Die Wahrheit oder lieber die Lüge?

Auswandern

Was möchte der Mensch hören?

Die Wahrheit gibt die Wirklichkeit, eine Tatsache oder einem Sachverhalt wieder. Nun die Fortsetzung meines letzten Beitrag „Die Heimat verlassen als Option?“ vom 27.09.2016.

WahrheitGenau diese Wahrheit möchte der normale Bürger, dem meist das Hintergrundwissen fehlt, auch von seinen Politikern hören.

Darum gibt er regelmäßig seine Stimme ab und legalisiert seine Volksvertreter. Der Abgeordnete wird von ihm bezahlt und soll seine Interessen und nicht die Meinung eines Industriekonzern, einer Bank, eines anderen Staates oder einer Partei vertreten. Es sollte für den Gewählten eine Auszeichnung und Ehre sein, seine Wählergruppe uneigennützig und ehrlich zu vertreten und auch die Wahrheit zu kommunizieren.

Wir alle wissen, dass dies leider nur Theorie ist und die geübte Praxis ganz anders aussieht. Was nützt das schönste und viel gepriesene Grundgesetz, wenn alles nur eine Makulatur ist und eine „Scheindemokratie“ vorspielt.

„Ich glaube an Wahrheit und Gerechtigkeit.
Ohne sie gäbe es keine Hoffnung für die Menschen“

Kein Satz von mir, sondern vom Dalai Lama.

Das Friedensprojekt Europa und die Aussöhnung mit Russland liegt in den letzten Zügen. Genauso, wie damals überraschend Gorbatschow in den 1990-er Jahren die Hand zum Frieden gereicht hat, wird heute die freundschaftliche Bande immer mehr zerschnitten …und die Propaganda läuft auf vollen Touren.

Es sollte doch im Interesse von Deutschland sein, nicht fahrlässig den einmal wieder gewonnenen Frieden mit unseren östlichen Nachbarländern aufs Spiel zu setzen und fremden Interessen die wahrscheinlich in eine neue Katastrophe führen, willen- und kommentarlos wie Marionetten zu folgen.

Wie gleichgültig schlucken doch viele Zeitgenossen – oft im guten Glauben – politische Vorgaben die das Herz oder das Gemüt ansprechen. Solange ein Land todbringende Waffen in eine Kriegsregion liefert und logistisch und personell für eine Kriegspartei Unterstützung leistet, kann es mit der wahren humanitären Idee nicht weit her sein.

Der Mensch glaubt viel leichter eine Lüge, die er schon hundertmal gehört hat, als eine Wahrheit, die ihm völlig neu ist. Nicht umsonst werden Milliarden Dollar in Propaganda und geheime Missionen gerade in Westeuropa gesteckt.

Die Wahrheit suchen und erkennen

Nicht einfach ist es heute die Wahrheit zu erkennen. Keiner weiß was die Medien für eine Richtung verfolgen. Wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten bestimmen den Nachrichteninhalt. Eine unabhängige und freie Presse gibt es schon lange nicht mehr in Deutschland. Die öffentlich rechtlichen Anstalten werden von Parteienvertreter beherrscht und die Springer Presse einst vom CIA in den Nachkriegsjahren gegründet. Und große private Sender sind von ihren Sponsoren und Werbepartnern abhängig.

Auch das Verschweigen oder die halbe Wahrheit ist keine Wahrheit. Gesunder Menschenverstand und eigene logische Gedanken kommen sicher der Wahrheit noch am nächsten. Davon machen jedoch heute die wenigsten Menschen Gebrauch und übernehmen aus Bequemlichkeit die aufbereiteten und zelebrierten Fakten.Traurig aber leider Realität.

Nach einer jüngst vom John-Stuart-Mill-Institut in Heidelberg erstellten Studie, haben immer mehr Menschen in Deutschland das Gefühl, ihre politische Meinung nicht frei äußern zu können.

Anfang der 1990er Jahre glaubten noch 78 Prozent frei ihre Meinung äußern zu können. Im Jahre 2016 waren es nur noch 57 Prozent. Die Zahl der Menschen die glauben, sie müssten beim Äußern ihrer politischen Meinung „besser vorsichtig sein“, ist inzwischen auf knapp 30 Prozent der Befragten gestiegen.

Repressalien, Denunziation und öffentlich an den Pranger stellen – altbekannte Spielregeln aus dem DDR-Kommunismus oder einer Diktatur –  sind heute wieder an der Tagesordnung.

Das garantierte Grundrecht der Rede- und Meinungsfreiheit sieht in meinen Augen aber etwas anders aus. Verständlich, dass immer mehr Menschen vor dieser Heuchelei die Ohren verschließen und resignieren oder die Flucht ergreifen. Die Emigration ins Ausland -und nicht nur aus freien Stücken #Auswandern- sind immer häufiger die Konsequenz. So wie meine Helden im Buch „Emigrant im eigenen Land

Noch droht kein Gefängnis oder gar der Tod in Deutschland. Extremer sieht es da mit einem ehemaligen CIA Mitarbeiter in den USA aus.

„Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen“ – nach Voltair, wäre sicher die einfachere Lösung gewesen. Edward Snowden hat aber den schwierigeren Weg in die #Emigration gewählt. Hierzu ein Beitrag von Ruedi Rohr.

 

„Grüezi mitenand!
Es ist eigentlich nicht meine Art, Leute um Unterschriften zu bitten. Dieser Fall ist in meinen Augen jedoch speziell. Edward Snowden ist ein Held! Er hat – völlig uneigennützig – der Welt die
wahre Fratze der Geheimdienste (NSA,CIA & Co) entlarvt und sich damit in Lebensgefahr begeben. Dank Snowden wissen wir:
– Die NSA überwacht Telefone und zwar weltweit, egal, ob es sich um Unternehmen handelt
  oder um Politiker.
– Die NSA hatte Zugang zu den Datenbanken von Google, Facebook, Apple, Microsoft, Yahoo!
– Die NSA greift direkt auf die Infrastruktur (Glasfaserkabel und deren Knotenpunkte) zurück.
– Die NSA hat ihre eigenen Datenschutzregeln tausendfach verletzt. Dass NSA-Mitarbeiter ihre
  technischen Möglichkeiten für private Sexgeschichten missbraucht haben, nur so nebenbei.
Der 20. Januar 2017 wird Barack Obamas letzter Tag als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein. Und wenn es an diesem Tag seine letzte Amtshandlung wäre: Dieser Präsident, der einmal ein Anwalt der Bürgerrechte war, muss Edward Snowden Amnestie gewähren!
Mit Deiner Unterschrift hilfst Du mit, Obama zu überzeugen!
Danke und Gruss
Ruedi Rohr
Hier geht es zum Aufruf von Amnesty International
Aufrütteln und Nachdenken und nicht das perfekt Vorgesetzte bedenkenlos schlucken. Nicht alles ist genießbar und kann zu gravierenden Beschwerden führen. Auch im Ausland und auf #La Palma, #La Gomera oder #El Hierro macht man sich Gedanken zur politischen Großwetterlage in Mitteleuropa.

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