GENESIS gewichtige Collage auf La Palma

Genesis

Die Schöpfungsgeschichte Genesis auf der Calle Real -

GenesisWuchtig und mächtig erscheint die Gen­e­sis Ausstel­lung in der Calle O‘Dally in San­ta Cruz de La Pal­ma.

Der brasil­ian­is­che Kün­stler Sebastião Sal­ga­do hat zusam­men mit der Caja­Ca­narias Fun­da­cion seine Fotografien in kolos­sale Eisen­rah­men gesteckt.

An die 15 mas­sive Mon­u­mente in unvergänglichem ros­t­braun zieren seit April die Flanier­meile in der Haupt­stadt.

 

Nach Gen­e­sis dem 1. Buch Moses ist seine Ausstel­lung benan­nt. Motive aus der Natur, von ver­steckt leben­den Völk­ern und unwirk­lich erscheinen­den Sit­u­a­tio­nen drück­en sein kün­st­lerisches Gen­e­sis aus. Die Schöp­fung aus einem anderen Blick­winkel betra­chtet, aber in der realen heuti­gen Zeit. Eine etwas andere Art von Exposi­cion.

Genesis

Auf­se­hen erre­gende Objek­te, die bes­timmt pro Frag­ment fast eine Tonne auf die Waage brin­gen dürften. Ein Denkmal wie für die Ewigkeit geschaf­fen. Sein Beitrag — die Entste­hung der Gen­e­sis und die unendliche Geschichte mit einem Blick sicht­bar zu machen.

Zu sehen ist diese Freiluft-Ausstel­lung noch bis zum 15.Mai 2016. Dann müssen wieder die Kran­wa­gen ran, um die mas­siv­en und gewichti­gen Bilder­rah­men zu ver­laden und mit dem Schiff zur näch­sten Gen­e­sis Col­lage zu brin­gen.

CajaCanarias Fundacion — die Überreste einer Bank

Bleibt noch die Frage was die Bank Caja­Ca­narias mit dieser Exposi­cion zu tun hat. Während der Finanzkrise von 2008 zog es auch diese kanarische Bank in den Abwärtsstrudel.

Nach­dem Banken aus “sys­tem­rel­e­van­ten” Grün­den nicht pleite gehen dür­fen, wurde die Caja­Ca­narias 2013 zwangsweise mit anderen Pleit­e­bank-Kan­di­dat­en fusion­iert.

Übrig blieb nur das alte “Soziale Deck­män­telchen” der angeschlosse­nen Stiftung. Die “Caja­Ca­narias Fun­da­cion” als heute selb­ständi­ge “Sozialein­rich­tung” mit Sitz auf Tener­if­fa.

Sie engagiert sich in der Bil­dung, Kun­st und dem Sport und ist natür­lich als Stiftung Empfänger für Sub­ven­tion und öffentliche Zuschüsse. Auch bietet sie immer noch einige Pöstchen für über­flüs­sig gewor­dene ehe­ma­lige Vor­standsmit­glieder. Warum sollte das auf den Kanaren anders sein wie im Rest der ehrlichen Welt.



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