La Palma Sommertour 2019

Puerto de Talavera - Sommertour

Von Puntallana nach Barlovento – Teil 1 -

Mei­ne Som­mer­tour 2019 auf La Pal­ma soll mich in die­sem Jahr in meh­re­ren Etap­pen über den Nord­os­ten bis Bar­lo­ven­to, im Nor­den nach Gara­fia und auf der Nord­west­sei­te wei­ter bis Tija­ra­fe füh­ren. Nicht auf den nor­ma­len Stra­ßen, son­dern über Pis­ten und Cami­nos in Küs­ten­nä­he.

La Palma Wanderstrecke - Sommertour

Rechts Punt­alla­na (Stern) bis Tija­ra­fe (Stern links)

Zunächst die gestri­chel­te Stre­cke von Punt­alla­na bis zum Leucht­turm Bar­lo­ven­to. Geplant sind meh­re­re Ein­zel­etap­pen zu Fuß, mit dem PKW und viel­leicht auch mit dem Lini­en­bus. Wenn mög­lich oder not­wen­dig auch mit einer Über­nach­tung in der Pam­pa oder einer Pen­si­on. Mein La Pal­ma ken­ne ich nach 20 Jah­ren natür­lich sehr gut, füh­re ich doch in der Win­ter­sai­son oft Gäs­te und Grup­pen zu den ent­spre­chen­den Sehens­wür­dig­kei­ten.

Sohn Tomi

Tomi mein Beglei­ter

Aber es gibt auch Punk­te und Fleck­chen wo nor­mal nur sel­ten ein Mensch hin­kommt. Die zu ent­de­cken und etwas näher unter die Lupe zu neh­men, ist das Ziel unse­rer dies­jäh­ri­gen Som­mer­tour. Mein Erleb­nis und Kick in die­sem Som­mer (sie­he Kom­men­tar dazu)

Ach ja – gemein­sam mit mei­nem jüngs­ten Sohn Tomi (15 Jah­re) der schon ganz wild auf unse­re Tour ist. Dass er ein guter Wan­de­rer und Klet­te­rer ist, hat er bereits mehr­fach bewie­sen (in Erin­ne­rung ist mir noch unser anstren­gen­der Cal­de­ra-Trip von 2018).

Frau Marie ist im Moment beruf­lich stark ein­ge­bun­den und Toch­ter Mai­ka lie­gen unse­re Expe­ri­men­te nicht. Also dann im Zwei­er­ge­spann auf unse­re Run­de.

Bereits vor Punt­alla­na ver­las­sen wir die Haupt­stra­ße LP-1 Rich­tung Nor­den und fah­ren über den Orts­teil Mar­tin Luis LP-102 im Zick­zack die Ser­pen­ti­nen hin­ab zur Küs­te.

Bananen, Wein und ein Pool

Bananenplantage - SommertourDurch Bana­nen Plan­ta­gen, meist unter Plas­tik­zel­ten, geht es an meh­re­ren Coope­ra­ti­vas (Ver­ar­bei­tungs­be­trie­be), die mit­ten unter den Plan­ta­gen erbaut wur­den, vor­bei. Die Über­res­te der ver­gan­ge­nen Win­ter­stür­me sind noch immer sicht­bar.

Plá­ta­nos, wie die Bana­nen hier genannt wer­den, wach­sen auf La Pal­ma nur bis 300 Meter über der Mee­res­hö­he. Was­ser­lei­tun­gen und dicke Roh­re zur Berie­se­lung der Plan­ta­gen ver­lau­fen links und rechts ent­lang der Wege. Ohne Süß­was­ser kei­ne Bana­nen …und davon brau­chen die Plá­ta­nos viel.

Heu­te ist es bei leicht bewölk­tem Him­mel sehr win­dig. Wind gibt es auf einer Insel wie La Pal­ma immer. Je nach Lage mal als Lüft­chen oder wie hier als kräf­ti­ge Pri­se zu erle­ben.

WeinraubenZu unse­rer Über­a­schung fin­den wir an einer Begren­zungs­mau­er fast schon rei­fe Wein­trau­ben.

Die Sor­te „Negra­mol“ die meist in den klas­si­schen Wein­la­gen von Mazo, Fuen­ca­li­en­te oder im Nord­wes­ten der Insel ange­baut wird. Jetzt schon Ende Juni weit gereift und bestimmt in einem Monat ern­te­reif. Könn­te ein gutes Jahr für den Wein wer­den.

Zu Fuß bewe­gen wir uns wei­ter immer Rich­tung Nor­den. Eine Fels­spit­ze in der Fer­ne hat mei­ne Auf­merk­sam geweckt.

Den Puer­to Paja fin­den wir vor. Der ehe­ma­li­ge klei­ne Hafen von Punt­alla­na, von dem frü­her die Bana­nen in Boo­ten zum Haupt­ha­fen nach San­ta Cruz de La Pal­ma ver­schifft wur­den. Wie sich spä­ter her­aus­stellt, ist er auch direkt mit dem PKW über eine Pis­te zu errei­chen.

Sommertour bringt interessante Aspekte

Meeresbecken

Hafen PajaHeu­te eine ein­sa­me Frei­zeit­ein­rich­tung mit Grill und Tischen und einem natür­li­chen Mee­respool.

Foto links dürf­te der eigent­li­che alte Anle­ge­ha­fen Puer­to Paja gewe­sen sein. Direkt neben dem jet­zi­gen Mee­respool. Durch die bucht för­mi­ge Ver­tie­fung, gibt es kei­ne all­zu star­ke Mee­res­bran­dung.

Im Hin­ter­grund eine Unter­was­ser­grot­te die auch eine alte Vul­kan­höh­le sein könn­te. Genau aller­dings nur bei einem Tauch­gang zu erfor­schen.

Vie­le Kreb­se in Schwarz und rot an den Fels­klip­pen zu beob­ach­ten. Bis zu 25 cm in der brei­te und recht gro­ße Kame­ra­den. Ein ste­ti­ges Geren­ne und Gehu­sche über die Fel­sen und nicht ein­fach zu fan­gen.

Tomi’s Jagd­in­stinkt ist geweckt. Aber mit der Hand hat er kei­ne Chan­ce. Mit einem Kescher oder Netz wäre dies viel­leicht mög­lich. In den nächs­ten Tagen will er auf der Som­mer­tour die Angel­ru­te unbe­dingt mit­neh­men, um für unser leib­li­ches Wohl zu sor­gen. Wenn auch die Kräf­te feh­len, so ist doch der Wil­le zu loben. Ich ver­las­se­ne mich bes­ser auf unser ein­ge­pack­tes Ves­per.

Das war erst der Anfang. In den nächs­ten Tagen gibt es die Fort­set­zung.



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