Spendenaufruf für Vulkanopfer

Vulkan - Spendenaufruf

Spendenaufruf für eine Familie, die alles verloren hat -

Von einem glo­ba­len Spen­den­auf­ruf für die Vul­ka­n­op­fer von La Pal­ma, die Haus und Hof ver­lo­ren haben, hal­te ich nicht viel. Es gab bereits diver­se Spen­den­ak­tio­nen des Cabil­do und der Gemein­den. Wem im ein­zel­nen damit gehol­fen wur­de, lässt sich nicht nachvollziehen.

Hier habe ich jetzt eine Fami­lie gefun­den, mit der ich in direk­tem Kon­takt ste­he. Die Fami­lie Josè Manu­el Armas Pérez. Ein älte­res Ehe­paar mit 3 Töch­tern. Ihr Haus und Grund­stück im Cami­no Pas­tele­ro No. 80 in Todo­que ist im Lava­strom ver­schwun­den. Die Toch­ter Janet hat mir ihre Gefüh­le und die der­zei­tig pre­kä­re Lage geschil­dert. Zur Zeit woh­nen sie in einer Not­un­ter­kunft in Los Lla­nos de Aridane.

 

„Am 19.09.21 hat sich unser Leben für immer dras­tisch ver­än­dert. Fast ohne zu wis­sen, wie wir gezwun­gen waren, unser Zuhau­se, unse­re Erin­ne­run­gen, das Leben, das mei­ne Eltern sowie mei­ne Cou­sins, Onkel und Groß­el­tern über mehr als 5 Jahr­zehn­te mit kon­ti­nu­ier­li­cher und beharr­li­cher Anstren­gung auf­ge­baut hat­ten, auf­zu­ge­ben. Ohne zu wis­sen, was pas­sie­ren wür­de, began­nen wir einen neu­en Tag, ohne uns vor­zu­stel­len, dass dies der Tag sein wür­de, der unser gan­zes Leben kom­plett ver­än­dern wür­de, wir wür­den nie wie­der alles sehen, was wir wuss­ten, alles wür­de anders sein und wir wären nur noch macht­lo­se Zuschauer.

Haus - Spendenaufruf

Das ehe­ma­li­ge Haus der Fami­lie. Heu­te unter einem 10 Meter hohen Lava­berg bergraben.

Vor der über­wäl­ti­gen­den Kraft eines unauf­halt­sa­men Mons­ters, das gna­den­los alles weg­schnapp­te, was wir mit so viel Mühe und Opfern auf­ge­baut hat­ten. Aus der Fer­ne und mit einem gewal­ti­gen Gefühl der Angst waren wir fast gezwun­gen zu beob­ach­ten, wie die­ses Mons­ter unse­re Nach­bar­schaft ver­schlang, die Stra­ßen, durch die wir so vie­le Nach­mit­ta­ge lie­fen, spiel­ten und glück­lich waren, die­se Stra­ßen, die uns wach­sen, fal­len und wie­der auf­ste­hen sahen, aber das wer­den wir nie wie­der sehen.

Wir haben nicht nur unser Haus ver­lo­ren, das an einem wun­der­ba­ren Ort im Stadt­teil Todo­que mit herr­li­chem Blick auf das Meer und die Ber­ge lag, son­dern auch unser Wein­gut, unse­re Ern­te, Wein­ber­ge und unse­re Tie­re unse­re Erin­ne­run­gen, wir haben abso­lut alles ver­lo­ren. Es ist schwer, zu schwer, Tag für Tag auf­zu­ste­hen und zu wis­sen, dass wir nie ein Foto von unse­rer Kind­heit, von der Hoch­zeit unse­rer Eltern, von unse­ren Leis­tun­gen, von unse­ren Groß­el­tern, von unse­rem Fami­li­en­weih­nachts­es­sen sehen kön­nen. Es ist jedoch an der Zeit, neue Erin­ne­run­gen auf­zu­bau­en, ein neu­es Zuhau­se, in dem man sich wie in dem Haus füh­len kann, das uns die Natur so rück­sichts­los genom­men hat.

Dafür brau­chen wir Hil­fe, wir kön­nen nicht in Mona­ten bau­en, was uns Jah­re gekos­tet hat. Aus die­sem Grund hal­ten wir es für wich­tig, unse­re Situa­ti­on sowie die von Tau­sen­den von Pal­me­ros, die sich lei­der in der glei­chen Situa­ti­on wie wir befin­den, bekannt zu machen, um eine Art von Hil­fe zu erhal­ten, die es uns leich­ter macht, in die­sem Pro­zess fort­set­zen. Bis heu­te haben wir kein Zuhau­se, kein Dach, und was noch schlim­mer ist, wir wis­sen nicht, wann wir es bekom­men kön­nen, wir ver­trau­en dar­auf, dass die ver­spro­che­ne Hil­fe bei uns ankommt, aber wir sind uns nicht einig, ob sie es uns erlau­ben ein neu­es Zuhau­se zu bau­en, des­halb bit­ten wir alle Men­schen, die es wol­len und kön­nen, drin­gend um Hil­fe, jede Hil­fe ist gut und wird sehr geschätzt.“

Und hier noch die spanische Originalversion:

EL pasa­do 19−09−21 nue­stras vidas cam­bia­ron drá­sti­ca­men­te para siemp­re. Casi sin saber como nos vimos obli­ga­dos a aban­do­n­ar nue­s­tro hogar, nuestros recuer­dos, la vida que mis pad­res, ade­más de mis pri­mos, tíos y abue­los habí­an con­strui­do duran­te más de 5 déca­das con un esfu­er­zo con­ti­nuo y per­sis­ten­te. Sin saber lo que ocurr­i­ría, comenz­a­mos un nue­vo día, sin ima­gi­nar­nos que ese sería el día que cam­bia­ría por com­ple­to todas nue­stras vidas, ya nun­ca vol­ver­í­a­mos a ver todo aquel­lo que cono­cí­a­mos, ya todo sería dife­ren­te, y noso­tros, tan solo serí­a­mos meros espec­ta­do­res impo­ten­tes ante la contun­den­te fuer­za de un mons­truo impa­ra­ble, que sin piedad, nos arreba­ta­ba todo lo que con tan­to esfu­er­zo y sacri­fi­cio habí­a­mos con­strui­do. Des­de la lejanía y con una sen­sa­ción inmen­sa de mie­do nos vimos casi obli­ga­dos a obser­var como ese mons­truo engul­lía nue­s­tro bar­rio, las cal­les por las que tan­tas tar­des cor­ri­mos, juga­mos y fui­mos feli­ces, esas cal­les que nos vie­ron cre­cer, caer y vol­ver a levan­t­ar pero que jamás vol­ver­e­mos a ver. No sólo hemos per­di­do nues­tra casa, que se encon­tra­ba en un lugar mara­vil­lo­so, en el bar­rio de Todo­que, con vis­tas alu­ci­nan­tes al mar y à la mon­ta­ña, si no que tam­bién hemos per­di­do nues­tra bode­ga, nuestros cul­tiv­os, viñe­dos y nuestros ani­ma­les, ade­más de todos nuestros recuer­dos, lo hemos per­di­do abso­lutamen­te todo.  Es duro, dema­sia­do duro con­ti­nu­ar lev­an­tán­do­nos día a día sabi­en­do que ya nun­ca podre­mos ver una foto de nues­tra infan­cia, de la boda de nuestros pad­res, de nuestros logros, de nuestros abue­los, de nue­stras cenas navi­de­ñas en fami­lia. Sin embar­go, es hora de con­struir nue­vos recuer­dos, un nue­vo hogar en el que sen­tir­nos como en esa casa que la natu­ra­le­za tan des­pia­da­da­men­te nos ha arreba­ta­do. Para ello nece­sit­amos ayu­da, no pode­mos con­struir en meses lo que nos había cos­ta­do años. Es por ello que, cree­mos que es importan­te dar a cono­cer nues­tra situ­ación, igu­al à la de miles de pal­me­ros que por des­gra­cia están en la mis­ma situ­ación que noso­tros, para poder reci­bir algún tipo de ayu­da que nos faci­li­te con­ti­nu­ar en este pro­ce­so. A día de hoy segui­mos sin tener un hogar, un techo, y lo que es peor, no sabe­mos cuan­do podre­mos ten­er­lo, con­fia­mos en que nos lle­gu­en las ayu­das pro­metidas pero dis­crepa­mos en que nos per­mitan con­struir una nue­va vivi­en­da, por eso pedi­mos dese­spe­radamen­te ayu­da a todas aquel­las per­so­nas que quier­an y pue­dan hacer­lo, dan­do por hecho que cual­quier ayu­da es buena y enor­me­men­te agradecida“

Mein Anliegen

Wer der Fami­lie hel­fen will und kann, hat hier die Kon­to­da­ten der Familie:

Josè Manu­el Armas Pérez – IBAN Núme­ro de Cuen­ta Ban­ca­rio: ES 80 2100 7119 0722 0007 8241 - BIC: CAIXESBBXXX

Ich darf mich im Namen der Fami­lie schon heu­te bedan­ken und wer­de über den Fort­gang und die Ent­wick­lung berichten.

 

18.30 Uhr - Cali­ma im Anmarsch. Für Sams­tag und Sonn­tag gilt die Gel­be Warn­stu­fe.

 

Samstag, der 15. Januar 2022

8.40 Uhr - Der Stadt­rat von Los Lla­nos de Ari­da­ne hat über die von Móni­ca Gon­zá­lez gelei­te­te Abtei­lung für Fest­lich­kei­ten ange­kün­digt, dass der Kar­ne­val 2022 auf den nächs­ten August ver­scho­ben wer­de. Der Vul­kan und COVID-19 las­sen im Moment kei­ne Fei­er­lich­kei­ten zu.

9.00 Uhr - So sieht der Not­durch­gang in La Lagu­na jetzt aus:

 

Hier noch ein Face­book Video dazu. Fast wie nach einem Bom­ben­an­griff und das sind nur 100 Meter einer dün­nen 4 bis 5 Meter hohen Lava­schicht am Ende der Lavazunge.

15.30 Uhr - Auf­ruf von Vul­kan-Betrof­fe­nen: Die Bür­ger­initia­ti­ve für die vom Vul­kan der Insel La Pal­ma betrof­fe­ne Men­schen hat eine Pres­se­mit­tei­lung her­aus­ge­ge­ben, in der es heißt: „Wir wol­len anpran­gern, dass nach 117 Tagen der Kata­stro­phe in der La Pal­ma Gesell­schaft Apa­thie und man­geln­de Empa­thie für die Betrof­fe­nen vor­herr­schen “.

„Wir alle müs­sen wis­sen, dass es heu­te, obwohl die Pro­pa­gan­da der Regie­rung etwas ande­res sagt, immer noch getrenn­te Fami­li­en und kran­ke älte­re Men­schen gibt, die in Wohn­wa­gen und Gara­gen schla­fen. Und etwas so ein­fa­ches wie eine Ther­mos­kan­ne zum Erhit­zen von Was­ser, eine spe­zi­el­le Diät für älte­re Men­schen mit Dia­be­tes oder kein Geld, um Ihre Babys zu ernäh­ren haben, weil Sie Ihren Job ver­lo­ren haben“. 

17.15 UhrWet­ter­war­nung ab kom­men­den Mon­tag. Viel Regen, Sturm, Gewit­ter und Calima.

18.00 Uhr – Wäh­rend der Gas­mes­sun­gen, die Beam­te der Guar­dia Civil der Reser­ve and Secu­ri­ty Group und NRBC-Spe­zia­lis­ten wie­der­holt in den ver­schie­de­nen vom Vul­kan­aus­bruch betrof­fe­nen Gebie­ten der Insel La Pal­ma durch­füh­ren, wur­den ges­tern meh­re­re tote Vögel (Turm­fal­ken) gefun­den und Tau­ben in einem Gebiet, das zur Gemein­de La Bom­bil­la gehört.

Nach dem oben genann­ten Fund erschie­nen die Agen­ten des Natur­schutz­diens­tes (SEPRONA) am Tat­ort und konn­ten die ent­spre­chen­den Kon­trol­len durch­füh­ren, deren Hin­wei­se dar­auf hin­deu­te­ten, dass die gefun­de­nen toten Vögel auf­grund der hohen Kon­zen­tra­ti­on gif­ti­ger Gase gestor­ben waren und das Leben von Men­schen und Tie­ren ernst­haft beeinträchtigen.

Sonntag, der 16. Januar 2022

8.50 Uhr - Noch zur Ton­ga-Erup­ti­on von ges­tern. Die Druck­wel­le umkreis­te den gan­zen Glo­bus. Mit einer Dif­fe­renz­über­la­ge­rung kann ich die­se Schock­wel­le her­vor­he­ben, wäh­rend sie den gesam­ten Glo­bus durch­quert. Der Anti­po­de von Ton­ga liegt über Nord­afri­ka. Das Beben hat­te eine Stär­ke von ML6.6 aus 40 km Tie­fe. Eines der stärks­ten vul­ka­ni­schen Erd­be­ben das ich je erlebt habe.

9.15 Uhr - und noch eine Auf­nah­me aus La Pal­ma vom Dezem­ber. Wenn der dunk­le Vul­kan­aus­bruch mit dem far­bi­gen Regen­bo­gen harmoniert.…

10.50 UhrDie­ses Bild zeigt Hydro­ther­mal #mine­ra­li­za­cio­nes im Kra­ter von #vol­cán auf der Insel #LaPal­ma mit Schwe­fel (gelb­lich), Kar­bo­na­ten (weiß­lich) und eisen­hal­ti­gen Nie­der­schlä­gen (oxi­dier­te Farbe).

 

12.30 Uhr - Die Tem­pe­ra­tur und Höhe der Lava­strö­me ver­zö­gern Maß­nah­men auf den vom Aus­bruch betrof­fe­nen Stra­ßen. Bis­her durf­ten die Bewoh­ner der bis­her geneh­mig­ten Bevöl­ke­rungs­zen­tren sowohl nörd­lich als auch süd­lich der Lava­strö­me in ihre Häu­ser zurück­keh­ren. In die­sen befrei­ten Gebie­ten wur­den kei­ne rele­van­ten Vor­fäl­le regis­triert, und die Bewoh­ner keh­ren all­mäh­lich zurück.

Von den in Hotels unter­ge­brach­ten Per­so­nen könn­ten 140 in den nächs­ten Tagen in ihre Häu­ser zurück­keh­ren, da sie sich dann in frei­ge­ge­be­nen Gebie­ten auf­hal­ten. In die­sem Fall wür­den unge­fähr 380 Men­schen zurück­blei­ben, in eini­gen Fäl­len bis zur Auf­he­bung der Beschrän­kun­gen in ande­ren Gebie­ten auf­grund des Ver­lusts ihrer Häu­ser durch den Ausbruch.

12.40 Uhr - Die Not­stra­ße zwi­schen Las Man­chas und Puer­to Naos wird am kom­men­den Mon­tag für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben. Zu die­sem Zweck wird der Minis­ter für öffent­li­che Arbei­ten, Ver­kehr und Woh­nungs­bau, Sebas­tián Fran­quis, La Pal­ma zusam­men mit Javier Her­re­ro, Gene­ral­di­rek­tor für Stra­ßen des Minis­te­ri­ums für Ver­kehr, Mobi­li­tät und Städ­te­bau, besu­chen; die ihren Auf­ent­halt auf der Insel nut­zen wer­den, um den Wie­der­auf­bau der vom Vul­kan­aus­bruch in Cumbre Vie­ja betrof­fe­nen Stra­ßen­in­fra­struk­tur zu planen.

Montag, der 17. Januar 2022

9.15 Uhr - Ges­tern um 14.58 Uhr ein ML2,4 Beben aus 9 km unter Mazo. In der Nacht nur zwei leich­te Erd­be­ben von ML1,6 und 1,9 aus 11 km Tiefe.

11.30 Uhr - Das Ourense-Unter­neh­men Mybox Expe­ri­ence hat eine Ver­ein­ba­rung mit dem kana­ri­schen Woh­nungs­in­sti­tut geschlos­sen, um sich am „Wie­der­auf­bau“ der Insel La Pal­ma durch die Instal­la­ti­on von 100 modu­la­ren Häu­sern mit umge­bau­ten Con­tai­nern im Val­le de Ari­da­ne-Gebiet auf einem von der Gemein­de zu über­las­sen­den Grund­stück zu beteiligen.

12.30 UhrNeue Stra­ße nach Puer­to Naos eröff­net – Der Minis­ter für öffent­li­che Arbei­ten, Ver­kehr und Woh­nungs­bau der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln, Sebas­tián Fran­quis, hat heu­te die Inbe­trieb­nah­me der neu­en Stra­ße eröff­net, die sei­ne Abtei­lung in den letz­ten zwei Mona­ten aus­ge­führt hat, um die Küs­ten­ge­bie­te von Puer­to Naos und La Bom­bil­la mit Las Man­chas de Aba­jo und von dort mit dem Rest der Insel über die LP‑2 zu ver­bin­den. Das Minis­te­ri­um hat die­se Arbei­ten drin­gend durch­ge­führt, nach­dem der Vul­kan­aus­bruch die übli­che Stra­ßen­ver­bin­dung mit dem nörd­li­chen Teil von Los Lla­nos de Ari­da­ne durch die LP-213 zer­stört hatte.

13.20 Uhr – Kräf­ti­ger Sturm und viel Nie­der­schlag heu­te im Nord­os­ten. Bis zu 73 Liter/m² nörd­lich von Los Sau­ces. Kaum Regen auf der West­sei­te von La Pal­ma. Vie­le Flü­ge mit Ver­spä­tung oder ausgefallen.

13.40 UhrDie Pevol­ca geneh­migt das teil­wei­se Ende der Eva­ku­ie­rung in den Ker­nen von Las Nori­as, Hoya del Ver­du­go, Mor­ro de Los Judí­os, Las Man­chas, ver­streut Las Man­chas, Cua­tro Cami­nos, San Nicolás und süd­lich der Stra­ße José Pons la Jurona .

15.50 Uhr - Die Direk­ti­on des Son­der­plans für Zivil­schutz und Not­fall­maß­nah­men auf­grund des Vul­kan­ri­si­kos der Auto­no­men Gemein­schaft der Kana­ri­schen Inseln (PEVOLCA) hat das Ende der Eva­ku­ie­rung neu­er Gebie­te und Bevöl­ke­rungs­zen­tren von El Paso, Los Lla­nos de Ari­da­ne und Taza­cor­te geneh­migt , ins­ge­samt etwa 1.000 Men­schen, da sie siche­re Bedin­gun­gen für die Rück­kehr ihrer Bewoh­ner erfül­len. Die Nach­barn kön­nen ab mor­gen, Diens­tag, 18. Janu­ar, um 09:00 Uhr in ihre Häu­ser zurückkehren.

Von der Pevol­ca erin­nert man an das Ver­bot des Zugangs zum Kegel sowie zu den umlie­gen­den Aschefeldern.

Dienstag, der 18. Januar 2022

9.15 Uhr - Cabil­do La Pal­ma – Wir haben 3,5 Mil­lio­nen Euro der ein­ge­gan­ge­nen Spen­den an mehr als 1.300 vom Vul­kan betrof­fe­ne Fami­li­en aus­ge­zahlt mit dem Ziel, wei­ter­hin für die Men­schen da zu sein und nie­man­den zurückzulassen.

9.25 UhrESA zur Ton­ga-Erup­ti­onEine vor­läu­fi­ge Bewer­tung der Fol­gen des Vul­kan­aus­bruchs erstellt von @UNOSAT

9.35 Uhr - Mit­tei­lung der IGN – In den letz­ten 7 Tagen , seit der letz­ten Mel­dung (Tag 11 um 9:00 UTC), wur­den 88 Erd­be­ben auf der Insel La Pal­ma geor­tet. Die Grö­ßen­ord­nun­gen lie­gen zwi­schen 0,6 und 2,4 (mbLg). Kei­nes die­ser Erd­be­ben wur­de von der Bevöl­ke­rung gespürt. Die Lage der Hypo­zen­tren setzt sich unter dem zen­tra­len Bereich von Cumbre Vie­ja in den­sel­ben Berei­chen wie in den ver­gan­ge­nen Tagen in Tie­fen zwi­schen 0 und 15 km fort. Kein Erd­be­ben wur­de in grö­ße­rer Tie­fe loka­li­siert. Das Netz der per­ma­nen­ten GNSS ‑Sta­tio­nen auf der Insel zeigt kei­ne signi­fi­kan­ten Ver­for­mun­gen, die mit vul­ka­ni­scher Akti­vi­tät in Ver­bin­dung gebracht wer­den könnten.

Heu­te misst man die Höhe des Kegels und erhält einen Wert von 1.120 m. ü. dem Meeresspiegel.

10.45 Uhr – Grün ist der ab heu­te frei­ge­ge­ben süd­li­che Bereich zur Rück­kehr von Eva­ku­ier­ten.

12.05 Uhr – Als IGN-Gra­fik der Rück­gang der Erd­be­ben auf La Pal­ma in den letz­ten Tagen:

 

13.10 Uhr – Durch das öffent­li­che Unter­neh­men Car­to­grá­fi­co de Cana­ri­as (Grafcan) wur­de den vom Vul­kan­aus­bruch auf La Pal­ma Betrof­fe­nen ein kos­ten­lo­ser Luft­bild­zer­ti­fi­zie­rungs­dienst ermög­licht. Die­ses Doku­ment wird dazu die­nen, das Erbe der Bür­ger vor Ort zu iden­ti­fi­zie­ren, wie es vor dem Lava­durch­gang war.

14.00 UhrAnga­be genau­er Koor­di­na­ten mit­tels RTK zu einem Mess­punkt in einer der Fuma­ro­len des Vul­kan­ke­gels durch die IGN.

 

14.30 UhrUnge­fähr tau­send Men­schen keh­ren die­se Woche nach Hau­se zurück, immer noch mit Pro­ble­men bei der Was­ser- und Strom­ver­sor­gung (an eini­gen Rück­kehr­punk­ten), aber die Bewoh­ner der Küs­ten­ge­bie­te des Tals müs­sen wei­ter war­ten. Heu­te, mehr als einen Monat nach Ende des Erup­ti­ons­pro­zes­ses, ist nicht abseh­bar, wann die Rück­kehr mög­lich sein wird. Alles hängt von der unvor­her­seh­ba­ren Anwe­sen­heit schäd­li­cher Gase in die­sem Raum ab.

PEVOLCA hat an die­sem Mon­tag erneut betont, dass das Vor­han­den­sein von Gasen wei­ter­hin den Zugang nach El Remo, Puer­to Naos, La Bom­bil­la sowie zum nörd­li­chen Bereich des Cami­no José Pons La Juro­na und wei­ter nach Osten zum PK 0,550 ver­hin­dert die LP-212 bis zur Ver­bin­dung in süd­öst­li­cher Rich­tung mit dem San-Juan-Lava­strom, wes­halb die Anwei­sun­gen von Pevol­ca respek­tiert wer­den müssen.

16.00 Uhr - Bis zum 14. Janu­ar hat das Insuran­ce Com­pen­sa­ti­on Con­sor­ti­um (CCS) ins­ge­samt 90.567.853 € an die vom Vul­kan­aus­bruch auf der Insel La Pal­ma betrof­fe­nen Ver­si­cher­ten gezahlt. Dar­in ent­hal­ten sind Ent­schä­di­gun­gen für 525 Woh­nun­gen, für die 79.201.592 € gezahlt wurden.

Die durch­schnitt­li­che Ent­schä­di­gung pro Woh­nung beträgt 150.860 €; bei Geschäf­ten, Hotels, Büro­ge­bäu­den und ande­ren öffent­li­chen oder pri­va­ten Gebäu­den mit nicht­ge­werb­li­cher Nut­zung beträgt die durch­schnitt­li­che Ent­schä­di­gung 150.990 Euro; in der Indus­trie sind es 83.000 €; und für Fahr­zeu­gen 4.745 €.

17.40 Uhr - Invol­can – Heu­te haben wir eine geo­che­mi­sche Sta­ti­on zur kon­ti­nu­ier­li­chen Über­wa­chung von Koh­len­di­oxid im Gebiet von La Bom­bil­la installiert.

17.45 Uhr – Erd­be­ben mit ML4,8 um 13.45 Uhr süd­öst­lich von Gran Cana­ria im Atlan­tik. Tie­fe unbekannt.

  • Fort­set­zung folgt

Wetteraussichten für La Palma



45 Kommentare zu "Spendenaufruf für Vulkanopfer"

  1. Gabriele Balizs | 14. Januar 2022 um 17:31 | Antworten

    Hal­lo Manfred,

    ich bin sehr froh dar­über, dass Du Kon­takt mit einer unterstützungs-
    bedürf­ti­gen Fami­lie auf­ge­nom­men hast !!!
    Auch wir wer­den spen­den und ich hof­fe, dass sich vie­le Menschen
    in Deutsch­land ( oder anders­wo) an der Akti­on betei­li­gen werden.
    Vie­le Grü­ße nach La Palma !!

    Gaby Balizs

    • Manfred Betzwieser | 14. Januar 2022 um 17:56 | Antworten

      So hat­te ich es ver­spro­chen und ich hof­fe, dass zumin­dest einer Fami­lie gehol­fen wer­den kann. Hier kommt das Spen­den­geld an und wird nicht durch admi­nis­tra­ti­ve Maß­nah­men geschmä­lert und in ande­re Kanä­le geleitet.

    • Vie­len Dank Man­fred, wir wer­den auch direkt an die Fami­lie spenden.

  2. Hal­lo Herr Betzwieser,
    ich mel­de heu­te erst­ma­lig in Ihrem Blog, den ich seit dem 19.9. täg­lich mit gro­ßem Inter­es­se lese, um mir eine Vor­stel­lung von den Aus­wir­kun­gen des Vul­kan­aus­bruchs machen zu können.
    Ich habe La Pal­ma seit Ende der 90er Jah­re jeweils zur Weih­nachts­zeit besucht und ganz beson­de­ren Gefal­len an die­ser Insel gefun­den. Es schmerzt mich sehr zu sehen, wie gewal­tig die Zer­stö­run­gen sind und wie vie­le Pal­me­ros ihr Hab und Gut ver­lo­ren haben.
    Tat­säch­lich war der Cami­no Pas­tele­ro, an dem die von Ihnen zur Unter­stüt­zung aus­ge­wähl­te Fami­lie leb­te, eine der Ecken, die ich regel­mä­ßig besucht habe. Die­ser Hügel war für mich der Inbe­griff länd­li­cher Idyl­le und ich habe mir oft vor­ge­stellt, dort leben zu wol­len. Tat­säch­lich habe ich, ver­mit­telt durch einen Nach­barn, Mit­glie­der die­ser Fami­lie ein­mal ken­nen gelernt und ich habe mich in den ver­gan­ge­nen Mona­ten oft gefragt, wie sie wohl zurecht­kom­men mögen, wuss­te ich doch, dass sie zu den Ers­ten gehör­ten, die alles ver­lo­ren haben. Nun bin ich sehr froh, dass ich durch Ihren Auf­ruf wenigs­tens ein biss­chen für die­se lie­bens­wer­ten Men­schen tun kann.
    Vie­len Dank für Ihr uner­müd­li­ches Engagement!
    Gabriele

  3. Hal­lo Manfred,

    vie­len Dank für dei­ne sach­li­che und fun­dier­te Beschrei­bung der Vor­gän­ge auf La Pal­ma! Mei­ne Frau und ich haben, als lang­jäh­ri­ge La Pal­ma-Lieb­ha­ber, das Gesche­hen täg­lich ver­folgt und mit­ge­fühlt, wie es den Betrof­fe­nen geht, die alles ver­lo­ren haben.

    Wir kön­nen die Sor­gen und Ängs­te der Bewoh­ner von La Pal­ma sehr gut nach­voll­zie­hen, da wir zwi­schen Ahr und Erft leben, und dort vor einem hal­ben Jahr eine apo­ka­lyp­ti­sche Flut­ka­ta­stro­phe hat­ten. Allei­ne an der Ahr wur­den ca. 8.800 Häu­ser zer­stört und 140 Men­schen starben.
    Wir sel­ber waren von der Flut nicht betrof­fen, da unse­re Stadt Zül­pich auf einem Hügel liegt. Hier hatt­ten schon die Römer gesie­delt, sie wuss­ten damals schon war­um das sinn­voll ist. Aber im gesam­ten Umfeld wur­den bei­na­he alle Dör­fer und Städ­te überflutet.
    Heu­te, nach einem hal­ben Jahr des Auf­räu­mens, will man lang­sam mit dem Wie­der­auf­bau der Häu­ser begin­nen, stellt aber nun fest, dass die groß­zü­gi­gen Spen­den aus büro­kra­ti­schen und recht­li­chen Grün­den nicht bei dene Betrof­fen ankom­men und wei­ter auf den Kon­ten liegen.
    Der Wie­der­auf­bau der Infra­struk­tur, wie z.B. der Bahn­li­nie, der Klär­an­la­gen und der Kanä­le sowie des Strom­net­ze im Ahr­tal , wird noch Jah­re andauern.

    Was mir als Par­al­le­le an der Kata­stro­phen hier und auf La Pal­ma auf­fällt, ist für mich die Tat­sa­che, dass der Mensch aus ähn­li­chen Vor­komm­nis­sen in der Ver­gan­gen­heit nichts gelernt hat, oder es ein­fach ignoriert.
    Wenn Men­schen sich auf oder in der Nähe zu einem akti­ven Vul­kan ansie­deln, wie auf La Pal­ma oder auch Sizi­li­en, dann kann man das bes­ten­falls als sehr opti­mis­tisch bezeichen.

    Ähn­lich ist es mit Men­schen, die das Ahr­tal bewoh­nen, wo es seit Jahr­hun­der­ten immer wie­der zu Flut­ka­ta­stro­phen mit vie­len Toten kommt. Die letz­te gro­ße Flut war übri­gens 1904!

    Da denkt man zwar manch­mal, dass der Mensch aus Feh­lern lernt, aber das Gegen­teil ist oft der Fall: An der Ahr wur­de in der Ver­gan­gen­heit selbst in Über­flu­tungs­ge­bie­ten gebaut, die sich unter dem Fluss­le­vel befanden. 

    Jetzt wird wie­der auf­ge­baut, an den glei­chen Stel­len, wo das Unglück geschah…!
    Und ich den­ke, dass es auf La Pal­ma ähn­lich sein wird, wenn man die Lava­fel­der weg bekäme.

    Ich wün­sche euch für die Zukunft alles Gute und hof­fe, dass wir bald auf einer scha­dens- und covid­be­frei­ten, glück­li­che­ren Insel La Pal­ma leben bzw. rei­sen können.

    Bis dahin wird jedoch wohl noch eini­ge Zeit ver­ge­hen, bis die Wun­den an der Infra­struk­tur und den See­len geheilt sind. 

    Vie­le Grü­ße aus Zülpich
    Achim Nickel

  4. Hal­lo Herr Betzwieser,guten Tag.
    Eine pri­va­te Bit­te bzw. Frage
    Sie haben heu­te ein klei­ne­res Bild ein­ge­stellt das den Moment fest­hält, an dem mein Haus von der Lava über­rollt wur­de. Rechts mit­tig des Lava­flus­ses, wo eine klei­ne Ein­buch­tung zu sehen ist, befand sich mein Haus am Cami­no Pas­tele­ro 63.
    Ich suche nach einer Droh­nen­auf­nah­me für den 20.09. zwi­schen 12 00 Uhr und 13.15 Uhr. Habe bei You­Tube lei­der nichts gefun­den. Kön­nen Sie mir viel­leicht einen Tipp geben?
    Dan­ke für Ihre Unterstützung.
    Schö­nen Tag noch und noch­mals Dan­ke für Ihre Mühe.
    Mit freund­li­chen Grüßen
    Ger­hard Beck

  5. Andrea Lobüscher | 15. Januar 2022 um 14:23 | Antworten

    Dan­ke schön für Dei­ne Info, lie­ber Man­fred. Ich habe sogleich gespen­det und hof­fe, dass ich dazu bei­tra­gen kann, dass es der Fami­lie Perez bald bes­ser geht.

    Ich fol­ge Dei­nem Blog mit gros­sem Inter­es­se, bin aber eher die stil­le Lese­rin denn die Kommentatorin.

    Dan­ke für Dein Enga­ge­ment und lie­be Grüs­se aus Augsburg

    Andrea

  6. Hal­lo Man­fred, dan­ke für dei­nen Auf­ruf. Gera­de ist auf Ton­ga ein Vul­kan explo­diert, so gese­hen hat La Pal­ma ein mega Glück gehabt, wenn man sich die Bil­der der Exp­lu­si­on dort anschaut. https://www.youtube.com/watch?v=pTZqqkfkTxU

    • Manfred Betzwieser | 15. Januar 2022 um 17:34 | Antworten

      Hal­lo Isabel,

      das ist ein ganz ande­rer Vul­kan­typ als auf den Kana­ren. Wenn so ein Ding hier explo­die­ren wür­de, hät­te es die Insel zerrissen.

  7. Lie­be Silke
    Vie­len Dank für die Infos. Lei­der ist auch hier auf den Vide­os die Lava bereits über mein Haus geflos­sen. Es feh­len ca. 300 Meter. Nicht schlimm, man regt sich nur noch wei­ter auf. Die Kar­te habe ich gespei­chert. Dan­ke für die Mühe.
    Wei­ter­hin alles Gute und herz­li­che Grü­ße nach Ber­lin sen­det Ihnen
    Gerhard

  8. Lie­ber Herr Betzwieser,

    vie­len Dank für Ihren extrem inter­es­san­ten Blog, den wir seit Sep­tem­ber prak­tisch täg­lich gele­sen haben. Wir haben seit 16 Jah­ren jeweils meh­re­re Wochen auf La Pal­ma ver­bracht, und zwar genau in dem am stärks­ten vom Vul­kan­aus­bruch betrof­fe­nen Gebiet, zwi­schen Puer­to Naos und Tazacorte;wir lie­ben die Insel sehr und waren von den Ereig­nis­sen und ins­be­son­de­re den Schick­sa­len der betrof­fe­nen Fami­li­en erschüttert.

    Nun wür­den wir ger­ne für die von Ihnen genann­te unter­stüt­zungs­be­dürf­ti­ge Fami­lie spen­den, jedoch sind die Bank­da­ten nicht voll­stän­dig: BIC? Bankinstitut?

    Vie­len Dank für Ergän­zung und ich hof­fe, dass sich vie­le Leser der Spen­den­ak­ti­on anschlie­ßen werden!
    Lie­be Grü­ße nach La Palma!

    Eri­ka Landkammer

    • Manfred Betzwieser | 16. Januar 2022 um 17:04 | Antworten

      Hal­lo Erika, 

      die BIC ist heu­te bereits in der IBAN Num­mer ent­hal­ten (ES 80 2100 7119 0722) 

      Gruß
      Manfred

      • Hal­lo Man­fred, das ist korrekt.
        Lei­der ver­lan­gen eini­ge sicher ver­al­te­te Buchungs­sys­te­me nach wie vor die Ein­ga­be der BIC, z. Bsp. in unse­rem Ayun­ta­mi­en­to. Also ein­fach ange­ben und gut ist. Tut gar nicht weh.

        • Manfred Betzwieser | 18. Januar 2022 um 8:55 | Antworten

          Gut wer­de ich noch erfra­gen und nachreichen …

          • Sebastian | 18. Januar 2022 um 12:59 |

            Die BIC müss­te CAIXESBBXXX sein, die Bank ist die Caixabank, S.A. mit Haupt­sitz in Valen­cia, Zweig­stel­le „Lagu­na – Llanos“.
            !Anga­be ohne Gewähr!
            Die Anga­ben las­sen sich durch gän­gi­ge IBAN/­BIC-Rech­ner im Inter­net veri­fi­zie­ren. Dort ein­fach die oben im Blog ange­ge­be­ne IBAN ES 80 2100 7119 0722 0007 8241 eingeben.
            Ich habe dazu https://de.iban.com/iban-checker verwendet.

          • Manfred Betzwieser | 18. Januar 2022 um 21:04 |

            Dan­ke – die BLZ oder BIC ist korrekt

  9. Zum Blog-Ein­trag Sonn­tag 08:50 Uhr:
    Dazu hier ein Luft­druck-Dia­gramm vom Flug­ha­fen Mazo von Sonn­tag, 16. Januar.
    Die klei­ne Spit­ze von rund 1hPA um 2 Uhr Früh ist die zwei­te Druck­wel­le des explo­si­ven Vul­kan­aus­bruchs von Ton­ga. Die ers­te – gering­fü­gig stär­ke­re – Druck­wel­le müss­te am Sams­tag, 15.Januar gegen 20:45 Uhr über die Insel gefegt sein. Zu die­sem Tag habe ich bei Aemet ad hoc kei­ne Detail­da­ten zum Luft­druck­ver­lauf mehr gefun­den. Bei­de Wel­len dürf­ten den Glo­bus sogar zwei­mal umrun­det haben, wobei die­se Ereig­nis­se inner­halb der nor­ma­len Druck­ver­läu­fe kaum noch mess­bar gewe­sen sein dürften.
    Kurz zur Logik: War­um zwei Wel­len? Weil jeder Punkt der Welt von einem ande­ren aus in zwei Rich­tun­gen erreich­bar ist. Sofern sie sich nicht exakt dia­me­tral gegen­über lie­gen, ist einer der Wege kür­zer als der andere.

    • Hal­lo Sebastian,
      ich bin etwas skep­tisch. ob man das wirk­lich als die Druck­wel­le vom Ton­ga Vul­kan­aus­bruch bezeich­nen kann, was man da um 1 Uhr nachts am 16.1.22 sieht. Schließ­lich ist die zeit­li­che Auf­lö­sung ja nur eine Stun­de und das reicht mei­ner Ansicht nach nicht, um sol­che Abläu­fe darzustellen.
      Das ange­häng­te Bild zeigt eine in mei­nem Wohn­zim­mer auf­ge­nom­me­ne Kur­ven von 19 Uhr am 15.1.22 bis ca. 9:30 am 16.1.22. Die rote Kur­ve ist die Druck­kur­ve in mb (ent­spricht hpa). Man sieht zwi­schen 20 Uhr und ca. 21 Uhr (das ist die Zeit, zu der die ers­te Wel­le hier in der Regi­on Düs­sel­dorf durch­kom­men soll­te) eine deut­li­che Wel­le mit erhöh­tem Druck gefolgt von ernied­rig­tem Druck. Um ca. 2 Uhr nachts soll­te eine zwei­te Wel­le durch­lau­fen. Ich hal­te es aber für frag­lich, ob das wirk­lich die Wel­le ist, was man da sieht. Die zeit­li­che Auf­lö­sung beträgt hier 1 Minu­te. Wür­de man das nur ein­mal in der Stun­de abtas­ten, so wür­de man wahr­schein­lich nichts mehr sehen, auch wenn man den Stun­den­wert durch einer Mit­te­lung von zeit­lich höher auf­ge­lös­ten Mess­wer­ten bil­den würde.

      Die Druck­kur­ve ist eigent­lich nur eine Bei­ga­be zu der Mes­sung, um die es mir eigent­lich ging, die blaue Kur­ve, die CO2 Kon­zen­tra­ti­on in ppm. Am Abend sind mei­ne Frau und ich im Wohn­zim­mer, die CO2-Kon­zen­tra­ti­on ist ange­stie­gen. Nach 23 Uhr ist nie­mand mehr im Wohn­zim­mer und die Kon­zen­tra­ti­on nähert sich wie­der der CO2-Kon­zen­tra­ti­on in der Außenluft.

      Die Kur­ven habe ich mit einem EE895 der Fir­ma E+E Elek­tro­nik Ges.m.b.H auf­ge­nom­men, in Form des RPI-CO2-SENS, z.B. bei der Fir­ma Pol­lin (https://www.pollin.de/p/rpi-co2-sens-811339) für ca. 75 € zu bezie­hen, weil für das Expe­ri­men­tie­ren geeigneter.Der Sen­sor arbei­tet mit zwei Wel­len­län­gen im IR-Spek­trum und nutzt Tem­pe­ra­tur und Druck zur Berech­nung der CO2-Kon­zen­tra­ti­on und gibt sie zusam­men mit dem CO2-Wert digi­tal auf einer Schnitt­stel­le aus. Der Sen­sor is spe­zi­fi­ziert bis 5000 ppm CO2, Genau­ig­keit + – 50 ppm +. 3% vom Messwert. 

      Das ist zwar deut­lich schlech­ter als bei dem am 10.1.22 im Blog gezeig­ten Laser-Mess­ge­rät, aber für ein per­sön­li­ches CO2-Mess­ge­rät wäre das sicher ok, und ich den­ke das könn­te für La Pal­ma im Vul­kan­ge­biet in der Nähe des Lava­stroms inter­es­sant sein. 

      Auf der Seite
      https://www.cik-solutions.com/anwendungen/co2-im-innenraum/
      fin­det man Richt­wer­te für CO2-Kon­zen­tra­tio­nen in Innenräumen.
      In sau­be­rer Außen­luft ist die Kon­zen­tra­ti­on um die 400 ppm.
      Bis 800 ppm hat man hohe Raumluftqualität.Der Richt­wert für Innen­räu­me ist 1500 ppm.Maximal 5000 ppm dür­fen es an maxi­mal 8 Stun­den benutz­ten Arbeits­plät­zen sein.Ab 6000 ppm wird es gesund­heit­lich bedenk­lich und ab 100000ppm (10 % CO2 !) ver­lö­schen Ker­zen und es tre­ten Übel­keit, Bewust­lo­sig­keit und Erbre­chen ein.
      In Auf­ent­halts­räu­men soll­te man deut­lich unter 5000 ppm blei­ben. Ich kann aller­dings noch nicht sagen, was der Sen­sor für Mess­wer­te aus­gibt, wenn die Kon­zen­tra­ti­on über 5000 ppm sein soll­te.
      Mit dem Sen­sor allein ist es aller­dings noch nicht getan. Man braucht noch einen Mikro­pro­zes­sor, für Ardui­no (z.B. https://www.pollin.de/p/joy-it-arduino-kompatibles-nano-v3-board-mit-atmega328p-au-810872, ca. 8 €), ein Dis­play (z.B. https://www.pollin.de/p/joy-it-lcd-modul-16x2-121738, ca. 5 €, oder gar https://www.pollin.de/p/lcd-modul-anag-vision-av1623yfty-sjw-16x2-121714, ca. 2 €), ein Plas­tik­ge­häu­se und Klein­ma­te­ri­al wie Kabel etc. Mit etwa 100 € soll­te sich das bewerk­stel­li­gen las­sen. Strom­ver­sor­gung über exter­nes netz­teil, Power Bank oder Com­pu­ter mit Daten­er­fas­sung. Genau­es kann ich bei Inter­es­se spe­zi­fi­zie­ren, eben­so Schalt­plan und Pro­gram­mie­rung.
      Mei­ne Frau und ich waren 2016 in einem Feri­en­haus zwi­schen­La Man­cha und Todo­que dicht beim San-Juan Lava Strom und der Lava-Höh­le, das schein­bar auch von der Lava ver­schont wur­de und noch exis­tiert. Wir sind auch am San-Juan-Strom hoch­ge­lau­fen und waren dicht bei der Aus­bruch­stel­le von 2021.
      Wahr­schein­lich kom­men wir 2023 wie­der nach La Pal­ma, wenn Coro­na hof­fent­lich vor­bei ist und wir hof­fent­lich den neu­en Vul­kan­ke­gel aus der Nähe betrach­ten dür­fen, sowie hof­fent­lich dann nach vul­ka­ni­schen Mine­ra­li­en schau­en dür­fen. Wir hof­fen, dass dann auch die gröbs­ten Wun­den ver­heilt sind und die men­schen im Ari­da­ne Tal wie­der mit Zuver­sicht in die Welt schau­en kön­nen.
      Herr Bet­z­wie­ser, ich bin schon Ihrem Blog zum Aus­bruch von El Hie­ro gefolgt und habe mich dann im Sep­tem­ber sofort an Sie erin­nert. Ihr Blog hat mir einen her­vor­ra­gen­den Ein­blick gege­ben und Quel­len wie ElDi­rec­to erschlo­se­en, mit denen ich aus der Fer­ne den Vul­kan­aus­bruch in sei­ner gan­zen Dra­ma­tik erle­ben konn­te. An Ihrer Spen­den­ak­ti­on wer­de ich mich betei­li­gen.
      Mit herz­li­chen Grü­ßen aus NRW
      Micha­el

      • Lie­ber Michael,
        vie­len Dank für Dei­ne aus­führ­li­che Ant­wort, wel­che meh­re­re The­men behan­delt, und die Druck­wel­le von Ton­ga ist hier­bei wie Du rich­ti­ger­wei­se fest­stellst, eher ein „Neben­pro­dukt“.
        Daher hier­zu abschlie­ßend die Grund­la­ge mei­ner Argu­men­ta­ti­on und Quel­le in Form einer Gra­fik ent­spre­chen­der Wet­ter-Mes­sun­gen aus Fran­ken, wel­che ich einer Wet­ter­mail des Wet­ter-Blog­gers Ste­fan Ochs ent­nom­men habe.
        Die von mir zuvor her­an­ge­zo­ge­ne Mes­sung in La Pal­ma ist nicht so exakt, da stim­me ich Dir zu – die zeit­li­che Kor­re­la­ti­on und das „dis­kre­te Phä­no­men“ lässt für mich kei­nen ande­ren Schluss zu, als dass es sich um einen Indi­ka­tor für die ent­spre­chen­de Druck­wel­le handelt.
        Zitat St.Ochs:
        „Die mit 16800 km kür­ze­re Rou­te ver­läuft über den Nord­pol. Die län­ge­re Rou­te mit 23200 km über den Südpol.Der Vul­kan­aus­bruch ereig­ne­te sich am Sams­tag um 05:15 Uhr. Die ers­te Druck­wel­le erreich­te uns um 20:30 Uhr. Die Lauf­zeit über die kür­ze­re Nord­pol-Rou­te war also 15 Stun­den und 15 Minu­ten. Für die Süd­pol-Rou­te ergibt sich dar­aus wegen der län­ge­ren Stre­cke eine theo­re­ti­sche Ankunfts­zeit der Druck­wel­le von 02:15 Uhr am Sonn­tag­mor­gen. Und die­se zwei­te Druck­wel­len ist dann auch tat­säch­lich gekom­men, wenn auch ein paar Minu­ten später.“
        Für La Pal­ma ergibt sich für die ers­te Wel­le dem­nach eine etwas spä­te­re Ankunfts­zeit als in Fran­ken, und für die zwei­te Wel­le eine etwas frü­he­re. Letz­te­res bil­det sich in der Mes­sung von La Pal­ma recht genau ab.

        Aber Du stellst rich­ti­ger­wei­se fest, dass zur Zeit die CO2-Wer­te in Innen­räu­men rele­van­ter sind. Dazu möch­te ich fol­gen­des bei­tra­gen / ergänzen:
        Aus zwei­er­lei Grün­den. Zum Einen der Bezug zu den Aus­ga­sun­gen in der Vul­kan-Umge­bung. Und zum Ande­ren die Indi­ka­ti­on von CO2-Raum­luft­mes­sun­gen als Richt­wert zur SARS-CoV-2-bezo­ge­nen Aero­sol­re­du­zie­rung in Innenräumen.
        Dazu als Info, dass die gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger in Deutsch­land gene­rell und beson­ders jetzt das Lüf­ten bei einem Level von 1000ppm CO2 Raum­luft­ge­halt emp­feh­len, um den Aero­sol­ge­halt zu min­dern. Die ent­spre­chen­de Lüf­tungs­dau­er hängt von wei­te­ren Begleit­um­stän­den ab – dabei pri­mär vom Tem­pe­ra­tur­ge­fäl­le zwi­schen Innen und Außen als „Motor“ des Luftaustauschs.
        Die Berufs­ge­nos­sen­schaft Holz und Metall (nur bei­spiel­haft) schreibt dazu: „Beson­ders der Koh­len­di­oxid­wert bil­det […] eine gute Richt­schnur. Er steigt bei feh­len­der Lüf­tung mit der Zeit fast line­ar, abhän­gig von der Anzahl anwe­sen­der Per­so­nen. Die Luft wird bei Wer­ten ab 1000 ppm („Pet­ten­ko­fer­zahl“) zuneh­mend als „ver­braucht“ wahr­ge­nom­men. Wird die­ser Wert hin­ge­gen mög­lichst nied­rig gehal­ten, zum Bei­spiel durch regel­mä­ßi­ges Lüf­ten oder Dau­er­be­trieb der Lüf­tungs­an­la­gen, kann davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass auch ande­re Aus­ga­sun­gen und luft­ge­tra­ge­ne mikro­bio­lo­gi­sche Par­ti­kel mini­miert werden.“
        Die Pet­ten­ko­fer­zahl wur­de zwar inzwi­schen von dif­fe­ren­zier­te­ren Model­len abge­löst, gilt aber für den Haus­ge­brauch (und offen­bar auch für für­sor­ge­pflich­ti­ge Unter­neh­mer) als guter und ein­fa­cher Richt­wert für hygie­ni­sche Luftbedingungen.

        Bes­te Grüße.

    • stefan körner | 18. Januar 2022 um 12:34 | Antworten

      Sor­ry, aber ich glau­be das auch nicht. Zum Ver­gleich sie­he die­se Abbil­dung in einem Arti­kel aus Osna­brück: Win­zi­ger Aus­schlag, der schon bei einer Minu­ten­auf­lö­sung gar nicht mehr sich­bar wäre und in den all­ge­mei­nen Schwan­kun­gen kom­plett unter­geht, wenn man nicht ein Spe­zi­al­ge­rät hat. Und die 2‑Wel­len-Logik klappt so auch nicht, denn eine (!) Wel­le brei­tet sich kreis­för­mig über eine Kugel­ober­flä­che aus und trifft jeden Punkt der Welt aher aus ver­schei­de­nen Rich­tun­gen ent­lang vie­len Kreis­schnit­ten. Nur in immer schwä­che­ren Aus­prä­gun­gen. Die Ste­fan-Ochs-Idee ist auch falsch: Es geht nicht um Nord- oder Süd­pol, son­dern um den einen gemein­sa­men Groß­kreis, der zu zwei belie­bi­gen Punk­te der Erd­ku­gel gehört.

      • Lie­ber Ste­fan, ich sehe zwi­schen den Kur­ven in Dei­nem Arti­kel, auf dem Aero­pu­er­to und in Fran­ken zunächst eine Gemein­sam­keit: Näm­lich einen Auschlag im Bereich von 1 hPA. Die Kur­ven­form vom Aero­pu­er­to müs­sen wir nicht dis­ku­tie­ren, die ist nicht aus­sa­ge­fä­hig. Das mit dem Nord- und Süd­pol ist natür­lich quatsch, wenn man ihn hier beim Wort nimmt.
        Gemeint ist gewiss die nör­li­che und die süd­li­che Rou­te auf dem von Dir genann­ten Groß­kreis. Dies wäre bei einem Start­kurs in Ton­ga von rund 8,7 Grad und einem Ankunfts­kurs von 167,4 Grad (kür­zes­te Rou­te 16740km lt. Groß­kreis­rech­ner) tat­säch­lich sehr nahe am Nord­pol vor­bei. Das­sel­be gilt über­tra­gen für die län­ge­re Südroute.
        Wei­te­re Stel­lung­nah­men zur Meß­bar­keit in Euro­pa z.B. beim Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land.

  10. Lie­ber Manfred,
    wenn die Pevol­ca ihr Ver­bot wie­der­holt: Ist denn schon die Fahrt zum Refu­gio El Pilar wie­der mög­lich? Wie sieht das bei den frei­ge­ge­be­nen Gebie­ten aus: Ste­hen dort dann wei­ter­hin Stra­ßen­kon­trol­len bzw. sind Stra­ßen­sper­ren oder ver­traut man der Ver­nunft der Menschen?

    • Manfred Betzwieser | 17. Januar 2022 um 16:09 | Antworten

      Hal­lo Silke,

      das war gera­de auch mein Gedan­ke. Ich den­ke, die Stra­ße ist noch nicht geräumt und gesperrt. Dort liegt 50 cm hoch die Asche. Ich wer­de aber die nächs­ten Tage den Ver­such mal wagen, genau über die­se Stre­cke zum Vul­kan zu gelan­gen. Aber erst muss der Regen auf­hö­ren, das ist noch ein rie­si­ges Gemansche.
      Die West­auf­fahrt wird von der Guar­dia Civil kon­trol­liert und ist gesperrt.

      • Dann bin ich ja gespannt. Ich flie­ge am 05. für 14 Tage nach Tacan­de und es wäre schön, wenn man bis dahin die­sen beein­dru­cken­den Vul­kan qua­si von oben betrach­ten könn­te. Aber es gibt sicher­lich ande­re Prio­ri­tä­ten, als gera­de die­se Stra­ße zu räu­men und wie­der freizugeben.

        • Manfred Betzwieser | 17. Januar 2022 um 16:48 | Antworten

          Ja, das den­ke ich auch. Man muss zu Fuß wan­dern und benach­bar­te Höhen mit Blick auf den Cabe­za erklim­men. Ich ken­ne vie­le Schleich­we­ge und das wer­de ich ein­mal, auch im Hin­blick auf die Gas­ent­wick­lung ver­su­chen. Noch ist die Sache nicht ganz unge­fähr­lich. Aber damit ken­ne ich mich aus.

  11. Eine neue Stras­se wur­de inner­halb zwei Mona­ten gebaut? Wow! In Deutsch­land wür­de nach zwei Jah­ren noch dar­über dis­ku­tiert und geklagt, am Ende wür­de ein Rad­weg vorgeschlagen …

    • Manfred Betzwieser | 18. Januar 2022 um 11:18 | Antworten

      Hal­lo Olaf,

      das hat mich jetzt zum Lachen gebracht. Gut, das hier ist auch eine Not­si­tua­ti­on und es bestand bereits eine Art Schotterpiste.

    • Ver­giss (in D) die Bud­get­über­schrei­tung um ein paar Pea­nuts-Mil­li­ar­den nicht.….

      Ich bin sehr froh zu sehen, daß auf LaPal­ma gehan­delt wird, um die Zustän­de so gut & schnell als mög­lich zu verbessern.
      Ich befürch­te jedoch, daß mit wach­sen­dem zeit­li­chem Abstand zum Vul­kan-Event auch hier diver­se (Entscheidungs-)Prozesse stark ver­wäs­sert und ver­lang­samt werden.
      Des­halb: __Alles__ was jetzt schnell pro­vi­so­risch gemacht wird ist gut. Was man mal hat, hat man. Und Pro­vi­so­ri­en leben bekannt­lich am längsten!

  12. Hal­lo nach La Palma.Eine kur­ze Fra­ge zu der neu­en Stra­ße (viel­leicht habe ich aber auch eine Infor­ma­ti­on über­le­sen). Wie ist die Stra­ßen­füh­rung? Ist das Cam. Hoyo Ver­du­go – Cami­no eal de Todo­que – Carr. El Hoyo Todo­que und dann zur LP 2? Das wür­de in etwa den Bil­dern ent­spre­chen, die ich gese­hen habe (dort lie­gen auch Feri­en­häu­ser, die ich ken­ne). Dan­ke für eine Ant­wort oder einen Hin­weis, wo ich die Ant­wort fin­de. Vie­le Grü­ße Ingeborg

    • Manfred Betzwieser | 18. Januar 2022 um 11:58 | Antworten

      Hal­lo Ingeborg.

      Kann ich Dir lei­der nicht beant­wor­ten. Muss die Stre­cke nächs­te Woche erst ein­mal abfah­ren? Viel­leicht kann jemand vor Ort die Fra­ge beantworten.

      Herz­li­che Grüße
      Manfred

      • Vie­len Dank, viel­leicht klappt es mit dem Abfah­ren der Stre­cke. Ich bin gespannt. Vie­le Grü­ße und alles Gute. Ingeborg

      • Hal­lo Herr Bet­z­wie­ser, Rai­ner Zwo hat heu­te die neue Stre­cken­füh­rung ab Las Man­chas ein­ge­stellt. Das hilft mir wei­ter. Die Stre­cken­füh­rung ent­spricht dem, was ich ver­mu­tet hat­te. Dadurch ist mei­ne Fra­ge beant­wor­tet. Herz­li­che Grü­ße nach La Pal­ma und wei­ter­hin alles Gute. Ingeborg

  13. Ergän­zend zu 9:25 Uhr/ Ton­ga-Erup­ti­on hier ein län­ge­rer Arti­kel mit mehr Luft­bil­dern, die vor- und nach­her (ver­schieb­bar) zeigen:
    https://www.dailymail.co.uk/news/article-10410717/Tonga-eruption-images-extent-destruction.html

  14. Guten mor­gen! Zu den Spen­den an die betrof­fe­nen Fami­lie hat­te ich schon im Okto­ber ver­sucht eine Idee ins Leben zu rufen: direk­te Patenschaften.
    Lei­der hat sich bis heu­te nie­mand gefun­den, der die Ver­mitt­lung von Paten an Bedürf­ti­ge über­neh­men kann oder will.
    Ich selbst bin sehr ein­ge­spannt in Arbeit und Hilfs­ak­tio­nen und erhof­fe mir hier jeman­den zu fin­den, der die Zeit ger­ne geben kann und auch gut spa­nisch spricht. Paten­schaf­ten sind unbü­ro­kra­tisch und steu­er­frei(!) für den Emp­fän­ger. Der Pate kann jedoch die Spen­de in der Steu­er gel­tend machen. Offi­zi­el­le Spen­den, via Orga­ni­sa­tio­nen, Ban­ken, Ver­ei­ne, ect… sind mit 20% Steu­ern an jewei­li­ges Annah­me­land gebun­den. Paten­schaf­ten nicht und somit käme 100% an die betrof­fe­nen. Auch darf aus Grün­den der “ Geld­wä­sche“ pri­vat nicht mehr als 2000€ auf eige­nem Kon­to gesam­melt wer­den. Da besteht die Gefahr der Anzei­ge bzgl ‚Schwarz­geld‘… Die­se Erfah­run­gen wur­den von einer Freun­din gemacht, die für die Hoch­was­ser- Opfer in Dt gesam­melt hat­te welt­weit. Sie ist dann auch zu der Paten­schaf­ten- Ver­mitt­lung über­ge­gan­gen mit gro­ßem Erfolg! Fur La Pal­ma könn­ten wir dem Bei­spiel fol­gen. Lang­fris­tig brau­chen die Betrof­fe­nen Unter­stüt­zung fur den Wiederaufbau.
    Wer sich der Betreu­ung der Paten­schaf­ten anneh­men möch­te, soll­te daher die Zeit und Muße haben, und das Herz für die Aktion.
    Hof­fe es fühlt sich Jemand beru­fen, ange­spro­chen. Liebs­te Grüs­se aus Garafía!
    Mica

    • Dan­ke für den Hin­weis. Sehr gute idee. Und ich möch­te auch drin­gend davon abra­ten, wie hier gesche­hen, Namen und dazu­ge­hö­ren­de pri­va­te Bank­da­ten im Inter­net zu ver­öf­fent­li­chen. Damit ist Miss­brauch Tür und Tor geöff­net – mit die­se Anga­ben kann jeder ille­gal Bestel­lun­gen mit Ein­zug vor­neh­men und die Betrof­fe­nen dür­fen dann müh­sam Rück­bu­chun­gen machen und ver­su­chen nach­zu­wei­sen, dass sie das nicht waren. Die Vul­ka­n­op­fer brau­chen nicht auch noch Ban­ken­är­ger und Steu­er­fahn­dung. Schlimm genug, dass erst jetzt nach vier Mona­ten etwas passiert.

  15. Hab auch gespen­det. Mir ist wich­tig, dass es zu 100% ankommt. Habe hier­von von einem Kol­le­gen gehört, der seit kur­zem auf La Pal­ma wohnt und arbei­tet. Woll­te erst ihm Geld schi­cken, dass er es per­sön­lich ver­teilt. Er hat mir dann aber von dem Blog erzählt. Ich selbst habe/hatte kei­ne Bezie­hung zu La Pal­ma. Wün­sche den betrof­fe­nen viel Mut und Glück, dass alles wie­der gut wird.

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