Die Suche nach dem fünften Opfer wird fortgesetzt –
Kaum noch eine Chance, vermisste Person lebend zu finden
Touristen sind zu neugierig und unachtsam
Unterdessen gibt es Kritik am Verhalten vieler Touristen, die Zäune aushebeln und Sperrungen umgehen würden. Oft handle es sich um Urlauber. Einheimische seien sich den Gefahren eher bewusst, sagte der Navarro und ergänzte: „Wir warnen ständig, doch mehr Menschen, vor allem Touristen, halten sich nicht an die Beschilderung.“
Erst einen Monat zuvor waren an drei anderen Stellen auf Teneriffa drei Personen bei ähnlichen Unfällen ums Leben gekommen, 15 weitere wurden verletzt. Die Gewässer der Kanarischen Inseln gelten insbesondere nach Stürmen im Winter als gefährlich. Auf viele hohe Wellen folgt eine Serie kleinerer. Diese trügerische Sicherheit missverstehen einige Besucher. Doch meist folgen dann wieder höhere Wellen und drohen, Menschen ins Meer zu reißen.
Die Meteorologin Vicky Palma betont nachdrücklich die Vorwarnung für die Kanarischen Inseln auch für die nächsten Tage: „Es könnten Wellen von 8 und 9 Metern Höhe gemessen werden.“ Die Expertin weist darauf hin, dass es nicht möglich sei, den genauen Zeitpunkt zu bestimmen, an dem diese Wellen die Küste erreichen werden. Erfahrungsgemäß und das kann auch auf La Palma beobachtet werden, ist jede 7. Welle ein Brecher. Darauf sollte aber niemand vertrauen – denn Ausnahmen bestätigen diese Regel.
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