++Wetterwarnstufe „ROT“ aktiviert ++ Feuer in Los Llanos ++ Neue Vulkan Käfer entdeckt ++ Wasser Rückhaltebecken sind gut gefüllt ++ Endesa erweitern Ladenetz um 125 % ++ Klimawarnungen ersticken den Aktivtourismus ++ Unwetter Nuria im Anmarsch ++
08.45 Uhr – Wetter heute in Mazo (180 m ü.M.): – 17,1° C – 56 % Luftfeuchtigkeit – 6,8 km Wind aus Norden – 0,0 l/m² Regen. Leicht bewölkt, mit sonnigen Abschnitten.
9.00 Uhr - Feuer in Los Llanos – Feuerwehrleute aus Laguna Park rückten am Dienstagnachmittag zu einem Brand auf Weiden und Stoppeln in der Stadt Los Llanos de Aridane aus. Genauer gesagt brach das Feuer hinter dem Archäologischen Museum Benahoarita aus und wurde „schnell unter Kontrolle gebracht, bevor es sich auf nahe gelegene Häuser ausbreitete“, berichtete die Feuerwehr von La Palma.
12.00 Uhr – Wetterwarnstufe „ROT“ für Stürme und Fallwinde auf der Ostseite von La Palma aktiviert – mehr auf Extra-Beitrag
In Vulkanhöhle auf La Palma wurde eine neue Art unterirdischer Käfer entdeckt
Die wissenschaftliche Zeitschrift Subterranean Biology hat gerade die Entdeckung von vier neuen Arten unterirdischer Zikaden veröffentlicht, die auf den Kanarischen Inseln endemisch sind. Dies sind Cixius palmirandus aus La Palma, Cixius Theseus und Meenoplus skotinophilus aus El Hierro sowie Tachycixius gomerobscurus aus La Gomera.
Zikaden sind kleine Insekten aus der Gruppe der Homoptera, die im Allgemeinen auf Pflanzen, Sträuchern und Bäumen leben und sich von dem Saft ernähren, den sie aus dem Pflanzengewebe saugen, indem sie ihre stilettförmigen Mundwerkzeuge hineinstecken. Es handelt sich daher um sehr seltene Arten, von denen in ihrem Verbreitungsgebiet nur wenige Exemplare vorkommen.
Die Rückhaltebecken Dos Pinos und Los Galguitos mit einer Füllung von 100 %

Dos Pinos in Los Llanos
Die Regenfälle der letzten Monate auf La Palma haben die Insel wieder auf das gleiche Niveau wie vor einem Jahrzehnt gebracht. Was sich auch im Zustand ihrer Teiche widerspiegelt. Laut den vom Consejo Insular de Aguas veröffentlichten Daten waren die zwölf öffentlichen Stauseen im März zu 51 % voll. 6 % mehr als im letzten Monat. Dies entspricht 5,1 Millionen Pipas.

Der derzeitige Füllstand der Stauseen
Der Stausee Dos Pinos in Los Llanos de Aridane und der Stausee Los Galguitos in San Andrés y Sauces sind beide zu 100 % ausgelastet. Gerade in dieser letztgenannten Gemeinde sammelte sich an diesem Samstag das meiste Wasser an, nämlich 61 Liter pro Quadratmeter. So weisen auch Bediesta mit 98 %, Adeyahamen mit 92 % und Las Lomadas mit 80 % positive Zahlen auf. Während La Laguna de Barlovento im letzten Monat von 20 % auf 27 % gestiegen ist.
Die Kapazität zum Laden von Elektrofahrzeugen im Endesa-Netz auf den Kanaren ist innerhalb eines Jahres um 125 % gestiegen
Das Verteilungsnetz ist die grundlegende Verbindungsroute für die öffentliche Ladeinfrastruktur in Spanien und gilt als Schlüsselfaktor zur Förderung der Energiewende im Mobilitätssektor. Die vertraglich vereinbarte Leistung für Ladestationen für Elektrofahrzeuge auf öffentlichen Straßen im Verteilungsnetz von Endesa auf den Kanarischen Inseln ist im letzten Jahr um 125 % gestiegen, von 4 MW Ende 2023 auf 9 MW im Jahr 2024, berichtet das Unternehmen. Für La Palma bringt das nicht viel, solange über 90 % des gelieferten Stromes aus dem Dieselkraftwerk im Hafen kommen.
Klimawarnungen ersticken den Aktivtourismus auf La Palma
Der Verband der Unternehmen für Aktivtourismus und Ökotourismus auf den Kanarischen Inseln, Ecoactiva Canarias, ist der Ansicht, dass es an der Zeit ist, das ernste Problem anzugehen, mit dem der Sektor aufgrund der Klimawarnungen konfrontiert ist. Im Jahr 2024 war die Aktivität aufgrund der 107 ausgerufenen Wetterwarnungen insgesamt 86 Tage lang blockiert. „Dies führt zu erheblichen Verlusten und hat negative Auswirkungen auf das Image der Kanarischen Inseln als sicheres Reiseziel für Aktivtourismus und Ökotourismus“, argumentiert José Luis Echevarría, Präsident von Ecoactiva Canarias.
Es scheint nach meiner Meinung die größere Vorsicht und Verantwortung der Behörden gegenüber Besuchern und Gästen zu sein. Die Regen- oder Sturmwarnungen gab es früher seltener und nur bei absolutem Katastrophenwetter. Daher waren die Unglücksfälle und Beinbrüche bei Gästen auch viel häufiger. Das Wetter selbst hat sich hier nicht groß verändert und entspricht bei Regen, nach trockenen Jahren, dem alten Stand wie vor 20 oder 30 Jahren.
Unwetter Nuria im Anmarsch
Die AEMET (Spanische Wetteragentur) hat einen neuen Sturm mit dem Namen „Nuria“ versehen, der ab Donnerstag sehr starke Winde und heftige Regenfälle auf die Inseln bringen wird. Dazu gibt es heute noch einen extra Beitrag.
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