Sorglos nach Spanien: Warum die Sprit-Versorgung auch auf La Palma sicher ist

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Keine Panik auf der Titanic – Spanien als Fels in der Brandung

Spritversorgung Spanien Urlaub: Wer von uns hat in den letzten Wochen nicht mindestens einmal nervös auf die Spritpreisanzeige geschielt oder sich gefragt, ob das Flugzeug in den Süden mangels Kerosin auf halber Strecke die Segel streicht? Die Schlagzeilen klingen oft nach Weltuntergang, aber ich kann dich beruhigen – zumindest, wenn dein Kompass Richtung Iberische Halbinsel oder Kanaren zeigt.

Spanien hat nämlich gerade ein ziemlich deutliches „Tranquilo!“ (Ganz ruhig!) in Richtung Europa geschickt. Während mancherorts schon fast über das Comeback der Postkutsche nachgedacht wird, lehnt sich Spanien entspannt zurück. Warum? Weil sie ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Wir haben den Saft – Das spanische Raffinerie-Wunder

Ich habe mir mal die aktuelle Lage angeschaut und muss sagen: Hut ab, Spanien. Laut einer Umfrage von El País unter Experten ist die Botschaft klar: Es gibt keinen Mangel. Wir haben kein Versorgungsproblem, sondern „nur“ ein Preisproblem. Aber hey, wer braucht schon ein Sparkonto, wenn er Tapas in der Sonne haben kann, oder?

Der Grund für die spanische Gelassenheit liegt in der Infrastruktur. Spanien ist quasi das Fitnessstudio unter den europäischen Energienutzern:

  • Acht riesige Raffinerien (fünfmal Repsol, zweimal Moeve/Cepsa, einmal BP) ballern täglich bis zu 1,6 Millionen Barrel Erdöl durch die Leitungen.

  • Nur Deutschland und Italien haben größere Kapazitäten – aber die müssen ja auch deutlich mehr Leute versorgen.

Gonzalo Escribano vom Elcano-Institut hat es auf den Punkt gebracht: Die Spanier sind Meister der Diversifizierung. Sie verarbeiten Öl aus aller Welt und produzieren sogar mehr, als sie selbst verbrauchen. Spanien ist also Exportland – und wer exportiert, der hat logischerweise auch selbst genug im Glas (oder im Tank).

„Made in America“ – Der strategische Joker

Was mich besonders beeindruckt hat: 60 Prozent des spanischen Erdöls kommen aus Amerika. Man ist also deutlich weniger abhängig von den Krisenherden, die anderen europäischen Ländern gerade Schweißperlen auf die Stirn treiben. Repsol-CEO Josu Jon Imaz ist sich sicher: Spanien ist das am besten vorbereitete Land in ganz Europa.

Sogar die Wartungsarbeiten an den Anlagen wurden verschoben, damit die Produktion auf Hochtouren laufen kann. Das nenne ich mal Einsatz für den Tourismus! Zur Zeit zahlen wir auf La Palma für Benzin 130,9 € je Liter, der Spritbonus von 20 % nur auf La Palma, La Gomera und El Hierro, bereits abgezogen. Ein Blick in den Benzinpreis-Rechner lohnt sich.

Und was ist mit meinem Flugticket?

Jetzt kommt der kleine Haken, bei dem mein Humor kurzzeitig in den Keller geht: Die Flugpreise. Bei Diesel und Benzin sieht es dank der Raffinerie-Power gut aus, aber Kerosin ist ein „delikateres“ Thema. Hier ist die Abhängigkeit von der Golf-Region größer.

Die Experten sagen zwar: Solange sich Konflikte nicht ewig hinziehen, bleibt genug Kerosin da. Aber wir kennen das Spiel – die Mineralölkonzerne lieben es, im Sommer ein bisschen zu „zocken“. Die Preise für Flugtickets werden also vermutlich eher steigen als fallen. Mein Tipp: Buche lieber früher als später, bevor die Algorithmen der Airlines komplett durchdrehen.

Tanktourismus und die Rettung durch das E-Auto

Spritversorgung Spanien Urlaub – Es ist fast schon lustig zu beobachten: Weil Spanien die Mehrwertsteuer gesenkt und Hilfspakete geschnürt hat, kommen die Nachbarn aus Frankreich und Portugal scharenweise über die Grenze gefahren, um ihre Autos vollzumachen. Spanien ist momentan die Tankstelle der Halbinsel.

Und falls du dich fragst, wer am breitesten grinst: Es sind die E-Auto-Fahrer. Während wir anderen uns über Cent-Beträge am Zapfhahn streiten, speist Spanien sein Netz zu über 60 Prozent aus sauberen Energien. Wind und Sonne schicken keine Rechnung für Kerosinzuschläge. La Palma ist davon noch ausgenommen, da hier nur 8 bis 9 % regenerative Energie erzeugt wird.

Mein Fazit: Pack die Badehose ein. Spanien hat genug Sprit, genug Energie und vor allem genug Gelassenheit. Ja, der Flug könnte ein paar Euro mehr kosten, aber dafür stehst du vor Ort nicht vor einer leeren Zapfsäule. Wir sehen uns an der Strandbar.

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Über den Autor

Manfred Betzwieser
Buchautor und begeisterter Naturliebhaber. Lebe seit 25 Jahren mit meiner Familie auf der Kanareninsel La Palma. Mehr auf meiner Autorenseite - Mein Link

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