Flugplatz Mazo von Hund lahm gelegt

Flugplatz Mazo

Hündin verhindert Start und Landung auf La Palma -

Flugplatz MazoAm ver­gan­ge­nen Sams­tag muss­te der Flug­platz Mazo für eini­ge Zeit den Flug­be­trieb unter­bre­chen. Eine Hün­din war auf der Start und Lan­de­bahn auf der Jagd nach Kanin­chen.

Nor­mal sind es Fall­win­de oder schlech­te Sicht, die den Flug­be­trieb auf dem Flug­platz Mazo ein­schrän­ken oder gar unmög­lich machen. Auch Vogel­schwär­me haben bereits den Betrieb gestört.

Hier steigt dann der AENA eige­ne Adler in die Lüf­te. Der Flug­platz Mazo besitzt einen Stein­ad­ler der den Fal­ken und Tau­ben den Weg weist. Bei einem Hund geht das nicht so schnell. Hier müs­sen dann die Mit­ar­bei­ter und die Flug­platz Feu­er­wehr selbst auf die Jagd gehen.

Auf der 2200 Meter lan­gen Start- und Lan­de­bahn kein leich­tes Unter­fan­gen einen vom Urtrieb über­mann­ten Hund zu ver­fol­gen.

Geschwei­ge denn über­haupt ein­zu­fan­gen. Der ange­bo­re­ne Jagd­trieb und das im Blick­feld anfi­xier­te Kanin­chen ist dann inter­es­san­ter als jede noch so gut rie­chen­de Cho­ri­zo (= ist eine wür­zi­ge, fes­te, grob­kör­ni­ge, mit Papri­ka und Knob­lauch gewürz­te Roh­wurst vom Schwein).

Und was machen in der Zwi­schen­zeit die Flug­zeu­ge? Die am Boden ste­hen­den Flie­ger müs­sen war­ten und die ankom­men­den Flug­zeu­ge dür­fen noch eine oder auch meh­re­re Ehren­run­den über dem Flug­platz Mazo dre­hen. Eine ver­irr­te und auf den Sei­ten­flä­chen des Flug­platz Mazo gra­sen­de Zie­ge wäre sicher leich­ter ein­zu­fan­gen.

Flugplatz Mazo im Jagdfieber

Betrof­fen waren pri­mär insu­la­re Flü­ge von und nach Tene­rif­fa.

Flugplatz MazoNach emsi­ger Jagd über die Pis­ten des Flug­platz Mazo, konn­te vom Per­so­nal der Übel­tä­ter ein­ge­fan­gen wer­den. Es war eine Hün­din die gleich auf den Namen “Nala” getauft wur­de (Foto: El Time).

Sicht­lich erschöpft aber zufrie­den lies sie sich von ihrem Aben­teu­er­aus­flug, der den La Pal­ma Flug­plan kräf­tig durch­ein­an­der gewir­belt hat­te, zurück zum Ter­mi­nal chauf­fie­ren.

Wie sie auf die ein­ge­zäun­te Lan­de­bahn kam, war nicht zu klä­ren. Ein anstren­gen­der Aus­flug für Fän­ger und die klei­ne “Nala” – mit Hap­py End. Ein Flug­ha­fen­be­diens­te­ter nahm sich ihrer an. Nun darf sie mit sei­nen zwei Hun­den “Kanin­chen­jagd” abseits des Flug­platz Mazo spie­len.

 

 



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