Was interessiert meine La Palma Leser?

Vulkan - Leser

Ein Dank an meine Leser -

Vul­ka­ne sind inter­es­sant, das hat mei­ne Leser die letz­ten 12 Mona­te begeis­tert. Doch was inter­es­siert noch außer die­sem Natur­phä­no­men. Die Erup­ti­on liegt nun ein Jahr zurück und hat gro­ße Schä­den und viel Leid den Men­schen auf der Insel zuge­fügt. Es sind alles Momen­te und Atem­zü­ge in der geo­lo­gi­schen Zeit­rech­nung und Pro­zes­se der Natur, die lang­sam auch wie­der aus der aktu­el­len Erin­ne­rung ver­schwin­den und Platz für neue Gedan­ken und ande­re Ideen schaffen.

Titel­fo­to oben im Novem­ber 2021 und heu­te ein Jahr später

Da ich ger­ne schrei­be, viel Wis­sen über La Pal­ma und die Kana­ren habe und vor Ort Nach­for­schun­gen und Recher­chen betrei­ben kann, wür­den Fra­gen und Anre­gun­gen auch zu ande­ren The­men, die den Leser inter­es­sie­ren, mei­ne Neu­gier­de wecken. Dar­über möch­te ich eini­ge Bei­trä­ge ver­fas­sen oder Gast­kom­men­ta­re veröffentlichen.

Buch - LeserSchon mein jüngs­tes Buch zum Auf­bau und Gestal­tung einer effek­ti­ven und belast­ba­ren Home­page­sei­teIM INTERNET VERDIENEN mit künst­li­cher Intel­li­genz“ hat ein art­frem­des, aber mir bes­tens ver­trau­tes The­ma zum Inhalt. Zur Inhalts­über­sicht geht es hier oder direkt zum The­ma.

Ich kann nur über mir ver­trau­te und bekann­te Vor­gän­ge und Din­ge schrei­ben, die ich selbst erfah­ren, erlebt, bewan­dert oder mich inten­siv ein­ge­le­sen habe. Bücher sind trotz Inter­net immer noch mein A&O. Rund 2000 Bücher sind in mei­nem Büro um mich ver­sam­melt, die immer wie­der als Nach­schla­ge­werk die­nen. 12 davon mühe­voll selbst geschrie­ben und veröffentlicht.

Sach­wis­sen und hoch­wer­ti­ge Inhal­te will der Leser haben und immer aktu­ell gut infor­miert sein. Das Ver­trau­en in den Bericht­erstat­ter stellt dabei die Basis dar. Auch wenn es ab und zu über­spitz­te oder pro­vo­zie­ren­de Bei­trä­ge sind, ist alles ehr­lich gemeint und geschrieben.

Mein Reper­toire ist dabei fast uner­schöpf­lich, darf aber nicht am Inter­es­se des Lesers vorbeigehen.

Kontakte und Informations-Austausch ist mir wichtig!

Ich tref­fe immer wie­der treue Buch- oder Lapalma1.net Stamm­le­ser, die auf La Pal­ma Urlaub machen, so wie ges­tern an der Rezep­ti­on eines Hotels in Los Can­ca­jos, wo unse­re Mai­ka arbei­tet. Der per­sön­li­che Kon­takt oder ent­spre­chen­de Kom­men­ta­re hier unten im Kom­men­tar­feld geben mir Impul­se und Anregungen.

Also schreibt mal eure The­men­vor­schlä­ge, Fra­gen oder Ideen in den Kom­men­ta­ren oder einen Gast­bei­trag (als Mail) und ich wer­de ver­su­chen den Stoff zu ver­ar­bei­ten oder eine Ant­wort zu finden.

 

Montag, der 14. November 2022

8.00 Uhr – Das Cabil­do de La Pal­ma arbei­tet wei­ter­hin an der Wie­der­her­stel­lung der vom Vul­kan­aus­bruch 2021 betrof­fe­nen Stra­ßen­ver­bin­dun­gen Las Nori­as – La Lagu­na, um die ver­lo­re­ne Mobi­li­tät im Ari­da­ne-Tal wie­der­her­zu­stel­len. Bis Ende Novem­ber soll sie dann für 24 Stun­den am Tag geöff­net wer­den. Noch müs­sen Zäu­ne plat­ziert und alle Stra­ßen­la­ter­nen auf­ge­stellt werden.

Dienstag, der 15. November 2022

8.30 UhrSchlüs­sel­über­ga­be: Das Minis­te­ri­um für öffent­li­che Arbei­ten, Ver­kehr und Woh­nungs­we­sen der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln hat ges­tern in der Gemein­de Los Lla­nos de Ari­da­ne wei­te­re 44 neue modu­la­re Häu­ser gelie­fert, die erwor­ben wur­den, um die durch den Aus­bruch des Vul­kans ver­ur­sach­te Woh­nungs­not zu bewäl­ti­gen. Die­se neu­en Häu­ser wur­den in dem als Cami­no de Los Cho­ri­ce­ros bekann­ten Gebiet errichtet.

Das Minis­te­ri­um hat bereits im April fünf modu­la­re Holz­häu­ser in der­sel­ben Gegend gelie­fert, und das Ziel ist es, die ande­ren 77 vor­ge­fer­tig­ten Häu­ser zu lie­fern, die zwi­schen die­sem Monat und Dezem­ber sowohl in Los Lla­nos als auch in El Paso mon­tiert wer­den, bis die 126 gekauf­ten modu­la­ren Häu­ser fer­tig­ge­stellt sind von der Regie­rung für Fami­li­en, die durch den Vul­kan ihr Zuhau­se ver­lo­ren haben.


8.50 Uhr - Der­zeit sind noch 162 vom Vul­kan betrof­fe­ne Men­schen in drei Hotel­an­la­gen unter­ge­bracht, deren Kos­ten für Unter­kunft und Unter­halt wer­den von der Insel getra­gen und belau­fen sich auf ins­ge­samt fast 5,5 Mil­lio­nen Euro.

9.00 Uhr – Ins­ge­samt 220 Pas­sa­gie­re einer Fäh­re, die die Linie von Cádiz zu den Kana­ri­schen Inseln betreibt, muss­ten wegen einer tech­ni­schen Pan­ne drei Tage mit drei Näch­ten an Bord des Schif­fes ver­brin­gen, bevor die Rei­se nach Lan­za­ro­te wei­ter ging.

9.15 Uhr – Der Hafen von San­ta Cruz de La Pal­ma hat­te am Mon­tag, dem 14. Novem­ber, regen Besuch. An die­sem Tag haben vier Kreuz­fahrt­schif­fe mit 8.730 Men­schen an Bord fest­ge­macht. Kon­kret haben die Trans­at­lan­tik­li­ner Spi­rit of Aven­ture, Mein Schiff 3, Nor­we­gi­an Sun und La Bel­le des Océ­ans Sta­ti­on gemacht. 

11.00 UhrNeue Auf­nah­men direkt am Vulkankrater.

Mittwoch, der 16. November 2022

8.40 Uhr – 90-jäh­ri­ge Frau bei einem Haus­brand auf La Pal­ma in der C/ César Man­ri­que, in Bre­ña Alta ges­tern um 23.30 Uhr mit­tel­schwer verletzt.

Wetteraussichten für La Palma



13 Kommentare zu "Was interessiert meine La Palma Leser?"

  1. Hal­lo Man­fred, ich habe mich vor eini­gen Wochen mit der spa­ni­schen Geschich­te unter dem Régime von Fran­co beschäf­tigt. Aller­dings habe ich nur Infor­ma­tio­nen gefun­den die das Fest­land betref­fen. Wie war die­se Zeit auf den Kana­ren? Ande­res The­ma: Wie ste­hen die Ein­woh­ner der Kana­ren zu den sepa­ra­tis­ti­schen Bestre­bun­gen ande­rer spa­ni­scher Regio­nen? Ist die Auto­mo­mie der Kana­ri­schen Inseln etwas Beson­de­res inner­halb Spaniens ?

  2. Mich inter­es­siert das The­ma Ener­gie­ver­sor­gung. Es ist doch unglaub­lich, dass eine Insel, die mit Son­nen­stun­den und Geo­ther­mie geseg­net ist (Wind wohl auch), im wesent­li­chen durch Die­sel­ge­ne­ra­to­ren ver­sorgt wird. Wie sehen das die Ein­hei­mi­schen, was ist da für die Zukunft geplant?

  3. Hal­lo Frank,

    zum The­ma Fran­co-Dik­ta­tur kann ich Dir fol­gen­de Fak­ten mitteilen:
    Ja die Dik­ta­tur, d.h. Fran­cos Repres­si­on hat auch die Kana­ren erreicht.
    Die Fak­ten, d.h. 900 ver­schwun­de­ne Per­so­nen, 123 Todes­op­fer durch Erschießung,
    sowie Mas­sen­grä­ber u.a. auch in Fuen­ca­li­en­te spre­chen eine deut­li­che Sprache.

    Hier zwei Links zu Arti­keln von Aaron Leon Alva­rez – Dok­to­rand und Spe­zia­list für
    die Fran­co-Zeit, wel­che 2015 in cana­ria­s­aho­ra erschie­nen sind.

    https://www.eldiario.es/canariasahora/premium-en-abierto/archipielago-fantasma-canarias-represion-franquista_1_2644382.html

    https://www.eldiario.es/canariasahora/sociedad/represion-franquista-canarias-guerra-anos_1_2713469.html

    Ori­gi­nal-Tex­te auf Spanisch.

  4. Micha­el- sehr gutes The­ma. Der Stin­ker in San­ta Cruz soll­te so schnell wie mög­lich abge­schal­tet werden.

  5. Hal­lo Man­fred, das ist wie­der ein sehr inter­es­san­ter Arti­kel und Fotos!
    Was mich inter­es­sie­ren wür­de: Wie ste­hen die Ein­hei­mi­schen zu den Kreuz­fahrt­schif­fen? Mei­nes Wis­sens haben die­se nicht all­zu viel davon außer Dreck und Krach. Wer­den z.B. ein­hei­mi­sche Taxi­fah­rer ein­ge­bun­den? Gibt es über­haupt Paa­sa­gie­re, die die Insel pri­vat erkun­den? Da die­se auf dem Schiff all inklu­si­ve ver­pflegt wer­den, haben doch sicher auch Restau­rants und deren Mit­ar­bei­ter etc. nichts davon? Allein Sou­ve­nir­ver­käu­fer bekom­men wahr­schein­lich etwas ab, ansons­ten sind da Men­schen­mas­sen unter­wegs, die eher abschre­cken, oder? Viel­leicht sagt auch der eine oder ande­re Pas­sa­gier: Hier­her möch­te ich als Pri­vat­tou­rist wie­der­kom­men – aber das wird wohl nur ein sehr gerin­ger Bruch­teil sein.
    Mei­ne zwei­te Fra­ge, wo aber viel Recher­che­ar­beit dahin­ter steckt und die schon wie­der mit dem Vul­kan zu tun hat. Wenn wir die Kana­ren besu­chen, erfreu­en wir uns immer sehr an der kana­ri­schen Küche – wir lie­ben sie! Des­halb war es sehr trau­rig zu sehen, wie z.B. das Restau­rant in Todo­que von der Lava ver­speist wur­de, was über­all gezeigt wur­de. Was ist denn aus die­sen Ein­hei­mi­schen gewor­den, die ihre Restau­rants ver­lo­ren haben? Haben sie woan­ders wie­der etwas eröff­net, beka­men sie Unterstützung?
    Auch das Foto vom Aus­bruch, gefilmt von einer Fin­ca unter­halb, macht trau­rig, denn alle Häu­ser, die man dar­auf sieht (auch das des Foto­gra­fen) sind jetzt wohl unter der Lava begraben…
    Ich stim­me dir voll­kom­men zu, dass die Kana­ris Alles­kön­ner in Sachen Impro­vi­sie­ren sind. Wie schnell z.B. die neue Ver­bin­dungs­stra­ße fer­tig wur­de, ist unglaub­lich! Das wäre in Deutsch­land unmög­lich. So fan­den wir es bei unse­ren Besu­chen auch immer toll, wenn es kei­ne Ampeln bei Stra­ßen­bau­stel­len gab, son­dern dass das mit­tels Men­schen, die den Ver­kehr beach­ten, gere­gelt wur­de. Und auch die vie­len Kreis­ver­keh­re statt Ampeln wären ein sehr gutes Vor­bild für Deutsch­land, wo man alles, aber auch alles mit Ampeln regeln muss, die dann auch noch abso­lut unnütz die gan­ze Nacht über leuch­ten (hier in Schwe­rin gibt es etli­che, die trotz ganz weni­gen Ver­kehrs die gan­ze Nacht an sind. Wozu ler­nen wir denn Vorfahrtsregeln???)
    Lie­be Grü­ße aus Nord­deutsch­land, wo es schon wie­der so früh dun­kel wird

  6. Hal­lo Rai­ner „Zwo“ , vie­len Dank für dei­ne Ant­wort. Weißt du ob es in Fuen­ca­li­en­te so etwas wie eine Gedenk­stät­te gibt.

  7. Dan­ke, das ist schon mal was: Fran­co, rege­ne­ra­ti­ve Ener­gie, Kreuz­fahrt und die Küche. Viel­leicht war­ten wir noch etwas ab, bis 5 The­men bei­ein­an­der sind. Die nächs­ten Tage und Wochen wer­de ich dazu recher­chie­ren und ent­spre­chen­de The­men­bei­trä­ge zur Dis­kus­si­on stel­len. Es sind, bis auf Fran­co, Berei­che, die mir ver­traut sind.

  8. Hal­lo Manfred,
    ich lese im Inter­net immer wie­der von Bestre­bun­gen gera­de nach der ers­ten Coro­na-Wel­le und dem Vul­kan­aus­bruch ver­mehrt Tou­ris­ten nach La Pal­ma zu locken. Hast Du etwas dar­über gehört, ob hier­für auch auf eine ande­re Form der Beher­ber­gung, sprich mehr Hotel­bet­ten als Feri­en­häu­ser, gesetzt wer­den soll? Dies wür­de das Ant­litz die­ser wun­der­schö­nen Insel doch deut­lich nega­tiv beeinflussen.
    Für eine Rück­mel­dung wäre ich dankbar.
    Lie­be Grü­ße aus dem Ber­gi­schen Land

    • Hal­lo Marc,
      Bestre­bun­gen hat das Tou­ris­mus-Minis­te­ri­um von La Pal­ma immer. Man muss etwas vor­wei­sen kön­nen, um den eige­nen Ein­satz zu publi­zie­ren. Es kön­nen aber nur so vie­le Bet­ten belegt wer­den, wie vor­han­den sind.
      Rund 3000 Bet­ten sind durch den Vul­kan zer­stört bzw. durch die Gas­schwa­den im Moment nicht nutz­bar. Der Rest ist fast aus­ge­bucht und die Flie­ger meist halb besetzt. Dar­auf reagie­ren die Flug­ge­sell­schaf­ten und wer­den nach Weih­nach­ten ihre Flü­ge reduzieren.
      Ich den­ke bis in einem Jahr wird auch Puer­to Naos wie­der begeh­bar sein und die­se rund 2000 Bet­ten kön­nen dann belegt wer­den. Das soll auch rei­chen. Mehr Tou­ris­ten brau­chen wir nicht und wie du andeu­test, wür­de es der Insel nur scha­den. Es war bereits vor Coro­na 2019 zu viel auf La Pal­ma los. Das macht dann kei­nen Spaß mehr.

  9. Hier noch Infos zum The­ma Franco-Régime,

    d.h. zwei Links zu Repor­ta­gen aus dem März / August 2021.

    Es geht um den Ein­satz von Geo­ra­dar, Fund­or­ten und Einzelschicksalen.

    Ein Fund­ort liegt u.a. an der LP2 Höhe „Pino del Con­sue­lo“ d.h. ca. 1 km außer­halb von Fuencaliente.

    https://www.eldiario.es/canariasahora/lapalmaahora/sociedad/georradar-buscara-fosas-desaparecidos-guerra-civil-palma_1_7359770.html

    https://www.eldiario.es/canariasahora/lapalmaahora/sociedad/georradar-ultimo-testigo-impulsan-busqueda-victimas-franquismo-sepultadas-palma_1_8184577.htm

  10. Uns fällt die­ses Jahr auf La Pal­ma mal wie­der auf – wahr­schein­lich auch auf­grund der akus­ti­schen Ver­hält­nis­se in dem Bar­ran­co ober­halb von San­ta Cruz -, dass Hun­de unter extre­men Bedin­gun­gen gehal­ten wer­den. Nicht nur fin­det man Käfi­ge in abge­le­ge­nen Ecken, wo man die Tie­re jaulen/bellen hört, auch ange­bau­te Ver­schlä­ge mit kleins­tem Raum an ver­ein­zel­ten spa­ni­schen Häu­sern lässt einen Gruseln.

    Das macht wütend, weil es hier offen­sicht­lich zum All­tag gehört und kei­nen stört. Es kann doch wohl nicht sein, dass nur pri­va­te Initia­ti­ven da ein wenig Abhil­fe leisten

    Da stellt sich uns die Fra­ge, ob es dafür kei­ne behörd­li­chen Schutz­maß­nah­men gibt, bzw.ob das über­haupt ein The­ma ist.

    • Das ist im Grun­de kein The­ma auf den Kana­ren und La Pal­ma. Hun­de wer­den als Nutz­tie­re für Wach- oder Jagd­zwe­cke gehal­ten. Es ist lei­der so, dass vie­le Tie­re jäm­mer­lich in viel zu klei­nen Zwin­gern oder Käfi­gen oder mit kur­zer Ket­te gehal­ten wer­den. Die Poli­zei küm­mert sich erst dar­um, wenn eine Anzei­ge ein­geht. Aber auch dann pas­siert nicht viel.

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