Neuer erdähnlicher Planet entdeckt

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La Palma an der Grenze zum Kosmos -

Ein neu­er Pla­net wur­de von For­schern der Uni­ver­si­tät Ovie­do (Spa­ni­en) mit den Tele­sko­pen von La Pal­ma aus entdeckt.

Der Pla­net liegt in der Bewohn­bar­keits­zo­ne eines roten Zwerg­sterns. Bereits der Kep­ler-Satel­lit hat­te vor eini­ger Zeit den neu­en Exo­pla­ne­ten mit­hil­fe der Tran­sit­me­tho­de regis­triert (Fotos IAC Pablo Bonet).

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Die Instru­men­te OSIRIS und HARPS‑N, die im Gran Cana­ri­as Telescope (GTC) bzw. im Teles­co­pio Nazio­na­le Gali­leo (TNG) instal­liert sind, konn­te nun des­sen Exis­tenz bestätigen.

Der Zwerg­stern K2-286, der sich im Stern­bild Waa­ge in einem Abstand von 76 Par­secs (244 Licht­jah­re) befin­det, hat einen Radi­us von 0,62 Son­nen­ra­di­en und eine effek­ti­ve Tem­pe­ra­tur von 3650 ° C.

Der gefun­de­ne erd­ähn­li­che Pla­net hat das 2,1‑fache des ter­res­tri­schen Radi­us, eine Umlauf­zeit von 27,36 Tagen und eine Gleich­ge­wichts­tem­pe­ra­tur, die bei 60 ° C lie­gen könn­te. Der Pla­net befin­det sich an der inne­ren Gren­ze der Bewohn­bar­keits­zo­ne, so dass er unter den rich­ti­gen Bedin­gun­gen flüs­si­ges Was­ser auf sei­ner Ober­flä­che hal­ten kann, eine unab­ding­ba­re Vor­aus­set­zung für die Ent­wick­lung des Lebens, wie wir es kennen.

Der Pla­net ist nicht nur des­halb von beson­de­rem Inter­es­se, weil er sich in der Zone der Bewohn­bar­keit sei­nes Sterns befin­det, son­dern auch, weil er mit dem zukünf­ti­gen Welt­raum­te­le­skop James Webb am bes­ten für die atmo­sphä­ri­sche Cha­rak­te­ri­sie­rung geeig­net ist. Das Hub­ble Nach­fol­ge-Tele­skop James Webb soll am 30. März 2021 ins All geschos­sen werden.

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Innen­an­sicht der Kup­pel des Gran Teles­co­pio CANARIAS (GTC)

Die auf dem Roque de los Mucha­chos von La Pal­ma instal­lier­te Spit­zen­tech­no­lo­gie sorgt immer wie­der für Schlag­zei­len. Bekann­te Astro­no­men und Phy­si­ker aus allen mög­li­chen Län­dern arbei­ten an den Tele­sko­pen und machen stän­dig neue (manch­mal bahn­bre­chen­de) Entdeckungen.

Planet oder riesige interstellare Blase

Vom eng­li­schen Nach­bar-Tele­skop Liver­pool wur­de erst vor weni­gen Tagen in der Andro­me­da-Gala­xie eine rie­si­ge Bla­se ent­deckt. Die Ergeb­nis­se wur­den heu­te in „Natu­re“ veröffentlicht.

 

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Zusam­men­stel­lung von Bil­dern, die mit dem Liver­pool-Tele­skop (unten links) und mit dem Welt­raum­te­le­skop Hub­ble (oben rechts) auf­ge­nom­men wur­den. Der Über­rest der nova M31N 2008–12a befin­det sich in der Bildmitte.

Mit fast 400 Licht­jah­ren Durch­mes­ser und immer noch wach­sen­dem Nebel ist der Nebel um „M31N 2008–12a“ viel grö­ßer als ein typi­scher Nova-Über­rest (nor­ma­ler­wei­se um ein Licht­jahr her­um) und sogar noch grö­ßer als die meis­ten Über­res­te einer Super­no­va.

„Die­se wie­der­keh­ren­de Nova erlei­det jedes Jahr einen ther­mo­nu­klea­ren Aus­bruch an der Ober­flä­che ihres wei­ßen Zwer­ges“, erklärt Matt Darn­ley , Haupt­au­tor der Arbeit und For­scher am Astro­phy­sics Rese­arch Insti­tu­te der John Moo­res Uni­ver­si­ty in Liver­pool (LJMU). “

„Die­se Aus­brü­che sind im Wesent­li­chen Bom­ben von Was­ser­stoff, die eine Mate­ri­al­men­ge aus­sto­ßen, die unge­fähr der Mas­se des Mon­des in alle Rich­tun­gen bei Geschwin­dig­kei­ten von etwa 1.000 Kilo­me­tern pro Sekun­de ent­spricht. Die­se Aus­wür­fe von Mate­rie wir­ken wie ein Schnee­pflug und sta­peln das umge­ben­de inter­stel­la­re Medi­um, um die Hül­le zu bil­den. Wir beob­ach­ten: die äuße­re „Haut“ der Bla­se oder der „Super­rest“, wie wir es nen­nen „.

Wer sei­nen Urlaub auf La Pal­ma ver­bringt, soll­te unbe­dingt die futu­ris­ti­sche Welt auf dem Roque besu­chen. Allein der Anblick der vie­len Kup­peln und Gam­ma-Schüs­seln ist schon beein­dru­ckend. Die Weg­be­schrei­bung gibt es hier. Mehr Infos dazu in mei­nem Buch.

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