Der Kampf um Katalonien geht in die Endphase

Kampf um Katalonien

Casus Knaxus in Spanien ist heute erreicht –

NEWS

Sonntag, 29.10.17 – 15.00 Uhr – 300.000 Menschen demonstrieren für die Einheit Spaniens „Ich bin Spanier“ und „Barcelona gehört zu Spanien“ – die Demonstration in Barcelona verlief bisher friedlich.

10.00 Uhr Großdemo der spanischen Befürworter für 12.00 Uhr angekündigt.

Samstag, 28.10.17 – 13.00 Uhrin Barcelona bleibt es ruhig. Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat am Samstag die Amtsgeschäfte des abgesetzten katalanischen Regierungschefs Carles Puigdemont übernommen. Vizepräsidentin Soraya Sáenz de Santamaría wurde mit der Übernahme der täglichen Amtsgeschäfte betraut. Auch die beiden Chefs der katalanischen Polizeieinheit Mossos d’Esquadra wurden abgesetzt.

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Kampf um KatalonienMit Spannung und Sorge beobachten auch die Kanaren und La Palma den Kampf um Katalonien. Niemand hat sich diese Zuspitzung in Barcelona gewünscht. Verläuft die Entmachtung und der Autonomie Verlust friedlich oder kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen?

Obwohl Katalonien am nördlichen Ende des spanischen Königreiches liegt, hätte der geplante Austritt auch weitreichende Folgen für die kanarischen Inseln.

Mindestens jeder fünfte Euro an Madrider Subvention für die Inseln stammt aus dem Großraum um Barcelona. Katalonien ist ein beliebtes Reiseziel. Viele Canarios haben dort auch ihren Arbeitsplatz gefunden.  Obwohl die meisten Canarios keine so richtigen Spanier sind, stehen sie aber jetzt mehrheitlich hinter Madrid und verurteilen die Abspaltungsbemühungen der katalanischen Regierung. Alle hoffen aber auf einen friedlichen Übergang.

Was ist heute am Freitag, den 27. Oktober 2017 im Kampf um Katalonien geschehen

Die katalanische Regierung hat die Abspaltung von Spanien und die Gründung einer eigenen Republik ausgerufen. Mit zwei Stunden Verzögerung hat das spanische Parlament in Madrid die Übernahme der Amtsgeschäfte und die Absetzung der (noch) Regierung in Barcelona beschlossen. Ein Verfahren wegen „Putsch“ (mögliche Höchststrafe 30 Jahre) wurde von der Justiz gegen die Rädelsführer der Regierung in Barcelona eingeleitet.

Wie es jetzt weitergehen könnte?

  • Minister der Zentralregierung in Madrid übernehmen schrittweise die Amtsgeschäfte der katalanischen Minister
  • Festnahme und Anklage der alten katalanischen Regierung
  • Aber wie reagiert Katalonien auf die Zwangsmaßnahmen?
  • Denkbar sind zum Beispiel Protestaktionen der Bürger. Bisher blieben solche Demonstrationen friedlich. Die Menschen in Katalonien werden genau verfolgen, wie die Regierungsmitglieder auf ihre Entmachtung reagieren.
  • Ein Knackpunkt ist auch, ob die katalanische Polizei sich ohne weiteres das Ruder aus der Hand nehmen lässt. Es sind immerhin 17.000 Polizisten.
  • Viel unberechenbare Faktoren die alles möglich erscheinen lassen.





Nachfolgend stelle ich immer wieder aktuelle Informationen über die weitere Entwicklung in den nun folgenden Stunden ein:

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