Notlandung: Iberia-Flug La Palma nach Madrid

Iberia

Iberia musste auf Gran Canaria notlanden -

IberiaDer tägliche Lin­ien­flug Iberia Express 3843 vom Flughafen Mazo auf La Pal­ma nach Madrid endete heute mit ein­er Not­landung.

In der Start­phase soll nach Auskun­ft der Iberia (Foto) ein Vogelschwarm von den Düsen erfasst wor­den sein. Mit einem Vogel im Motor lässt es sich aber nicht gut fliegen.

Als “Nach­bar” in nur zwei Kilo­me­ter Ent­fer­nung habe ich volle Ein­sicht auf die Aktiv­itäten des Flug­platzes und war daher Hör- und Augen­zeuge.

Gegen 15.00 Uhr wurde ich an meinem Schreibtisch durch ein lautes Tur­binengeräusch aufgeschreckt. Es hörte sich an wie die Motoren ein­er star­tenden vier­mo­tori­gen Her­cules in Kom­bi­na­tion mit einem Bell Hub­schrauber (Tep­pichk­lopfer). Ein ungewöhn­lich lautes Geräusch für einen son­st ruhi­gen Son­ntag-Nach­mit­tag.

Ger­ade kon­nte ich noch den star­tenden Air­bus der Iberia abheben sehen. Ein Grollen als wür­den im Trieb­w­erk ger­ade die Tur­binen­schaufeln durchgemixt. Mir war klar hier stimmt etwas nicht und erwartete eigentlich nach ein­er großen Platzrunde wieder die Lan­dung. Der Air­bus ver­schwand aber Rich­tung Tener­if­fa.

Tat­säch­lich flog er zum Reina Süd­flug­platz Tener­if­fa weit­er. Hier wurde er aber wegen der besseren Not­lande- Möglichkeit­en zum Flug­platz Gan­do nach Gran Canaria weit­ergeleit­et.

Nach ein­er Stunde Flugzeit erwarteten ihn bere­its die Ret­tungskräfte. Dort kon­nte der Air­bus A320 dann ohne Prob­leme not­landen. Es gab keine Ver­let­zten. Die Pas­sagiere wur­den in Hotels auf Gran Canaria unterge­bracht und sollen am Mon­tag mit der ersten Iberia Mas­chine nach Madrid gebracht wer­den.

Viel Aufre­gung aber “Gott­sei­dank” ein gutes Ende.

 



1 Kommentar zu "Notlandung: Iberia-Flug La Palma nach Madrid"

  1. Ulf Kolbenschlag | 25. Juni 2017 um 22:51 | Antworten

    Als Pas­sagi­er des Fluges ist der Artikel nahezu mit den Tat­sachen übere­in­stim­mend. Allerd­ings sitzen die meis­ten Pas­sagiere am Flughafen Gran Canaria und sind nicht in Hotels unterge­bracht wor­den. Das Man­age­ment dieser Sit­u­a­tion durch Iberia war grot­ten­schlecht. Keine Infos von Iberia an die eige­nen Mitar­beit­er vor Ort, so dass diese auch unsere Fra­gen nicht beant­worten kon­nten. 2 von 3 anwe­senden Damen von Iberia sind dann ein­fach ent­nervt gegan­gen. Die dritte hat durchge­hal­ten bis Ablö­sung kam und ist fix und fer­tig gegan­gen. Weit­er­flug nach Madrid für die meis­ten Pas­sagiere ist nun voraus­sichtlich 2.25 Uhr am Mon­tag. Iberia, so geht’s nicht.

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