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🚨 Hantavirus-Drama: Das Schiff kommt, aber die Häfen bleiben zu!
Ich habe heute Morgen die neuesten Entwicklungen aus Madrid und von unserer Inselregierung verfolgt, und ich kann euch sagen: Die Nerven liegen blank. Was sich rund um die MV Hondius abspielt, ist kein gewöhnlicher medizinischer Notfall mehr – es ist ein politischer Krimi zwischen den Kanaren und der Zentralregierung.
Das Treffen in Madrid: Ein Kompromiss unter Druck
Gestern Morgen kam es in Madrid zum „Gipfel der Krisenstäbe“. Unsere Inselpräsident Fernando Clavijo traf auf Gesundheitsministerin Mónica García und den Minister für Territorialpolitik, Ángel Víctor Torres.
Die wichtigste Nachricht für uns alle: Das Schiff wird NICHT in einem unserer Häfen anlegen. Die Zentralregierung hat nachgegeben – oder besser gesagt, man hat einen Weg gefunden, die Wogen zu glätten. Die MV Hondius wird lediglich vor der Küste ankern.
Die „Operation Fernbleiben“: Wie die Evakuierung abläuft
Ich habe mir die Details der geplanten Operation genau angeschaut. Um jeden Kontakt zur Bevölkerung zu vermeiden, wird ein Verfahren gewählt, das man sonst nur aus Katastrophenfilmen kennt:
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Evakuierung per Mutterschiff: Die Passagiere werden direkt auf offener See vom Kreuzfahrtschiff auf kleinere Boote oder ein spezielles Mutterschiff umgesetzt.
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Direkt zum Rollfeld: Von dort geht es ohne Umwege und unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen zu den Flughäfen.
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Kurzer Aufenthalt: Clavijo hat unmissverständlich klargestellt: Sobald der letzte Passagier von Bord ist, muss die MV Hondius sofort die Segel setzen und Kurs auf die Niederlande nehmen. Er will das „Todes-Schiff“ so kurz wie möglich in unseren Gewässern sehen.
„Wissenschaft vor Angst“: Der Appell aus Madrid
Minister Torres versuchte nach dem Treffen, die Wogen zu glätten und appellierte an unsere Ruhe. „Es wird keinen Kontakt zur Bevölkerung geben“, versicherte er. Er betonte, dass Epidemiologen die Fäden in der Hand halten und wissenschaftliche Fakten Vorrang vor der Angst haben müssen.
Doch Clavijo bleibt hart: Auch wenn er das Ankern als „sehr gute Nachricht“ bezeichnet, weil es das Risiko einer Ansteckung minimiert, bleibt er grundsätzlich gegen die Präsenz des Schiffes im Archipel.
Der Zeitplan: Sonntag wird es ernst
Am gestrigen Abend gab es dann noch ein weiteres Update von Alfonso Cabello (Regierungssprecher der Kanaren). Der Plan steht: Am Sonntag wird die MV Hondius vor Teneriffa erwartet. Sobald das Schiff in Position ist, starten die Flugzeuge aus den USA, Großbritannien und Spanien, um ihre Staatsbürger direkt auszufliegen. Die 14 spanischen Passagiere werden übrigens zur Quarantäne in das Militärkrankenhaus Gómez Ulla nach Madrid gebracht – Sicherheit geht vor.
Meine Meinung
Wir auf La Palma und den Nachbarinseln wissen, was Isolation bedeutet. Aber ein Virus wie das Hantavirus (Anden-Stamm) ist ein unsichtbarer Feind. Ich halte es für richtig, dass Clavijo so lautstark auf unsere Sicherheit pocht. Transparenz ist das einzige Mittel gegen die Panik.
Was denkt ihr? Ist das Ankern auf offener See die richtige Lösung, oder hätte man das Schiff komplett aus unseren Gewässern fernhalten müssen? Schreibt es mir in die Kommentare oder diskutiert mit uns im Forum!
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Wenn dieser Virus wirklich so gefährlich ist und auch von Mensch zu Mensch übertragbar ist….warum fliegt man dann die Leute zurück in ihre Heimatländer und riskiert eine weiter Ansteckung bis hin zu einer möglichen neuen Pandemie??????? Wäre es nicht sinnvoller die Menschen an Bort in Quarantäne zu setzten und mit dem nötigsten zu versorgen, bis keine weiteren Fälle bekannt sind? Ich verstehe es überhaupt nicht und kann solche Entscheidungen auch nicht nachvollziehen.
Hallo Isabel,
das gleiche hätte man auch auf den Kapverden machen können. Ein Flughafen ist vorhanden und medizinisches Fachpersonal lässt sich einfliegen. Aber das letzte Wort, so glaube ich, ist noch nicht gesprochen.