Kampf gegen die Denguemücke 

Fliege - Denguemücke 

Denguemücke – Überträger von Krankeiten -

Auf La Pal­ma sind ein­zel­ne Exem­pla­re der gefähr­li­chen Den­gue­mü­cke aufgetaucht.

Das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um hat die Bevöl­ke­rung von La Pal­ma gebe­ten, bei Ver­dacht, von einer Aedes Aegyp­ti-Mücke gesto­chen wor­den zu sein, die schwarz mit Strei­fen und klei­ner als die auf den Inseln übli­chen Mücken ist, die E‑Mail vectors.scs@gouvernementofcanarias zu benach­rich­ti­gen .org .

Bür­ger kön­nen Fotos von ver­mu­te­ten Vor­han­den­sein die­ser Mücke an die oben genann­te E‑Mail oder Bil­der von star­ken Ent­zün­dungs­re­ak­tio­nen auf­grund von Sti­chen sen­den, wenn sie auf­tre­ten, unter Anga­be des geo­gra­fi­schen Stand­orts, an dem sie sich befin­det, und einer Telefonnummer.

Die Gelb­fie­ber­mü­ckeDen­gue­mü­cke oder Ägyp­ti­sche Tiger­mü­cke (Aedes aegyp­ti, Syn­onym seit 2004 Ste­go­my­ia aegyp­ti) ist eine Stech­mü­cken­art der Tro­pen und Sub­tro­pen. Sie ist der haupt­säch­li­che Über­trä­ger von Gelb­fie­berDen­gue-Fie­berZika-Fie­ber und eini­gen ande­ren Viruserkrankungen.

Aedes-Mücken sind schwarz mit Strei­fen, klei­ner als die übli­chen auf dem kana­ri­schen Ter­ri­to­ri­um und sie ver­meh­ren sich in klei­nen Wasserstellen.

Larve - Denguemücke 

Lar­ve einer Denguemücke

Das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um hat an die­sem Mitt­woch dar­an erin­nert, dass die­se Mücken nor­ma­ler­wei­se tags­über ste­chen und ihr Stich eine star­ke Ent­zün­dungs­re­ak­ti­on und star­ken Juck­reiz her­vor­ruft. Sie bewe­gen sich leicht­fü­ßig nah am Boden und es ist kein Sum­men zu hören.

Die Gene­ral­di­rek­ti­on für öffent­li­che Gesund­heit des Gesund­heits­diens­tes der Kana­ri­schen Inseln ent­wi­ckelt das Ento­mo­lo­gi­sche Über­wa­chungs­pro­to­koll der Kana­ri­schen Inseln nach dem recht­zei­ti­gen Nach­weis von zwei Aedes aegyp­ti-Mücken­lar­ven auf La Pal­ma, heißt es in einer Erklärung.

So wur­den 112 Fal­len in ver­schie­de­nen Tei­len von La Pal­ma instal­liert, um mög­li­che Exem­pla­re die­ses Insekts, falls vor­han­den, auf­zu­spü­ren und aus­zu­rot­ten; Das Gesund­heits­per­so­nal der Insel wur­de geschult, um mög­li­che Reak­tio­nen auf Sti­che zu erken­nen, und das oben genann­te E‑Mail-Kon­to wur­de akti­viert, damit jeder Bür­ger den Ver­dacht auf das Vor­han­den­sein von Mücken oder Sti­chen mel­den kann.

Aedes aegyp­ti ist ein Vek­tor für die Über­tra­gung von Virus­er­kran­kun­gen in ande­ren geo­gra­fi­schen Gebie­ten, in denen die­se Patho­lo­gien ende­misch sind, was auf den Kana­ri­schen Inseln nicht der Fall ist.

Obwohl die Sequen­zie­rung der Lar­ven das Feh­len des Virus, das über­trag­ba­re Krank­hei­ten trägt, bestä­tig­te, wird das Nach­weis- und Über­wa­chungs­pro­to­koll beibehalten.

Das Ziel des Ento­mo­lo­gi­schen Über­wa­chungs­sys­tems der Kana­ri­schen Inseln, das in Zusam­men­ar­beit mit dem Insti­tut für Tro­pen­krank­hei­ten ent­wi­ckelt wird, ist es, erwach­se­ne Exem­pla­re, Eier oder Lar­ven inva­si­ver Mücken früh­zei­tig zu erkennen.

Zu die­sem Zweck wur­den auf der Insel zwei Arten von Fal­len instal­liert: Ovi­traps und BG Sen­ti­nel-Fal­len, deren Funk­ti­on dar­in besteht, die dar­in ent­hal­te­nen Eier, Lar­ven und Pup­pen sowie erwach­se­ne Mücken zu fangen.

Mücken­fal­len für Erwach­se­ne ent­hal­ten einen Lock­stoff, der in die Umwelt abge­ge­ben wird und erwach­se­ne Mücken ein­fängt, die in einem Netz­beu­tel zurück­ge­hal­ten wer­den, der Gerä­te für die Unter­su­chung im Labor ent­hält, füg­te die Erklä­rung hinzu.

Die Aedes aegyp­ti zeich­net sich durch ihren kur­zen und nied­ri­gen Flug aus, wes­halb ihr Biss haupt­säch­lich in den unte­ren Glied­ma­ßen erfolgt.

Im Gegen­satz zur gemei­nen Mücke sticht die­se Art tags­über, genau­er gesagt in der Mor­gen- und Abend­däm­me­rung, und je nach Kör­per­hal­tung kön­nen Sti­che im Gesicht, an Armen und Bei­nen auftreten.

Die­ses Insekt bewegt sich mit Men­schen und ihren Hab­se­lig­kei­ten und Gütern durch Autos, Gepäck und Pflan­zen, und es ist üblich, dass es in der Nähe von Men­schen lebt: in Häu­sern, Gär­ten oder Gara­gen, da dies die Nah­rung sichert (Pflan­zen­nek­tar und orga­ni­sches Material).

Die Weib­chen brau­chen außer­dem drin­gend Blut, um ihre Eier zu legen, also suchen sie Räu­me zu bewoh­nen, in denen sich Men­schen aufhalten.

Der Ent­wick­lungs­zy­klus der Mücke vom Ei zum Erwach­se­nen beträgt zwi­schen 7 und 10 Tagen, und ein Erwach­se­ner kann zwi­schen 30 und 40 Tage leben.

Die weib­li­chen Mücken sind die­je­ni­gen, die ste­chen, da sie sich von Blut ernäh­ren müs­sen, um sich fort­zu­pflan­zen, und sie benö­ti­gen auch Was­ser (Brut­stät­ten), um ihre Ent­wick­lung abzuschließen.

Sie legen ihre Eier an den Wän­den von Behäl­tern mit Was­ser ab, aus denen die Lar­ven schlüp­fen, die sich spä­ter in Pup­pen (bei­de aqua­tisch) ver­wan­deln und schließ­lich zu Mücken wer­den. Daher ist es wich­tig, ihre Brut­plät­ze zu beseitigen.

Der­zeit zie­len Über­wa­chungs­auf­ga­ben auf La Pal­ma dar­auf ab, die Mücke zu iden­ti­fi­zie­ren und zu loka­li­sie­ren, und dafür wer­den zwei Arbeits­rich­tun­gen ver­folgt, von denen eine die Instal­la­ti­on von Mücken­ei­ern, ‑lar­ven und ‑adul­ten ist.

Die ande­re ist die Iden­ti­fi­zie­rung von Mücken­sti­chen, die hel­fen, den Bereich zu loka­li­sie­ren, in dem sie sich nie­der­las­sen konnten.

Ursprüng­lich wahr­schein­lich in Afri­ka behei­ma­tet, wur­de die Gelb­fie­ber­mü­cke durch den Men­schen in ande­re Erd­tei­le ver­schleppt. Inzwi­schen ist sie welt­weit in den Sub­tro­pen und Tro­pen ver­brei­tet. Nach Ansicht eini­ger Wis­sen­schaft­ler ent­stan­den mit der Aus­brei­tung von Zucker­rohr­plan­ta­gen „idea­le Lebens­be­din­gun­gen für die Gelb­fie­ber­mü­cke.“ Aktu­el­le For­schun­gen haben auch Fun­de in Süd­spa­ni­en, Grie­chen­land und der Tür­kei bestätigt.

Tra­di­tio­nel­le Metho­den zur Bekämp­fung der Gelb­fie­ber­mü­cken sind Ver­su­che des Abtö­tens durch Aus­räu­chern in Wohn­ge­bie­ten sowie die breit ange­leg­te Beob­ach­tung und gege­be­nen­falls che­mi­sche Behand­lung von poten­zi­el­len Brut­plät­zen in Was­ser­tanks, ‑pfüt­zen und ande­ren ste­hen­den Wasseransammlungen.

 

9.50 Uhr – Der Flug­ha­fen La Pal­ma führt an die­sem Kar­sams­tag 38 Flü­ge durch, vier davon inter­na­tio­nal. 2 x Euro­wings aus Stutt­gart und Düs­sel­dorf und Luft­han­sa und Con­dor aus Frankfurt.

12.50 Uhr - Ein Vul­kan Oster­ei vom Vul­kan Cabe­za (gefun­den von Joe dan­ke). Die wei­ße Fül­lung dürf­ten Sedi­men­tauf­schmel­zun­gen sein, wie sie bei dem Edis­creto Aus­bruch 2011 auf El Hier­ro bereits auf­ge­taucht sind und heu­te den Namen Res­t­in­goli­tas tragen.

Ostersonntag, der 17. April 2022

8.55 Uhr – Vor­her-Nach­her-Bil­der des Vul­kans, die der Jour­na­list Devo López in sozia­len Netz­wer­ke hoch­ge­la­den hat | @devolupez96 (Insta­gram)

12.50 UhrDie Arbei­ten zur Aus­füh­rung der Küs­ten­stra­ße begin­nen an die­sem Mon­tag. Sie galt als eine der wich­tigs­ten und drin­gends­ten Maß­nah­men beim Wie­der­auf­bau von La Pal­ma nach dem Vul­kan­aus­bruch und nach­dem die durch die ursprüng­li­che Anord­nung ver­ur­sach­ten Span­nun­gen abge­baut wur­den, wird an die­sem Mon­tag mit den Arbei­ten begon­nen, um die Küs­ten­stra­ße Wirk­lich­keit wer­den zu las­sen, die die direk­te Ver­bin­dung zwi­schen dem Nor­den und Süden des Ari­dane-Tals wie­der­her­stel­len wird. Die ers­ten Arbei­ten an der neu­en Stra­ße begin­nen mit Maschi­nen­tests, um ihre Trag­fä­hig­keit auf dem Boden der vul­ka­ni­schen Lava zu überprüfen.

Die­se Akti­on hat eine Anfangs­in­ves­ti­ti­on von fast 40 Mil­lio­nen Euro, von denen 9,5 für Ent­eig­nun­gen bestimmt sind.

Montag, der 18. April 2022

8.40 Uhr – Die Not­fall­teams des Roten Kreu­zes der Pro­vinz San­ta Cruz de Tene­ri­fe und von Emer­gen­cy Assis­tance Ana­ga (AEA) Cana­ri­as haben letz­te Nacht einen Wan­de­rer geret­tet, der an einem Zustand der „Erschöp­fung und Schwä­che“ litt und sich im Inne­ren der Cal­de­ra de Tabu­ri­en­te Natio­nal­park in El Paso auf­hielt, berich­tet 112. Es soll­te eigent­lich jedem klar sein, dass man nach Ein­bruch der Dun­kel­heit in so einem gefähr­li­chen Gebiet nichts mehr ver­lo­ren hat.

13.00 Uhr – Auf den Kana­ri­schen Inseln kam es am Oster­tag zu einem Sand­sturm, der die Sicht dras­tisch ein­schränk­te, wäh­rend die Tem­pe­ra­tu­ren über 30 °C stie­gen. Oster­mon­tag ist auf den Kana­ren schon wie­der nor­ma­ler Werktag.

16.00 Uhr – In Taza­cor­te begin­nen die tech­ni­schen Arbei­ten vor dem Bau der neu­en Küs­ten­stra­ße.

17.30 Uhr - Das Cabil­do de La Pal­ma hat heu­te damit begon­nen, den Zugang zu rund zwan­zig Häu­sern wie­der­her­zu­stel­len, die durch die Wir­kung der Lava­strö­me in der Gegend von Las Nori­as de Aba­jo iso­liert wurden.

Dies wur­de vom Vize­prä­si­den­ten des Cabil­do und Minis­ter für Infra­struk­tur, Bor­ja Per­do­mo, bestä­tigt, der detail­liert erklärt hat, dass die­ser Ein­griff von der Stra­ße LP-213 in Rich­tung Küs­te durch­ge­führt wird, wobei die Abstiegs­rou­te wie­der­her­ge­stellt wird, die mit meh­re­ren ver­blie­be­nen Quer­stra­ßen kom­mu­ni­ziert isoliert.

  • Fort­set­zung folgt

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3 Kommentare zu "Kampf gegen die Denguemücke "

  1. Tiger­mü­cken gibt es u.A. auch in Ita­li­en / Toskana.
    Ich habe selbst wel­che dort gesehen.

  2. Dan­ke für die wich­ti­gen Infos. Der Text liest sich aller­dings wie eine spa­ni­sche Behör­den­mit­tei­lung, die durch ein Über­set­zungs­pro­gramm geschickt wur­de. Der umständ­li­che Sprach­stil und die unge­wöhn­li­che Wort­wahl sind deut­lich anders, als was du nor­ma­ler­wei­se postest…

    • Manfred Betzwieser | 17. April 2022 um 7:38 | Antworten

      Teil­wei­se habe ich die Wort­wahl der Behör­de benutzt. Auf den Inhalt und die Aus­sa­ge kommt es aber an.

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