Ferienflieger Condor kommt wieder

Flughafen Mazo - Ferienflieger Condor

Langsames Erwachen aus der Viren Lethargie -

Ab Anfang Juli 2020 sol­len wie­der Flug­zeu­ge des Feri­en­flie­ger Con­dor auf La Pal­ma lan­den und star­ten. Mit vier wöchent­li­chen Flü­gen zwi­schen Deutsch­land und La Pal­ma soll ein Neu­start gewagt wer­den. Vor­ge­se­hen ist am Diens­tag der Flug von Düs­sel­dorf/ Han­no­ver und am Mitt­woch von Frank­furt / Mün­chen.

Flugzeug

Ob das auch so in der Pra­xis statt­fin­den kann, ist heu­te noch kei­nes­wegs sicher. Die plei­te geschüt­tel­te Con­dor hat­te auch schon vor der Coro­na Kri­se gro­ße finan­zi­el­le Schwie­rig­kei­ten. Nur mit staat­li­chen Kre­di­ten konn­te sie sich bis­her über Was­ser hal­ten.

Dazu kom­men die gefor­der­ten Gesund­heits­ga­ran­tien für jeden Flug­gast, den die spa­ni­sche Regie­rung vom Trans­port­un­ter­neh­men for­dert. Noch müs­sen alle aus dem Aus­land ankom­men­den Per­so­nen für 14 Tage in Qua­ran­tä­ne. Die Flug­ge­sell­schaft oder das Rei­se­un­ter­neh­men sind ver­pflich­tet den Pas­sa­gier bei der Buchung dar­auf­hin zuwei­sen.

Ferienflieger Condor will es trotzdem wagen

Was bleibt Con­dor auch ande­res übrig. Das Trans­port- und Tou­ris­ten­ge­schäft liegt am Boden. Ob die deut­schen Gäs­te das Ange­bot gleich anneh­men und in Scha­ren wie­der buchen, ist mehr als frag­lich. Abwar­ten und Skep­sis dürf­te zunächst über­wie­gen.

Schon lan­ge nicht mehr waren die Arbeits­plät­ze in Deutsch­land so gefähr­det. Kurz­ar­beit und Absatz­schwund bringt weni­ger in die Kas­se. Das Coro­na­vi­rus ist zurück­ge­drängt, aber noch lan­ge nicht besiegt.

Selbst der Trans­port ohne ent­spre­chen­den Sicher­heits­ab­stand birgt gro­ße Anste­ckungs­ri­si­ken. Auch wenn die Flug­ge­sell­schaf­ten die­ses Risi­ko her­un­ter­spie­len und auf die Mas­ken­pflicht ver­wei­sen, kann der enge Kör­per­kon­takt trotz der aus­ge­feil­ten Belüf­tung ein Him­mel­fahrts­kom­man­do wer­den. Für Flug­zeu­ge gilt der sonst übli­che Min­dest­ab­stand nicht. Es ist nur eine Emp­feh­lung an die Gesell­schaf­ten.

Die Tou­ris­mus­bran­che erwar­tet, dass die­se Situa­ti­on in den kom­men­den Wochen und Mona­ten mit der Wie­der­be­le­bung der Tou­ris­mus­ak­ti­vi­tä­ten gelöst wird. Hier geht es zum CONDOR Flug­plan für Som­mer 2020.

Eben­so will das spa­ni­sche Unter­neh­men Ibe­ria ab dem 1. Juli sei­ne Tätig­keit mit sie­ben wöchent­li­chen Ver­bin­dun­gen zwi­schen Madrid und La Pal­ma wie­der auf­neh­men.

Die nächste Entspannungsphase kommt

La Pal­ma hat jetzt 11 Tage ohne eine neue Infek­ti­on durch den Coro­na­vi­rus über­stan­den. Seit dem 12. Mai wur­de kein wei­te­rer posi­ti­ver Fall regis­triert. Noch sind auf der Insel 17 Per­so­nen in häus­li­cher Qua­ran­tä­ne, wie die Lei­te­rin des Hos­pi­tal La Pal­ma Mer­ce­des Coel­lo berich­tet.

Ab dem kom­men­den Mon­tag, den 25. Mai befin­det sich La Pal­ma in der Pha­se 2 mit wei­te­ren Erleich­te­run­gen.

Jetzt gibt es kei­ne Zeit­bän­der mehr für den Spa­zier­gang oder Sport. Ein­ge­schränkt sind nur die älte­ren und schutz­be­dürf­ti­gen Men­schen. Sie dür­fen von 10 bis 12 Uhr und von 19 bis 20 Uhr das Haus ver­las­sen.

Mas­ken­pflicht in geschlos­se­nen Räu­men und auf der Stra­ße, wenn der 2 Meter Abstand nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann.

Strän­de und Pools wer­den geöff­net. Baden ist wie­der mög­lich. Sicher­heits­ab­stand muss ein­ge­hal­ten wer­den. Umklei­de­räu­me und Duschen blei­ben geschlos­sen. Der Bade­strand von Puer­to de Taza­cor­te bleibt noch eine wei­te­re Woche wegen Bau­ar­bei­ten geschlos­sen.

Muse­en, Kul­tur­zen­tren, Thea­ter, Kinos, Restau­rants und Ein­kaufs­zen­tren öff­nen mit 50 Pro­zent Kapa­zi­tät. Kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen erst ab dem 1. Juni.

Wan­dern mit Freun­den und der Fami­lie ist erlaubt. Aktiv- und Natur­tou­ris­mus ist ohne Ein­schrän­kung mög­lich.

Eröff­nung der Schu­len für Schü­ler der 4. ESO; ers­ter und zwei­ter von Bachil­lera­to und Schü­ler der 1. und 2. Klas­se in der Berufs­aus­bil­dung. Auch Pri­vat­un­ter­richt, Sprach­schu­le mit begrenz­ter Kapa­zi­tät in Klas­sen­zim­mern und sozia­ler Distan­zie­rung und Hygie­ne­maß­nah­men.

Kir­chen und Sozi­al­zen­tren wer­den mit begrenz­ter Kapa­zi­tät geöff­net. Hoch­zei­ten kön­nen mit maxi­mal 100 Per­so­nen in offe­nen Räu­men abge­hal­ten wer­den.

Es gibt noch eine Rei­he von wei­te­ren Maß­nah­men, die jetzt erlaubt sind. In 14 Tagen geht es dann, wenn alles klappt, in die nächs­te Stu­fe. Damit befin­den sich jetzt 47 % der spa­ni­schen Regio­nen in der Pha­se 2. Der Rest muss noch in der stren­ge­ren Pha­se 1 aus­har­ren.

 



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