Erste Lavapiste für Allradfahrzeuge geöffnet

Straße - Lavapiste

Über eine einfache Lavapiste ist La Laguna mit Las Norias verbunden -

Die ers­te län­ge­re Lava­pis­te für All­rad­fahr­zeu­ge (4×4) wird heu­te unter Ein­schrän­kun­gen zwi­schen La Lagu­na und Los Nori­as geöff­net. Befah­ren wer­den darf sie nur von Anlie­gern und Land­wir­ten nach einem bestimm­ten Zeitplan.

Die vier Meter Brei­te und 3,3 Kilo­me­ter lan­ge Stra­ße hat enor­me Schwie­rig­kei­ten in den Gebie­ten von Cab­re­jas und El Coru­jo, wo es erheb­li­che Stei­gun­gen gibt, die nur mit All­rad zu bewäl­ti­gen sind.

Der Zeit­plan sieht Fol­gen­des vor:

Die Lagu­ne – Las Norias

Mor­gens: 7:00 Uhr
Mit­tags: 14:00 Uhr
Nach­mit­tags: 19:00 Uhr

Las Nori­as – La Laguna

Mor­gens: 7:30 Uhr
Mit­tags: 14:30 Uhr
Nach­mit­tags: 19:30 Uhr

und gilt für 7 Tage in der Woche.

Straße

Es geht durch immer noch heiße Lavafelder

Gefah­ren wird in einer Kolo­ne, die von der Poli­zei beglei­tet wird. Die Geschwin­dig­keit auf der Stra­ße ist auf 20 km/h begrenzt und es ist abso­lut ver­bo­ten, auf der 3.300 Meter lan­gen Stre­cke die­ser Stra­ße anzu­hal­ten oder aus dem Fahr­zeug aus­zu­stei­gen, da es immer noch Teil­stü­cke gibt, an denen 600 Grad C Tem­pe­ra­tu­ren regis­triert werden.

In die­sem Zusam­men­hang erin­nert das Cabil­do La Pal­ma, dass es sich bei die­ser Öff­nung um eine vor­läu­fi­ge Maß­nah­me han­delt, die sich mit fort­schrei­ten­den Arbei­ten an der Stra­ße und der Fest­stel­lung neu­er Bedürf­nis­se bei ihrer Umset­zung wei­ter­ent­wi­ckeln wird. Da sich die Lava­pis­te noch im Bau befin­det, ist es wich­tig, dass die fest­ge­leg­ten Regeln ein­ge­hal­ten wer­den. „Wir arbei­ten mit maxi­ma­ler Inten­si­tät, damit die Stre­cke in der gesetz­ten Zeit unein­ge­schränkt geöff­net ist“

Bis August 2022 hofft Per­do­mo vom Cabil­do, dass die gesam­te Stra­ße auch für den Gegen­ver­kehr fer­tig­ge­stellt wird.

Es ist jetzt eine Not­lö­sung, damit die Bana­nen­bau­ern nicht die lan­ge Umlei­tung über die Ost­sei­te (1,5 Stun­den für die ein­fa­che Stre­cke) neh­men müs­sen. Ob die neue Lava­pis­te La Lagu­na nach Las Nori­as ganz so risi­ko­los wie geplant zu nut­zen ist, wird sich in den nächs­ten Tagen zeigen.

11.50 Uhr – Das Orches­ter der Guar­dia Civil aus Madrid wird meh­re­rer Kon­zer­te zu Ehren der Ein­woh­ner der Gemein­den, die unter den Fol­gen des Vul­kans gelit­ten haben, geben. Auf der Ave­ni­da el Emi­grant de Taza­cor­te am 3. Juni um 20:30 Uhr, Pla­za de Fran­cis­ca de Gazmi­ra in El Paso am 4. Juni um 11:30 Uhr und Pla­za Juan Pablo II in Los Lla­nos de Ari­da­ne 5. Juni um 12:30 Uhr. Der Ein­tritt zu den Kon­zer­ten ist frei.

Donnerstag, der 2. Juni 2022 

8.40 Uhr - Das Cabil­do hat einen kos­ten­lo­sen Trans­port­dienst mit gelän­de­gän­gi­gen Klein­bus­sen zwi­schen La Lagu­na und Las Nori­as eingerichtet.

8.50 Uhr - Die Zahl auf den Kana­ri­schen Inseln gemel­de­ten Arbeits­lo­sen ist im Mai um 5.239 Per­so­nen zurück­ge­gan­gen, was einem Rück­gang von 2,63 Pro­zent gegen­über dem Vor­mo­nat ent­spricht. Auf La Pal­ma sinkt die Arbeits­lo­sig­keit um 370 Per­so­nen auf jetzt 7.285.

14.05 Uhr – Die ERTE (Kurz­ar­bei­ter­geld) wird so lan­ge auf­recht­erhal­ten, wie es not­wen­dig ist. Dies wur­de von der Minis­te­rin für Beschäf­ti­gung und Sozi­al­wirt­schaft, Yolan­da Díaz, wäh­rend ihres Besuchs auf La Pal­ma bestätigt.

Freitag, der 3. Juni 2022

8.30 Uhr - Sowohl Maria­no Zapa­ta als auch Bor­ja Per­do­mo erin­nern dar­an, dass das Regie­rungs­team in die Arbeit des Wie­der­auf­bau­plans für La Pal­ma ein­ge­taucht ist, einer Stra­te­gie, die drei Haupt­ach­sen umfasst, näm­lich Men­schen, Infra­struk­tur und wirt­schaft­li­che und sozia­le Reak­ti­vie­rung. Es wird wei­ter an den Kon­zep­ten der vom Col­le­ge of Archi­tects of La Pal­ma vor­ge­schla­ge­nen Vor­schlä­ge gear­bei­tet, die die Schaf­fung von mehr als 900 Woh­nun­gen für 3.500 Men­schen ermög­li­chen sollen.

9.45 Uhr - Die Eröff­nung der Stra­ße, die den Nor­den und Süden der Lava­strö­me ver­bin­det, wur­de von den vom Vul­kan Betrof­fe­nen mit Span­nung erwar­tet, und die Reak­ti­on ließ trotz der Ein­schrän­kun­gen nicht lan­ge auf sich war­ten. So haben seit der Eröff­nung am Mitt­woch mehr als tau­send Fahr­zeu­ge die noch unfer­ti­ge Stra­ße pas­siert, wie der Prä­si­dent des Cabil­do in sei­nen sozia­len Netz­wer­ken berichtet.

Straße

19.20 Uhr - Die Kana­ri­schen Inseln regis­trie­ren seit Diens­tag sie­ben Todes­fäl­le durch COVID-19. Die kumu­la­ti­ve Inzi­denz bei über 60-Jäh­ri­gen liegt bei 14 Tagen bei 807,37 Fäl­len pro 100.000 Ein­woh­ner und bei 7 Tagen bei 381,98. Die Kana­ren regis­trier­ten seit Diens­tag ins­ge­samt sie­ben Todes­fäl­le, fünf auf Gran Cana­ria und zwei auf Tene­rif­fa. Die ver­stor­be­nen Per­so­nen im Alter zwi­schen 66 und 91 Jah­ren hat­ten Vor­er­kran­kun­gen und wur­den ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. La Pal­ma ver­zeich­net sie­ben Kran­ken­haus­ein­wei­sun­gen wegen des Coronavirus.

Samstag, der 4. Juni 2022

15.30 UhrErho­lungs­ge­biet El Pilar Refu­gi­um wie­der geöff­net. Die Insel­rä­tin für Umwelt, María Rodrí­guez, erklärt, dass die Wie­der­eröff­nung teil­wei­se erfol­gen wird. Die wäh­rend der Pan­de­mie akti­vier­ten Kapa­zi­täts­be­schrän­kun­gen wer­den bei­be­hal­ten, wäh­rend der Cam­ping­be­reich wei­ter­hin geschlos­sen bleibt. Da es sich um einen Bereich in der Nähe des Haupt­ke­gels des Vul­kans han­delt, wer­den alle Wachen im Refu­gio del Pilar Gas­zäh­ler haben, um zu über­prü­fen, ob der Platz jeder­zeit sicher ist. Es soll­te dar­an erin­nert wer­den, dass die Öff­nungs­zei­ten des Erho­lungs­ge­biets Refu­gio del Pilar auf die Anwe­sen­heit von Sicher­heits­per­so­nal in dem Gebiet beschränkt sind. Die Benut­zer müs­sen für einen eige­nen Trans­port zur sofor­ti­gen Eva­ku­ie­rung im Bedarfs­fall sorgen.

  • Fort­set­zung folgt

Wetteraussichten für La Palma



2 Kommentare zu "Erste Lavapiste für Allradfahrzeuge geöffnet"

  1. Das ist für eine klei­ne Insel wie La Pal­ma schon eine gro­ße Belas­tung, auch wenn es dabei aus­wär­ti­ge Hilfen/Unterstützung gibt. Schön zu sehen, wie es doch vor­an geht und nach und nach die Stra­ßen­ver­bin­dun­gen erstellt werden.

    Dann dürf­te sich im Win­ter dann doch die eine oder ande­re Stre­cke ver­kür­zen und man muss nicht die hal­be Insel umrun­den, um zu gewis­sen Orten zu gelan­gen (die man wie­der ger­ne besu­chen möchte).

    ̈ ̈ ̈ .

    • Ein Dan­ke­schön war auch noch unter dem Text, wobei dass wegen der For­ma­tie­rung wohl hän­gen geblie­ben ist.

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