Die immense Gewalt des Vulkans Tajogaite

Eruption - Gewalt

Die Vulkan- Gewalt förderte bis zu 200 Tonnen pro Sekunde -

Die Aus­wurf­ge­schwin­dig­keit und Gewalt gro­ßer Vul­kan­par­ti­kel lag zwi­schen 5 und 220 m/s, mit Durch­schnitts­wer­ten um 10 und 50 m/s. Der Mas­sen­strom der aus­bre­chen­den Teil­chen erreich­te Spit­zen­wer­te von 200 Ton­nen pro Sekun­de an Bro­cken und Lava.

Ande­rer­seits ver­lief der Aus­wurf der Teil­chen nie kon­stant, son­dern erfolg­te immer in Impul­sen, die umso häu­fi­ger waren, je höher die Aus­wurf­ge­schwin­dig­keit war.

Der Vul­kan­aus­bruch Cumbre Vie­ja auf La Pal­ma bot eine sel­te­ne Gele­gen­heit, die phy­si­ka­li­schen Eigen­schaf­ten und Kon­troll­fak­to­ren der explo­si­ven Akti­vi­tät, die von basal­ti­schen Mag­men ange­trie­ben wird, im Detail zu unter­su­chen. All dies hat zu meh­re­ren wis­sen­schaft­li­chen Unter­su­chun­gen geführt, die sich mit den Ein­zel­hei­ten die­ses Phä­no­mens befas­sen, wie bei­spiels­wei­se der von den Wis­sen­schaft­lern der Rom-Sek­ti­on des ita­lie­ni­schen Isti­tu­to Nazio­na­le di Geo­fi­si­ca e Vul­ca­no­lo­gia (INGV) und des Vul­ka­no­lo­gi­schen Insti­tuts ver­öf­fent­lich­ten Stu­die den Kana­ri­schen Inseln ( INVOLCAN) in der wis­sen­schaft­li­chen Zeit­schrift Geo­che­mis­try, Geo­phy­sics & Geo­sys­tems (Open-Access-Gold-Jour­nal, das Ori­gi­nal-For­schungs­ar­ti­kel über die Erde und pla­ne­ta­re Pro­zes­se mit Schwer­punkt auf dem Ver­ständ­nis der Erde als Sys­tem veröffentlicht).

Die Elementargewalt ist nicht zu bändigen

Um die explo­si­ve Akti­vi­tät zu unter­su­chen, ver­wen­de­ten die­se Wis­sen­schaft­ler eine Hoch­ge­schwin­dig­keits­ka­me­ra, die kur­ze Zeit­lu­pen­vi­de­os auf­zeich­ne­te, und drei han­dels­üb­li­che hoch­auf­lö­sen­de Cam­cor­der, die vie­le Stun­den lang auf­zeich­ne­ten. So fan­den sie her­aus, dass sich die Akti­vi­tät in ihren Eigen­schaf­ten und ihrer Inten­si­tät auf der Zeit­ska­la von Minu­ten bis Stun­den änder­te, was größ­ten­teils durch Ände­run­gen in der Grö­ße und Trüm­mer­be­de­ckung des Schlots, der Mag­ma­vis­ko­si­tät und dem Mag­ma­fluss sowie dem Inhalt des Schlots gesteu­ert wurde .

Hier stürzt die glü­hen­de Lava in der Nähe von La Bom­bil­la in den Atlantik

Zusam­men­fas­send deu­ten die drei Haupt­er­geb­nis­se die­ser Stu­die ers­tens dar­auf hin, dass Über­gän­ge und Schwan­kun­gen inner­halb der explo­si­ven Akti­vi­tä­ten auf der Zeit­ska­la von Minu­ten und Stun­den am sel­ben und benach­bar­ten Schlo­ten auftraten.

Ande­rer­seits lag die durch­schnitt­li­che Auf­stiegs­ge­schwin­dig­keit der Pyro­klas­ten zwi­schen 5 und 50 m/s, die maxi­ma­le Auf­stiegs­ge­schwin­dig­keit zwi­schen 10 und 250 m/s und schließ­lich zeig­te die gesam­te explo­si­ve Akti­vi­tät in allen Schlo­ten Impul­se von wohl­de­fi­nier­te Ejekta, die mit einer Geschwin­dig­keit auf­tra­ten, die posi­tiv mit der maxi­ma­len pyro­klas­ti­schen Aus­wurf­ge­schwin­dig­keit kor­re­lier­te. Sie wei­sen dar­auf hin, dass „die Varia­bi­li­tät der explo­si­ven Akti­vi­tät höchst­wahr­schein­lich durch eine Kom­bi­na­ti­on aus Mag­ma­fluss und Gas/Schmelzverhältnis in ver­schie­de­nen Quel­len gesteu­ert wird.“

Die Stu­die stellt fest, dass „die Gewalt des Tajo­gai­te-Aus­bruch auf­grund sei­ner hybri­den effu­siv-explo­si­ven Natur und der Gemein­sam­kei­ten der explo­si­ven Akti­vi­tät mit frü­he­ren Fäl­len all­ge­mein als hef­ti­ger strom­bo­li­a­ni­scher Aus­bruch ein­ge­stuft wer­den kann“. Bei die­sen Aus­brü­chen kann es zu explo­si­ver Akti­vi­tät kom­men, die räum­lich und zeit­lich sehr unter­schied­lich ist, auf der Ska­la von Minu­ten bis Tagen und an Aus­brü­chen, die meh­re­re zehn bis hun­der­te Meter von­ein­an­der ent­fernt sind.

Trotz der gro­ßen Varia­bi­li­tät kann kei­ne kla­re Gren­ze der phy­si­ka­li­schen Para­me­ter ver­wen­det wer­den, um eine Akti­vi­tät zuver­läs­sig von einer ande­ren zu iso­lie­ren, und Ver­su­che, sol­che varia­blen und schwan­ken­den Akti­vi­tä­ten in eta­blier­te Sche­ma­ta explo­si­ver Akti­vi­täts­sti­le ein­zu­ord­nen, kön­nen zu irre­füh­ren­den Ergeb­nis­sen führen.

Ins­ge­samt glo­bal betrach­tet war es noch ein klei­ner Vul­kan­aus­bruch. Für die Kana­ri­schen Inseln aller­dings die größ­te Erup­ti­on seit Men­schen­ge­den­ken. Vor allem die rie­si­gen Lava­mas­sen wecken Erin­ne­run­gen an die Vul­kan­wüs­te Tim­an­fa­ya auf Lan­za­ro­te.

Dienstag, der 13. Juni 2023

10.00 Uhr – Die Infla­ti­on ist im Mai auf den Kana­ri­schen Inseln um 0,6 Punk­te gesun­ken und liegt jetzt bei 4,9 %.

Mittwoch, der 14. Juni 2023

13.30 Uhr – Der Aus­gang der Kom­mu­nal­wah­len auf La Pal­ma und die Bür­ger­meis­ter (end­gül­ti­ge Wahl am kom­men­den Samstag):

Barl­oven­to: Jacob Qadri (PP) bestä­tigt erneut das Amt des Bür­ger­meis­ters. Die Volks­par­tei ver­fügt mit sechs Gemein­de­rä­ten über die abso­lu­te Mehr­heit. Die PSOE hat zwei Stadt­rä­te und CC einen.

Bre­ña Alta:  Auch Jona­than Feli­pe (CC) bleibt wei­ter­hin Bür­ger­meis­ter. Sei­ne Kan­di­da­tur erhielt eine gro­ße abso­lu­te Mehr­heit von 10 Rats­mit­glie­dern. Die PSOE erreich­te 2 und die PP 1.

Bre­ña Baja:  Bor­ja Pérez (PP) führt auch wei­ter­hin den Stadt­rat mit abso­lu­ter Mehr­heit. Die Volks­par­tei erreich­te 7 Rats­mit­glie­der, CC 4 und PSOE 2.

Fuen­ca­li­en­te:  Gre­go­rio Alon­so Mén­dez (CC) bleibt in die­ser Amts­zeit mit fünf Stadt­rä­ten für das Büro des Bür­ger­meis­ters ver­ant­wort­lich. Die PSOE erhielt zwei, Sí Se Pue­de einen und PP-Unión Pro­gre­sis­ta de Fuen­ca­li­en­te einen weiteren.

El Paso:  Ánge­les Fernán­dez (CC) wird zum ers­ten Mal zur Bür­ger­meis­te­rin von El Paso ernannt. In die­ser Gemein­de hat CC die abso­lu­te Mehr­heit, die es in der vor­an­ge­gan­ge­nen Wahl­pe­ri­ode erreicht hat­te, mit Ser­gio Rodrí­guez (der­zeit gewähl­ter Prä­si­dent des Cabil­do) an der Spit­ze der Lis­te erhöht. Bei die­ser Gele­gen­heit hat CC 10 Stadt­rä­te erreicht. Die PSOE erhielt zwei Stadt­rä­te und die PP einen.

Garafía:  José Ángel Sán­chez (PP) wird sein Debüt als Bür­ger­meis­ter der Vil­la geben. Die PP erreich­te 4 Stadt­rä­te; die PSOE 3 und CC 2. In die­sem Rat­haus haben PP und CC eine Ver­ein­ba­rung unterzeichnet.

Los Llanos de Ari­dane:  Javier Llamas (CC) wird grund­sätz­lich der neue Bür­ger­meis­ter. Die Kan­di­da­tur des CC erhielt die meis­ten Stim­men, obwohl sie mit neun Rats­mit­glie­dern gleich­auf mit der Kan­di­da­tur der PP war, ange­führt von Noelia Gar­cía, der in die­sem Fall schei­den­den Bür­ger­meis­te­rin. Die PSOE bekam drei Stadt­rä­te. In die­ser Gemein­de wur­de bis Mitt­woch kei­ne Eini­gung zur Bil­dung einer sta­bi­len Regie­rung bekannt gege­ben. Soll­te die­se Situa­ti­on also bis Sams­tag anhal­ten, wird der Kan­di­dat der Lis­te, die bei den letz­ten Wah­len die meis­ten Stim­men erhal­ten hat, zum Bür­ger­meis­ter ernannt.

Pun­tagor­da:  Vicen­te Rodrí­guez (PSOE) bleibt Bür­ger­meis­ter. Die Sozia­lis­ten beka­men 8 Stadt­rä­te (abso­lu­te Mehr­heit). CC zwei und PP 1.

Pun­talla­na:  Víc­tor Guer­ra (PSOE) bleibt mit einer abso­lu­ten Mehr­heit von sechs Stadt­rä­ten eben­falls wei­ter­hin Bür­ger­meis­ter. CC bekam 2 und PP 1.

San Andrés y Sau­ces:  Fran­cis­co Paz (PSOE) wird erneut mit einer abso­lu­ten Mehr­heit von sie­ben Stadt­rä­ten zum Bür­ger­meis­ter ernannt. Der PP erhielt 3 und der CC 1.

San­ta Cruz de La Pal­ma:  Asier Anto­na (PP) wird als Bür­ger­meis­ter debü­tie­ren. Die Bevöl­ke­rung hat mit CC eine Regie­rungs­ver­ein­ba­rung unter­zeich­net, die eine abso­lu­te Mehr­heit vor­sieht. Die PP erhielt 7 Stadt­rä­te und CC 4. Die PSOE ihrer­seits erhielt 4 und NC 1.

Taza­cor­te:  Der Sozia­list Manu­el Gon­zá­lez (Ico) wird erst­mals das Amt des Bür­ger­meis­ters beklei­den. Er wird die­se Auf­ga­be wäh­rend der ers­ten zwei Jah­re sei­nes Man­dats auf der Grund­la­ge einer Time-Sha­ring-Regie­rungs­ver­ein­ba­rung mit CC und PP wahr­neh­men. In der zwei­ten Peri­ode wird David Ruiz (CC) das Büro des Bür­ger­meis­ters lei­ten. Im Rat­haus von Vil­la y Puer­to NC gewann er die Wah­len mit fünf Stadt­rä­ten. Die PSOE erreich­te 3, CC 2 und PP 1.

Tija­ra­fe:  Mar­cos Loren­zo (CC) wird grund­sätz­lich wie­der zum Bür­ger­meis­ter ernannt. Bei den letz­ten Wah­len erhielt CC fünf Stadt­rä­te und war nur einen Sitz von der abso­lu­ten Mehr­heit ent­fernt. PSOE erreich­te 3 und PP wei­te­re 3. Bis zu die­sem Mitt­woch war kein Pakt bekannt gege­ben wor­den. In die­ser Situa­ti­on wür­de der CC-Kan­di­dat zum Bür­ger­meis­ter ernannt.

Vil­la de Mazo:  Ida­fe Hernán­dez (CC) wird als Bür­ger­meis­ter debü­tie­ren. Zu die­sem Zweck haben CC (drei Stadt­rä­te), PP (zwei) und MAE (zwei) einen Regie­rungs­pakt unter­zeich­net. Die PSOE erhielt drei Stadt­rä­te und war, obwohl sie mit CC gleich­auf war, die Opti­on mit den meis­ten Stimmen.

Donnerstag, der 15, Juni 2023

9.00 Uhr - Brand­aus­bruch bei Pun­tagor­da. Das Feu­er brach heu­te gegen fünf Uhr mor­gens aus und hat bis­her rund 2.800 m² Kie­fern­wald und Gestrüpp verbrannt.

16.30 Uhr – Die Hotel­re­ser­vie­run­gen auf La Pal­ma für Juli und August lie­gen bei 53,86 %. Asho­tel weist dar­auf hin, dass im Tou­ris­ten­ge­biet Puer­to Naos in Los Llanos de Ari­dane „mehr als 4.000 Bet­ten aus ver­schie­de­nen Betrie­ben nicht mehr auf dem Markt sind“, die „seit dem Aus­bruch des Vul­kans geschlos­sen, wenn nicht sogar begra­ben“ bleiben.

Wetteraussichten La Palma



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