Sintflutartige Regenfälle und Orkansturm

Bananen - Sintflutartige Regenfälle

Der Himmel öffnet über La Palma seine Schleusen -

Sint­flut­ar­ti­ge Regen­fäl­le mit bis zu 32 Liter Nie­der­schlag inner­halb von 30 Minu­ten in Mazo, brach­te das ange­kün­dig­te Sturm­tief ‚Bár­ba­ra‘. Noch reg­net es wei­ter auf La Pal­ma und es blitzt und donnert.

Orkan­bö­en, fast in Hur­ri­kan­stär­ke mit 154 km/h wur­den auf dem Pico de la Cruz in den Ber­gen um die Cal­de­ra de Tab­u­ri­en­te gemessen.

Bananenplantage - Sintflutartige Regenfälle

Bana­nen­plan­ta­gen ver­tra­gen gut Was­ser, aber kei­nen Sturm

Der Flug­ha­fen Mazo wur­de wegen star­ker Fall­win­de geschlos­sen. Nur ein Bin­ter Flug­zeug konn­te am Mor­gen um 8.00 noch star­ten, bevor der Sturm ein­setz­te. Auch die deut­sche Con­dor Maschi­ne aus Düs­sel­dorf wur­de nach Tene­rif­fa umge­lei­tet. Am Flug­ha­fen tre­ten Böen aus Wes­ten bis 90 km /h auf. Für ankom­men­de oder star­ten­de Flug­zeu­ge sind die von den Ber­gen her­ab­fal­len­den Fall­win­de unkalkulierbar.

Flughafen Mazo

Ver­wais­ter Flug­ha­fen von Mazo

Sintflutartige Regenfälle müssen es nicht unbedingt sein

Nie­der­schlag haben wir uns alle gewünscht. Die Insel braucht drin­gend Regen. Sint­flut­ar­ti­ge Was­ser­mas­sen hät­ten es nicht gleich sein müssen.

Bereits ges­tern hat­te der amt­li­che Wet­ter­dienst vor star­ken Stür­men mit der Warn­stu­fe „Oran­ge“ gewarnt. Es ist also ein Unwet­ter mit Ansage.

„Der Sturm ‚Bár­ba­ra‘ soll­te hef­ti­ge Regen­fäl­le von bis zu 200 l / m2 und Win­de mit Hur­ri­kan­stär­ke in ganz Spa­ni­en hin­ter­las­sen. Der Mit­tel­meer­be­reich und die Balea­ren wer­den vom Regen aus­ge­schlos­sen, wäh­rend die Front die Kana­ri­schen Inseln betrifft, ins­be­son­de­re die west­li­chen Inseln, auf denen es vor Ort stark reg­nen kann, ins­be­son­de­re auf La Palma.“

Graureiher

Ein­sa­mer Grau­rei­her, dem das Regen­wet­ter anschei­nend nichts aus macht

Ein Wol­ken­band aus Wes­ten, das sich von Nord­spa­ni­en, Por­tu­gal bis auf die Kana­ri­schen Inseln erstreckt.

Bár­ba­ra‘ ist nur ein Sturm­tief, das in den nächs­ten Tagen von wei­te­ren Tief­druck­ge­bie­ten abge­löst wird. Es wird also wei­ter reg­nen und stürmen.

Seit 1. Okto­ber habe ich auf mei­nem Regen­mes­ser bereits 66,6 l/m² gemes­sen. Ein guter Anfang für die anste­hen­de Regen- und Winterzeit.

Auch die Caba­ñue­las sagen das Ende der Dür­re vor­aus. Es sind alte Pal­me­ros die ihre eige­ne Wet­ter­pro­gno­se nach Mond­pe­ri­oden und ande­ren Anzei­gen in der Natur bestimmen.

Die­se „Wet­ter­pro­phe­ten“ sagen einen kal­ten, schnee­rei­chen (in den Ber­gen), win­di­gen und nas­sen Win­ter vor­aus. Im Nor­den und Osten von La Pal­ma könn­ten 700 l/m² Regen fallen.
Das wäre erfreu­lich. Im letz­ten Win­ter gab es nur 350 l/m², in regen­rei­chen Jah­ren auch schon 1100 l/m. 700 Liter wäre der lang­jäh­ri­ge Durch­schnitt. Der Anfang ist auf jeden Fall jetzt schon ein­mal gemacht. Zum Wet­ter­be­richt für die nächs­ten Tage.



Wetteraussichten für La Palma

2 Kommentare zu "Sintflutartige Regenfälle und Orkansturm"

  1. Auf Grund der schlech­te Wet­ter­vor­her­sa­gen des Caba­ñue­las hat Con­dor jetzt alle Flü­gen zwi­schen Deutsch­land und die Kana­ren gestri­chen ab 7 november.

  2. Am Wet­ter liegt es wohl nicht. Es scheint, dass der Flug­plan aus­ge­dünnt wur­de. Es waren auch bis­her meist Gabel­flü­ge nach La Pal­ma. Die Maschi­nen waren teil­wei­se nur zu 30 % belegt.

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