EU: Biometrische Daten künftig für Engländer Pflicht -
Die EU führt neue Einreisebestimmungen ein, die auch die Kanarischen Inseln stärker betreffen könnten. Reisende aus Nicht-EU-Staaten sollen künftig biometrische Daten hinterlegen – Foto und Fingerabdrücke. Während größere Flughäfen oft weniger Probleme haben dürften, befürchten die Kanaren Verzögerungen, weil dort das Einreise-Aufkommen ohnehin schon hoch ist.
Hintergrund der Regel
- Abwicklung biometrischer Daten: Reisende aus Nicht-EU-Staaten müssen künftig biometrische Informationen vorlegen, einschließlich Fotografie und Fingerabdrücken.
- Zweck: bessere Grenzkontrollen, Betrugsprävention und erhöhte Sicherheit an EU-Außengrenzen.
- Umsetzung: Details wie Fristen und technische Vorgaben werden von EU-Behörden festgelegt; Umsetzung kann je nach Flughafen unterschiedlich ausfallen.
Auswirkungen auf die Kanaren
- Beliebte Zielregion droht Belastung: Die Kanaren sind ein Favorit unter Touristen, insbesondere Briten seit dem Brexit. Höhere Abwicklungslasten könnten zu längeren Wartezeiten führen.
- Saisonale Spitzenzeiten besonders betroffen: In Hochsaison könnten Wartezeiten zunehmen, vor allem an kleineren Flughäfen mit weniger Vorlaufkapazitäten.
- Infrastruktur fordert Anpassungen: Airports könnten zusätzliches Personal und bessere Abläufe benötigen, um Verzögerungen zu kompensieren.
Für den Flughafen La Palma sind bereits die technischen Voraussetzungen getroffen (Titelfoto). Seit Monaten stehen die notwendigen Apparaturen an einem entsprechenden Schalter auf der 1. Etage bereit. Da nicht allzu viele englische Gäste die Insel besuchen, dürfte es hier zu keinen größeren Problemen kommen.
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