Tajogaite-Geheimnis gelüftet: 600 Grad heiße Entdeckung auf La Palma

Mitglieder des IGME und des UME haben am Vulkan Tajogaite neue Proben entnommen/ Vulkan Tajogaite Forschung
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IGME und UME entdecken neues Höhlensystem unter dem Vulkan-

Vulkan Tajogaite Forschung:  Manchmal liest man Nachrichten und denkt sich: „Gut, dass das Profis machen und nicht ich.“ Genau so ging es mir diese Woche, als ich die neuesten Updates vom Vulkan Tajogaite verfolgt habe. Während wir uns über heißen Kaffee freuen, hantieren die Experten des Geologischen Instituts Spaniens (IGME) und die Spezialeinheit GIETMA der Militärischen Notfalleinheit (UME) mit Temperaturen, bei denen selbst eine Wolfram-Glühbirne ins Schwitzen käme.

Der neu entdeckte Tajogaite Vulkantunnel

High-Tech-Messungen im „Backofen“

Die Teams waren diese Woche wieder am Kegel unterwegs, um Gase zu messen und Proben zu entnehmen. Das Highlight (oder eher der Hitzeschock): Dank der Spezialausrüstung der UME konnten Fumarolen erforscht werden, die über 600 Grad ausspucken.

Man muss sich das mal vorstellen: Das IGME betont immer wieder, wie wichtig diese Kooperation ist. Seit vier Jahren arbeiten Wissenschaft und Militär hier Hand in Hand. Während die Geologen die Daten hungrig aufsaugen, sorgt die UME dafür, dass man in dieser lebensfeindlichen Umgebung überhaupt überlebt. Ohne deren High-End-Equipment wäre die Forschung dort oben in etwa so sicher wie ein Spaziergang in Flip-Flops auf einer Herdplatte.

Die „Rote Zwillingsröhre“ – Ein neuer Star am Höhlenhimmel

Aber es wurde nicht nur gemessen, es wurde auch entdeckt! Die Zusammenarbeit hat ein völlig neues System von vulkanischen Röhren ans Licht gebracht, die bisher noch auf keiner Karte verzeichnet waren.

  • Die Entdeckung: Besonders spektakulär ist die sogenannte „Rote Zwillingsröhre“.

  • Der Insider: Zusammen mit dem Höhlenforscher Octavio Fernández haben die Teams Zugänge zu weiteren Systemen erschlossen, die uns tiefe Einblicke in das Innere des Tajogaite gewähren.

Es ist schon faszinierend: Während oben alles ruhig aussieht, verbirgt sich unter der Oberfläche ein Labyrinth aus Röhren, das erst jetzt, Stück für Stück, sein Gesicht zeigt.

Warum uns das alle angeht

Man könnte meinen, nach über vier Jahren wäre das Thema Vulkan erledigt. Weit gefehlt! Diese Arbeiten sind aus drei Gründen absolut kritisch:

  1. Sicherheit: Die Gasmessungen sind das Frühwarnsystem für die Region.

  2. Kartierung: Die neuen Röhren verändern unser Verständnis davon, wie stabil der Boden eigentlich ist.

  3. Pionierarbeit: Was das IGME hier lernt, ist Weltklasse-Wissenschaft direkt vor unserer Haustür.

Forschergeist schlägt Hitze

Auch wenn ich persönlich lieber mit sicherem Sicherheitsabstand über diese Entdeckungen schreibe, als meinen Kopf in eine 600 Grad heiße Röhre zu stecken, ziehe ich meinen Hut. Die Entdeckung der „Roten Zwillingsröhre“ zeigt mal wieder: Der Tajogaite ist noch lange nicht fertig mit uns – er fängt gerade erst an, seine geheimsten Ecken zu offenbaren.

Bleibt gespannt, was da noch alles aus der Tiefe auftaucht!


Du willst mehr über die verborgenen Winkel der Insel und die Vulkan Tajogaite Forschung erfahren? Dann wirf einen Blick in meine Sammlung unter dem Stichwort „Abenteuer“ – da wartet noch mehr spannender Stoff auf dich!

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Über den Autor

Manfred Betzwieser
Buchautor und begeisterter Naturliebhaber. Lebe seit 25 Jahren mit meiner Familie auf der Kanareninsel La Palma. Mehr auf meiner Autorenseite - Mein Link

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