Bajada de La Virgen

Bajada

Histórica Romería de Bajada del Trono.

BajadaMit der Rom­e­ría de Baja­da del Tro­no hat nun offi­zi­el­le ges­tern Abend die Baja­da de La Vir­gen begon­nen. In der Sema­na Chi­ca (klei­ne Woche) wur­den die Tei­le des Altars in einer Rome­ria (Fest­zug) vom Stamm­sitz der Insel­hei­li­gen von der Igle­sia Las Nie­ves in die Haupt­stadt San­ta Cruz de La Pal­ma gebracht. Die aus mexi­ka­ni­schem Beu­tesil­ber her­ge­stell­ten Altar­tei­le wer­den in der Igle­sia El Sal­va­dor (Stadt­kir­che) auf­ge­baut um für die gro­ße Baja­da (Her­ab­kunft der Jung­frau) in der nächs­ten Woche gerüs­tet zu sein.

Die tra­di­tio­nel­le La Baja­da de La Vir­gen de las Nie­ves (Jung­frau vom Schnee) fin­det nur alle 5 Jah­re statt – dau­ert ins­ge­samt 6 Wochen – und ist das größ­te Ereig­nis der kulturell/christlichen Art auf La Pal­ma.

Man muß es selbst erlebt haben, wie bereits seit Mona­ten (Jah­re) fie­ber­haft auf die­ses Fest hin­ge­ar­bei­tet wur­de, um das “Fest der Pal­me­ros” wie­der zu dem glanz­vol­len Höhe­punkt der Insel zu machen.

BajadaNur aus­ge­wähl­te Bür­ger dür­fen die Altar­tei­le über die 4 km lan­ge Stre­cke zur Haupt­stadt tra­gen. Das Berüh­ren eines Altar-Sil­ber­teils soll Glück und Gesund­heit brin­gen.

In Fest­tags­tracht (nur für die­sen Anlass) unter Glo­cken­läu­ten, Feu­er­werk und Folk­lore­mu­sik, wer­den sin­gend und tan­zend die­se Relik­te aus der Stamm­kir­che Las Nie­ves gebracht. Über vie­le Stun­den, in einem lan­gen Band­wurm und unter sen­gen­der Son­ne ges­tern, erfolg­te dann der Abstieg, wo die Rome­ria nach Ein­bruch der Nacht schlu­ßend­lich ankam.

… und der König war auch da. Nicht irgend ein König, son­dern der spa­ni­sche König Feli­pe VI aus Madrid. Nicht auf der Rome­ria, aber in 2426 Meter Höhe auf dem Roque de los Much­achos bei den Astro­no­mi­schen Ein­rich­tun­gen. Es war sein per­sön­li­cher Wunsch eine gan­ze Nacht zusam­men mit den Wis­sen­schaft­lern im welt­größ­ten Tele­skop Gran­te­can zu ver­brin­gen.

BajadaAnge­führt von den Tän­zern der Sabi­no­sas aus El Hier­ro – ja rich­tig gele­sen aus Sabi­no­sa im Gol­fo­tal – mit Javier Mora­les (Foto) – dem Vater des rege­ne­ra­ti­ven Ener­gie­pro­jekt “Goro­na” und beruf­lich Sena­tor im Kana­ri­schen Par­la­ment (hat­te lei­der nicht viel Zeit mit ihm zu Reden) – sind bei der Rome­ria Jung und Alt ver­eint. Vie­le tau­send Besu­cher, die meis­ten aus Süd­ame­ri­ka, sind wäh­rend der Baja­da auf der Insel. Ver­wand­schaft aus Kuba, Vene­zue­la und Kolum­bi­en, aber auch von den Nach­bar­in­seln, die die Baja­da als Anlass neh­men, ihren Clan auf La Pal­ma zu besu­chen. Am kom­men­den Wochen­en­de dann der Höhe­punkt mit der Her­ab­kunft der Jung­frau vom Schnee und vie­le Begleit­ver­an­stal­tun­gen über den Danz­as de Enanos (Zwer­gen­tanz) bis zu Rock- und Pop­ver­an­stal­tun­gen mit Künst­lern aus Süd­ame­ri­ka und Fest­land­spa­ni­en. Hier zum Pro­gramm

Eini­ges los auf unse­rer Insel. Fast alle Bet­ten sind aus­ge­bucht – nur freund­lich und lachen­de Men­schen und ein Top-Wet­ter – Baja­da eben.

 



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