Die Brände auf den Kanaren werden in Zukunft zunehmen

Feuer - Brände

Die Brände und das Feuer wird noch schlimmer

Es ist der Kli­ma­wan­del, mit einem Cock­tail aus höhe­ren Tem­pe­ra­tu­ren und weni­ger Nie­der­schlä­gen, der in den kom­men­den Jahr­zehn­ten mit direk­ten und schwer­wie­gen­den Aus­wir­kun­gen die Kana­ren konfrontiert.

Fünf For­scher ver­öf­fent­li­chen in der Fach­zeit­schrift „Sci­en­ti­fic Reports“ eine Beschrei­bung der Zukunft, was die Kana­ren in ihrem Ver­hält­nis zu Wald­brän­den noch zu erwar­ten haben.

Als Refe­renz­sze­na­rio wur­den die Wald­brän­de auf den Kana­ri­schen Inseln von 1983 bis 2009 aus­ge­wählt. In 26 Jah­ren, ver­brann­ten 76.000 Hekt­ar Land und Wald­flä­che. 35.000 Hekt­ar auf Gran Cana­ria, Tene­rif­fa und La Pal­ma allein im Jahr 2007. Also fast die Hälf­te der abge­brann­ten Fläche.

Samstag, der 25. Juni 2022

9.30 Uhr - Wel­che Erfah­rung wür­dest Du auf La Pal­ma emp­feh­len? Wir las­sen Dir die Wahl!


9.45 Uhr - Der Flug­ha­fen La Pal­ma wur­de wäh­rend der Fei­er der ACI Euro­pe 2022 Awards als „Bes­ter Flug­ha­fen Euro­pas“ in der Kate­go­rie mit weni­ger als 5 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­ren aus­ge­zeich­net. Die Ver­lei­hung fand ges­tern Abend in Rom statt.

9.55 Uhr – Die Coro­na Infek­ti­ons­ra­te über­stieg an die­sem Frei­tag erneut den seit Beginn der Grip­pe­pha­se des Virus erreich­ten Höchst­wert. Mit wei­te­ren 2.943 posi­ti­ven Ergeb­nis­sen bei Per­so­nen über 60 Jah­ren in den letz­ten drei Tagen stieg die kumu­lier­te Inzi­denz in die­ser Alters­grup­pe – dem ein­zi­gen Bevöl­ke­rungs­sek­tor, der einer epi­de­mio­lo­gi­schen Über­wa­chung unter­liegt – auf 548 Fäl­le pro 100.000 Ein­woh­ner auf den Kana­ri­schen Inseln 7 Tage und 1.067 Fäl­le in 14 Tagen. Auf der ande­ren Sei­te geht die Zahl der Todes­fäl­le wei­ter und an die­sem Frei­tag mel­de­te das Minis­te­ri­um den Tod von acht Infi­zier­ten auf dem Archi­pel in den letz­ten drei Tagen. Sechs Men­schen star­ben auf Tene­rif­fa und zwei wei­te­re auf Gran Canaria.

17.30 Uhr - Der Prä­si­dent der spa­ni­schen Regie­rung, Pedro Sán­chez, kün­dig­te die Ver­län­ge­rung der „Schutz“-Maßnahmen für die betrof­fe­nen Men­schen als direk­te Fol­ge des Vul­kan­aus­bruchs von La Pal­ma an. Daher wird die Leis­tung für Selbst­stän­di­ge und die Aus­set­zung der Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge sowie die ERTE bis zum 31. Dezem­ber verlängert.

Wetteraussichten für La Palma



15 Kommentare zu "Die Brände auf den Kanaren werden in Zukunft zunehmen"

  1. Christian Steiner | 26. Juni 2022 um 9:29 | Antworten

    Bei The­men wie dem Kli­ma­wan­del tobt ein Mei­nungs­krieg. Auf der einen Sei­te sind Leu­te, die mehr oder weni­ger von uns erwar­ten, dass wir uns sel­ber umbrin­gen, um die Erde zu ret­ten. Auf der ande­ren Sei­te sind Leu­te, die jede mensch­li­che Ver­ant­wor­tung für den Kli­ma­wan­del ableh­nen. Mode­ra­te Stim­men hört man eher selten.

    Die Wahr­heit ist, dass der Kli­ma­wan­del sich in den letz­ten Jahr­zehn­ten gra­vie­rend beschleu­nigt hat, kor­re­lie­rend mit der Ver­bren­nung fos­si­ler Brenn­stof­fe. Es ist aber auch die Wahr­heit, dass ein Wan­del teu­er ist und wir schon jetzt sehr viel Geld in die Ver­mei­dung von CO2 inves­tie­ren. Das bedeu­tet zwangs­läu­fig Ein­schrän­kun­gen. Wenn wir in Euro­pa ganz auf das Leben ver­zich­ten wür­den, wür­de das den Kli­ma­wan­del auch nicht ein­mal auf­hal­ten. Wir kön­nen nur kos­ten­güns­ti­ge Tech­ni­ken ent­wi­ckeln, die es der gan­zen Welt ermög­li­chen, auf das Ver­bren­nen von Öl, Koh­le etc zu ver­zich­ten. Und das dau­ert nun mal.

    Die bes­ten Chan­cen, den Kli­ma­wan­del zumin­dest mit­tel­fris­tig auf­zu­hal­ten, haben wir, wenn wir durch eine rea­lis­ti­sche Beprei­sung von kli­ma­wirk­sa­men Gasen tech­no­lo­gie­of­fen die Ent­wick­lung neu­er Tech­no­lo­gien vor­an­trei­ben und z. B. die Rena­tu­rie­rung von Moo­ren, die eine her­vor­ra­gen­de CO2-Sen­ke sind, lukra­tiv machen. Unse­re Poli­tik geht lei­der über­wie­gend lie­ber den Weg von Ver­bo­ten, der Aus­weich­re­ak­tio­nen verursacht.

    Aber viel­leicht ret­tet ja auch Putin das Kli­ma mit sei­nen nuklea­ren Waf­fen. Dann brau­chen wir uns über die­ses The­ma kei­ne Gedan­ken mehr zu machen. Zudem ist dann auch das Pro­blem der Über­be­völ­ke­rung gelöst.

    • Sehr guter dia­lek­ti­scher Bei­trag, Chris­ti­an. Ich dan­ke Dir.

    • Ich möch­te Ihnen die Web­sei­te des Diplom-Geo­lo­gen Rai­ner Olzem und des
      Dr. rer. nat. (Geo­wis­sen­schaf­ten) Timm Rei­sin­ger aller­wärms­tens empfehlen !
      Ich habe die­se Web­sei­te auf den Hin­weis von Herrn Rai­ner Olzem hin (hier am 24. 06. 2022, um16:34 h) ent­deckt. Sie ent­hält sehr vie­le, wirk­lich wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Arti­kel, die man stu­die­ren, und aus denen man wirk­lich etwas ler­nen kann. Die Web­sei­te ist sehr schön gestal­tet, und vor allem für den Leser ohne aka­de­mi­sches Stu­di­um sehr ver­ständ­lich geschrie­ben, wobei ver­schie­de­ne Tabel­len, direkt aus wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en ent­nom­men, ergän­zend zum Text gezeigt wer­den. Nicht nur das The­ma „Kli­ma­wan­del“ wird hier aus­führ­lich behan­delt, son­dern vie­le ande­re The­men rund um die Geo­wis­sen­schaf­ten. Wer das gele­sen (und vor allem auch ver­in­ner­licht) hat, der wird auf die Beein­flus­sung durch Main­stream-Berich­te und Poli­tik mit ihren sog. „KLIMA – Model­len“ (die ledig­lich auf Ver­mu­tun­gen von mög­li­chen Ent­wick­lun­gen basie­ren !), nicht län­ger mit Panik reagieren.

      Die ein­zi­ge Kon­stan­te in die­ser Welt (der Mate­rie) ist die stän­di­ge Veränderung !
      Die­ses lau­fen in unter­schied­lich lan­gen Zeit-Zyklen ab. Die 4 Jah­res­zei­ten im Jah­res­lauf sind bei­spiels­wei­se ein sehr klei­ner Zyklus, ande­re zeit­li­che Zyklen voll­enden sich in Zeit­räu­men von meh­re­ren Jah­ren, Jahr­zehn­ten, Jahr­hun­der­ten, Jahr­tau­sen­den sowie meh­re­ren Millionen/Milliarden von Jahren.
      Man bekommt eine ande­re Sicht auf das gesam­te Gesche­hen, wenn man es auch im Zusam­men­hang mit viel grö­ße­ren Zeit­pe­ri­oden, und zudem wis­sen­schaft­lich, betrachtet.
      Meis­tens sind die Ver­än­de­run­gen, die wir selbst in unse­rem eige­nen Lebens­lauf wahr­neh­men, sehr sub­til, das wird dann „All­tag“ genannt. Der wird unter­bro­chen durch sel­te­ne­re Ereig­nis­se, von denen sich man­che regel­mä­ßig jähr­lich wie­der­ho­len (Fest­ta­ge), ande­re wie­der­um nur ganz sel­ten gesche­hen (Hei­rat, Geburt der Kin­der usw.), oder nur ein ein­zi­ges Mal im Leben. Man kann das Leben selbst, und auch die­se irdi­sche Welt, nur aus der „Amei­sen-Per­spek­ti­ve“ betrach­ten und beur­tei­len wol­len, dies tun die meis­ten Men­schen. ~ Man kann jedoch auch die „Adler-Per­spek­ti­ve“ (Vogel-Per­spek­ti­ve) ein­neh­men, die eine ganz ande­re, enorm erwei­ter­te Sicht auf die Din­ge bzw. das Gesche­hen erlaubt. Dadurch wer­den die eige­nen, bis­he­ri­gen Beur­tei­lun­gen von Infor­ma­tio­nen und Wahr­neh­mun­gen nicht nur erschüt­tert, son­dern ver­än­dert sein.

      Was Ihre Bemer­kung zum „Pro­blem der Über­be­völ­ke­rung“ betrifft (und „des­sen mög­li­che Lösung durch Putin’s Atom­ra­ke­ten“ in einem evtl. 3. Welt­krieg ?), dann könn­te Sie dazu viel­leicht ein Arti­kel inter­es­sie­ren über >Jaques Attali : „In Zukunft wird es dar­um gehen, einen Weg zu fin­den …“< ; auf der Web­sei­te von Pfle­ge­kräf­te Ser­vice GmbH. Die­ser Arti­kel wur­de dort am 08. Sep­tem­ber 2021 ver­öf­fent­licht. Die Aus­sa­gen von J. Attali sind jedoch schon sehr viel älter, sie wur­den bereits 1981, in einem sei­ner eige­nen Bücher, niedergeschrieben.

      • Nichts gegen sei­nen „Geo­lo­gi­schen Wan­der­füh­rer La Pal­ma“ gesagt, ein frag­los fei­nes Buch, des­sen 2te Auf­la­ge ich wahr­schein­lich noch kau­fen werde.

        Aber gemach, was den „natür­li­chen Kli­ma­wan­del betrifft“, da befin­det sich der Diplom-Geo­lo­ge Olzem gleich im ‚Boot‘ von EIKE, die den men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del gleich als Schwin­del bezeichnen!

        Häu­fi­ge Fra­gen zum Kli­ma­wan­del: https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/haeufige-fragen-klimawandel#klima

        Inter­dis­zi­pli­nä­re For­schung ergibt frag­los mensch­lich indu­zier­ten Kli­ma­wan­del! Koral­len­blei­che, Mee­res­ver­saue­run­g/-erwär­mung, Glet­scher­schmel­ze, tau­en­der Per­ma­frost, stei­gen­de Durch­schnitts­tem­pe­ra­tu­ren mit Extrem­wet­ter­zu­nah­men (logisch, da mehr Ener­gie in der Atmo­sphä­re vor­han­den ist und die Jet­streams ‚mäan­dern‘) usw. usw.

        Nix Ver­mu­tun­gen also, aber stän­dig ver­fei­ner­te Model­le, die rück­bli­ckend empi­risch bestä­ti­gen müs­sen, was der Fall war und mit hoher Wahr­schein­lich­keit sein wird. Was in Mil­lio­nen Jah­ren sein mag, inter­es­siert nun aller­dings recht wenig, aber nicht, was die bereits jetzt vor allem jün­ge­ren (vor allem in den süd­li­chen Län­dern!) zu ihren Leb­zei­ten zu erwar­ten haben und das dürf­ten wohl kaum „grü­ne­re Zonen“ sein. Ganz abge­se­hen von den über­flu­te­ten Küstenregionen.

        • Seit mehr als 40 Jah­ren befas­se ich mich mit der Paläo­kli­ma­to­lo­gie, das ist die Wis­sen­schaft von den Kli­ma­ver­hält­nis­sen der his­to­ri­schen und geo­lo­gi­schen Ver­gan­gen­heit, sie ist ein Teil­ge­biet der Geo­lo­gie. Und da zeigt sich, dass ein Kli­ma­wan­del schon immer das Wesen des Kli­mas war. Die Gra­fi­ken der Kalt- und Warm­zei­ten in mei­nem Bei­trag sind alle wis­sen­schaft­lich anerkannt.
          Weder ein erhöh­ter CO2 Anteil in der Atmo­sphä­re oder in den Ozea­nen noch höhe­re Tem­pe­ra­tu­ren des Oze­an­was­sers kön­nen eine Oze­an-Ver­saue­rung ver­ur­sa­chen, weil Ozea­ne über ihre bio- und geo­che­mi­schen Reak­ti­ons­sys­te­me extrem gut abge­puf­fert sind, sowohl gegen Ver­saue­rung als auch gegen Alka­li­sie­rung. Der mitt­le­re pH-Wert der Ozea­ne liegt im basi­schen Bereich bei 8,2.
          Eine aktu­el­le Koral­len­blei­che wur­de von dem aus­tra­li­schen Phy­si­ker und Ozean­wis­sen­schaft­ler Peter Ridd, ein aner­kann­ter Ken­ner des Gre­at Bar­ri­er Reef, als falsch ent­larvt. In 200 Mil­lio­nen Jah­ren der Evo­lu­ti­on haben sich die Koral­len als äußerst anpas­sungs­fä­hig erwie­sen. Eine gene­rel­le Glet­scher­schmel­ze gibt es nicht, eini­ge Glet­scher wach­sen, ande­re schmel­zen. Und selbst der soge­nann­te Welt­kli­ma­rat, das IPCC, konn­te kei­ne Häu­fung von Extrem­wet­ter­er­eig­nis­sen feststellen.
          Welt­un­ter­gangs­sze­na­ri­en gibt es seit Anbe­ginn der Mensch­heit, ein­ge­tre­ten ist bis­her aber kein ein­zi­ges. Die Kli­masze­na­ri­en der soge­nann­ten Kli­ma­for­scher ent­stam­men ledig­lich Com­pu­ter­si­mu­la­tio­nen, die die his­to­ri­schen Kli­ma­ver­än­de­run­gen nicht abbil­den kön­nen, was dar­an liegt, dass in allen Model­len das CO2 als Haupt­ver­ur­sa­cher der Erwär­mung gilt. Ande­re wesent­li­che Ursa­chen wie die Son­nen­ein­strah­lung, die Son­nen­ak­ti­vi­tät, die Stel­lung der Erde zur Son­ne, die Wol­ken u. a. gehen nicht oder nur mit sehr gerin­gem Anteil in die Model­le ein. Spä­te­re Genera­tio­nen wer­den den Kopf schüt­teln über unse­re heu­ti­ge Kli­ma­hys­te­rie, so wie wir uns heu­te über die his­to­ri­schen Welt­un­ter­gangs­sze­na­ri­en wundern.

          • Laudenberg | 27. Juni 2022 um 23:26 |

            Das „Kopf schüt­teln“ über­las­se ich ande­ren; und man fin­det im Netz immer eini­ge Wis­sen­schaft­ler, die bestä­ti­gen, was der eige­nen Mei­nung ent­spricht. Zwar kei­ne Garan­tie dafür, dass sich auch eine Mehr­heit nicht mal irren kann. Aller­dings scheint es mir konsistenter/plausibler zu sein, der Wis­sen­schafts­ge­mein­schaft dann doch mehr zu fol­gen, als den Außen­sei­ter­po­si­tio­nen. Es sei denn, man ist Anhän­ger von Bewe­gun­gen wie EIKE.
            Aber unver­meid­lich wird dann bestrit­ten wer­den, dass es natür­lich kei­ne „Außen­sei­ter­po­si­ti­on“ sei. 

            Wie es natür­lich auch kei­ne „gene­rel­le Glet­scher­schmel­ze gibt, eini­ge Glet­scher wach­sen, ande­re schmelzen.“
            Tja, da müs­sen sich die Glet­scher (zudem Arktis/Antarktis) wohl noch bes­ser abspre­chen, damit der Mee­res­spie­gel nicht wei­ter steigt. Aber natür­lich gibt es auch noch den Volu­men­teil über die Erwär­mung und auch noch nicht abschlie­ßend geklärt ist, ob es einen signi­fi­kan­ten Anteil über das Absin­ken der Kon­ti­nen­tal­plat­ten dabei gibt. 

            „Die Gra­fi­ken der Kalt- und Warm­zei­ten in mei­nem Bei­trag sind alle wis­sen­schaft­lich anerkannt.“

            Es geht nicht um den ’natür­li­chen Kli­ma­wan­del‘ (der nicht bestrit­ten wird!) son­dern um einen mensch­lich verursachten!
            „Kli­ma­hys­te­rie“? Über­trei­bun­gen, die die Lethar­gie mensch­li­cher Ver­hal­tens­wei­sen ändern wol­len, sind der Sache nicht unbe­dingt dien­lich (wer­den dann auch ger­ne instru­men­ta­li­sie­rend auf­ge­grif­fen und mit Hys­te­rie pole­mi­siert!), ändert aber nichts an der zugrun­de­lie­gen­den Faktizität.

          • Wolfgang | 28. Juni 2022 um 8:57 |

            Als Laie kann ich hier bei den Bei­trä­gen nicht mit­hal­ten. Span­nend find ich, dass es auch bei den wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen so zu sein scheint, dass es kein Schwarz oder Weiß gibt. Das hätt ich anders erwar­tet, da ja wis­sen­schaft­lich Din­ge ana­ly­siert werden.
            Jedoch ist es mei­ne fes­te Über­zeu­gung, dass die Mil­li­ar­den Men­schen durch ihr Dasein und han­deln Aus­wir­kun­gen haben auf schon vor­her da gewe­se­ne Pro­zes­se und Abläu­fe in der Kli­ma­ent­wick­lung der Erde.
            So gese­hen ist es für diver­se, nach­fol­gen­de Kopf-Schüt­tel-Genera­tio­nen ver­mut­lich ver­nach­läs­sig­bar, dass die immer unwirt­li­cher wer­den­den Lebens­be­din­gun­gen ursäch­lich vom Men­schen unterstützt/ggf. beschleu­nigt wur­den, oder ein­fach der Lauf der Din­ge in der evo­lu­tio­nä­ren Ent­wick­lung der Erde ist.

          • Laudenberg | 28. Juni 2022 um 20:09 |

            Ich bin auch „Laie“, was aber nicht bedeu­tet, sich nicht adäqua­te Infos ver­schaf­fen zu kön­nen, um sich ein Urteil zu bilden.

            Daten sind dann objek­tiv, wenn sie mit wis­sen­schaft­li­cher Metho­de erho­ben wur­den und nachvollziehbar/überprüfbar/wiederholbar sind. Die Schlüs­se, die dann dar­aus gezo­gen wer­den, kön­nen zwar falsch sein, zumin­dest unge­nau, wer­den sich dann aber über die Wis­sen­schafts­ge­mein­de in die rich­ti­ge Rich­tung bewe­gen, was das Ver­ständ­nis und die Anpas­sung der Model­le betrifft. Denn die Natur­ab­läu­fe beinhalten/unterliegen gewis­sen Gesetz­lich­kei­ten, die über die Mathe­ma­tik erfasst/behandelt wer­den kön­nen, bzw. dar­aus Pro­gno­sen zulassen.

            Und natür­lich haben die „Extrem­wet­ter­er­eig­nis­se“ zuge­nom­men, dar­über besteht weit­ge­hend wis­sen­schaft­li­cher Konsens! 

            Und ein Fall die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Wet­ter­ex­tre­me lässt sich in fol­gen­dem Bei­trag sehen, der in mei­nem Umfeld vor knapp einem Jahr abge­lau­fen ist: https://www.ardmediathek.de/video/arte/die-nacht-als-die-flut-kam-protokoll-einer-klimakatastrophe/arte/Y3JpZDovL2FydGUudHYvdmlkZW9zLzEwNjE2Ny0wMDAtQQ

            Grü­ße

          • Zum Hoch­was­ser­er­eig­nis an der Ahr: Die Ver­gan­gen­heit zeigt, dass sol­che schreck­li­chen Flut­ka­ta­stro­phen lei­der zur Nor­ma­li­tät gehö­ren, sie gesche­hen alle 50 bis 100 Jah­re, ganz ohne Ein­griff des Men­schen. Die Jahr­tau­send­flut, auch Mag­da­le­nen­flut genannt, hat im Juli 1342 gan­ze Land­schaf­ten in Mit­tel­eu­ro­pa bis heu­te stark ver­än­dert, 14 m tie­fe Schluch­ten gebil­det und meh­re­re 100.000 Tote gefor­dert, obwohl damals die Bevöl­ke­rungs­dich­te wesent­lich gerin­ger war als heu­te. Wei­te­re gewal­ti­ge Flut­ka­ta­stro­phen mit vie­len Toten ereig­ne­ten sich 1501, 1595, 1613, 1717 (Weih­nachts­hoch­was­ser mit 14.000 Toten), 1732, 1784, 1888, 1908 und 1910. Die­se Ereig­nis­se tra­ten gehäuft in der Klei­nen Eis­zeit zwi­schen 1300 und 1850 auf, als es wesent­lich käl­ter war als heute.

            Die Poli­tik hat nun aus der Flut­ka­ta­stro­phe eine Pro­pa­gan­da­kam­pa­gne für einen men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del gemacht. Aber der Kli­ma­wan­del hat mit die­sen Ereig­nis­sen nichts zu tun, der Mensch kann das Kli­ma nicht schüt­zen und auf einer Wunsch­tem­pe­ra­tur fest­le­gen. Nicht der Mensch macht das Kli­ma, son­dern vor allem die Sonne.

            Heu­te jagen Nach­rich­ten um den Glo­bus schnel­ler als je zuvor. Die gegen­wär­ti­ge Bericht­erstat­tung in den Medi­en erzeugt das Bild einer immer gefähr­li­cher wer­den­den Welt, die immer häu­fi­ger von Extrem­wet­ter­er­eig­nis­sen heim­ge­sucht wird. Aber ist das wirk­lich so? 

            Zur ver­meint­li­chen Zunah­me von Extrem­wet­ter­er­eig­nis­sen hier ein Bei­spiel aus eige­ner Erfah­rung: 1971 setz­te der Mon­sun in Indi­en frü­her und stär­ker als sonst ein. Wenn man auf den Gan­ges blick­te, war es wie ein Blick aufs offe­ne Meer, über­all sah man Boo­te mit Men­schen und sogar Baum­stäm­me, an die sich Men­schen klam­mer­ten. Die Pres­se in Neu Delhi berich­te­te von 20.000 Toten und 650.000 Obdach­lo­sen. Ich war damals vor Ort und wer­de die Kata­stro­phe nie­mals ver­ges­sen kön­nen. Als ich eini­ge Wochen spä­ter wie­der nach Deutsch­land kam, hat­te nie­mand aus mei­nem Fami­li­en- und Bekann­ten­kreis davon in den Medi­en gehört!

            Und zum wis­sen­schaft­li­chen Kon­sens: Ein Wis­sen­schaft­ler weiß, dass Theo­rien und auch Natur­ge­set­ze allen­falls gute Nähe­run­gen an die Rea­li­tät sind und dass jedes Natur­ge­setz auch fal­si­fi­zier­bar ist. Die Argu­men­ta­ti­on mit einem wis­sen­schaft­li­chen Kon­sens ist daher absurd, nicht die Mehr­heit ent­schei­det über Natur­ge­set­ze, son­dern die Realität.

          • Laudenberg | 29. Juni 2022 um 17:12 |

            „Die Argu­men­ta­ti­on mit einem wis­sen­schaft­li­chen Kon­sens ist daher absurd, nicht die Mehr­heit ent­schei­det über Natur­ge­set­ze, son­dern die Realität.“

            Nun, ihre „Natur­ge­set­ze“ sind es dann zumin­dest auch nicht. Und immer­hin sind die Struk­tu­ren die­ser Rea­li­tät der­art, dass die dar­aus abgeleiteten/entwickelten For­meln in der Lage sind, eine Son­de quer durch das Son­nen­sys­tem zu schi­cken, über Swing-by Manö­ver die Gra­vi­ta­ti­on der Pla­ne­ten zu nut­zen, also wei­te­re Geschwin­dig­keit auf­zu­neh­men, um so prä­zi­se an das gewünsch­te Ziel zu kom­men. Die­ses Wis­sen ist zumin­dest Grund­la­ge bei den exak­ten Natur­wis­sen­schaf­ten, wobei die Kli­ma­wis­sen­schaft eine ist, die zwar mit kom­ple­xen Struk­tu­ren zu tun hat, aber sich grund­sätz­lich nicht die­sem Zusam­men­hang ent­zieht. „Kon­sens“ hat hier also abso­lut nichts mit dem übli­chen Gebrauch des Begriffs im All­tag zu tun! 

            Ihre Argu­men­ta­ti­on läuft auf einer Ebe­ne ab, die mich an diver­se Kam­pa­gnen erin­nert, wo von der natür­li­chen Ent­wick­lung des Ozon­lochs, kein Krebs vom Rau­chen, Pes­ti­zi­de sei­en har­mos, Con­ter­gan schä­di­ge nicht, Men­schen wer­den sich nie­mals in die Luft erhe­ben könn­nen usw., immer bestä­ti­gen­de Ergeb­nis­se vor­ge­legt wur­den, die von beauf­trag­ten Wis­sen­schaft­lern erstellt wur­den. Und zwar allein zu dem Zweck, „das wei­ter so“ zu ermög­li­chen, um die Quel­len für die Kon­zer­ne spru­deln zu las­sen. Die Schä­den für die Betrof­fe­nen (die Allgemeinheit/Ökologie) wur­de ausgeblendet/bestritten, da das den Pro­fit­in­ter­es­sen der Kon­zer­ne gescha­det hätte. 

            Das Groß­ex­pe­ri­ment Klima/Ökologie kann sich die Mensch­heit auf­grund eini­ger gegen­tei­li­ger Mei­nun­gen längst nicht mehr leis­ten, vor allem nicht um wei­ter abzu­war­ten, ob es denn doch alles nicht so kommt, wie in den Model­len pro­gnos­ti­ziert wird. 

            Und Sie sind tat­säch­lich der Ansicht, dass der Mensch „das Kli­ma nicht schüt­zen kann. Die­se For­mu­lie­rung lässt sich so prä­zi­sie­ren, der Mensch kann es zumin­dest dann nicht mehr, falls er den Zeit­punkt ver­passt hat, wo das noch mög­lich wäre. Und genau die­se Unge­wiss­heit der exak­ten Bestim­mung die­ses „Kipp­punk­tes“ macht es so gefähr­lich, dass Vor­be­hal­te nicht mehr akzep­tiert wer­den kön­nen. Ich las­se mal das kri­ti­sche The­ma „Geo­en­gi­nee­ring“ außen vor, auch wenn das eine oder ande­re aus die­sem ‚Arse­nal‘ sich viel­leicht noch als unver­meid­lich erge­ben wird.
            Schmel­zen­de Eis­schil­de auf Grön­land und in der Ant­ark­tis sind die Haupt­quel­len für den Mee­res­spie­gel­an­stieg, die Glet­scher sind dabei nur mar­gi­nal beteiligt:
            https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/nachrichten/2020/beschleunigte-eisschmelze/

            Aber nach ihrer Per­spek­ti­ve alles das Ergeb­nis natür­li­cher Kli­ma­ver­än­de­run­gen. Und da der Mensch zur Natur gehört, könn­te man das auf gewis­ser Wei­se auch noch so auslegen.

            Von mir nun nichts mehr zu Sache.

          • Übri­gens, die Aus­sa­ge zum wis­sen­schaft­li­chen Kon­sens stammt von Albert Einstein.

            Auch ich been­de hier­mit die­se Diskussion.

          • Christine | 1. Juli 2022 um 17:19 |

            Sehr geehr­ter Herr Rai­ner Olzem, 

            Ich möch­te mich herz­lich bei Ihnen bedan­ken für Ihre erwei­ter­ten Aus­füh­run­gen zur glo­ba­len Klimaerwärmung.
            Da habe ich auch wie­der etwas für mich Neu­es dazugelernt.
            Die Aus­sa­ge über „die Absur­di­tät eines wis­sen­schaft­li­chen Kon­sens“ kann­te ich sogar, und wuss­te auch, daß sie von dem berühm­ten Phy­si­ker Albert Ein­stein stammt. 

            Es ist nie­mals die Mehr­heit, oder deren oft­mals auch durch die Medi­en (unter­schwel­lig) mani­pu­lier­te „Mei­nungs­bil­dung“,
            wel­che neue Erkennt­nis­se gewinnt und ver­brei­tet. Es sind eher die Ein­zel­gän­ger oder „Ein­zel­kämp­fer“ ihres Fach­be­rei­ches. Das war vor lan­ger Zeit auch bei dem Astro­no­men Gali­lei schon so, als er näm­lich ent­deck­te, daß nicht die Son­ne unse­re Erde umkreist, son­dern es genau anders her­um ist : die Erde umkreist unser Zen­tral­ge­stirn, die Son­ne. Zu dama­li­ger Zeit war die mäch­ti­ge (katho­li­sche) Kir­che die maß­geb­li­che Instanz die­ser Welt, die allein für sich das Recht in Anspruch nahm, das „Welt­bild aller Gläu­bi­gen“ abso­lut dik­ta­to­risch zu bestimmen.
            Galilei’s Ent­de­ckung wider­sprach die­sem kirch­lich pro­pa­gier­ten Welt­bild, des­halb wur­de er von den Kir­chen­füh­rern dif­fa­miert, ver­folgt, schließ­lich sogar
            mit dem Tode bedroht, “ … es sei denn, daß er sei­nem (ver­meint­li­chen) „Irr­glau­ben“ öffent­lich abschwö­ren wer­de“, um sich danach wie­der folg­sam der dama­li­gen „wis­sen­schaft­li­chen Mehr­heits­mei­nung“ bzw. dem Welt­bild der Päps­te, anzu­schlie­ßen. Unter die­sen lebens­be­droh­li­chen Umstän­den „schwor er (erzwun­ge­ner­ma­ßen !) ab“, um sein Leben zu ret­ten, änder­te jedoch dadurch kei­nes­wegs sei­ne wah­re Überzeugung.
            Damals war es der „reli­gi­ös-dog­ma­ti­sche Kult“ der Kir­che, der allein bestimm­te, was die Gläu­bi­gen gefäl­ligst zu glau­ben hat­ten, und ihre Vor­ga­ben hat­te man strikt zu befolgen.
            Die durf­ten weder ange­zwei­felt noch hin­ter­fragt werden … 

            Nun erset­ze man ein­mal den Begriff „Kir­che“ durch die Begrif­fe „Regie­rung“ bzw. „WHO“… und schon befin­den wir uns in unse­rer heu­ti­gen Zeit.
            Die der­zei­ti­gen „Kli­ma­wan­del“ – und „Covid19 – Impf“- Kam­pa­gnen erin­nern mich bei­de doch sehr an eine Art „Kult“, und ich ste­he mit die­ser Wahr­neh­mung kei­nes­wegs allei­ne. (Lite­ra­tur­hin­weis „Der Kult“ v. Gun­nar Kaiser).
            Wehe dem­je­ni­gen, der die Behaup­tun­gen oder Maß­nah­men der „Regie­rung“ und/oder der „WHO“ öffent­lich hin­ter­fragt, zu kri­ti­sie­ren wagt, „bezwei­felt“ oder sogar wis­sen­schaft­lich beweis­bar (!) wider­legt. Sol­che muti­gen Kli­ma ‑Wis­sen­schaft­ler und Ärz­te wer­den auch heut­zu­ta­ge dif­fa­miert, mas­siv ein­ge­schüch­tert, ver­folgt und regel­recht bedroht, mög­lichst „zum Schwei­gen gebracht“, oder bei fort­ge­setz­ten „Mei­nungs­äu­ße­run­gen“ mit finan­zi­ell-wirt­schaft­li­cher Ver­nich­tung bestraft, nur für das wei­ter­hin kon­se­quen­te Ver­tre­ten ihrer eige­nen, wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Erkennt­nis­se. Eini­ge die­ser Ärz­te (in Deutsch­land) haben ihr Hei­mat­land des­halb bereits ver­las­sen (müs­sen).
            Die Ver­fol­ger sol­cher „Abweich­ler“ (mit der­zeit ver­bo­te­ner eige­ner Mei­nung) sind nicht nur eifern­de Regie­rungs­po­li­ti­ker, Prä­si­den­ten von Insti­tu­tio­nen oder Berufs­stän­den. Es sind auch die vie­len (manipulierten)„Gläubigen“, die ganz offi­zi­ell zum Denun­zie­ren ihrer Mit­men­schen auf­ge­ru­fen wur­den, des­halb alle Kri­ti­ker bzw. „Unge­impf­te“ dif­fa­mie­ren dür­fen (das fällt dann aller­dings hier nicht unter den Straf­tat­be­stand der sog. „Hass­re­de“ … selt­sa­me Ausnahme),
            und nicht sel­ten schon gera­de­zu fana­tisch die vor­ge­ge­be­nen „Glau­bens­in­hal­te“ die­ser Kam­pa­gnen bekräf­ti­gend vertreten. 

            Wie schon im ange­führ­ten Bei­spiel vom Astro­no­men Gali­lei, wird die Zeit es letzt­end­lich zei­gen, wel­che der bei­den Sei­ten „die Rea­li­tät“ in der tat­säch­lich rich­ti­gen Wei­se, auf wis­sen­schaft­li­cher Basis erfasst und auch bewer­tet hat. 

            Ich wer­de auch wei­ter­hin flei­ßig auf Ihrer sehr infor­ma­ti­ven Web­sei­te lesen und viel dazu­ler­nen kön­nen ; und natür­lich auch hin und wie­der den You­Tube-Kanal von EIKE besuchen.
            Lie­be Grü­ße von La Pal­ma, Ihre neue Lese­rin Christine. 

            Ein ganz gro­ßes „Dan­ke­schön“ möch­te ich an die­ser Stel­le auch ein­mal „unse­rem“ Man­fred, dem Betrei­ber die­ser von mir schon oft emp­foh­le­nen Web­sei­te der „La Pal­ma NEWS“, aus­spre­chen. ~ (Ich bin sonst eine eher stil­le Leserin.)
            Ich füh­le mich hier immer sehr gut, vor allem wirk­lich aktu­ell sowie auch viel­sei­tig infor­miert ; über­dies schät­ze ich es sehr, daß hier unter der Rubrik „Kom­men­ta­re“ immer noch ein wei­test­ge­hend „frei­er Mei­nungs­aus­tausch“ mög­lich ist.
            Ich hof­fe sehr, daß dies auch wei­ter­hin so blei­ben möge …

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*