Gigantische Kulisse vom höchsten Punkt

Eine faszinierende Aussicht nicht nur vom All -

Gigantische KulisseNicht nur aus dem Weltall machen die Kanaren eine gute Fig­ur und eine gigan­tis­che Kulisse.

Wie hier auf dem aus 400 km Höhe geschosse­nen Foto der NASA vom Jahre 2012. Ganz links oben die Insel La Pal­ma und darunter El Hier­ro. Die grün­liche Ver­fär­bung am südlichen Ende von El Hier­ro sind die Spuren der dama­li­gen Eld­is­cre­to Vulkan Erup­tion.

Aus­tre­tende Gase und Schweb­stoffe hat­ten weite Flächen des Atlantik wei­thin sicht­bar bunt einge­färbt.

Aber auch vom höch­sten Punkt dem Roque de los Mucha­chos (2426 m) auf La Pal­ma bietet der Blick über die West­in­seln eine gigan­tis­che Kulisse.

Gigantische Kulisse Roque de los MuchachosAuch wenn in den let­zten Wochen oft der Blick ins Tal durch Wolken versper­rt war, erscheinen die Bergspitzen der alten Vulka­n­riesen, wie ein erhoben­er Fin­ger über den Pas­sat­wolken. In der Ferne ist klein, die höch­ste Erhe­bung Spaniens — der Tei­de (3718 m) auf dem 100 km ent­fer­n­ten Tener­if­fa sicht­bar. Eine gigan­tis­che Kulisse …und alles zum Greifen nah.

Ein Blick wie aus dem Flugzeug. Nur ohne Glas und umgebende Alu­mini­umhaut. Natur pur und spür­bar. Dün­nere Luft mit weniger Sauer­stoff und deut­lich küh­lere Tem­per­a­turen. Während es im Tal noch 27°C heiß war, lag gestern die Mit­tag­stem­per­atur auf dem Roque bei 14°C. Im gleißen­den Son­nen­schein ist es in dieser gigan­tis­chen Kulisse aber auch gut im T-Shirt auszuhal­ten.

Gigantische Kulisse - Roque de los Muchachos

Aus der Caldera de Taburi­ente her­auf ziehende Nebelschwaden und Wolken­fet­zen verän­dern inner­halb von Minuten die Aus­sicht. Wie in einem Zeitraf­fer Film wird immer ein neuer Blick­winkel geboten. Ein fes­sel­ndes und beein­druck­endes Natur-Schaus­piel, das ständig zwis­chen Makro, Tele und auch Weitwinkel wech­selt.

Im Blick zurück -die gigantische Kulisse der Technik

Gigantische Kulisse - Astronomie Observatorium… und nur um 180 Grad gedreht in Blick­rich­tung Nor­den, wird der ganze High­tech Bere­ich von La Pal­ma sicht­bar. Das größte astronomis­che Obser­va­to­ri­um auf der nördlichen Erd­hal­bkugel.

Unter­schiedlich­er kön­nte die pure Natur -und beim näch­sten Wim­pern­schlag die mod­erne Wis­senschaft mit ihrer gigan­tis­chen Kulisse — nicht aus­fall­en.

Es ist aber in der Natur der Sache, dass die besten Beobach­tungsmöglichkeit­en weit ab von stören­den Lichtquellen und ober­halb der Wolken am opti­mal­sten sind.

Dem­nächst wird der Roque dann noch von 20 zusät­zlichen Gam­mas­trahlen Teleskopen geschmückt sein.

Eine futur­is­tis­che Land­schaft die sich optisch ergänzt und dem Roque de los Mucha­chos etwas außerirdis­ches Flair und einen Schuss Sci­ence Fik­tion ver­lei­ht.

Zur Zeit bin ich min­destens ein­mal in der Woche beru­flich auf La Palma‘s höch­stem Berg und erlebe immer wieder die großen und erstaunten Augen und die minuten­lange Sprachlosigkeit der Besuch­er. Dies möchte ich dem­nächst ein­mal ein­fan­gen und doku­men­tieren und in einem Beitrag ver­ar­beit­en.



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