Fingerzeig zum Kosmos auf dem Muchachos

Fingerzeig

Der Wink von César Manrique -

Der Fin­ger­zeig zum Kos­mos oder dasAL Infi­ni­to“, wie das Kunst­werk von César Man­ri­que auf dem Roque de los Much­achos auf La Pal­ma getauft wur­de. Das ein­zi­ge Kunst­werk des berühm­ten Man­nes (1919 – 1992) von der Insel Lan­za­ro­te, das auf La Pal­ma steht.

Fingerzeig

Der Blick in die Unend­lich­keit oder die Fah­ne des Kos­mos (offi­zi­el­le Über­set­zung) wur­de 1985 anläss­lich der Ein­wei­hung des astro­phy­si­ka­li­schen Obser­va­to­ri­um unweit der Stern­war­te errich­tet. Vie­le Besu­cher des Obser­va­to­ri­um sehen aus der Fer­ne den ros­ti­gen Fin­ger­zeig und fah­ren vor­bei. Über einen, nen­nen wir es repa­ra­tur­be­dürf­ti­gen Plat­ten­weg, der mehr an den Lei­dens­weg zum Gol­ga­tha erin­nert, ist das Monu­ment erreich­bar.

Die Sterne sind nah

Die Ster­ne sind doch so nah

Als „ver­ges­se­ner Füll­fe­der­hal­ter“ des ehe­ma­li­gen spa­ni­schen König Juan Car­los I., der das Astro­phy­si­ka­li­sche Insti­tut im Jah­re 1985 ein­weih­te, wird es von den Ein­hei­mi­schen bezeich­net. So rich­tig kann nie­mand etwas mit dem 11 Meter hohen Memo­ri­al anfan­gen.

Der Fin­ger­zeig zum Kos­mos besteht im Grun­de aus drei Stahl­säu­len, die mit ihren spit­zen Enden in die Unend­lich­keit des Uni­ver­sums wei­sen.

Das ros­ti­ge Mate­ri­al könn­te die unbe­grenzt schran­ken­lo­se Zeit aus­drü­cken wol­len. Die künst­le­ri­sche Frei­heit von César Man­ri­que lässt vie­le Inter­pre­ta­tio­nen zu.

Aber hier ist auch ein guter Stand­ort für Ama­teur Astro­no­men weit über den Wol­ken. Eini­ge Erklä­rungs­ta­feln und der genaue Weg­wei­ser zum Polar­stern sol­len die Ori­en­tie­rung erleich­tern.

Der Fingerzeig als botanische Rarität

NatternkopfMehr Auf­merk­sam­keit dürf­te Ende April die Natur auf dem Roque de los Much­achos erwe­cken. Der ende­mi­sche Nat­tern­kopf (Echi­um wild­pre­tii) beginnt sei­ne klei­nen Blü­ten zu ent­fal­ten.

Auch eine Art von Fin­ger­zeig in den Him­mel. Mit sei­nen jetzt rund 250 cm hohen rosa­far­be­nen Blü­ten­stän­den ist er der ulti­ma­ti­ve Blick­fang für jeden Besu­cher.

Marie ist wie­der davon hin­ge­ris­sen von den mäch­ti­gen am Stra­ßen­rand empor wach­sen­den Säu­len. Zwei lan­ge Schwän­ze, jeder davon mit sei­nem beson­de­ren Reiz.

Ende April war es in die­sem Jahr noch etwas zu früh die gan­ze Blü­ten­pracht auf dem Roque de los Much­achos zu erle­ben. Bis Mit­te Mai, so den­ke ich, wer­den auch die gel­ben Gins­ter­bü­sche den kom­plet­ten Gip­fel mit ihrer Fül­le und dem beson­de­ren Blü­ten­duft über­zie­hen.

Natternkopf vor der Blüte

Noch eini­ge Tage und das gan­ze Are­al steht in Blü­te

 



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