Rebellion im spanischen Katalonien

Rebellion

Rebellion Barcelona kontra Madrid -

Wie erwartet entwickelt sich das Referendum in der spanischen Region Katalonien zu einer Rebellion. Die katalanische Polizei verweigert die Befehle der Zentralregierung in Madrid. Die linientreue Guardia Civil ist nun eingesetzt um die Wahl zu verhindern. Bereits dutzende von Verletzten, gestürmte Wahllokale und beschlagnahmte Wahlurnen.

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Aktuelle NEWS:  Montag 2. Oktober 2.017 - 8.00 Uhr - Rund 840 Verletzte - 90 % der Wähler waren für eine Abspaltung von Spanien - die Wahlbeteiligung lag bei 42 % - für Dienstag haben die Gewerkschaften in Katalonien einen Generalstreik angekündigt. EU-Kommission bezeichnet Abstimmung der Katalanen als "illegal".

17.20 Uhr - 465 Verletzte und ein Ende ist nicht absehbar. Noch sind die Wahllokale geöffnet und lange Schlangen von Wählern warten auf Einlass. Für den Abend werden spontane Demonstrationen erwartet.

15.00 Uhr - bisher mehr als 300 Verletzte nach Angaben der Regionalregierung - Wähler bewerfen Polizei mit Steinen - linke Gruppierungen versuchen die Gewalt für ihre Zwecke zu nutzen und rufen "Spanienweit" zu Demonstrationen auf. Sie haben ganz vergessen, dass span. Nationalisten gegen katalanische Nationalisten stehen und hier linke Ideologien keinen Platz haben.

12.40 Uhr - nach Agenturmeldungen bisher 40 Verletzte

11.30 Uhr - der Luftraum für Flugzeuge über Barcelona wurde eingeschränkt - Polizei feuert mit Gummi-Geschossen auf Demonstranten - bereits viele Verletzte.

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RebellionMitten in Europa ist ein blutiger Machtkampf zwischen den nach Unabhängigkeit strebenden Katalanen und der Zentralregierung in Madrid ausgebrochen.

Bisher meist friedlich zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona im Stadion ausgetragen, jetzt aber mit Gewalt in den Straßenzügen und Promenaden von Barcelona und den Orten und Gemeinden in Catalunya.

Kein Geld mehr für Andalusien, Berlin und Griechenland - keine weitere Demütigung durch Madrid - Freiheit und Selbstbestimmung für ganz Katalonien.

Die Separatisten auf der einen Seite und der sture spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy als Vertreter der Madrider Zentralregierung als kompromissloser Gegenspieler. Natürlich ist nach der spanischen Gesetzgebung Madrid im Recht. Etwas mehr Diplomatie und Verhandlungsbereitschaft hätte die blutige Rebellion sicher verhindern können.

Egal wie sich die nächsten Tage auch entwickeln - die Schwelle zur Rebellion, Meuterei, Putsch oder gar zum Bürgerkrieg ist überschritten. Spanien stehen heiße Tage bevor.

Mit einem sehr unwohlen Gefühl wird auch aus der südlichsten spanischen Region Islas Canarias und aus La Palma die Entwicklung mit Sorge beobachtet.

Nachfolgend die wichtigsten Artikel aus Twitter, Facebook und den Redaktionen.  Als Newsticker  immer mit den aktuellsten Nachrichten und der jüngsten Entwicklung.

 

 

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