La Palma: Sturm „Nuria“ und die Rolle des Aemet Wetterdienstes

PalmaUmgestürzte Palme in Mazo

Präzise Vorhersage des Aemet Wetterdienstes

Der staatliche Wetterdienst Aemet bewies einmal mehr seine Zuverlässigkeit, als er die Wetterprognose für Donnerstag punktgenau vorhersagte. Um 6:00 Uhr morgens traf das Sturmtief „Nuria“ ein und entfaltete mit orkanartigen Böen eine verheerende Kraft, die das Leben auf La Palma lahmlegte.

Orkanartige Stürme und ihre Folgen

Mit Sturmspitzen von bis zu 114 km/h tobte der Sturm über die Insel und sorgte für Chaos. Besonders die gefürchteten Fallwinde auf der Ostseite der Insel führten dazu, dass der Flughafen Mazo den ganzen Tag geschlossen blieb. Umgeknickte Bäume, entwurzelte Palmen und sogar ein umgestürzter Strommast ließen zeitweise die Lichter erlöschen.

Regen und seine Auswirkungen

Der ergiebige Regen rund um die Hauptstadt und in den Brenas ließ die normalerweise trockenen Barrancos anschwellen und verwandelte sie in beeindruckende Wasserkaskaden. Auch in der Caldera de Taburiente waren viele Wasserfälle zu beobachten. Doch diese Schönheit hatte ihren Preis: Steinschläge und Erdrutsche machten einige Straßen unpassierbar und erschwerten die Mobilität auf der Insel.

Ein bekanntes Wetterphänomen

„Nuria“ ist nicht das erste Unwetter, das La Palma heimsucht – es ist ein Wetterphänomen, das alle Palmeros gut kennen. Doch nach dem Sturm kehrte schnell wieder Normalität ein: Der Flughafen nahm seinen Betrieb wieder auf, und auch die Schulen setzten den Unterricht fort. Glücklicherweise wurden keine Verletzten oder größeren Schäden gemeldet.

Vorbereitung ist alles

Dank der genauen Vorhersage von Aemet war die Insel rechtzeitig gewarnt und konnte sich optimal vorbereiten. Solche Naturereignisse sind Teil des Lebens auf dieser kleinen Insel – nicht nur Unwetter, sondern auch große Waldbrände und gelegentlich der Vulkan prägen den Alltag der Bewohner.

In meinem Buch Vulkanfeuer und Inselfeeling habe ich diese Herausforderungen ausführlich dargestellt und den Umgang der Menschen mit der Kraft der Natur beschrieben. Es ist eine Hommage an die Resilienz und den unerschütterlichen Geist der Palmeros!

Vulkanfeuer und Inselfeeling

 

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Über den Autor

Manfred Betzwieser
Manfred Betzwieser lebt seit 30 Jahren auf La Palma und dokumentiert als Autor und Newsman die Natur, Geologie und aktuellen Entwicklungen der Kanareninsel. Mit tiefem Fachwissen und jahrzehntelanger Erfahrung vor Ort bietet er verlässliche Berichterstattung abseits des Massentourismus. Entdecke seine Bücher und Projekte auf der Autorenseite. - Mein Link

2 Kommentare zu "La Palma: Sturm „Nuria“ und die Rolle des Aemet Wetterdienstes"

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    oder auch hier:
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    Ich wiederhole mich gerne, zumal es jetzt noch zusätzliche Gründe gibt, was die amerikanischen Milliardäre betrifft.

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