #vol­cán auf der Insel #LaPal­ma mit Schwe­fel (gelb­lich), Kar­bo­na­ten (weiß­lich) und eisen­hal­ti­gen Nie­der­schlä­gen (oxi­dier­te Farbe).

 

12.30 Uhr - Die Tem­pe­ra­tur und Höhe der Lava­strö­me ver­zö­gern Maß­nah­men auf den vom Aus­bruch betrof­fe­nen Stra­ßen. Bis­her durf­ten die Bewoh­ner der bis­her geneh­mig­ten Bevöl­ke­rungs­zen­tren sowohl nörd­lich als auch süd­lich der Lava­strö­me in ihre Häu­ser zurück­keh­ren. In die­sen befrei­ten Gebie­ten wur­den kei­ne rele­van­ten Vor­fäl­le regis­triert, und die Bewoh­ner keh­ren all­mäh­lich zurück.

Von den in Hotels unter­ge­brach­ten Per­so­nen könn­ten 140 in den nächs­ten Tagen in ihre Häu­ser zurück­keh­ren, da sie sich dann in frei­ge­ge­be­nen Gebie­ten auf­hal­ten. In die­sem Fall wür­den unge­fähr 380 Men­schen zurück­blei­ben, in eini­gen Fäl­len bis zur Auf­he­bung der Beschrän­kun­gen in ande­ren Gebie­ten auf­grund des Ver­lusts ihrer Häu­ser durch den Ausbruch.

12.40 Uhr - Die Not­stra­ße zwi­schen Las Man­chas und Puer­to Naos wird am kom­men­den Mon­tag für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben. Zu die­sem Zweck wird der Minis­ter für öffent­li­che Arbei­ten, Ver­kehr und Woh­nungs­bau, Sebas­tián Fran­quis, La Pal­ma zusam­men mit Javier Her­re­ro, Gene­ral­di­rek­tor für Stra­ßen des Minis­te­ri­ums für Ver­kehr, Mobi­li­tät und Städ­te­bau, besu­chen; die ihren Auf­ent­halt auf der Insel nut­zen wer­den, um den Wie­der­auf­bau der vom Vul­kan­aus­bruch in Cumbre Vie­ja betrof­fe­nen Stra­ßen­in­fra­struk­tur zu planen.

Montag, der 17. Januar 2022

9.15 Uhr - Ges­tern um 14.58 Uhr ein ML2,4 Beben aus 9 km unter Mazo. In der Nacht nur zwei leich­te Erd­be­ben von ML1,6 und 1,9 aus 11 km Tiefe.

11.30 Uhr - Das Ourense-Unter­neh­men Mybox Expe­ri­ence hat eine Ver­ein­ba­rung mit dem kana­ri­schen Woh­nungs­in­sti­tut geschlos­sen, um sich am „Wie­der­auf­bau“ der Insel La Pal­ma durch die Instal­la­ti­on von 100 modu­la­ren Häu­sern mit umge­bau­ten Con­tai­nern im Val­le de Ari­da­ne-Gebiet auf einem von der Gemein­de zu über­las­sen­den Grund­stück zu beteiligen.

12.30 UhrNeue Stra­ße nach Puer­to Naos eröff­net – Der Minis­ter für öffent­li­che Arbei­ten, Ver­kehr und Woh­nungs­bau der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln, Sebas­tián Fran­quis, hat heu­te die Inbe­trieb­nah­me der neu­en Stra­ße eröff­net, die sei­ne Abtei­lung in den letz­ten zwei Mona­ten aus­ge­führt hat, um die Küs­ten­ge­bie­te von Puer­to Naos und La Bom­bil­la mit Las Man­chas de Aba­jo und von dort mit dem Rest der Insel über die LP‑2 zu ver­bin­den. Das Minis­te­ri­um hat die­se Arbei­ten drin­gend durch­ge­führt, nach­dem der Vul­kan­aus­bruch die übli­che Stra­ßen­ver­bin­dung mit dem nörd­li­chen Teil von Los Lla­nos de Ari­da­ne durch die LP-213 zer­stört hatte.

13.20 Uhr – Kräf­ti­ger Sturm und viel Nie­der­schlag heu­te im Nord­os­ten. Bis zu 73 Liter/m² nörd­lich von Los Sau­ces. Kaum Regen auf der West­sei­te von La Pal­ma. Vie­le Flü­ge mit Ver­spä­tung oder ausgefallen.

13.40 UhrDie Pevol­ca geneh­migt das teil­wei­se Ende der Eva­ku­ie­rung in den Ker­nen von Las Nori­as, Hoya del Ver­du­go, Mor­ro de Los Judí­os, Las Man­chas, ver­streut Las Man­chas, Cua­tro Cami­nos, San Nicolás und süd­lich der Stra­ße José Pons la Jurona .

15.50 Uhr - Die Direk­ti­on des Son­der­plans für Zivil­schutz und Not­fall­maß­nah­men auf­grund des Vul­kan­ri­si­kos der Auto­no­men Gemein­schaft der Kana­ri­schen Inseln (PEVOLCA) hat das Ende der Eva­ku­ie­rung neu­er Gebie­te und Bevöl­ke­rungs­zen­tren von El Paso, Los Lla­nos de Ari­da­ne und Taza­cor­te geneh­migt , ins­ge­samt etwa 1.000 Men­schen, da sie siche­re Bedin­gun­gen für die Rück­kehr ihrer Bewoh­ner erfül­len. Die Nach­barn kön­nen ab mor­gen, Diens­tag, 18. Janu­ar, um 09:00 Uhr in ihre Häu­ser zurückkehren.

Von der Pevol­ca erin­nert man an das Ver­bot des Zugangs zum Kegel sowie zu den umlie­gen­den Aschefeldern.

Dienstag, der 18. Januar 2022

9.15 Uhr - Cabil­do La Pal­ma – Wir haben 3,5 Mil­lio­nen Euro der ein­ge­gan­ge­nen Spen­den an mehr als 1.300 vom Vul­kan betrof­fe­ne Fami­li­en aus­ge­zahlt mit dem Ziel, wei­ter­hin für die Men­schen da zu sein und nie­man­den zurückzulassen.

9.25 UhrESA zur Ton­ga-Erup­ti­onEine vor­läu­fi­ge Bewer­tung der Fol­gen des Vul­kan­aus­bruchs erstellt von @UNOSAT

9.35 Uhr - Mit­tei­lung der IGN – In den letz­ten 7 Tagen , seit der letz­ten Mel­dung (Tag 11 um 9:00 UTC), wur­den 88 Erd­be­ben auf der Insel La Pal­ma geor­tet. Die Grö­ßen­ord­nun­gen lie­gen zwi­schen 0,6 und 2,4 (mbLg). Kei­nes die­ser Erd­be­ben wur­de von der Bevöl­ke­rung gespürt. Die Lage der Hypo­zen­tren setzt sich unter dem zen­tra­len Bereich von Cumbre Vie­ja in den­sel­ben Berei­chen wie in den ver­gan­ge­nen Tagen in Tie­fen zwi­schen 0 und 15 km fort. Kein Erd­be­ben wur­de in grö­ße­rer Tie­fe loka­li­siert. Das Netz der per­ma­nen­ten GNSS ‑Sta­tio­nen auf der Insel zeigt kei­ne signi­fi­kan­ten Ver­for­mun­gen, die mit vul­ka­ni­scher Akti­vi­tät in Ver­bin­dung gebracht wer­den könnten.

Heu­te misst man die Höhe des Kegels und erhält einen Wert von 1.120 m. ü. dem Meeresspiegel.

10.45 Uhr – Grün ist der ab heu­te frei­ge­ge­ben süd­li­che Bereich zur Rück­kehr von Eva­ku­ier­ten.

12.05 Uhr – Als IGN-Gra­fik der Rück­gang der Erd­be­ben auf La Pal­ma in den letz­ten Tagen:

 

13.10 Uhr – Durch das öffent­li­che Unter­neh­men Car­to­grá­fi­co de Cana­ri­as (Grafcan) wur­de den vom Vul­kan­aus­bruch auf La Pal­ma Betrof­fe­nen ein kos­ten­lo­ser Luft­bild­zer­ti­fi­zie­rungs­dienst ermög­licht. Die­ses Doku­ment wird dazu die­nen, das Erbe der Bür­ger vor Ort zu iden­ti­fi­zie­ren, wie es vor dem Lava­durch­gang war.

14.00 UhrAnga­be genau­er Koor­di­na­ten mit­tels RTK zu einem Mess­punkt in einer der Fuma­ro­len des Vul­kan­ke­gels durch die IGN.

 

14.30 UhrUnge­fähr tau­send Men­schen keh­ren die­se Woche nach Hau­se zurück, immer noch mit Pro­ble­men bei der Was­ser- und Strom­ver­sor­gung (an eini­gen Rück­kehr­punk­ten), aber die Bewoh­ner der Küs­ten­ge­bie­te des Tals müs­sen wei­ter war­ten. Heu­te, mehr als einen Monat nach Ende des Erup­ti­ons­pro­zes­ses, ist nicht abseh­bar, wann die Rück­kehr mög­lich sein wird. Alles hängt von der unvor­her­seh­ba­ren Anwe­sen­heit schäd­li­cher Gase in die­sem Raum ab.

PEVOLCA hat an die­sem Mon­tag erneut betont, dass das Vor­han­den­sein von Gasen wei­ter­hin den Zugang nach El Remo, Puer­to Naos, La Bom­bil­la sowie zum nörd­li­chen Bereich des Cami­no José Pons La Juro­na und wei­ter nach Osten zum PK 0,550 ver­hin­dert die LP-212 bis zur Ver­bin­dung in süd­öst­li­cher Rich­tung mit dem San-Juan-Lava­strom, wes­halb die Anwei­sun­gen von Pevol­ca respek­tiert wer­den müssen.

16.00 Uhr - Bis zum 14. Janu­ar hat das Insuran­ce Com­pen­sa­ti­on Con­sor­ti­um (CCS) ins­ge­samt 90.567.853 € an die vom Vul­kan­aus­bruch auf der Insel La Pal­ma betrof­fe­nen Ver­si­cher­ten gezahlt. Dar­in ent­hal­ten sind Ent­schä­di­gun­gen für 525 Woh­nun­gen, für die 79.201.592 € gezahlt wurden.

Die durch­schnitt­li­che Ent­schä­di­gung pro Woh­nung beträgt 150.860 €; bei Geschäf­ten, Hotels, Büro­ge­bäu­den und ande­ren öffent­li­chen oder pri­va­ten Gebäu­den mit nicht­ge­werb­li­cher Nut­zung beträgt die durch­schnitt­li­che Ent­schä­di­gung 150.990 Euro; in der Indus­trie sind es 83.000 €; und für Fahr­zeu­gen 4.745 €.

17.40 Uhr - Invol­can – Heu­te haben wir eine geo­che­mi­sche Sta­ti­on zur kon­ti­nu­ier­li­chen Über­wa­chung von Koh­len­di­oxid im Gebiet von La Bom­bil­la installiert.

17.45 Uhr – Erd­be­ben mit ML4,8 um 13.45 Uhr süd­öst­lich von Gran Cana­ria im Atlan­tik. Tie­fe unbekannt.

  • Fort­set­zung folgt

Wetteraussichten für La Palma



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