Mit der Drohne in die Tajogaite Vulkanwolke gestürzt

Drohne - Vulkanwolke

Spektakuläre Aufnahmen aus dem Inneren einer Vulkanwolke -

Das Erkun­den einer Vul­kan­wol­ke und ihre fas­zi­nie­ren­de Erschei­nung ist für vie­le Aben­teu­rer ein auf­re­gen­des Unter­fan­gen. Fas­zi­nie­ren­de Droh­nen-Auf­nah­men vom letz­ten Vul­kan­aus­bruch 2021 auf La Pal­ma.

Doch was pas­siert, wenn man mit einer Droh­ne direkt in eine Vul­kan­wol­ke ein­taucht? Die­se Auf­nah­men sind mir erst jetzt in die Hän­de gefallen.

Vulkanausbruch

Eine Vul­kan­wol­ke, auch bekannt als Asche­wol­ke oder Rauch­wol­ke, ent­steht wäh­rend eines Vul­kan­aus­bruchs, wenn hei­ße Gase, Asche und ande­re Par­ti­kel in die Atmo­sphä­re geschleu­dert wer­den. Die­se Wol­ken kön­nen extrem gefähr­lich sein, da sie nicht nur die Sicht behin­dern, son­dern auch gif­ti­ge Gase ent­hal­ten können.

Die Herausforderungen und Gefahren beim Flug in eine Vulkanwolke mit einer Drohne

Den­noch gibt es muti­ge For­scher und Aben­teu­rer, die das Risi­ko ein­ge­hen, mit einer Droh­ne in eine Vul­kan­wol­ke zu flie­gen. Durch den Ein­satz von spe­zi­el­len Kame­ras und Sen­so­ren kön­nen sie ein­zig­ar­ti­ge Auf­nah­men machen und wich­ti­ge Daten sam­meln, um mehr über die Ent­ste­hung und Aus­brei­tung von Vul­kan­wol­ken zu erfahren.

Die hier ein­ge­setz­te DJI mavic air 2 Droh­ne ist eine han­dels­üb­li­che chi­ne­si­sche Frei­zeit­droh­ne ohne beson­de­re Anbau­ten, aber mit einer sehr guten seri­en­mä­ßi­gen Optik aus­ge­stat­tet. Den Beweis lie­fern die Bil­der. Mehr zur Tech­nik die­ser Droh­nen auf mei­ner Outdoor-Kanaren.com Seite.

Lavabrocken

Doch der Flug in eine Vul­kan­wol­ke birgt auch erheb­li­che Risi­ken. Die Hit­ze, die Asche, aus­ge­sto­ße­ne Lava-Frag­men­te und die gif­ti­gen Gase kön­nen nicht nur der Droh­ne scha­den, son­dern auch die Gesund­heit der Pilo­ten gefähr­den. Es bedarf daher einer sorg­fäl­ti­gen Pla­nung und Vor­be­rei­tung, um sicher­zu­stel­len, dass alle Betei­lig­ten gut geschützt sind.

Der Drohnenpilot sagt dazu

„Nach einem Signal­ver­lust mit mei­ner Droh­ne blieb mir nichts ande­res übrig, als die Return-Home-Tas­te zu drü­cken, da es unmög­lich war, das Signal wiederherzustellen. 

Der Vul­kan befand sich direkt auf dem Weg der besag­ten Heim­rei­se, was zu die­sen spek­ta­ku­lä­ren Bil­dern führ­te, die kei­ner­lei Schnitt auf­wei­sen. Es ist unglaub­lich, dass die Droh­ne es nicht geschafft hat, mit­ten durch die Fum­a­ro­le des Vul­kans zu flie­gen, und ich hat­te auch Glück, die Bil­der wie­der­her­zu­stel­len, die ich unwis­sent­lich auf­ge­nom­men hatte.“

Ins­ge­samt ist das Ein­tau­chen mit einer Droh­ne in eine Vul­kan­wol­ke ein fas­zi­nie­ren­des Unter­fan­gen, das sowohl wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se als auch atem­be­rau­ben­de Bil­der lie­fern kann. Doch es ist wich­tig, stets die Sicher­heit an ers­ter Stel­le zu set­zen und sich bewusst zu sein, dass man es mit einer der mäch­tigs­ten Natur­ge­wal­ten der Erde zu tun hat.

 

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1 Kommentar zu "Mit der Drohne in die Tajogaite Vulkanwolke gestürzt"

  1. Joachim Ehrich | 19. März 2024 um 14:03 | Antworten

    Groß­ar­ti­ge Auf­nah­me. Vie­len Dank für die Veröffentlichung!

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