La Palma 02.04.2025: Höhlen-Zikade entdeckt – Rückhaltebecken gefüllt – Ladenetz – Aktivtourismus

Kleintier - ZikadeUnterirdische Zikade auf La Palma entdeckt. (Foto: PEDRO OROMÍ)

++Wet­ter­warn­stu­fe „ROT“ akti­viert ++ Feu­er in Los Llanos  ++ Neue Vul­kan Käfer ent­deckt ++ Was­ser Rück­hal­te­be­cken sind gut gefüllt ++ Ende­sa erwei­tern Lade­netz um 125 % ++ Kli­ma­war­nun­gen ersti­cken den Aktiv­tou­ris­mus ++ Unwet­ter Nuria im Anmarsch ++

La Palma Ticker Aktuell

08.45 Uhr – Wet­ter heu­te in Mazo (180 m ü.M.):  – 17,1° C – 56 % Luft­feuch­tig­keit – 6,8 km Wind aus Nor­den – 0,0 l/m² Regen. Leicht bewölkt, mit son­ni­gen Abschnitten.

9.00 Uhr - Feu­er in Los Llanos – Feu­er­wehr­leu­te aus Lagu­na Park rück­ten am Diens­tag­nach­mit­tag zu einem Brand auf Wei­den und Stop­peln in der Stadt Los Llanos de Ari­dane aus. Genau­er gesagt brach das Feu­er hin­ter dem Archäo­lo­gi­schen Muse­um Benahoari­ta aus und wur­de „schnell unter Kon­trol­le gebracht, bevor es sich auf nahe gele­ge­ne Häu­ser aus­brei­te­te“, berich­te­te die Feu­er­wehr von La Palma.

12.00 Uhr – Wet­ter­warn­stu­fe „ROT“ für Stür­me und Fall­win­de auf der Ost­sei­te von La Pal­ma akti­viert – mehr auf Extra-Bei­trag

In Vulkanhöhle auf La Palma wurde eine neue Art unterirdischer Käfer entdeckt

Die wis­sen­schaft­li­che Zeit­schrift Sub­ter­ra­ne­an Bio­lo­gy hat gera­de die Ent­de­ckung von vier neu­en Arten unter­ir­di­scher Zika­den ver­öf­fent­licht, die auf den Kana­ri­schen Inseln ende­misch sind. Dies sind Cixi­us pal­mi­ran­dus aus La Pal­ma, Cixi­us The­seus und Meeno­plus sko­tin­o­phi­lus aus El Hier­ro sowie Tachy­ci­xi­us gomer­ob­scu­rus aus La Gomera.

Zika­den sind klei­ne Insek­ten aus der Grup­pe der Hom­op­te­ra, die im All­ge­mei­nen auf Pflan­zen, Sträu­chern und Bäu­men leben und sich von dem Saft ernäh­ren, den sie aus dem Pflan­zen­ge­we­be sau­gen, indem sie ihre sti­lett­för­mi­gen Mund­werk­zeu­ge hin­ein­ste­cken.  Es han­delt sich daher um sehr sel­te­ne Arten, von denen in ihrem Ver­brei­tungs­ge­biet nur weni­ge Exem­pla­re vorkommen.

Die Rückhaltebecken Dos Pinos und Los Galguitos mit einer Füllung von 100 %

Staubecken

Dos Pinos in Los Llanos

Die Regen­fäl­le der letz­ten Mona­te auf La Pal­ma haben die Insel wie­der auf das glei­che Niveau wie vor einem Jahr­zehnt gebracht. Was sich auch im Zustand ihrer Tei­che wider­spie­gelt. Laut den vom  Con­se­jo Insu­lar de Agu­as ver­öf­fent­lich­ten Daten waren die zwölf öffent­li­chen Stau­seen im März zu 51 % voll. 6 % mehr als im letz­ten Monat. Dies ent­spricht 5,1 Mil­lio­nen Pipas.

Wasser - Wasser-Rückhaltebecken

Der der­zei­ti­ge Füll­stand der Stauseen

Der Stau­see Dos Pinos in Los Llanos de Ari­dane und der Stau­see Los Gal­gui­tos in San Andrés y Sau­ces sind bei­de zu 100 % aus­ge­las­tet. Gera­de in die­ser letzt­ge­nann­ten Gemein­de sam­mel­te sich an die­sem Sams­tag das meis­te Was­ser an, näm­lich 61 Liter pro Qua­drat­me­ter. So wei­sen auch Bedies­ta mit 98 %, Adeyaha­men mit 92 % und Las Loma­das mit 80 % posi­ti­ve Zah­len auf. Wäh­rend La Lagu­na de Barl­oven­to im letz­ten Monat von 20 % auf 27 % gestie­gen ist.

Buch

Die Kapazität zum Laden von Elektrofahrzeugen im Endesa-Netz auf den Kanaren ist innerhalb eines Jahres um 125 % gestiegen

Das Ver­tei­lungs­netz ist die grund­le­gen­de Ver­bin­dungs­rou­te für die öffent­li­che Lade­infra­struk­tur in Spa­ni­en und gilt als Schlüs­sel­fak­tor zur För­de­rung der Ener­gie­wen­de im Mobi­li­täts­sek­tor. Die ver­trag­lich ver­ein­bar­te Leis­tung für Lade­sta­tio­nen für Elek­tro­fahr­zeu­ge auf öffent­li­chen Stra­ßen im Ver­tei­lungs­netz von Ende­sa auf den Kana­ri­schen Inseln ist im letz­ten Jahr um 125 % gestie­gen, von MW Ende 2023 auf 9 MW im Jahr 2024, berich­tet das Unter­neh­men. Für La Pal­ma bringt das nicht viel, solan­ge über 90 % des gelie­fer­ten Stro­mes aus dem Die­sel­kraft­werk im Hafen kommen.

Klimawarnungen ersticken den Aktivtourismus auf La Palma

Der Ver­band der Unter­neh­men für Aktiv­tou­ris­mus und Öko­tou­ris­mus auf den Kana­ri­schen Inseln, Ecoac­ti­va Cana­ri­as, ist der Ansicht, dass es an der Zeit ist, das erns­te Pro­blem anzu­ge­hen, mit dem der Sek­tor auf­grund der Kli­ma­war­nun­gen kon­fron­tiert ist. Im Jahr 2024 war die Akti­vi­tät auf­grund der 107 aus­ge­ru­fe­nen Wet­ter­war­nun­gen ins­ge­samt 86 Tage lang blo­ckiert. „Dies führt zu erheb­li­chen Ver­lus­ten und hat nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf das Image der Kana­ri­schen Inseln als siche­res Rei­se­ziel für Aktiv­tou­ris­mus und Öko­tou­ris­mus“, argu­men­tiert José Luis Eche­var­ría, Prä­si­dent von Ecoac­ti­va Canarias.

Es scheint nach mei­ner Mei­nung die grö­ße­re Vor­sicht und Ver­ant­wor­tung der Behör­den gegen­über Besu­chern und Gäs­ten zu sein. Die Regen- oder Sturm­war­nun­gen gab es frü­her sel­te­ner und nur bei abso­lu­tem Kata­stro­phen­wet­ter. Daher waren die Unglücks­fäl­le und Bein­brü­che bei Gäs­ten auch viel häu­fi­ger. Das Wet­ter selbst hat sich hier nicht groß ver­än­dert und ent­spricht bei Regen, nach tro­cke­nen Jah­ren, dem alten Stand wie vor 20 oder 30 Jahren.

Unwetter Nuria im Anmarsch

Die AEMET (Spa­ni­sche Wet­ter­agen­tur) hat einen neu­en Sturm mit dem Namen „Nuria“ ver­se­hen, der ab Don­ners­tag sehr star­ke Win­de und hef­ti­ge Regen­fäl­le auf die Inseln brin­gen wird. Dazu gibt es heu­te noch einen extra Beitrag.

 

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