Mit Lava-Asche verschüttete Waldgebiete um El Pilar

Lavaasche - Waldgebiete

Auch Waldgebiete auf La Palma leiden unter dem Vulkanausbruch -

Durch den Vul­kan­aus­bruch des Cabe­za haben auch die Wald­ge­bie­te um die Erup­ti­ons­stel­le stark gelit­ten. Beson­ders an der Stre­cke LP-301 – die alte Ost­west-Ver­bin­dung über El Pilar – zeigt das gan­ze Aus­maß des Asche­re­gens. Ber­ge von Vul­kan­asche an den Stra­ßen­rän­dern haben viel Unter­holz erstickt. Auch die Kana­ren-Kie­fer scheint unter den Schwe­fel­di­oxid­ga­sen gelit­ten zu haben. Zum Glück kam in die­se Höhe (1400 m) kei­ne flüs­si­ge Lava in die­se Wald­ge­bie­te, son­dern „nur“ die Lavaa­sche an.

Lavaasche

Die Stra­ße wur­de jetzt teil­wei­se geräumt, ist aber für den öffent­li­chen Ver­kehr immer noch gesperrt. Bis zum Mira­dor Astro­no­mico de Lla­no del Jable kann man höchs­tens zu Fuß vor­drin­gen. Auf­grund der hohen Gas­kon­zen­tra­ti­on gilt die­ser gan­ze Bereich aber als Sperr­ge­biet. Also nicht ver­su­chen, einen Blick von oben auf den Vul­kan Cabe­za zu erhaschen.

Lavaasche

In Zukunft soll es auch präparierte Wanderrouten geben

Die Auf­nah­men stam­men von Erik (bes­ten Dank). Ich den­ke, in den nächs­ten Wochen wird die Stre­cke frei­ge­ge­ben und ist dann gefahr­los zu befah­ren. Das Cabil­do arbei­tet im Moment eini­ge Wan­der­rou­ten aus, die mar­kiert und abge­grenzt Rich­tung durch die Wald­ge­bie­te zum Vul­kan füh­ren sollen.

Es wäre jetzt schon inter­es­sant, wenn die Gas­aus­düns­tun­gen es zulas­sen, einen Blick auf unse­ren Vul­kan vom Mira­dor Astro­no­mico de Lla­no del Jable wer­fen zu können.

12.30 Uhr - Der Strom­kon­zern Ende­sa nimmt die Anla­ge in Her­mo­s­il­la „erfolg­reich“ in Betrieb, um die Aus­wir­kun­gen des Vul­kans zu lin­dern. Sowohl die Anla­gen in Her­mo­s­il­la als auch in Las Man­chas, wer­den am 23. März in Betrieb gehen. Ende­sa erklär­te, daß die Instal­la­ti­on des Wär­me­kraft­werks Her­mo­s­il­la in Rekord­zeit und mit einer Kapa­zi­tät von MW (Mega­watt) durch­ge­führt wur­de, eine Leis­tung, die für die Bevöl­ke­rung von Ari­da­ne aus­reicht. Es ist mit 12 Strom­ag­gre­ga­ten beträcht­li­cher Grö­ße aus­ge­stat­tet, die auf dem See­weg aus Ita­li­en, Deutsch­land und Bel­gi­en auf die Insel gebracht wurden.

Samstag, der 19. März 2022

11.30 Uhr – Es gibt auch einen Vul­can de La Pal­ma Jah­res­ka­len­der 2022 mit schö­nen Auf­nah­men des Aus­bruchs. Zu bezie­hen hier ört­lich in vie­len Geschäf­ten oder mei­ner stammt vom Info-Zen­trum El Paso für 10 Euro. Ob er auch ver­schickt wird, ist mir unbe­kannt. Viel­leicht auf der Sei­te des Ver­lags nachblättern.

 

Waldgebiete

12.15 Uhr – Der Prä­si­dent des Cabil­do, Maria­no Hernán­dez Zapa­ta, hat in den sozia­len Netz­wer­ken ein Bild von sich ver­öf­fent­licht, das „den ers­ten Block aus Asche unse­res Vul­kans“ zeigt, zumin­dest wie er es aus­ge­drückt hat, und fügt hin­zu, „Ein Bei­spiel all unse­re Bemü­hun­gen, damit jede nega­ti­ve Situa­ti­on des Vul­kans und der Asche zu einer Chan­ce wird“. Die Initia­ti­ve geht von einem Unter­neh­men aus Gran Cana­ria aus, das sich auf La Pal­ma eta­blie­ren möch­te. Über die Halt­bar­keit der Asche als Bau­ma­te­ri­al haben wir uns in älte­ren Bei­trä­gen und Kom­men­ta­ren bereits aus­führ­lich unterhalten.

17.00 Uhr - Das Cabil­do ermög­licht einen neu­en Blick­win­kel auf den Vul­kan Tene­guía. Der Umwelt­be­reich des Cabil­do de La Pal­ma unter der Lei­tung von María Rodrí­guez hat in Fuen­ca­li­en­te einen neu­en Aus­sichts­punkt auf den Vul­kan Tene­guía ein­ge­rich­tet. Mit einer Inves­ti­ti­on von 28.248 Euro haben die Fach­leu­te des Diens­tes einen Raum ange­passt, um die Land­schaft auf dem Feld­weg Las Machu­que­ras-Los Que­ma­dos betrach­ten zu können.

17.05 Uhr  – Der Stadt­rat von Vil­la de Mazo hat anläss­lich des Tages der Gemein­de am gest­ri­gen Frei­tag, den 18. März, die Kera­mik­meis­ter und Künst­ler Ramón Bar­re­to Leal und Car­men Cabre­ra Medi­na, bes­ser bekannt als Vina, zu den Lieb­lings­kin­dern der Gemein­de . Die­se Aus­zeich­nung erfolgt unter ande­rem wegen ihres Bei­trags zur Pfle­ge der Tra­di­tio­nen und der loka­len Kul­tur, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Bür­ger­meis­te­rin, Goret­ti Pérez Coru­jo, erklärt, dass sie mit die­ser Initia­ti­ve bei­den dafür dan­ken möch­te, dass sie die Kera­mik­werk­statt El Moli­no gegrün­det und geför­dert und damit dazu bei­getra­gen haben, einen Teil der tra­di­tio­nel­len Küns­te der Gemein­de und von La Pal­ma zu ver­brei­ten. Lei­der ist die Werk­statt inzwi­schen geschlossen.

Ein Gast von mir durf­te bei Ramon selbst Hand an eine Töp­fe­rei anlegen.

Sonntag, der 20. März 2022

10.15 UhrDer ers­te Mensch der ohne Antrieb in einem Fass den Atlan­tik über­quer­te, ist wahr­schein­lich tot. Die Behör­den suchen seit Janu­ar nach Jean-Jac­ques Savin, einem 75-jäh­ri­gen fran­zö­si­schen Aben­teu­rer, der vor vier Jah­ren berühmt wur­de, weil er von El Hier­ro auf den Kana­ri­schen Inseln in einem rie­si­gen Fass, den Atlan­tik über­quer­te. Ich hat­te in meh­re­ren Bei­trä­gen damals aus­führ­lich berichtet.

Jetzt woll­te Savin solo über den Oze­an rudern und so zum „Dekan des Atlan­tiks“ wer­den und „das Alter über­lis­ten“. Von Por­tu­gal nach Ame­ri­ka.  In der Umge­bung des Azo­ren-Archi­pels hat er alle sei­ne Not­si­gna­le ein­ge­schal­tet, und so begann die Suche. Sein Boot wur­de gefun­den, ein acht Meter lan­ges und 1,70 Meter brei­tes Kanu, das umge­kippt auf­ge­fun­den wor­den war. Von Savin selbst fehlt aber jede Spur.

Jean-Jacques Savin - Waldgebiete

Das modi­fi­zier­te Ruder­boot kurz vor dem Start in Portugal

13.15 Uhr - Die Kraft von Mut­ter Natur – Der Lava­strom aus der Luftperspektive.

  • Fort­set­zung folgt

 

Wetteraussichten für La Palma



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