La Palma-Wandern: Vorsicht vor Steinschlag! ⚠️

Verschüttete Wander- und Zufahrtswege im Norden von La PalmaArchivbild
⚠️ Kein Wetteralarm
🌦️ Mazo (12.00 Uhr)
☁️Temp. 21,9 °C
💧 Regen 1,2 l/m² seit Mitternacht
💨 3,2 km/h aus NW
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Wandern auf den Kanaren: Warum du aktuell lieber einmal mehr nach oben schauen solltest

Wandern Kanaren Sicherheit: Die Osterferien sind da, die Sonne blinzelt zwischen den Wolken hervor und die Wanderschuhe scharren schon ungeduldig im Flur. Endlich wieder raus in die Natur! Aber Moment – bevor du den Rucksack schulterst und losstürmst, gibt es ein kleines Update von der Wetterfront, das wichtiger ist als die Frage, ob genug Käsebrote eingepackt sind.

Die kanarische Zentrale für Notfälle und Sicherheit (CECOES) hat nämlich eine kleine Erinnerung für uns alle herausgegeben: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste (und der Wanderer).

Stabileres Wetter? Ja. Stabiler Boden? Nicht ganz.

Es sieht draußen vielleicht wieder friedlich aus, aber das jüngste Sturmtief hat auf den Inseln Spuren hinterlassen, die man nicht auf den ersten Blick sieht. Für Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro gilt weiterhin eine offizielle Warnung vor Steinschlag und Erdrutschen.

Warum das so ist? Ganz einfach:

  • Wassermassen: Der Boden hat ordentlich getrunken. Und wie wir nach einer langen Nacht wissen, ist man bei zu viel Flüssigkeit manchmal etwas instabil auf den Beinen – das gilt auch für Wanderwege und Berghänge.

  • Instabiles Gelände: Wo es nass ist, rutscht es leichter. Die Erde unter deinen Füßen (oder die Steine über deinem Kopf) könnten sich spontan dazu entscheiden, die Position zu verändern.

  • Nächtlicher Nachschlag: Auch wenn tagsüber die Sonne scheint, gab es zuletzt immer wieder leichte Regenfälle in der Nacht. Das hält den Boden „geschmeidig“ – leider auf die gefährliche Art.

3 Tipps für dein sicheres Wander-Abenteuer

Damit dein Ausflug nicht mit einem unfreiwilligen Schlammbad oder einer Begegnung mit einem fliegenden Kieselstein endet, hier ein paar goldene Regeln für die aktuelle Lage:

  1. Augen auf bei der Routenwahl: Meide extrem steile Hänge oder Wege, die direkt unter instabil wirkenden Felswänden verlaufen. Einige Wanderwege sind offiziell noch gesperrt. Nicht benutzen!

  2. Straßenverkehr checken: Nicht nur auf den Wanderwegen, auch auf den Bergstraßen kann plötzlich ein Stein im Weg liegen. Fahr also lieber wie deine Oma – langsam und vorausschauend.

  3. Wetter-Updates ernst nehmen: Wenn die Warnung noch steht, hat das einen Grund. Auch wenn der Himmel blau ist, arbeitet die Natur im Untergrund noch nach.

Fazit: Genießen, aber mit Köpfchen

Wir wollen dir den Spaß nicht verderben! Die Kanaren sind auch jetzt wunderschön. Aber ein bisschen Extra-Vorsicht schadet nie. Bleib auf den markierten Wegen, achte auf offizielle Absperrungen und behalte die Umgebung im Blick.

Hast du auf deinen Touren in den letzten Tagen schon etwas von den Auswirkungen des Sturms bemerkt? Schreib es uns in die Kommentare und pass auf dich auf!

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Über den Autor

Manfred Betzwieser
Manfred Betzwieser - Buchautor und begeisterter Naturliebhaber. Lebe seit 25 Jahren mit meiner Familie auf der Kanareninsel La Palma. Mehr auf meiner Autorenseite - Mein Link

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