Tigermücke erstmals auf Flughafen Teneriffa nachgewiesen

Tigermücke Überträger gefährlicher Virenerkrankungen -

In einer der am Flug­ha­fen Tene­rif­fa Süd (Rei­na Sofia) auf­ge­stell­ten Fal­len wur­de ein erwach­se­nes Exem­plar der asia­ti­schen Tiger­mü­cke (Aedes alb­o­pic­tus), ent­deckt. Dies ist der ers­te Nach­weis inva­si­ver Mücken im Zusam­men­hang mit dem Flug­ha­fen­ver­kehr auf dem Archi­pel, und alles deu­tet dar­auf hin, dass dies mit dem Trans­port von Pas­sa­gier­kof­fern aus Risi­ko­ge­bie­ten zusam­men­hängt, in denen das Insekt ver­brei­tet ist. Auf La Pal­ma ist die­se gefähr­li­che Mücke bis­her noch nicht aufgetaucht.

Es ist das Weib­chen die­ser Art, das dafür ver­ant­wort­lich ist, den Men­schen zu ste­chen, um die für eine kor­rek­te Fort­pflan­zung not­wen­di­gen Nähr­stof­fe auf­zu­neh­men. Die­ser Biss ver­ur­sacht Rötun­gen und Schwel­lun­gen, gefolgt von sehr star­kem Juck­reiz und Schmer­zen oder Beschwer­den im betrof­fe­nen Bereich.

Fliege - Tigermücke

Foto: Uni­ver­si­té de Strasbourg

Bei man­chen Men­schen kann es zu einer all­er­gi­schen Reak­ti­on kom­men, ins­be­son­de­re bei Per­so­nen, die bereits mehr­mals von die­ser Mücken­art gebis­sen wur­den. Im Extrem­fall kann es zu einem ana­phy­lak­ti­schen Schock oder einem Asth­ma­an­fall kom­men. Aber unab­hän­gig davon, was der Biss selbst ver­ur­sa­chen mag, ist die­se Insek­ten­art auf­grund ihrer hohen Anste­ckungs­ra­te mit töd­li­chen Krank­hei­ten wie Zika, Mala­ria, Den­gue-Fie­ber und Gelb­fie­ber auch ein Über­trä­ger des West-Nil-Virus.

Die invasive Mückenart soll sofort bekämpft werden

Erst­mals wur­den im Sep­tem­ber 2023 erwach­se­ne Exem­pla­re und Lar­ven von Aedes alb­o­pic­tus auf den Kana­ri­schen Inseln in der Gemein­de Taco­ron­te auf Tene­rif­fa und spä­ter in einem Wohn­ge­biet in San­ta Cruz de Tene­ri­fe ent­deckt, wo nach der Akti­vie­rung des Über­wa­chungs­sys­tems die Kon­troll- und Bega­sungs­ar­bei­ten seit sie­ben Wochen lau­fen, ohne dass irgend­wel­che neu­en Fun­de die­ser Art fest­ge­stellt wurden

Die Tiger­mü­cke beißt nor­ma­ler­wei­se tags­über und nicht nachts, und sein Biss löst eine star­ke Ent­zün­dungs­re­ak­ti­on aus, die mit star­kem Ste­chen ein­her­geht. Das Insekt bewegt sich flink in Boden­nä­he und erzeugt kein Brum­men. Die Weib­chen sind die­je­ni­gen, die bei­ßen, da sie sich zur Fort­pflan­zung von Blut ernäh­ren müs­sen. Außer­dem benö­ti­gen sie Was­ser (Brut­plät­ze), um ihre Ent­wick­lung abzuschließen.

Sie legen ihre Eier ins Was­ser, aus denen die Lar­ven schlüp­fen und sich dann in Pup­pen (bei­de im Was­ser) ver­wan­deln und schließ­lich zu Mücken wer­den. Mücken, die Men­schen ste­chen, müs­sen sich in ihrer unmit­tel­ba­ren Nähe ver­meh­ren. Des­halb ist die wirk­sams­te Maß­nah­me gegen sie, die Über­wa­chung bzw. Besei­ti­gung ihrer Brutstätten.

Bürger zur Mithilfe aufgerufen

Bür­ger kön­nen Fotos des ver­mu­te­ten Vor­han­den­seins von Aedes oder Bil­der von star­ken Ent­zün­dungs­re­ak­tio­nen auf­grund von Bis­sen, falls die­se auf­tre­ten, an das E‑Mail-Kon­to vectors.scs@gobiernodecanarias.org sen­den und dabei den geo­gra­fi­schen Stand­ort, an dem es sich befand, sowie eine Tele­fon­num­mer angeben.

In allen Gesund­heits­zen­tren der Insel und in Apo­the­ken wird durch Befra­gun­gen von Gesund­heits­fach­kräf­ten ein Biss­über­wa­chungs­pro­gramm akti­viert. Liegt eine Mel­dung über Bis­se vor, ana­ly­sie­ren die Gesund­heits­in­spek­to­ren jeden Fall durch eine Unter­su­chung, ein Foto des Bis­ses und eine Inspek­ti­on des Hau­ses, um nach der Mücke, ihren Lar­ven und Brut­stät­ten zu suchen und die­se zu identifizieren.

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