Besuch der Manufaktur Julio

Puros - Manufaktur Julio

Die Puro Manufaktur Julio -

Nach lan­ger Zeit habe ich wie­der ein­mal die Puro Manu­fak­tur Julio in San Pedro in Bre­ña Alta besucht. Frü­her war ich mehr­mals in der Woche mit Tou­ris­ten­grup­pen von AIDA, TUI Mein Schiff oder Phoe­nix dort auf Gast­be­such. Seit mei­nem Ruhe­stand kurz vor der Coro­na-Kri­se sind die Besu­che dort mehr spo­ra­di­scher Natur.

Gestaunt habe ich über die neue räum­li­che Erwei­te­rung. Es wer­den jetzt auch Wei­ne, Rum, Mojo oder Honig aus La Pal­ma ange­bo­ten. Die gan­ze Viel­falt hie­si­ger Pro­duk­te ist geschmack­voll aus­ge­stellt und kann natür­lich auch erwor­ben werden.

Die alte Atmo­sphä­re der frü­he­ren Manu­fak­tur, die immer als Geheim­tipp in der Pur­owelt auf La Pal­ma galt, ist aller­dings dadurch ver­schwun­den. Es ist damit ein wenig Nost­al­gie und Gemüt­lich­keit ver­lo­ren gegan­gen.  Die nächs­te Gene­ra­ti­on der Fami­lie hat das Ruder über­nom­men und den Betrieb moder­ni­siert und erweitert.

Das Ange­bot umfasst heu­te alle hand­werk­lich auf der Insel her­ge­stell­te Pro­duk­te. Noch zu ger­ne erin­ne­re ich mich an die alten Zei­ten als die Eltern in einem klei­nen Raum ihre Pur­os gerollt haben und aus­schließ­lich die­ses Pro­dukt auch ver­kauf­ten. Von den ehe­mals 20 fami­li­en­ge­führ­ten Manu­fak­tu­ren sind heu­te noch die Hälf­te erhal­ten. Vie­le muss­ten auf­ge­ben oder haben wie in der Manu­fak­tur Julio die Ange­bots­pa­let­te erweitert.

Traditionelles Handwerk von La Palma auf dem Rückzug

Das tra­di­tio­nel­le Hand­werk kam einst aus Kuba und wur­de von zurück­keh­ren­den Emi­gran­ten vor über 150 Jah­ren nach La Pal­ma gebracht.

Die Hoch- und Blü­te­zeit ist auch durch die restrik­ti­ven EU-Geset­zes­maß­nah­men abge­würgt wor­den. Bis­her wur­den Pur­os vor allem im EU-Raum und Fest­land­spa­ni­en verkauft.

Das alte Hand­werk wird aber mit einer ver­min­der­ten Export­quo­te wei­ter bestehen blei­ben, da die Qua­li­tät der Pro­duk­te hoch und euro­pa­weit geschätzt wird.

Der Wan­del der Zeit macht auch vor La Pal­ma nicht halt. Auch wenn ich so man­ches bedaue­re und weh­mü­tig an die ver­gan­ge­nen 25 Jah­re den­ke, ist die­ser Wei­ter­lauf oder Fort­schritt lei­der nicht aufzuhalten.

 

 

Montag, der 19. Dezember 2022

8.30 Uhr - Am Sams­tag­abend erleb­ten wir den tra­di­tio­nel­len und beson­de­ren Beginn der Weih­nachts­zeit in San­ta Cruz de La Pal­ma durch die Musik­grup­pe Tajad­re. Eine ein­zig­ar­ti­ge Tra­di­ti­on, die Weih­nach­ten vol­ler Weih­nachts­lie­der und groß­ar­ti­ger loka­ler Stim­men einläutet.


13.50 Uhr - Das Besu­cher­zen­trum Roque de Los Mucha­chos fei­ert sein ein­jäh­ri­ges Bestehen mit mehr als 30.000 Besu­chern im ers­ten Jahr.


14.00 UhrDer SUC ver­leg­te wäh­rend des Vul­kan­aus­bruchs 49 kri­ti­sche Pati­en­ten in Kran­ken­häu­ser auf Tene­rif­fa. Die meis­ten Eva­ku­ie­run­gen wur­den in medi­zi­ni­schen Hub­schrau­bern durch­ge­führt, obwohl sie auf­grund der Sper­rung des Luft­raums auch auf dem See­weg durch­ge­führt wer­den mussten.

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