Bisher stärkstes Erdbeben mit ML5,1

Seismograf - stärkstes Erdbeben

Die Seismik verstärkt sich -

Ein ML5,1 Beben als bis­her stärks­tes Erd­be­ben in der jüngs­ten Vul­kan­ge­schich­te erschüt­ter­te heu­te Mor­gen um 7.24 Uhr die Insel La Pal­ma. Das Epi­zen­trum lag in 39 km Tie­fe unter dem Gemein­de­ge­biet von Mazo. Spür­bar war der Erd­stoß auch auf den angren­zen­den Nach­bar­in­seln. Auf dem Seis­mo­gra­fen reicht der rote Aus­schlag bis an die Rän­der der Skala.

La Palma - stärkstes Erdbeben

 

Stärkstes Erdbeben als Anzeichen für mehr Aktivität

Es könn­te der Auf­takt für wei­te­ren Mag­ma­auf­stieg aus gro­ßer Tie­fe gewe­sen sein. Bereits in der Nacht gab es ein ML4,1 Beben aus 37 km Tie­fe. Im Lau­fe des Tages wird man sehen, wie sich die höhe­re Magmab­la­se in 10 bis 13 km ver­hält und ob das Mag­ma gegen Mit­tag im Vul­kan ankommt.

Bereits am Mor­gen sind Mili­tär­ko­lon­nen über die LP-02 Rich­tung Fuen­ca­li­en­te im Anmarsch gewe­sen, um Unter­stüt­zung im Vul­kan­ge­biet zu leis­ten. Es sind Trup­pen der Nach­bar­in­seln und aus Fest­land­spa­ni­en die zur Hil­fe nach La Pal­ma ver­legt wurden.

Wer sich die Erd­be­ben­lis­te der IGN anschaut sieht die gro­ße Anzahl der Erd­stö­ße. Allein rund 40 Beben in den letz­ten Stun­den und meist aus 10 bis 13 km Tie­fe. Der Mag­ma­vor­trieb ist in vol­lem Gan­ge und kann spä­ter auf der Web­cam beob­ach­tet werden.

Lavaströme setzen sich wieder in Bewegung

Der Vor­marsch der rie­si­gen Lava­strö­me kommt wie­der in Gang. „Heu­te Nach­mit­tag wur­de der Lava­strom 3 akti­viert, der nach Süden und Süd­wes­ten in Rich­tung Las Nori­as ver­läuft. Er ist jetzt unge­fähr 300 Meter in gera­der Linie von Las Nori­as ent­fernt und liegt auch in der Nähe der Stra­ße, die nach Puer­to Naos führt, aber ziem­lich weit aus die­ser Stadt“ – so die Pevol­ca ges­tern Abend.

Lavastrom - stärkstes Erdbeben

 

9.50 Uhr – Das Beben wur­de von der IGN auf ML5,0 aus 35 km Tie­fe neu ein­ge­stuft. Damit aber immer noch das stärks­te Beben. Zur Erklä­rung: Die gemes­se­nen Beben wer­den zunächst vom Com­pu­ter ein­ge­stuft und so aus­ge­ge­ben und erst anschlie­ßend manu­ell nach­be­rech­net. Das ergibt oft klei­ne Differenzen.

10.15 Uhr - Das Bild ist von 8.30 Uhr mor­gens. Der Süd­strom stieg wäh­rend der Nacht schnell von Las Nori­as ab, um par­al­lel zum ursprüng­li­chen Strom zur Platt­form Las Hoyas abzu­stei­gen. In die­sem Moment ist er im Begriff, in der Gegend von Char­cón, in der Nähe des Leucht­turms, das Meer zu errei­chen. Links die alte Halb­in­sel La Bombilla.

 

12.20 Uhr – Am 1. Novem­ber um 12:00 Uhr wer­den UME und Armee­an­ge­hö­ri­ge eine Pos­ten­li­nie auf dem Berg von Tenis­ca (Los Lla­nos) bil­den, um die Bür­ger zum Geden­ken und zu Ehren ihrer Ver­stor­be­nen an Aller­hei­li­gen zu begleiten.

Anschlie­ßend wird ein Super­pu­ma-Hub­schrau­ber des Wing 46 der Air For­ce, der sich auf der Gan­do Air Base befin­det, über den oben genann­ten Ort flie­gen und an einer Stel­le im Lava­strom in der Nähe des Las Man­chas-Fried­hofs einen Kranz für alle Ver­stor­be­nen abwer­fen. Der Fried­hof liegt mit­ten in den Strö­men und kann nicht besucht werden.

12.50 Uhr - Mit­tei­lung der IGN – Seit der letz­ten Stel­lung­nah­me wur­den 123 Erd­be­ben in dem von der vul­ka­ni­schen Reak­ti­vie­rung von Cumbre Vie­ja betrof­fe­nen Gebiet loka­li­siert , 11 die­ser Erd­be­ben wur­den von der Bevöl­ke­rung gespürt und erreich­ten die maxi­ma­le Inten­si­tät in der Epi­zen­tral­zo­ne IV‑V (EMS98) in der Erd­be­ben ereig­ne­te sich heu­te um 6:24 (UTC) mit einer Magnitu­de von 5.0, mbLg in 35 km Tie­fe . Die­ses Erd­be­ben ist das größ­te seit Beginn der Erup­ti­on. Sechs Erd­be­ben wur­den in Tie­fen von etwa 30 km loka­li­siert , die rest­li­chen Hypo­zen­tren der Zeit befin­den sich in gerin­ge­rer Tie­fe, etwa 12 km. Die Ampli­tu­de des vul­ka­ni­schen Tre­mor­si­gnals wird mit Ver­stär­kungs­im­pul­sen auf mitt­le­rem Niveau gehalten.

Das Netz der per­ma­nen­ten GNSS- Sta­tio­nen der Insel zeigt, dass sich die Höhe, die am 25. an der Sta­ti­on LP03 gemes­sen wur­de , die den Erup­ti­ons­zen­tren am nächs­ten liegt, voll­stän­dig umge­kehrt hat. Ein Teil der von der Sta­ti­on regis­trier­ten süd­li­chen Defor­ma­ti­on wur­de jedoch kon­so­li­diert. An den wei­ter ent­fern­ten Sta­tio­nen scheint sich die leich­te Defla­ti­on, die mög­li­cher­wei­se mit der tie­fen Seis­mi­zi­tät zusam­men­hängt, abzu­schwä­chen. Ange­sichts des kali­brier­ten Bil­des wird um 7:45 UTC eine Säu­len­hö­he von 4.000 m geschätzt .

13.00 Uhr - Was kommt da ange­rollt. Eine klei­ne Lava­bom­be!

 

14.30 Uhr - LP‑3 gesperrt – Per­so­nen, die mit einem pri­va­ten Fahr­zeug in die Gemein­den El Paso, Los Lla­nos de Ari­da­ne und Taza­cor­te gelan­gen möch­ten, müs­sen alter­na­ti­ve Rou­ten zur LP‑3 nut­zen und sich ent­lang der Hän­ge von El Paso und Her­mo­s­il­la bewe­gen, da die LP‑3 frei sein muss für den Ver­kehr von Ret­tungs­diens­ten, Schwer­fahr­zeu­gen, ansäs­si­gen und berech­tig­ten Per­so­nen sowie öffent­li­chen Verkehrsmitteln.

15.00 Uhr – Jetzt wird es nicht mehr lan­ge dau­ern, bis der nächs­te Lava­strom das Meer erreicht. Visu­el­le und ther­mo­gra­fi­sche Bil­der von Invol­can, die die Lava­platt­form zei­gen, die sich neben der vor­he­ri­gen Strö­mung in der Nähe des Gebiets La Bom­bil­la bildet.

 

15.05 Uhr – Neu­es ML4,0 Beben um 14.39 Uhr aus 11 km Tie­fe in Fuen­ca­li­en­te. Jetzt scheint das heu­te Mor­gen los­ge­tre­te­ne Mag­ma aus 35 km Tie­fe ein­zu­tref­fen. In knapp 2 Stun­den dürf­te es am Vul­kan Cabe­za zu sehen sein.

15.28 Uhr – Video von der Sal­va­mar Alphard, das die Sperr­zo­ne um die Lava­zu­flüs­se überwacht.

16.50 Uhr – Der Vul­kan Cabe­za zeich­ne­te die­sen Frei­tag mit­tags und meh­re­re Stun­den lang eine Epi­so­de von hör­ba­ren Explo­sio­nen von „gro­ßer Inten­si­tät“ auf, die eine beträcht­li­che Asche­emis­si­on erzeug­ten, die das gesam­te Ari­da­ne-Tal bedeck­ten, wie von IGN Blan­co berich­tet, sie erklär­te, dass die­se Epi­so­de ver­ur­sacht wur­de, durch einen „Pro­zess der Inten­si­vie­rung von Ent­gasung“.

17.40 Uhr - Die Web­cam bleibt heu­te fast „Schwarz“. Der Asche­re­gen ist zu stark oder die Came­ra heu­te am fal­schen Standort.

  • Fort­set­zung folgt

 

Wetteraussichten für La Palma



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