Leichtes Aufatmen nach dramatischen Tagen

Waldbrand - Aufatmen

Für die Bewohner unterhalb der LP‑1 ist ein Aufatmen möglich -

Tief Luft holen und erst ein­mal Auf­at­men. Der Prä­si­dent der Kana­ri­schen Inseln, Fer­nan­do Cla­vi­jo, gab am Sonn­tag­nach­mit­tag bekannt, dass die schritt­wei­se Umsied­lung eines Teils der vom Wald­brand auf La Pal­ma betrof­fe­nen Men­schen nach des­sen heu­ti­ger Ent­wick­lung geneh­migt wurde.

Kon­kret han­delt es sich um die Ker­ne zwi­schen der LP‑1 und dem Meer, und das wird die Bewoh­ner von Pun­tagor­da und der Stadt Tija­ra­fe betref­fen, die sofort zurück­keh­ren kön­nen. Die Stra­ße LP‑1 ist von 6.30 bis 22.30 Uhr geöffnet.

UME - Aufatmen

Die UME beim Betan­ken eines Lösch­flug­zeu­ges auf dem Flug­ha­fen Mazo

Eben­so wies er dar­auf hin, dass, sobald die Eröff­nung der LP‑1 geneh­migt und das Gebiet zwi­schen der Stra­ße und der Küs­te ver­legt wur­de, der obe­re Teil der LP‑1 vom Fay­al-Gebiet noch eva­ku­iert bleibt bis El Time sowie das Vier­tel El Roque und das Gebiet Haci­en­da del Cura. Auch das Wege­netz der Insel bleibt geschlossen.

Zu die­sem Zweck wird die Sicher­heits­ein­rich­tung, bestehend aus dem Gene­ral­korps der Poli­zei der Kana­ri­schen Inseln, der Guar­dia Civil und der ört­li­chen Poli­zei ver­schie­de­ner Gemein­den, für die Koor­di­nie­rung und Beglei­tung der umge­sie­del­ten Bewoh­ner zustän­dig sein. In die­sem Sin­ne hat der Prä­si­dent der Kana­ri­schen Inseln dar­auf hin­ge­wie­sen, wie wich­tig es ist, bei die­sen Auf­ga­ben die Anwei­sun­gen zu befol­gen, um jeder­zeit die Sicher­heit zu gewährleisten.

Eben­so berich­te­te der Prä­si­dent der Kana­ri­schen Inseln, dass den gan­zen Tag über 550 Feu­er­wehr­leu­te gear­bei­tet hät­ten, zu denen noch 10 Luft­fahr­zeu­ge und der Koor­di­na­ti­ons­hub­schrau­ber hin­zu­kä­men. In die­ser Nacht, so kün­dig­te er an, wer­den ins­ge­samt 155 Sol­da­ten wei­ter­hin gegen den Wald­brand kämpfen.

Caldera

Feu­er in der Cal­de­ra de Taburiente

Das Feuer ist noch nicht unter Kontrolle – nur leichtes Aufatmen möglich

BrandgebietFer­nan­do Cla­vi­jo wies dar­auf hin, dass das Feu­er noch nicht unter Kon­trol­le sei, räum­te jedoch ein, dass die Wet­ter­be­din­gun­gen auf­grund des Rück­gangs der Tem­pe­ra­tu­ren und der Luft­feuch­tig­keit in den nächs­ten Stun­den hilf­reich und ent­schei­dend sein könnten.

Eben­so bestä­tig­te er, dass der Teil, der der­zeit am meis­ten Sor­gen berei­tet, die Flan­ke der Cal­de­ra de Tabu­ri­en­te ist, auf die sich der­zeit ein Groß­teil der Bemü­hun­gen konzentriert.

 

Eben­so kün­dig­te er an, dass die jüngs­ten Peri­me­ter­ar­bei­ten zei­gen, dass die betrof­fe­ne Flä­che klei­ner ist als ges­tern und nach neu­es­ten Schät­zun­gen weni­ger als 4.000 Hekt­ar betref­fen könnte.

Der Prä­si­dent des Cabil­do de La Pal­ma, Ser­gio Rodrí­guez, appel­lier­te erneut an die gesam­te Bevöl­ke­rung der Insel, ver­ant­wor­tungs­be­wusst zu han­deln und jeder­zeit den Anwei­sun­gen der Behör­den zu folgen.

Rodrí­guez beton­te, dass der Wald­brand immer noch aktiv sei und sich noch nicht in einer Nor­ma­li­sie­rungs­pha­se befin­de, sodass die Bevöl­ke­rung die Infor­ma­tio­nen wei­ter­hin über offi­zi­el­le Kanä­le über­wa­chen müsse.

9.30 Uhr - Heu­te kön­nen die Hub­schrau­ber direkt von Mazo über die Cumbre (El Pilar) flie­gen, da die Wol­ken­bil­dung auf­ge­ris­sen ist. Das erspart den lang­wie­ri­gen Flug über die Südspitze.

13.15 Uhr - Am Roque de Los Mucha­chos kehrt die wis­sen­schaft­li­che Akti­vi­tät zurück und die bei­den Zufahrts­stra­ßen wer­den wie­der eröff­net. Dar­über hin­aus wird der Zugang zum Astro­phy­sik-Obser­va­to­ri­um Roque de Los Mucha­chos eröff­net, wo „Mini­mal­per­so­nal“ auf­stei­gen wird, um die Ein­rich­tun­gen und Aus­rüs­tung sicher­zu­stel­len und die Rück­kehr zum wis­sen­schaft­li­chen Betrieb vorzubereiten.

15.20 Uhr - Die Ver­ant­wort­li­chen des Ein­sat­zes wie­sen auf einer Pres­se­kon­fe­renz dar­auf hin, dass das Wet­ter wei­ter­hin güns­tig für die Ein­däm­mung des Feu­ers sei, aller­dings nicht für den Ein­satz der Flug­ge­rä­te, da das Pro­blem am Mon­tag­mor­gen, dem drit­ten Brand­tag, in der ther­mi­schen Inver­si­on bestehe . . , was die mit Rauch ver­misch­ten Wol­ken in gerin­ger Höhe fest­hält und den Angriff der elf Hub­schrau­ber und Was­ser­flug­zeu­ge erschwert.

Laut dem Prä­si­den­ten des Cabil­do de La Pal­ma ist die­ser Tag von ent­schei­den­der Bedeu­tung, um die Ent­wick­lung des Feu­ers ein­zu­däm­men, da erwar­tet wird, dass die Hit­ze ab Diens­tag zurück­kehrt und sich die Wet­ter­be­din­gun­gen in Bezug auf Tem­pe­ra­tur und Luft­feuch­tig­keit umkehren.

15.40 Uhr – Die Canad­air Lösch­flug­zeu­ge neh­men auch Was­ser vor der Küs­te von Taza­cor­te auf.


Dienstag, der 18. Juli 2023

8.30 Uhr – Der Brand in der Cal­de­ra schrei­tet wei­ter vor­an. Bis­her wur­den 200 ha durch das Feu­er zer­stört. Ges­tern konn­ten auf­grund von Rauch und Dunst nur bedingt Luft­ein­sät­ze geflo­gen wer­den. Vom Boden aus ist der Brand nur schwer zu bekämp­fen. Nach neu­es­ten Schät­zun­gen wur­den bis­her ins­ge­samt rund 3.500 ha Wald – und Busch­land vernichtet.

14.00 Uhr – Die Gene­ral­di­rek­ti­on für Sicher­heit und Not­fall der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln teilt am Diens­tag, dem 18. Juli, mit, dass „auf­grund einer Ver­schlech­te­rung der Luft­qua­li­tät auf­grund von Schweb­stof­fen aus dem Wald­brand“, emp­fiehlt der Bevöl­ke­rung von El Paso, Los Llanos de Ari­dane, Tija­ra­fe, Pun­tagor­da und Taza­cor­te, Akti­vi­tä­ten im Frei­en zu ver­mei­den oder ein­zu­schrän­ken.

14.40 Uhr - In der Cal­de­ra de Tabu­ri­en­te befällt das Feu­er ein Kie­fer­wald­ge­biet mit kaum Unter­holz, das sehr steil und schwer zugäng­lich ist, was die Arbeit auf­grund der star­ken Rauch­ent­wick­lung auf­grund der ther­mi­schen Inver­si­on erschwert. Die Trup­pen vor Ort in die­sem Teil wer­den von einem Gebirgs­team des Roten Kreu­zes unter­stützt und auf­grund der schwie­ri­gen Arbeit vor Ort und der schlech­ten Luft­qua­li­tät fin­den alle zwei Stun­den Per­so­nal­wech­sel statt, erklär­te der Bera­ter der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln.

Mittwoch, der 19. Juli 2023

9.00 Uhr – Der Wald­brand, der am ver­gan­ge­nen Sams­tag in der Mor­gen­däm­me­rung in der Gemein­de Pun­tagor­da aus­ge­ru­fen wur­de, ist an der Süd­flan­ke, in der Jie­que-Schlucht und im Natio­nal­park Cal­de­ra de Tabu­ri­en­te wei­ter­hin aktiv, wäh­rend er an der Nord­flan­ke im Natio­nal­park Cal­de­ra de Tabu­ri­en­te bereits als sta­bi­li­siert gilt. Am Mitt­woch­mor­gen wer­den neun Flug­zeu­ge im Ein­satz sein, dar­un­ter Hub­schrau­ber und Wasserflugzeuge.

Die Luft­qua­li­tät im Ari­dane­tal ist auf­grund des Rau­ches kritisch.

15.00 Uhr – Die regio­na­le Bera­te­rin für die Prä­si­dent­schaft, öffent­li­che Ver­wal­tung und Sicher­heit, Nie­ves Lady Bar­re­to, war dafür ver­ant­wort­lich, mit­zu­tei­len, dass das Feu­er seit heu­te 13:00 Uhr im gesam­ten Umkreis als sta­bi­li­siert gilt.

Wetteraussichten La Palma



Kanaren Küche

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2 Kommentare zu "Leichtes Aufatmen nach dramatischen Tagen"

  1. Coper­ni­cus EMSR671 – Wald­brand auf La Pal­ma, Spa­ni­en ist wie ver­spro­chen jetzt verfügbar.

    Hier ist der Link zur The­men­sei­te EMSR671 – Wild­fi­re in La Pal­ma, Spain

    https://rapidmapping.emergency.copernicus.eu/EMSR671

    Grü­ße Rai­ner „Zwo“

  2. Der Brand könn­te durch das Abbren­nen eines Con­tai­ners in einem Erho­lungs­ge­biet aus­ge­löst wor­den sein. Dies ist eine der Hypo­the­sen, die die Guar­dia Civil gegen­über Ante­na 3 geäu­ßert hat.

    Das Feu­er soll wäh­rend einer nächt­li­chen Par­ty aus­ge­bro­chen sein, trotz der War­nung, wegen der hohen Tem­pe­ra­tu­ren kei­ne Grill­feu­er zu entzünden.

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