Der feuerfarbene Tulpenbaum – eine Augenweide

Tulpenbaum

Ein Glanzstück auf La Palma‚s Plätzen -

Der Tul­pen­baum hat über Nacht, all sei­ne Blü­ten auf­ge­macht. Ein Blick­fang auf vie­len Plät­zen und Stra­ßen­zü­ge auf La Pal­ma. Ob auf der Pla­za de San Fran­cis­co in der Haupt­stadt oder der Cal­le Enri­que Mede­ros Loren­zo in Los Llanos. Ein spek­ta­ku­lä­rer Baum mit rot-oran­gen Blü­ten, die sich wie Flam­men Rich­tung Him­mel stre­cken. Etwas frü­her als sonst beginnt in die­sem Jahr bereits Anfang Sep­tem­ber die Blütezeit.

Tulpenbaum

TulpenbaumDer Afri­ka­ni­sche Tul­pen­baum (Spa­tho­dea cam­pa­nu­la­ta) Tulpenbaumwie er rich­tig heißt, hat mit der mit­tel­eu­ro­päi­schen Tul­pe nichts gemein. Er stammt weder aus der Fami­lie der Tul­pen aus Ams­ter­dam, noch ist er mit der ande­ren Tul­pe ver­wandt oder verschwägert.

Der Afri­ka­ni­sche Tul­pen­baum gehört zur Gat­tung der Trom­pe­ten­baum­ge­wäch­se  (Bigno­niaceae). Auf La Pal­ma wird er „Tuli­pe­ro“, oder auch „Llama afri­ca­na“, also afri­ka­ni­sche Flam­me, genannt.

Vie­les erin­nert an den bis zu 12 cm lan­gen Blü­ten­blät­tern an eine Flam­men­zun­ge.  Er gehört gemein­sam mit dem blau blü­hen­den Jaca­ran­da zu einem der attrak­tivs­ten und auf­fäl­ligs­ten Bäu­me der Kana­ren. Auch auf Tene­rif­fa, La Gome­ra und El Hier­ro ist er anzutreffen.

Der Afrikanische Tulpenbaum liebt feucht tropisches Klima

Der Tuli­pe­ro gehört zu der gro­ßen Fami­lie der Bigno­ni­en und stammt aus dem äqua­to­ria­len Afri­ka. Das natür­li­che Ver­brei­tungs­ge­biet ver­läuft ent­lang der afri­ka­ni­schen Atlan­tik­küs­te von Gha­na nach Süden bis Ango­la und von dort durch das feuch­te Bin­nen­land des Kon­ti­nents bis zum Sudan und Ugan­da. Die Nord­gren­ze des natür­li­chen Ver­brei­tungs­ge­biets ist der 12. nörd­li­che Brei­ten­grad. Die Kana­ren und La Pal­ma lie­gen auf dem 28. Breitengrad.

Er liebt Wär­me, Licht und tro­pi­sche Regen­fäl­le. Dank der hohen Luft­feuch­tig­keit auf La Pal­ma schei­nen auch hier recht gute Wachs­tums­vor­aus­set­zun­gen vor­zu­lie­gen. Eine wil­de Ver­meh­rung durch Samen oder Steck­lin­ge wie in sei­ner Hei­mat, erfolgt jedoch nicht.

Hier wird er ange­pflanzt, gegos­sen und regel­mä­ßig kräf­tig beschnit­ten. Sein brü­chi­ges Holz könn­te bei Sturm im Stadt­be­reich durch her­ab stür­zen­de Äste sonst zur Gefah­ren­quel­le wer­den. Alle Trom­pe­ten­baum­ge­wäch­se gel­ten als giftig.

Ein Baum der wäh­rend sei­ner Blü­te nicht zu über­se­hen ist und vie­le Gäs­te und Besu­cher immer wie­der zum ste­hen­blei­ben ani­miert und begeistert.

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