Inhalt
Endlich mal gute Nachrichten: La Palmas Stauseen schlagen Wellen
Nach Sturm Therese: Die Insel speichert Rekordmengen und knackt die 73 % Marke.
Hand aufs Herz: Normalerweise ist der Wetterbericht auf unserer schönen Insel eher so… „sonnig mit einer Prise Passatwind“. Aber nach den jüngsten Kapriolen von Sturm Therese gibt es jetzt Zahlen, bei denen jedem Landwirt und Gartenfreund das Herz aufgeht. Ich habe mir die frischen Daten vom Wasserrat angeschaut, und ich sage euch: Es gluckert ganz gewaltig in den Speichern!
Die „Pipa“-Parade: 7,3 Millionen Mal flüssiges Gold
Wenn der Wasserrat eine Pressemitteilung herausgibt, klingt das oft trocken. Aber die Fakten sind alles andere als staubig. Stand Mittwoch liegen wir bei einem Gesamtvolumen von 7.334.823 Pipa.
Für alle, die wie ich kurz im Kopf nachrechnen müssen: Eine Pipa entspricht etwa 496 Litern. Wir reden hier also von über 3,6 Millionen Kubikmetern Wasser. Das bedeutet, unsere Inselfestung ist zu 73 % gefüllt. Ein satter Anstieg von 49 % auf 73 % in kürzester Zeit – da hat Therese ordentlich abgeliefert.
Barlovento: Das Comeback des Giganten
Besonders beeindruckend ist der Anblick in der Laguna de Barlovento. Ihr wisst schon, das riesige Ding, das immer ein bisschen wie ein leerer Krater aussah, wenn es länger nicht geregnet hat.
-
Der Sprung: Von mageren 25 % am 1. März auf stolze 70 %.
-
Die Menge: Da schwappen jetzt 2,4 Millionen Pipa (ca. 1,2 Millionen Kubikmeter) drin rum. Das ist ein Plus von 45 %! Wenn das kein Grund für ein breites Grinsen im Norden ist, weiß ich auch nicht.
Wo es fast überläuft (Die Streber-Stauseen)
Juan Ramón Felipe vom Wasserrat hat ein paar Gebiete hervorgehoben, die man fast als „übermotiviert“ bezeichnen könnte. Vor allem im Nordosten sieht es fantastisch aus:
-
Bediesta: 100 % (Voller geht’s nicht!)
-
Las Lomadas: 99 %
-
Adeyahamen & Los Galguitos: 98 %
Aber auch im Westen und Süden müssen wir uns nicht verstecken. In Los Llanos melden Dos Pinos (98 %) und Cuatro Caminos (93 %) fast „Land unter“. Selbst der junge Hüpfer im Team, der Vicario-Stausee in Tijarafe, arbeitet sich trotz seiner kurzen Geschichte tapfer auf die Hälfte seiner Kapazität hoch – das sind immerhin auch schon über 1,3 Millionen Pipa.
Was bedeutet das für uns?
Abgesehen davon, dass die Landschaft jetzt wieder in einem Grün leuchtet, das fast in den Augen weh tut, bedeutet das vor allem Sicherheit für die Landwirtschaft und den Sommer. Es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass das „Speichersystem der Insel“ die positiven Auswirkungen der Regenfälle so effizient aufgesaugt hat.
Wir können also erst einmal tief durchatmen (und vielleicht ein Glas Wasser auf den Regen trinken). Die Insel ist gut gerüstet!
Hast du die vollen Stauseen schon selbst gesehen? Schreib mir mal in die Kommentare, welcher Anblick dich am meisten beeindruckt hat – oder ob du die Laguna de Barlovento lieber voll oder leer für Fotos magst!



Kommentar hinterlassen zu "La Palmas Stauseen im Rausch: 7,3 Millionen Pipa flüssiges Gold!"