Kräftiges Erdbeben mit ML3,3 –
Die kleinste der Kanarischen Inseln, El Hierro, sorgt derzeit wieder für Schlagzeilen in der Seismologie. In den letzten 48 Stunden wurden mehrere Erdstöße registriert, die zeigen, dass die vulkanische Aktivität unter der Insel ein dynamischer Prozess bleibt.
Die aktuellen Daten im Überblick
In den letzten zwei Tagen wurden insbesondere zwei signifikante Ereignisse vom nationalen geografischen Institut (IGN) aufgezeichnet:
| Datum & Uhrzeit (UTC) | Stärke (mbLg) | Tiefe | Standort |
|---|---|---|---|
| 20.01.2026, 11:16 Uhr | 3,3 | 27 km | Westlich von El Pinar (Meer) |
| 19.01.2026, 17:57 Uhr | 2,4 | 29 km | Westlich von Frontera |
Analyse der Ereignisse
Auffällig ist vor allem die Tiefe der Beben. Mit 27 bis 29 Kilometern liegen die Epizentren im Bereich des oberen Erdmantels bzw. an der Basis der Erdkruste. Dies deutet darauf hin, dass es sich um magmatische Bewegungen in großer Tiefe handelt – ein bekanntes Phänomen für El Hierro, das wir bereits seit der Submarinen Eruption von 2011 (Tagoro) kennen.
Das Beben der Stärke 3,3 am heutigen Vormittag war aufgrund seiner Stärke potenziell für sensible Personen im Süden der Insel (El Pinar) spürbar, obwohl die große Tiefe die Erschütterungen an der Oberfläche meist stark dämpft.
Was bedeutet das für die Insel?
Momentan besteht kein Grund zur direkten Sorge. Solche „Schwärme“ oder vereinzelten tiefe Beben treten auf den Kanaren regelmäßig auf. Sie sind Teil der natürlichen vulkanischen Evolution des Archipels.
Wichtig zu beobachten bleibt:
- Die Bebentiefe: Sollten die Beben flacher werden (unter 10 km), könnte dies auf aufsteigendes Magma hindeuten.
- Die Frequenz: Eine rasche Abfolge vieler Beben hintereinander wäre ein Signal für erhöhte Wachsamkeit.
Fazit
El Hierro bleibt eine Insel im Wandel. Während die Messgeräte des IGN jede Vibration genauestens registrieren, bleibt das Leben auf der Insel ungestört. Ich halte euch über weitere Entwicklungen und die Daten der kommenden Tage auf dem Laufenden.
Hast du das Beben heute Morgen in El Pinar gespürt? Schreib es uns in die Kommentare!



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