Modernstes Robotik Teleskop auf La Palma

Robotik Teleskop

Robotik Teleskop keine Zukunftsvision mehr -

Robotik TeleskopDas neue Robo­tik-Tele­skop (New Robo­tic Tele­scope, kurz NRT) wird am Obser­va­to­ri­um Roque de Los Much­achos  auf La Pal­ma erbaut.

Mit einem Spie­gel­durch­mes­ser von 4 Metern, wird es das größ­te und schnells­te Robo­ter- und Remot-Tele­skop der Erde wer­den (Gra­fik: NTR-Group – Kup­pel fehlt noch).

Inner­halb von 30 Sekun­den kann jeder Punkt am Him­mel ange­steu­ert und ver­folgt wer­den. Auto­ma­tisch und auto­nom kann die schnel­le Ver­fol­gung von Tran­si­en­ten erfol­gen. Ob Gra­vi­ta­ti­ons­wel­len oder neue plötz­lich auf­tau­chen­de Objek­te kön­nen blitz­schnell und ohne gro­ße Zeit­ver­zö­ge­rung ins Visier genom­men wer­den.

Es wird die Suche in grö­ße­ren Berei­chen des Him­mels als je zuvor ermög­li­chen und varia­bler Quel­len in  opti­schen Wel­len­län­gen, wie Radio- und Hoch­en­er­gie-Gam­ma­strah­len oder in der Teil­chen­phy­sik als Mul­ti­mes­sen­ger genutzt wer­den.

Tradition und Hightech beißen sich nicht

Das Tele­skop wird eine neue Ära in der Astro­no­mie ein­läu­ten. Ent­wi­ckelt wur­de das New Robo­tic Tele­scope (NRT) auf der Grund­la­ge des Liver­pool Tele­scope (LT) der John Moo­res Uni­ver­si­ty in Liver­pool. Das Liver­pool Tele­scope (LT) als Vor­gän­ger­mo­dell, steht bereits seit mehr als 10 Jah­re auf der grü­nen Insel La Pal­ma.

Das neue Robo­tik Tele­skop kann von jedem Punkt der Erde fern­ge­steu­ert wer­den. In Echt­zeit wer­den die emp­fan­ge­nen Daten genau­so schnell an das kon­tak­tie­ren­de Insti­tut oder die For­schungs­ein­rich­tung wei­ter gelei­tet. Vor Ort selbst wird wäh­rend des Betriebs kein Per­so­nal mehr benö­tigt. Aller­dings ste­hen Inge­nieu­re für War­tungs- und Sys­tem­wech­sel Auf­ga­ben auf der Insel bereit.

Robotik Teleskop

Die Visi­on von Robo­ter Tele­sko­pen ist auf dem Roque de Los Much­achos längst Wirk­lich­keit. Seit Jah­ren ste­hen bereits auto­no­me Tele­sko­pe mit klei­ner Auf­lö­sung vor Ort. Wie von Geis­ter­hand öff­net sich in der Abend­däm­me­rung die Kup­peln und die Tele­sko­pe fokus­sie­ren sich ein. Alles auto­ma­tisch über Com­pu­ter gesteu­ert oder durch Fern­be­feh­le aus­ge­löst. Wis­sen­schaft­ler in Eng­land oder Japan sind live mit ihren Gerä­ten auf La Pal­ma ver­bun­den. Es ist nicht mehr nötig extra zur Him­mels­be­ob­ach­tung nach La Pal­ma rei­sen zu müs­sen, obwohl es sicher aus ande­ren Grün­den bestimmt reiz­voll wäre.

Wie das Welt­raum-Tele­skop Hub­ble kann auch auf der Erde ein Tele­skop fern­ge­steu­ert funk­tio­nie­ren. Die Zeit als der Astro­nom noch selbst hin­ter der Lin­se saß und den Mond oder einen Pla­ne­ten in Augen­schein nahm, sind längst vor­bei. Moder­ne Com­pu­ter­bild­schir­me als Lein­wand mit Hun­der­ten und mehr Daten, Dia­gram­men und Kur­ven sind bereits auch bei den älte­ren Tele­sko­pen, wie dem bel­gi­schen Mer­ca­tor-Tele­skop der Stan­dard.

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