Teleskope von La Palma entdecken neue Exoplaneten

Teleskope

Himmelsaugen erspähen erdähnliche Planeten -

TeleskopeDie Tele­sko­pe auf dem Roque de Los Much­achos von La Pal­ma ent­de­cken gleich sie­ben neue Exo­pla­ne­ten.

In Zusam­men­ar­beit mit der NASA und wei­te­ren Obser­va­to­ri­en wur­den Pla­ne­ten von der Grö­ße der Erde in einem ande­ren Son­nen­sys­tem auf­ge­spürt.

Sie lie­gen rund 40 Licht­jah­re ent­fernt und umkrei­sen eine klei­ne Son­ne im Stern­bild Was­ser­mann. Die­se Son­ne hat nur eine Strahl­kraft von tau­send mal klei­ner als unse­re Son­ne.

Das Exo­pla­net-Sys­tem heißt TRAPPIST-1, benannt nach dem Tran­si­ting Pla­nets und Pla­ne­tesi­mals Small Tele­scope (TRAPPIST) von Chi­le. Von hier aus wur­den bereits im Mai 2016 die ers­ten drei Pla­ne­ten im Sys­tem ent­deckt.

Die Wis­sen­schaft­ler auf den Tele­sko­pen Wil­liam Her­schel und Liver­pool auf dem Roque de Los Much­achos Obser­va­to­ri­um auf La Pal­ma nah­men die Ver­fol­gung auf. Betei­ligt waren noch Astro­no­men aus Süd­afri­ka, Marok­ko und das Spit­zer Welt­raum­te­le­skop der NASA.

Es müssen nicht die größten Teleskope sein

Ent­schei­dend dazu bei­ge­tra­gen hat das eng­li­sche 4,20 Meter Wil­liam Her­schel Tele­skop (Foto) und das Liver­pool Tele­skop mit einem Pri­mär­spie­gel von nur 2,00 Meter auf La Pal­ma.

Klein im Ver­gleich zum Gran­te­can in der Nach­bar­schaft mit einen Spie­gel­durch­mes­ser von 10,40 Meter. Es kommt viel mehr auf die Spe­zi­fi­ka­ti­on und das Beob­ach­tungs­zu­be­hör an.

Auf drei die­ser Pla­ne­ten könn­te Leben exis­tie­ren. Sie lie­gen in einem Bereich um ihre Son­ne, wo die Exis­tenz von Was­ser und fel­si­ger Unter­grund wahr­schein­lich ist.

Die­se Ent­de­ckung könn­te ein wich­ti­ges Puz­zle­stück sein, bewohn­ba­re Pla­ne­ten zu fin­den. Ein Ort der för­der­lich für das Leben ist”, sag­te Tho­mas Zur­bu­chen, Asso­cia­te Admi­nis­tra­tor Agen­tur Mis­si­on Direc­to­ra­te of Sci­ence in Washing­ton.

Die sie­ben Wun­der von Trappst-1 sind die ers­ten Pla­ne­ten von der Grö­ße der Erde die einen Stern umkrei­sen”, so begeis­tert auch Micha­el Gil­lon, betei­lig­ter Astro­nom von der Uni­ver­si­tät Lüt­tich, Bel­gi­en.

Die Ober­flä­chen­tem­pe­ra­tur dürf­te zwi­schen 0 und 100 Grad auf­wei­sen und damit flüs­si­ges Was­ser vor­han­den sein. Kan­di­da­ten die Leben beher­ber­gen oder beher­ber­gen könn­ten. Ihre Umlauf­zeit liegt zwi­schen 1,5 und 13 Tage um ihre Son­ne.

Noch ist alles Visi­on und von der Erde aus nicht erreich­bar. In eini­gen Gene­ra­tio­nen wird man aber dank­bar sein, dass die Suche und Grund­la­gen­for­schung für einen neu­en Hei­mat­pla­ne­ten früh begon­nen hat …und La Pal­ma spielt dabei eine wich­ti­ge Rol­le.

 



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