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Immobilienmarkt 2026: Warum Ausländer über ein Drittel der Häuser auf den Kanaren kaufen
Immobilien kaufen Kanaren: Die Kanarischen Inseln erleben einen Immobilienboom, der in Spanien seinesgleichen sucht. Wer heute eine Immobilie auf den Kanaren kaufen möchte, tritt in einen Markt ein, der internationaler ist als je zuvor. Neue Daten für den Zeitraum bis 2025/2026 zeigen: Der Archipel ist der absolute Spitzenreiter für ausländische Investoren.
Rekordzahlen: Die Kanaren hängen die Balearen ab
Im letzten Jahrzehnt wurden auf den Kanarischen Inseln rund 90.000 Immobilien an Ausländer verkauft. Das entspricht einer Quote von 35 % aller Immobilienverkäufe. Damit liegen die Kanaren deutlich an der Spitze des spanischen Marktes:
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Kanarische Inseln: 35 % Ausländeranteil
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Balearen: ca. 28 % Ausländeranteil
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Spanien-Durchschnitt: 14,5 %
Insgesamt wurden von 2016 bis 2025 in ganz Spanien 804.483 Immobilien an internationale Käufer veräußert. Bemerkenswert dabei: Jede zehnte dieser Immobilien befand sich auf den Kanaren.
Wer sind die Käufer? Fokus auf Deutschland und Italien
Die Statistik zeigt deutlich, dass vor allem Käufer aus Deutschland und Italien den Markt dominieren. Interessant ist dabei der Status der Erwerber: Die Mehrheit sind Nicht-Residente. Das bedeutet, die Immobilien werden primär als Zweitwohnsitz, Ferienhaus oder zur Kapitalanlage genutzt. Das ganzjährig milde Klima macht den Hauskauf auf den Kanaren zu einer der sichersten Investitionen im europäischen Raum.
Sonderfall La Palma: Exklusivität und Wertstabilität
Innerhalb des Archipels nimmt La Palma eine Sonderstellung ein. Während Massentourismus auf anderen Inseln die Preise treibt, ist der Markt auf der „Isla Bonita“ durch Individualität geprägt.
Warum in Immobilien auf La Palma investieren?
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Starke deutsche Community: Besonders auf der sonnigen Westseite der Insel ist das Interesse deutscher Käufer ungebrochen.
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Knappes Angebot: Durch die topografischen Gegebenheiten und strengen Bauauflagen ist das Angebot an Neubauten begrenzt. Wer eine Finca auf La Palma kaufen möchte, investiert in ein knappes Gut.
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Resilienz nach dem Vulkan: Trotz der Herausforderungen durch den Vulkanausbruch 2021 hat sich der Markt stabilisiert. Die Nachfrage nach Bestandsimmobilien in sicheren Lagen wie Puntagorda oder dem Aridane-Tal ist höher denn je.
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Trend zum Erstwohnsitz: Immer mehr Freiberufler und digitale Nomaden wählen La Palma als festen Standort, was die Mietrenditen für Langzeitvermietungen attraktiv macht.
Vergleich der Immobilienmärkte
| Region | Anteil ausländischer Käufer | Hauptzielgruppe |
| Kanarische Inseln | 35 % | Deutschland, Italien |
| Balearen | 28 % | Deutschland, UK |
| Spanien (Gesamt) | 14,5 % | Internationaler Mix |
Lohnt sich der Einstieg jetzt noch?
Die Dynamik auf dem kanarischen Immobilienmarkt bleibt auch 2026 hoch. Die Kombination aus hoher Lebensqualität, politischer Sicherheit innerhalb der EU und einer starken internationalen Nachfrage sorgt dafür, dass Immobilien auf den Inseln – und speziell auf La Palma – weiterhin eine erstklassige Wertanlage darstellen.
Du planst einen Hauskauf auf La Palma oder den Kanaren?
Achte darauf, frühzeitig die rechtlichen Rahmenbedingungen wie die NIE-Nummer und die steuerlichen Verpflichtungen für Nicht-Residente zu klären, um im schnellen Marktumfeld handlungsfähig zu sein.
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Mir tut es seit Jahren leid für für die Palmeros, dass die große Anzahl von Immobilienkäufen durch Ausländer einer der Gründe ist, warum sich die Immobilien auf der Insel derart verteuert haben.
Aber auch wenn mehr als ein Drittel der Käufer Ausländer sind bedeutet das nicht, dass wir Ausländer den Canarios mehr als ein Drittel der Immobilien wegkaufen. Den gerade im Westen von La Palma sind sehr viele der Verkäufer selbst Ausländer.
Daher geht mir das ganze unseriöse politische Getöse um die Prozentzahl der Käufe von Immobilien durch Ausländer auf den Kanaren schon seit Jahren auf die Nerven. Denn um eine seriöse Zahl zu präsentieren, müsste man von den Käufen durch Ausländer die Anzahl der Verkäufe durch Ausländer abziehen. Dies wäre ganz leicht möglich, denn Hacienda hat die exakten Zahlen. Es ist aber leider politisch nicht erwünscht.
So wird deswegen weit mehr Unmut bei den spanischen Palmeros erzeugt, als sachlich gerechtfertig wäre. Schade!