Klage gegen Beamte der Pevolca eingereicht

Anzeige gegen Beamte und Wissenschaftler „mit Verantwortung“ in der Vulkankatastrophe von La Palma eingereicht -

Die Anwalts­kanz­lei Mar­tí­nez-Eche­var­ría pran­gert im Namen von Bür­ger­grup­pen vor den Gerich­ten von Los Llanos de Ari­dane „angeb­li­che Aus­flüch­te, Ver­let­zun­gen und Schä­den auf­grund der Nicht­eva­ku­ie­rung der betrof­fe­nen Bevöl­ke­rung trotz dro­hen­der Gefahr“ an und for­dert das Gericht auf, fünf Per­so­nen als Ermitt­lungs­per­so­nen und sie­ben als Zeu­gen vorzuladen.

„Die Bewäl­ti­gung der Vul­kan­ka­ta­stro­phe auf La Pal­ma im Jahr 2021, der größ­ten Kata­stro­phe die­ser Art in den letz­ten 100 Jah­ren in Euro­pa, hat die Gerich­te in Straf­ver­fah­ren erreicht“, berich­tet die Platt­form El Val­le La Pal­ma. Die Anwalts­kanz­lei Mar­tí­nez-Eche­var­ría, betont sie, „reich­te Ende Febru­ar 2023 vor den Gerich­ten von Los Llanos de Ari­dane eine Kla­ge gegen öffent­li­che und wis­sen­schaft­li­che Beam­te ein, sowohl ihre Len­kungs- als auch ihre wis­sen­schaft­li­chen Aus­schüs­se, die für den Not­fall­plan ver­ant­wort­lich sind Volcá­ni­cas de Cana­ri­as (Pevol­ca), wegen mut­maß­li­cher Aus­flüch­te, Ver­let­zun­gen und Schäden.“

„Das renom­mier­te Anwalts­team unter der Lei­tung von Straf­ver­tei­di­ger José Anto­nio Tuero Sán­chez hat die Anzei­ge im Namen des Ver­eins Tier­ra Boni­ta, mit Unter­stüt­zung der Bür­ger­initia­ti­ve zur Unter­stüt­zung der Betrof­fe­nen des Aus­bruchs und der Agua für La Pal­ma, ein­ge­reicht dass sie sowohl indi­vi­du­ell als auch kol­lek­tiv stär­ker betrof­fen sein wer­den „, fügt er hinzu.

Vulkan - Pevolca

Klage gegen Pevolca eingereicht

„Mit die­ser Kla­ge wol­len die Beschwer­de­füh­rer dar­le­gen, dass der Aus­bruch zwar unver­meid­lich, aber im Hin­blick auf den Bevöl­ke­rungs­schutz vor­her­seh­bar war, aber nicht die geeig­ne­ten Maß­nah­men ergrif­fen wur­den, die den mate­ri­el­len Scha­den und die Gesund­heit der Bevöl­ke­rung ver­rin­gert hät­ten, sowie für die Tie­re, und Tau­sen­de von Men­schen wären kei­ner ernst­haf­ten Todes­ge­fahr aus­ge­setzt gewe­sen“, erklärt er.

„Die Beschwer­de­füh­rer argu­men­tie­ren, dass gegen die Vul­kan­ge­fahr nicht die not­wen­di­gen Maß­nah­men ergrif­fen wur­den, um das Leben und die Gesund­heit von Men­schen und deren Ver­mö­gen zu gewähr­leis­ten, so dass eine all­ge­mei­ne vor­beu­gen­de Eva­ku­ie­rung nicht ein­mal vor dem Aus­bruch durch­ge­führt wur­de, trotz der sehr offen­sicht­li­chen Ziel­set­zung Anzei­chen sei­ner unmit­tel­ba­ren Nähe, mit einer deut­li­chen Inten­si­vie­rung in den vor­an­ge­gan­ge­nen Tagen und Stun­den, und dass der Bereich, in dem die­ses gefähr­li­che Phä­no­men am wahr­schein­lichs­ten auf­trat, der Peri­me­ter war, ent­hüllt er.

„Die­se Unter­las­sung der Pflicht, für die Sicher­heit und Gesund­heit der Bewoh­ner und der Tie­re zu sor­gen, mit einem ein­deu­ti­gen kol­lek­ti­ven Aus­set­zen, zeugt nach Ansicht der Beschwer­de­füh­rer von einem ‚fahr­läs­si­gen, rück­sichts­lo­sen und kri­mi­nel­len‘ Vor­ge­hen der Behör­den, das zu schwe­ren Schä­den geführt hat, nicht nur durch den Ver­lust von Ver­mö­gens­wer­ten, ‑indem den Bür­gern kei­ne ver­nünf­ti­ge Zeit ein­ge­räumt wur­de, um sie zu schüt­zen (ein­schließ­lich des Abschlus­ses oder der Ver­bes­se­rung von Ver­si­che­rungs­po­li­cen) -, son­dern auch für die Gesund­heit und das emo­tio­na­le und psy­chi­sche Wohl­be­fin­den der Bür­ger“, fährt er fort.

 „Die Beschwer­de sam­melt Aus­sa­gen von wis­sen­schaft­li­chen Mit­glie­dern von Pevol­ca und von in die­se Not­ope­ra­ti­on ein­ge­bun­de­nen wis­sen­schaft­li­chen Ein­rich­tun­gen, die in öffent­li­chen Erklä­run­gen nach dem Aus­bruch deut­lich gemacht haben, dass er unmit­tel­bar bevor­stand. Die Wei­ge­rung der kana­ri­schen Regie­rung, die Betrof­fe­nen über die Auf­zeich­nun­gen und Pro­to­kol­le der wis­sen­schaft­li­chen Komi­tees und des Direk­tors von Pevol­ca sowie die Wider­sprü­che und Ver­si­ons­än­de­run­gen zu infor­mie­ren, die eini­ge die­ser Exper­ten bei öffent­li­chen Inter­ven­tio­nen nach dem Aus­bruch erlit­ten haben, ist es nach Ansicht der Klä­ger auf den Ver­such zurück­zu­füh­ren ist, die­se angeb­li­che Fahr­läs­sig­keit zu ver­ber­gen“, führt sie aus.

„Die Beschwer­de umfasst mehr als drei­ßig Zeu­gen­aus­sa­gen von Opfern, die in dem Buch Las otras his­to­ri­as del volcán ver­öf­fent­licht wur­den, die den Man­gel an Infor­ma­tio­nen und das Cha­os bezeu­gen, das sie erlit­ten, als sie von dem Aus­bruch über­rascht wur­den, den sie mit gro­ßer Sor­ge wahr­ge­nom­men hat­ten. Vor­zei­chen in Form von Erd­be­ben und Geräu­schen unter ihren Häu­sern in den Stun­den und Tagen zuvor, aber zuver­sicht­lich, dass sie im Vor­aus eva­ku­iert wer­den, um ihr Leben nicht aufs Spiel zu set­zen und ihr Eigen­tum und ihre per­sön­li­chen Gegen­stän­de sicher auf­be­wah­ren zu können. „.

„Und das alles, obwohl das Pevol­ca-Pro­to­koll glas­klar fest­legt, dass im Fal­le eines „bevor­ste­hen­den“ Aus­bruchs die Alarm­stu­fe oder die Vul­ka­n­a­m­pel von Gelb auf min­des­tens Oran­ge wech­seln muss, was die vor­beu­gen­de Eva­ku­ie­rung impli­ziert die gesam­te Bevöl­ke­rung gefähr­de­te Bevöl­ke­rung, eine Emp­feh­lung, die im Bericht des Wis­sen­schaft­li­chen Aus­schus­ses vom 19. Sep­tem­ber ent­hal­ten ist, aber nicht umge­setzt wür­de „, ver­si­chert er.

„Nur Glück, so wird in der Kla­ge her­vor­ge­ho­ben, und nicht der Not­fall­plan, hat ver­hin­dert, dass es zu Beginn der Erup­ti­on zu Todes­fäl­len kam, denn wenn sich die Erup­ti­ons­mün­dun­gen heu­te eini­ge hun­dert Meter vom Ort ent­fernt geöff­net hät­ten, an dem die Kata­stro­phe begann. Wir wür­den von die­sem ers­ten Moment an eine Tra­gö­die mit Todes­fäl­len bekla­gen (es ist klar, dass es wäh­rend des Aus­bruchs einen Todes­fall auf­grund der Gase gab, nach­dem er auto­ri­siert wor­den war, Asche auf ihren Grund­stü­cken zu rei­ni­gen)“, bekräf­tigt er.

„Die Beschwer­de­füh­rer spu­len auch eine Rei­he wis­sen­schaft­li­cher Bewei­se zur vul­ka­ni­schen Reak­ti­vie­rung von La Pal­ma seit 2017 ab, ohne dass die Bevöl­ke­rung offi­zi­ell infor­miert wur­de oder grö­ße­re Kon­se­quen­zen bei der Raum­pla­nung oder bei der Ver­ga­be von Bau­ge­neh­mi­gun­gen im Bereich Cumbre Vie­ja hat­te oder in Emp­feh­lun­gen zur Siche­rung von Ver­mö­gens­wer­ten, eine Vor­ge­hens­wei­se der öffent­li­chen Ver­wal­tung, die bis zum Äußers­ten ging, die Bewoh­ner des Gebiets auch in den Stun­den vor dem Aus­bruch nicht zu ver­trei­ben, was sie, wie in der Beschwer­de betont, als „schwer­wie­gen­de Unvor­sich­tig­keit“ ansah ‘ von den Ange­klag­ten began­gen“, fügt er hinzu.

Evakuierung erfolgte zu spät

„Vor dem Aus­bruch wur­de nur einem Dut­zend Per­so­nen mit ein­ge­schränk­ter Mobi­li­tät die Eva­ku­ie­rung befoh­len, was nicht in allen Fäl­len bekannt ist, eine Maß­nah­me, die das Pevol­ca-Pro­to­koll nicht auf der gel­ben Ebe­ne, son­dern eher in Betracht zieht oran­ge, und ohne den Grund zu recht­fer­ti­gen, war­um die über­wie­gen­de Mehr­heit der Bewoh­ner des Gebiets nicht prä­ven­tiv ver­trie­ben wur­de, son­dern im Gegen­teil auf­ge­for­dert wur­de, sich zu beru­hi­gen und den Behör­den zu ver­trau­en“, sagt er.

„Die Beschwer­de­füh­rer begrü­ßen auch Hin­wei­se dar­auf, dass die Bevöl­ke­rung nicht aus­rei­chend vor den schäd­li­chen Aus­wir­kun­gen der Schad­stoff­emis­sio­nen des Vul­kans geschützt wur­de. Dabei muss berück­sich­tigt wer­den, dass es laut Sterb­lich­keits­da­ten des Natio­na­len Sta­tis­tik­in­sti­tuts (INE) in den drei Mona­ten des Vul­kan­aus­bruchs auf La Pal­ma einen 40%igen Anstieg der Todes­fäl­le im Ver­gleich zur durch­schnitt­li­chen Zahl der Todes­fäl­le im Zeit­raum 2017 gab ‑2021, ver­gli­chen mit einem Anstieg von 15 % auf den rest­li­chen Kana­ri­schen Inseln“, bestä­tigt er.

„Es wird auch die öffent­li­che Aus­sa­ge von Spe­zia­lis­ten des kana­ri­schen Gesund­heits­diens­tes auf La Pal­ma vor­ge­legt, die zu dem Schluss kom­men, dass die Behör­den die Bevöl­ke­rung nicht aus­rei­chend ein­ge­schränkt haben, um Gesund­heits­schä­den bei Men­schen mit vor­an­ge­gan­ge­nen Atem­wegs- oder Herz­er­kran­kun­gen auf­grund extrem hoher Luft­qua­li­tät zu ver­mei­den in einer Rei­he von Tagen wäh­rend des Erup­ti­ons­pro­zes­ses“, behaup­tet er.

„Es sei dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on wie­der­holt vor den schwer­wie­gen­den Aus­wir­kun­gen auf die Gesund­heit gewarnt hat, sowohl in Bezug auf erhöh­te Mor­bi­di­tät als auch Mor­ta­li­tät, als Fol­ge des Ein­at­mens hoher Kon­zen­tra­tio­nen von Fein­staub, Koh­len­di­oxid, Schwe­fel und ande­ren Gasen“.

Meine Meinung dazu:

Das ist die wört­li­che Über­set­zung der Ankla­ge­schrift. Es war min­des­tens eine Woche vor­her bekannt, dass der Vul­kan aus­bricht. Wis­sen­schaft­ler der IGN und auch Invol­can hat­ten gewarnt. Auf­grund der Spu­ren der auf­stei­gen­den Mag­ma und der Erd­be­ben­in­ten­si­tät konn­te selbst ein Laie erken­nen, dass nörd­lich des alten San Juan Aus­bruchs die neue Erup­ti­on erfol­gen wird. Auf einen Radi­us von ca. 5 Kilo­me­ter konn­te selbst ich den Vul­kan­aus­bruch bestimmen.

War­um die Beam­ten im Kri­sen­stab – und es waren nur die Beam­ten – zöger­ten, die höchs­te Warn­stu­fe aus­zu­ru­fen um Hab und Gut zu ret­ten ist unver­zeih­lich und unver­ständ­lich. Das Glei­che hat­te ich bereits im Jah­re 2011 beim Aus­bruch des Unter­was­ser­vul­kans Eldis­creto auf El Hier­ro erlebt. Auch hier muss­ten erst die Lava­bro­cken den Bewoh­nern von La Res­t­in­ga um die Ohren flie­gen, bis der Kri­sen­stab reagierte.

Kein Gericht wird Mit­glie­der der Pevol­ca bestra­fen. Es ist im Kri­sen­fall die höchs­te Insti­tu­ti­on mit allen Voll­mach­ten und Prio­ri­tä­ten und steht noch über der Kana­ri­schen Regie­rung. Damit wird die Kla­ge kei­nen Erfolg haben.

Donnerstag, der 9. März 2023

12.30 Uhr – Das Museo del Plá­ta­no und die Casa del Mojo Taza­cor­te erhal­ten einen Zuschuss von 91.800 Euro zur Ver­bes­se­rung der Aus­stat­tung und Zugänglichkeit.

12.45 UhrTrau­rig, aber wahr – 18 Mona­te nach Beginn des Vul­kan­aus­bruchs sind immer noch 128 Men­schen in drei Hotel­an­la­gen auf der Insel unter­ge­bracht, deren Unter­kunfts- und Lebens­hal­tungs­kos­ten bereits über sie­ben Mil­lio­nen Euro vom Cabil­do de La Pal­ma getra­gen wer­den. 99 die­ser Men­schen sind Bewoh­ner der Küs­ten­vier­tel von Puer­to Naos und La Bom­bil­la, die auf­grund der Prä­senz schäd­li­cher Gase wei­ter­hin eva­ku­iert bleiben.

Freitag, der 10. März 2023

16.00 Uhr - Das Natio­nal Geo­gra­phic Insti­tu­te (IGN) hat über sei­ne sozia­len Netz­wer­ke dar­über infor­miert, dass es Arbei­ten zur Ver­bes­se­rung und Kon­so­li­die­rung der seis­mi­schen Sta­tio­nen des IGN Vol­ca­nic Sur­veil­lan­ce Net­work auf La Pal­ma durch­führt. „Die neu­en Sta­tio­nen ver­fü­gen über eine per­ma­nen­te Infra­struk­tur, die eine Ver­bes­se­rung der Daten­qua­li­tät und die Kon­ti­nui­tät des Betriebs ermög­li­chen wird“.

Sie erklä­ren, dass die ers­ten Arbei­ten am ver­gan­ge­nen Mitt­woch an der CALD-Sta­ti­on in der Gemein­de Mazo durch­ge­führt wur­den. Ges­tern, am 9. März, ging die Expe­di­ti­on nach Garafía, um die CROM-Sta­ti­on zu repa­rie­ren, die sich in den Ein­rich­tun­gen des Roque de los Mucha­chos-Obser­va­to­ri­ums befin­det. Dar­über hin­aus ging das IGN in die­ser Dau­er­in­stal­la­ti­ons­kam­pa­gne auch in den Natio­nal­park Cal­de­ra de Tabu­ri­en­te, um die Ein­rich­tun­gen der seis­mi­schen Auf­zeich­nungs­sta­ti­on für CMIR #vol­ca­nicvi­gi­lan­ce zu verbessern.

Samstag, der 11. März 2023

9.30 UhrINVOLCAN: Wir freu­en uns, Ihnen mit­tei­len zu kön­nen, dass der wöchent­li­che vul­ka­no­lo­gi­sche Teil GUAYOTA – Kana­ri­sche Inseln ab dem 10. März 2023 ver­füg­bar ist. Die­ser Teil spie­gelt die Erd­be­ben-Vul­kan­ak­ti­vi­tät wider, die auf den Inseln vom ver­gan­ge­nen Frei­tag, 3. März 2023, 00:00 Uhr bis Frei­tag, 10. März 2023, 00:00 Uhr regis­triert wur­de und die Vul­ka­nal­warn­stu­fe auf den Kanaren.

Die vul­ka­ni­schen Ampeln auf Tene­rif­fa, El Hier­ro, Lan­za­ro­te und Gran Cana­ria befin­den sich der­zeit in einer GRÜNEN Posi­ti­on. Daher kön­nen die Bewoh­ner und Besu­cher die­ser Inseln ihre Akti­vi­tä­ten abso­lut nor­mal aus­üben. Mehr als ein Jahr nach dem Ende des Aus­bruchs auf der Insel La Pal­ma sind die geo­phy­si­ka­li­schen und geo­che­mi­schen Para­me­ter immer noch nicht wie­der nor­mal. Daher befin­det sich ihre vul­ka­ni­sche Ampel in GELB. Dies bedeu­tet, dass die Bewoh­ner und Besu­cher wei­ter­hin die Kom­mu­ni­ka­ti­on der Zivil­schutz­be­hör­den im Auge behal­ten müssen.
Was die Seis­mi­zi­tät angeht, haben wir fest­ge­stellt, dass das kana­ri­sche Erd­be­ben­netz in der ver­gan­ge­nen Woche 44 seis­mi­sche Ereig­nis­se gerin­ger Grö­ßen­ord­nung ver­zeich­net hat, deren Höchst­wert von 2,4 mit einem Erd­be­ben am ver­gan­ge­nen Diens­tag, 7. März 2023 in Ver­bin­dung gebracht wur­de und sich in der Insel La Pal­ma. Die gesam­te seis­mi­sche Ener­gie, die letz­te Woche im Archi­pel frei­ge­setzt wur­de, betrug 0,03 Giga Joule.
Die Erd­be­ben wur­den haupt­säch­lich auf den Inseln Tene­rif­fa und La Pal­ma loka­li­siert. Bei letz­te­rem bleibt eine Seis­mi­zi­tät gerin­ger Grö­ßen­ord­nung, die weit gerin­ger ist als die Seis­mi­zi­tät, die wäh­rend des Aus­schlags 2021 beob­ach­tet wurde.
Die Kana­ri­schen Inseln sind auch durch eine mode­ra­te tek­to­ni­sche Akti­vi­tät gekenn­zeich­net. Daher sind auch eini­ge Erd­be­ben wäh­rend eini­ger akti­ver seis­mi­scher Ver­sa­gen wie der zwi­schen Tene­rif­fa und Gran Cana­ria aufgetreten.
Hin­sicht­lich der Boden­ver­for­mung wur­den in der letz­ten Woche auf kei­ner Insel rele­van­te Schwan­kun­gen beob­ach­tet. Hin­sicht­lich der Emis­sio­nen von Gasen und ohne Aus­schluss der Gebie­te von La Bom­bil­la und Puer­to Naos, wo wei­ter­hin anoma­le Emis­sio­nen von Koh­len­di­oxid (CO2) zu ver­zeich­nen sind, spie­gelt das kana­ri­sche Geo­che­mi­sche Netz­werk wider, dass die rela­tiv höhe­ren dif­fu­sen Emis­si­ons­wer­te für Vul­kan­ga­se in Tene­rif­fa erfasst wer­den, wo wir bereits ken­nen dass ab 2016 ein Druck­pro­zess des Vul­kan-Hydro­ther­mal­sys­tems auf­ge­zeich­net wird. Wir stel­len klar, dass die­ser Pro­zess in akti­ven Vul­kan­sys­te­men nor­mal ist und nicht die Mög­lich­keit eines kurz- und mit­tel­fris­ti­gen Vul­kan­aus­bruchs beinhaltet.
13.00 Uhr ‑Der Vul­kan regis­triert in sei­ner post-erup­ti­ven Pha­se „einen signi­fi­kan­ten Rück­gang“ der Emis­si­on von Schwe­fel­di­oxid in die Atmo­sphä­re. Das Vul­ka­no­lo­gi­sche Insti­tut der Kana­ri­schen Inseln ver­si­chert, dass die Luft­qua­li­tät im Ari­dane-Tal mit den aktu­el­len SO2-Wer­ten „ziem­lich gut“ und „sogar gut“ sei. Die Auf­zeich­nun­gen, die wäh­rend der pos­t­erup­ti­ven Pha­se erhal­ten wur­den, spie­geln einen signi­fi­kan­ten Rück­gang der SO2-Emis­si­ons­wer­te wider, die 2 Grö­ßen­ord­nun­gen errei­chen; von etwa 669 auf 3 Ton­nen pro Tag.

Sonntag, der 12. März 2023

16.00 Uhr – Ein Mann wur­de an die­sem Sonn­tag nach 14:00 Uhr vom Hub­schrau­ber der Not­fall- und Ret­tungs­grup­pe (GES) der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln geret­tet, nach­dem er von einer Wel­le in Porís de Can­del­aria in Tija­ra­fe mit­ge­ris­sen wor­den war.

Dienstag, der 14. März 2023

14.00 Uhr – GES-Heli­ko­pter ret­tet einen 77-jäh­ri­gen Wan­de­rer, der auf La Pal­ma medi­zi­nisch ver­sorgt wer­den muss­te. Ges­tern gegen 17.00 Uhr auf dem Weg zwi­schen dem Gebiet von Dos Agu­as und dem Bar­ran­co de Las Angus­ti­as im Natio­nal­park La Cal­de­ra de Taburiente.

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4 Kommentare zu "Klage gegen Beamte der Pevolca eingereicht"

  1. So ist das fak­tisch. Obwohl man nie 100-pro­zen­tig vom zukünf­ti­gen Ver­lauf eine siche­re Pro­gno­se abge­ben kann. Sicher ist nur, dass es neue Vul­kan­aus­brü­che in 3, 10 oder erst in 50 Jah­ren geben wird. Ein Vul­kan kün­digt sich auf den Kana­ren immer eini­ge Jah­re vor­her an! So haben wir seit 2017 Vor­zei­chen und genü­gend War­nun­gen gehabt. Ich hat­te oft davon geschrie­ben. Wenn das alles igno­riert und klein­ge­re­det wird, ist auch nicht mehr zu helfen.

  2. Hal­lo Man­fred, so hab ich das auch gemeint. Auf der Geo­lo­gi­sche Zeit­ska­la ist es nur sehr kurz her das ein Aus­bruch mit­ten auf die Cumrb­re oder sogar wenig öst­lich davon, statt gefun­den hat. Und obwohl die Mag­ma­kam­mer mehr west­lich liegt kann kein Mensch vor­her­sa­gen wie die Ris­se ver­lau­fen wer­den wenn wie­der Druk von unten kommt. Das heisst, die Ost­sei­te von Lapal­ma ist abso­lut in die Gefah­ren­zo­ne. Nur nörd­lich von eine Linie Taza­cor­te – San­ta Cruz is mann rela­tiv sicher das dort kei­ne Aus­bruch mehr kommt.

  3. „Auf einen Radi­us von ca. 5 Kilo­me­ter konn­te selbst ich den Vul­kan­aus­bruch bestimmen.“
    5 Kilo­me­ter wei­ter nach Osten, und die Aus­bruch wer­de ober­halb von Bre­na und Mazo gewe­sen. Was dann wohl die Fol­gen gewe­sen wären.…
    Viel­leicht der nächs­ter Ausbruch???

    • Hal­lo Ron,
      so war die Aus­sa­ge nicht gemeint. Die Mag­ma­kam­mer liegt auf der West­sei­te, das durch die Kon­ti­nen­tal­drif­tung um jähr­lich 4 bis 5 Zen­ti­me­ter ver­ur­sacht wird. Gefähr­det bleibt das letz­te Gebiet und der süd­li­che Bereich um Fuen­ca­li­en­te. Mazo, dann nur Mon­te de Luna als auch im Süden. Dort gab es ja auch 1949 einen leich­ten Lava­strom beim Aus­bruch des San Juan.

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