La Palma Rum für die ferne Caribik

La Palma Rum

La Palma Rum goes to Guadeloupe -

La Palma RumKlingt auf den ers­ten Blick wie eine ver­kehr­te Welt - La Pal­ma Rum nach Über­see. Nor­mal kommt Rum aus Kuba und der Cari­bik nach Euro­pa.

Sor­ten wie Hava­na Club oder Bacar­di Rum dürf­ten jedem bekannt sein. Rum­sor­ten die durch viel Wer­bung bekannt wur­den. Teil­wei­se wer­den sie gar nicht in der Cari­bik, son­dern in Euro­pa her­ge­stellt. Mas­sen­pro­duk­te die nicht unbe­dingt durch Klas­se bestechen.

Der ech­te Rum­ken­ner bevor­zugt aber Sor­ten wie Ron Zaca­pa Sis­te­ma Sole­ra – Smith & Cross – Plan­ta­ti­on Bar­ba­dos Extra – Sailor Jer­ry Spi­ced oder Ron Aldea.

Genau die­se letz­te Sor­te Ron Aldea stammt aus La Pal­ma und wird in der Desti­le­ri­as Aldea in San And­res im Nord­os­ten der Insel in klei­nen Men­gen her­ge­stellt.

Auf den deut­schen Zwei­mas­ter Avon­tuur wur­den in den letz­ten Tagen eini­ge Fäs­ser Ron Aldea ver­la­den. Sie tre­ten nun ihre rund 3-wöchi­ge Rei­se nach Guadeloupe/Marie Galan­te in der Cari­bik an. La Pal­ma Rum für die Genie­ßer in der Neu­en Welt. So wie einst im Jah­re 1493 mit Colum­bus das Zucker­rohr sei­nen Weg von den Kana­ren nach Kuba fand.

La Palma Rum

Zeit auch neue Hal­te­run­gen und Rega­le an Bord zu instal­lie­ren. Auch bei rau­er See müs­sen die Fäs­ser fest an ihrem Platz ver­an­kert blei­ben. Das klas­si­sche Fahr­rad übri­gens dient als umwelt­freund­li­ches Erkun­dungs- und Trans­port­fahr­zeug an Land.

Timbercoast für umweltfreundlichen Transport

La Palma RumDas Pro­jekt “Tim­ber­co­ast”, das für einen nach­hal­ti­gen und emis­si­ons­frei­en See­trans­port steht, hat auch Rot­wein, Kaf­fee, Kakao, Gewür­ze und mehr im Lade­raum.

Das ehr­wür­di­ge 97 Jah­re altes Fracht­se­gel­schiff Avon­tuur wur­de vor Jah­ren hoch­see­taug­lich gemacht und kann bis zu 115 Ton­nen laden. Der Ree­der und Kapi­tän Cor­ne­li­us Bocker­mann hat das Mot­to “Car­go Under Sail” zu sei­ner Lebens­auf­ga­be gemacht.

Vor dem Oce­an­rie­sen TUI Mein Schiff 4 wirkt die Avon­tuur wie ein Zwerg und Relikt aus längst ver­gan­ge­ner Zeit.

Vom fran­zö­si­schen La Rochel­le kam es vor eini­gen Tagen in den Hafen von San­ta Cruz de La Pal­ma. Mit sei­ner 16-köp­fi­ge Besat­zung (8 Mann Stamm­be­sat­zung + 8 Mit­seg­ler) wur­de es auf La Pal­ma für die Atlan­tik­über­que­rung fit gemacht.

La Palma RumEin ein­fa­ches Leben an Bord bei der jeder Hand anle­gen muss. Auch die Gäs­te haben ihre Auf­ga­ben (daher der Name Mit­seg­ler). Auf dem Foto der Boots­mann mit sei­nem Kaffee(Rum)becher bei der mor­gend­li­chen Inspek­ti­on.

Mit ihm konn­te ich ein kur­zes Gespräch füh­ren. Die See­manns-Roman­tik von Sehn­sucht, Heim­kehr und Meer wird hier wie­der leben­dig. Erin­ne­run­gen an Hans Albers oder Fred­dy Quinn mit “Die Gitar­re und das Meer” ist auch vom Kai aus zu spü­ren.

Eine alter­na­ti­ve Kreuz­fahrt die viel Enthu­si­as­mus, Ver­zicht auf Luxus und etwas Aben­teu­er­lust erfor­dert. Nichts für Land­rat­ten die bereits bei der ers­ten Wel­le see­krank wer­den und von der Reling aus die Fische füt­tern.

Ech­te See­manns-Erfah­rung und blei­ben­de Erin­ne­run­gen gra­ben sich dafür tief ins Gedächt­nis ein. Erleb­nis­wer­te und ein Gut­ha­ben auf das immer wie­der zurück gegrif­fen wer­den kann.



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Manfred BetzwieserSigrun Letzte Kommentartoren
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Sigrun

Ein sehr inter­es­san­ter Bericht, ich wer­de auf den Rum ach­ten, wenn ich das nächs­te Mal da bin.

Sig­run